Die Geheimnisse des Windover Lake: Das Internat am See

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2 Kapitel - 1.433 Wörter - Erstellt von: Lonukira - Aktualisiert am: 2016-08-17 - Entwickelt am: - 199 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Die FF zum RpG "Die Schule des magischen Sees".

Das Windover Internat liegt an einem sagenumwobenen See. Auf die Schule gehen keinesfalls Menschen - sondern Übernatürliche. Abgesehen von dem Verwirrungen, die die Jugend so mit sich bringt, birgt die uralte Schule noch andere, viel gefährlichere Geheimnisse...

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    Kapitel Eins: Kelly

    "Mum, ich schaffe das schon. Ich kann schon ganz gut selbst auf mich aufpassen."
    "Kelly, es wäre gefährlich für dich, auf eine Menschenschule zu gehen. Das Internat am See wäre die bessere Wahl, glaub mir."
    Alice Moon musterte ihre Tochter besorgt. Ihr blondes Haar ringelte sich in wunderschönen Locken über ihre Schultern und ließ sie aussehen wie einen Engel. Was kein Wunder war. Alice war ein Engel. Kelly sah sie gereizt an.
    "Mum, ich will unbedingt auf eine Menschenschule gehen. In meinen Büchern wird das so cool beschrieben. Was ist schon dabei?"
    Kellys Mutter fuhr sich über die Stirn. "Übernatürliche sollten mit ihresgleichen unterrichtet werden. Vor allem Hybriden wie du. Stell dir vor, deine Gabe würde außer Kontrolle geraten!"
    Kelly seufzte genervt. Da mischte sich ihr Vater ein. "Es wäre gut für dich, Schatz. Wir machen uns doch nur Sorgen um dich."
    Er sah Kelly so bittend und liebevoll an, dass sie ihm nicht mehr widersprechen konnte. "Na gut. Vielleicht sehe ich mir das Internat mal an."

    Am nächsten Morgen fuhr Kelly mit ihren Eltern zum Windover Lake (ich hab den See jetzt so genannt, damit er einen Namen hat), an dem die Schule gelegen war. Sie staunte beim Anblick des beeindruckenden Gebäudes. Die gesamte Anlage war riesig. Ein dichter Wald grenzte an den See an, und hinter einer großen Wiese konnte sie einen Sportplatz samt Halle erkennen. Das schien gar nicht mal so schlecht zu sein. Eine hochgewachsene Fee mit hochgesteckten Haaren stellte sich als Linda, die Direktorin, vor und führte Kelly und ihre Eltern über das Gelände. Das Internat war wirklich vielversprechend. Zum Schluss brachte Linda Kelly zu ihrem Zimmer, das sie sich mit zwei anderen Schülern teilen sollte. Auf der dunklen Holztür war ein kleines Schild angebracht, auf dem in geschwungenen Buchstaben "Frühlingsbunt" eingraviert war. Kelly trat ein und war erstaunt, wie geräumig der Raum war. Sie stand in einem Wohnzimmer, von dem sechs Türen abzweigen. Auf zweiten der Schilder stand "Badezimmer", zwei weitere waren mit "Alissia" und "Dragon" beschriftet. Eines war leer, und auf der letzten Tür stand ihr eigener Name. Sie sah erstaunt zu Linda, doch die Fee lächelte nur geheimnisvoll.
    Dann schlug sie Kelly vor, zum Abendessen zu gehen und mit anderen Schülern in Kontakt zu kommen. Kelly verabschiedete sich rasch von ihren Eltern, betrat dann die altmodische Mensa und lief auf einen Tisch zu, an dem drei Mädchen mit ihren Tabletts saßen.
    "Ist hier noch Platz?"
    Eines der Mädchen, eine Asiatin, grinste sie an.
    "Klar." Kelly ließ sich auf den Stuhl fallen und stellte sich kurz vor.
    Die Asiatin strahlte noch breiter. "Hi Kelly. Ich bin Sunyoung, du kannst mich Sunyo nennen. Das sind Tamara", sie deutete auf das schwarzhaarige Mädchen, "und Mia."
    Mia lächelte Kelly an, während Tamara ihr freundlich zunickte. Sunyo sprudelte weiter.
    "Ich bin Vampirin, Tamara Elfe und Mia Fee. Was bist du?" Neugierig reckte sie sich vor.
    "Ich bin halb Vampir und halb Engel." "Ein Hybrid, wie interessant!", kommentierte Sunyo, bevor sie den Blick zur Seite wandte und nach Luft schnappte. Kelly folgte ihrem Blick und entdeckte am Nachbartisch zwei Jungen, die such unterhielten. "Das sind Jamie und Lucas.", erklärte Tamara, während Sunyo weiterhin ungeniert zu den beiden starrte.
    "Der mit den Tattoos ist Lucas. Sunyo steht total auf ihn.", fuhr Tamara fort und Kelly grinste. Diese drei mochte sie. Vielleicht war die Schule ja wirklich eine gute Idee.

