Drachenlicht und Flügelschatten - Herr der Ringe 13

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1 Kapitel - 893 Wörter - Erstellt von: Lonukira - Aktualisiert am: 2016-08-17 - Entwickelt am: - 248 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Die Schlacht von Helms Klamm steht unmittelbar bevor. Werden Elariel und ihre Gefährten dem Angriff standhalten können? Oder wird dies das Ende sein?

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    Alles rüstete sich zum Kampf. Frauen und Kinder wurden in die Höhlen gebraucht, die Männer holten ihre Waffen. Thuringwethil würde sich auf der äußersten Mauer positionieren, um von dort aus einige Orks oder Uruk Hai zu verkohlen. Ich lief hinunter in die Waffenkammer, wo ich auf meine Gefährten traf. "Wenn ich mehr Zeit hätte, würde ich das ändern lassen.", grummelte Gimli gerade, der ein Viel zu langes Kettenhemd trug. Legolas und Aragorn lächelten sich unauffällig an. "Was fehlt Euch denn? Es sieht doch passend aus.", meinte ich belustigt. "Es ist ein bisschen eng um die Brust." Ich versuchte, meine nach oben zuckenden Mundwinkel unter Kontrolle zu bekommen, da ertönte ein Horn.
    "Das ist kein Orkhorn!"
    Sofort rannten wir nach oben und fanden eine Elbenarmee vor. Sie kamen aus Lothlórien und Bruchtal, meine Verwandten aus dem Düsterwald waren nicht dabei. "Einst gab es ein Bündnis zwischen Elben und Menschen. Dieses Bündnis wird nun erneuert.", verkündete Haldir. In der Ferne tauchten derweil die ersten feindlichen Reihen auf. Wir bezogen Stellung. Ich Stand bei den Bogenschützen, ebenso wie Legolas, Gimli und Thil. Gimli, dessen Helm nicht einmal über die Mauer ragte, war mit seinem Platz alles andere als zufrieden. "Du hättest wirklich einen besseren Platz aussuchen können, Elblein."
    Ein feines Lächeln zog sich über Legolas' Gesicht. Doch es erlosch, als es zu regnen begann.
    "Dein Feuer wird nicht lange brennen, Thurin gwethil.", stellte ich fest.
    Nun hatten die Feinde die Hornburg erreicht.
    "Was geht denn da unten vor? Ich kann nichts sehen!", beschwerte Gimli sich erneut lauthals.
    "Nun, ich könnte es dir beschreiben. Oder soll ich eine Kiste besorgen?", erwiderte Legolas.
    Wieder grinste ich. Diese beiden!
    "Lasst keine Gnade walten, denn ihr werdet auch keine erfahren.", sprach Aragorn zu den Männern. Da flog ganz plötzlich ein Pfeil nieder, durchbohrte einen Uruk Hai und streckte ihn nieder. Auf einmal war es so still, dass man eine Haarnadel hätte zu Boden fallen hören können. Selbst die Orks schwiegen. Dann jedoch fing das Gebrüll wieder an und die gegnerische Armee stürmte auf die Feste zu. Thuringwethil beugte ihren Hals vor und spie eine gewaltige Stichflamme nach unten. Trotz des Regens fielen ihr einige Orks zum Opfer. Ich schoss Pfeil um Pfeil, während Thil ein zweites Mal Feuer spuckte. Dann kamen sie mit Leitern. Auf meinen Befehl hin zündete Thuringwethil die erste an. Sie stürzte wie eine gewaltige Fackel in die Tiefe und riss erneut Orks mit in den Tod. Thil würde nun allein zurechtkommen. Ich hatte bereits dreiundzwanzig Orks mit Pfeilen getötet, als ich einen unglaublich hässlichen Uruk mit einer Fackel bemerkte, der sich einen Weg durch die Menge bahnte. Er lief auf die Mauer zu, direkt auf den Abflussschacht. Auch Aragorn hatte ihn erblickt und rief Legolas zu, er solle ihn abschießen. Legolas traf, doch das Monster lief einfach weiter und stürzte sich in den Schacht, der sofort explodierte. Ein großer Teil der Mauer wurde weggesprengt.
    "Thuringwethil!"
    Laut schrie ich die Drachin zu mir. Gemeinsam rannten wir hinab um die Angreifer aufzuhalten. Ich merkte, dass Thils Flammen schwächer wurden. Der Strom von Feinden ließ aber nicht nach, also gab Theoden den Befehl zum Rückzug. Thil kam auf den schmalen Treppen nicht mehr voran und kletterte mit ihren Krallen an den Mauern hinauf. Die äußeren Ringe waren bereits eingenommen. Mit Legolas und Gimli verbarrikadierte ich das Tor.
    "Die Sonne geht bald auf.", sagte Gimli zu Aragorn. Dieser verstand und überzeugte Theoden, noch ein letztes Mal zu reiten. Ich schwang mich gerade auf den Rücken meines Schwarzen, als ich neben mir einen Luftzug spürte.
    "Du musst das nicht tun.", flüsterte eine Stimme. Sofort versteifte ich mich. Unter tausenden würde ich sie wiedererkennen. Die Stimme von Thorin, meinem geliebten, toten Thorin. Ich schüttelte den Kopf. Was für ein Hirngespinst!
    Dann ritten wir. Am Hang thronte Gandalf auf Schattenfell, hinter ihn Éomer und seine Krieger. Sie stürmten den Hang hinab.
    Die Orks hatten nun keine Chance mehr und als Thil ihr letztes Feuer spie, rannten sie in den Wald, der über Nacht aufgetaucht war. Die Bäume begannen, sich zu bewegen und die Orks unter ihren Wurzeln zu begraben. Wir hatten gesiegt.
    Thil stieß ein triumphierendes Brüllen aus, das die ganze Ebene erschütterte. Ich sprang voller Freude zu ihr und schlang meine Arme überglücklich um ihren Hals.

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