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Collecting stars in Nakita

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1 Kapitel - 651 Wörter - Erstellt von: Happy Sheep - Aktualisiert am: 2016-08-15 - Entwickelt am: - 139 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Ein kleines Mädchen Namens Honey kommt in die leicht *hust hust* verwilderte Stadt Nakita und soll dort für ein besseres Leben sorgen, indem man sie zur Bürgermeisterin wird. Eigentlich wollte sie hier nur friedlich an einem ihrer Bücher arbeiten, stattdessen kann sie sich jetzt mit zähem Unkraut, gruseligen Nachbarn und seltsamen Gerüschten herumschlagen. Aus Nakita eine vorbildliche, sauber Stadt zu machen ist fast so schwer wie Sterne zu sammeln

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    Müde lehnte ich meinen Kopf gegen die kalte Fensterscheibe des Zuges. Die Szenerie von Bäumen, kleineren Städten und weiteren Bahnhöfen zog nun seit geschlagenen drei Stunden in Endlosschleife an mir vorbei. Normalerweise würde ich dies ja sehr entspannend und inspirierend finden, doch die Tatsache, dass ich in eine Stadt ziehen würde, die ich noch nie gesehen hatte, wühlte mich etwas auf.
    ,, Ähm.. ist hier noch Platz?“ fragte eine dunkelblaue Katze, welche auf den Platz mir gegenüber deutete. Langsam und leicht verwirrt nickte ich, dabei drückte ich meinen Körper tiefer in den Sitz.
    ,, Heute ist doch der 07.08.2016 um 12.32 Uhr oder?“ fragte er mich. Ein kurzer Blick auf meine Armbanduhr verriet mir, dass er damit richtig lag, deswegen nickte ich erneut.
    ,, Gut, meine Uhr macht manchmal echt was sie will!“, brabbelte er weiter vor sich hin.
    ,, Oh, mein Name ist übrigens Olli!“ rief er plötzlich und streckte mir die Hand hin. Etwas unsicher nahm ich sie und nannte ihm meinen Namen.
    ,, Honey“
    ,, Echt süßer Name!“ kommentierte er und ich fragte mich, ob es eine Anspielung auf die Bedeutung meines Namens sein sollte. Denn,, Honey “ ist das englische Wort für,, Honig“.
    ,, Wo fährst du denn hin?“ fragte er weiter. Sollte das ein Verhör werden?
    ,, Nach Nakita...“ murmelte ich und drückte mich etwas aus dem Sitz heraus.
    ,, Hm...noch nie gehört.., aber wenn es an der Bahnlinie liegt, ist es die?“ fragte Olli. Wortlos schüttelte ich den Kopf und deute auf die richtige Stelle. Verwundert blickte die Katze auf den Waldfleck, auf welchen ich gezeigt hat.
    ,, Da!“ sagte ich lustlos, um ihm klar zu machen, dass dort das Dorf liegen würde. Ollis Gesichtszüge zeigten mir das er verstanden hatte.
    Stille kehrte zwischen uns ein und ich richtete meine Blick wieder aus dem Fenster und lauschte dem Tuckern des Zuges.
    ,, Und was willst du dort?“ versuchte der Kater unser Gespräch aufrecht zu halten. Ich drehte meinen Kopf, so, dass ich in sein Gesicht blicken konnte und sagte ihm, ich würde dort hin ziehen.
    ,, Und wie oft warst du schon da?“ verlangte er zu wissen. Mit meinem Daumen und Zeigefinger formte ich eine Form die einer Null ähnlich sah. Verstehend nickte er.
    Gerade als er eine weitere Frage stellen wollte, kündigte der Fahrer an, dass meine Station gleich kommen würde.
    ,, Tja, hier musst du wohl raus!“ grinste er. Wortlos nahm ich meinen Koffer und Taschen und ging auf die Zugtür zu.
    ,, Danke, die Unterhaltung war sehr nett!“ lächelte ich fröhlich und verbeugte mich höflich.
    ,, Auf Wiedersehen!“ rief ich noch, als ich den Zug verließ. Eine Briese blies meine Haare dabei nach hinten, sodass dezent nach oben und unten wehten. Durch die Fensterscheibe des Zuges sah ich das er lächelnd ein » auf Wiedersehen« murmelte.
    Fröhlich lächelte ich dem Affen am Bahnhof zu und trat dann in helle Sonnenlicht der Außenwelt.

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