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    Kapitel Zwei: Owen

    Schwer atmend stolperte Owen durch den Wald. Mit zusammengebissenen Zähnen hielt er sich die Schulter. Sie hatten ihn mit einem Silberpfeil erwischt. Jetzt zischte das Gift in seiner Haut und sandte beißenden Schmerz durch seinen Körper.
    Er glaubte, Hufgetrappel zu vernehmen und blieb lauschend stehen. Verfolgten sie ihn etwa zu Pferd? Doch statt vermeintlicher Verfolger erschien ein Wesen, wie Owen es noch nie gesehen hatte. Das Mädchen hatte den Unterkörper eines Pferdes, aber sie war keine gewöhnliche Zentaurin. Auf ihrem Rücken wuchsen goldene Flügel. Sie blieb vor ihm stehen und sah ihn schweigend an. Plötzlich kam noch ein zweites Mädchen keuchend aus dem Gebüsch gestürzt. Sie ließ ihren Blick hektisch umherwandern und setzte sich neben Owen. "Ich kann dir helfen."
    Owen zögerte. Er vertraute dem Mädchen nicht, doch was blieb ihm schon anderes übrig? Warten, bis das Silber sich vollständig durch seinen Körper gebrannt hatte? Nein, das würde er nicht tun. "In Ordnung.", presste er hervor und ließ noch neben ihr nieder. Das Mädchen zog den Pfeil aus der Wunde (obwohl man das eigentlich nicht machen sollte, aber egal) und drückte ihre Hände darauf. In seiner Schulter wurde es warm.
    In diesem Moment zischte ein Etwas an Owen vorbei und stürzte sich auf die Zentaurin, die bisher reglos dagestanden hatte. "Verdammte Engel, lasst ihn in Frieden, sonst- Moment, du bist kein Engel! Und auch kein..."
    Das Wesen stockte und gab sein 'Opfer' frei. Owen traute seinen Augen kaum. "Akashya? Moka?"
    Der gefallene Engel drehte sich zu ihm um. "So sieht man sich wieder.", murmelte sie, bevor sie in den tiefen des Waldes verschwand. Das Mädchen mit den Heilkräften beendete seine Tätigkeit und ging ebenfalls davon, während sich das Zentaurenmädchen aufrappelte. "Was zum Teufel war das?", fragte sie. Owen zuckte mit den Schultern. Es tat nicht weh. "Eine alte Freundin. Sie hat dich wohl für einen Engel gehalten." Das Mädchen schnaubte. "Ich sehe doch nicht aus wie ein Engel!"
    "Wie auch immer. Ich bin ein Werwolf, Owen mein Name." "Larana Fireheart. Halb Drache, halb Zentaurin." Sie grinste schief. "Soll ich dich zum Internat bringen?" Mit dem Kopf deutete sie in Richtung ihres Pferderückens. Owen nickte. Diese Schule war vermutlich besser als ein Leben in der Wildnis. (Und ja, Owen, da gibt es haufenweise Mädchen, die du unbedingt glücklich machen musst^^)
    Er trat zu Larana und zog sich auf ihren Rücken. Kräftig schlug sie mit den Flügeln und sie erhoben sich in die Lüfte. Unter ihnen zog der Wald vorbei.
    "Geht's noch schneller?", fragte er grinsend. Larana stieß ein Lachen aus. "Viel schneller. Fall nur nicht runter!"
    Sie legte die Flügel an und schoss wie ein Blitz dahin. Mittlerweile konnte Owen das Internatsgebäude erkennen, direkt neben einem tiefblauen See, in dem sich der Himmel spiegelte. Larana setzte zum Landeanflug an. Ihre Hufe berührten das saftige Gras und sie trabte noch ein Stück, bevor sie zum Stehen kam und Owen von ihrem Rücken sprang. Larana schloss die Augen und stand kurz darauf in menschlicher Gestalt vor ihm. Grinsend lief sie vor ihm in die Schule.
    "Ich nehme an, du möchtest ein Zimmer mit deiner Freundin teilen? Du hast Glück, es sind noch Plätze frei in 'Winterweiß'."
    Owen nickte und Larana führte ihn ein paar Flure entlang. Das Internat war sehr belebt, überall standen Leute und unterhielten sich. Einige winkten Larana kurz zu, andere musterten Owen Mut neugierigen Blicken. Schließlich blieben sie vor einer Tür aus strahlend weiß gestrichenem Holz stehen.

Kommentare Seite 1 von 1
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Dragon ( von: Die Magieri )
Abgeschickt vor 156 Tagen
Ich finde das FF gut ich würde mich aber freuen wenn du endlvih weiter schreibst aber bis jetzt gefällt es mir sehr gut^^
Dragon ( von: Die Magieri )
Abgeschickt vor 161 Tagen
Tolles FF ich hoffe du schreibst weiter ^^