Die Tochter des 4. Hokagen - Der Weg von Namiko Uzumaki Teil 11

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2 Kapitel - 6.451 Wörter - Erstellt von: Kawaii-chi - Aktualisiert am: 2016-08-13 - Entwickelt am: - 802 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

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Namiko stand Itachi noch immer regungslos gegenüber. Der Uchiha sah sie abwartend an. Die Uzumaki sollte eigentlich gegen den Nukenin kämpfen, doch
Namiko stand Itachi noch immer regungslos gegenüber. Der Uchiha sah sie abwartend an. Die Uzumaki sollte eigentlich gegen den Nukenin kämpfen, doch keine Faser ihres Körpers demonstrierte Kampfeslust.

"Ich werde nach Sasuke schauen." sagte sie bestimmt. Der Uchiha nickte nur und drehte sich so, sodass sie an ihm vorbeigehen kann.

"Tu das." antwortete er ruhig. Namiko beäugte Itachi argwöhnisch. Würde er seinen Teil der Vereinbarung einhalten, oder würde er sie verraten? Sie hoffte inständig, dass sein Charakter ähnlich dem von Sasuke war.



Während Namiko auf das Fass zulief, erinnerte sie sich zurück. Sie traf Itachi Uchiha kurz bevor sie zusammen mit Jiraiya Tsunade überredet hatten. Sie lagerten in einem abgelegenen Wald. Namiko sollte für ihr Lagerfeuer, Bruchholz sammeln gehen.

Die Nacht war dunkel, dunkler als sie gewöhnlich waren. Die Sterne funkelten matt, während der Mond hinter einigen Wolken versteckt war. Namiko stolperte etwas unbeholfen durch den Wald. In ihren Armen hatte sie schon einige abgebrochene Äste, deren bemooste Unterseiten, die Kälte an ihren Unterarmen verbreiteten. Dieser Wald roch sehr intensiv. Ein Geruch, den Namiko über alles liebte. Es wirkte alles frisch und rein. Man fühlte sich eins mit der Natur. Und diese Stille... Namiko liebte diese Stille. Es war ein himmlisches Gefühl, alleine, für sich zu sein. Keine Menschen, die einem auf die Nerven gingen, die irgendetwas von ihr wollten. Nein, in diesem Wald konnte sie sich ganz ihr selbst hingeben.

Die Blätter unter ihren Füßen raschelten bei jedem Schritt und sie schob eine kleine Schneise durch das Laubmeer. Sie bereute in diesem Moment, dass sie nur normale Sandalen anhatte. Die Blätter schoben sich durch die Öffnung und kitzelten sie unter dem Fuß. Wenn Namiko ganz leise war, den Atem anhielt und sich stark konzentrierte, konnte sie die Anwesenheit eines Fuchses spüren, der die Nacht durchstreifte, in der Hoffnung noch Futter zu finden. In der Ferne hörte die Uzumaki eine Eule, die auf einem Baum saß. Obwohl es schon fast Sommer war, so froh Namiko dennoch und der leichte Wind, der durch den Wald zog, bescherte ihr eine Gänsehaut. Gerade bückte sie sich nach einem Ast, als eine Stimme ertönte.

"Namiko Uzumaki." flüsterte diese. Geschockt sah Namiko auf, schmiss das Holz auf den Boden und zückte ein Kunai.

"Wer ist da?" fragte sie ein wenig ängstlich. Eine der größten Ängste von Namiko war die Dunkelheit. Sie gaben ihr das Gefühl alleine zu sein. Verraten von den Menschen, verlassen von den Freunden. Seit sie klein war, fürchtete sich das Uzumaki-Mädchen vor der Dunkelheit. Auch wenn sie schon hunderte male alleine in einen dunklen Wald gegangen ist, so war es immer eine kleine Herausforderung.

Sie sah einen Schatten ungefähr fünf Meter vor ihr. Rote Augen leuchteten in der Dunkelheit.

"Erschrecke dich nicht." flüsterte die leise Stimme, die aber nicht unheimlich oder gefährlich wirkte. Nein, ganz im Gegenteil, die Stimme war warm und freundlich. Zwar nichts was man Nachts in einem Wald hören wollte, aber dennoch besser, als eine Gruppe Otonins.

"Wer bist du?" fragte Namiko und sie konnte ihre unsichere Stimme nicht verstecken.





"Mein Name ist Itachi Uchiha."









Namiko stand vor dem Fass, in dem Sasuke gefangen war. Ihr kurzer Rückblick hatte sie fast vergessen lassen, warum sie hier war. Sofort fühlte sie sich schuldig, Sasuke länger als nötig in dem engen Fass zu behalten. Schnellen Schrittes überbrückte sie die Entfernung zu dem hölzernen Gegenstand und sah sich die Siegel an.

"Sasuke warte kurz, ich werde dich gleich befreien." sagte sie ruhig und tastete das Fass komplett ab. Die Siegel, die Orochimaru verwendet hatte waren nicht besonders schwierig, aber dennoch für einen Laien nicht auflösbar. Namiko formte eine lange und komplizierte Reihe an Fingerzeichen, leitete etwas Chakra in ihre Hände und presste diese auf das Fass.

"Lösen." flüsterte sie. Als ihre Hände das Holz berührten, konnte sie sehen, wie sich die Siegelketten, die um das Fass geschlungen waren, langsam zurückzogen. Sie verschwanden in einen kleinen Zettel, der an der Oberseite des Fasses befestigt war. Als kein Siegel mehr Sasuke in seinem Gefängnis hielt, zersprang es in tausend Teile. Namiko wurde von der Druckwelle zurückgeschleudert. Ungläubig starrte sie auf die hölzernen Überreste. Dann spürte sie eine ungeheure Kraft. Sie sah Sasuke, der sich aus den Trümmern erhob. Er war umgeben von einem violetten Chakra. Seltsame dämonische Flügel zierten seinen Rücken und die Augen waren gruselig schwarz. Das Chakra, das er ausstoß, hatte nichts mit dem normalen Chakra von Sasuke zu tun. Namiko befürchtete schon, dass sie gegen ihren besten Freund kämpfen müsste, als er sich zu ihr umdrehte.

"Namiko?" fragte er und Verwirrung war in seiner Stimme zu hören.

"Ja Sasuke." flüsterte sie und keine drei Sekunden später hing sie um seinen Hals. Sie spürte seine Wärme und roch seinen Vertrauten Geruch. Obwohl sie wusste, wie gefährlich es war, körperlichen Kontakt mit Sasuke aufzunehmen, während er in dieser Form war, so konnte sie einfach nicht anders. In den letzten Monaten war er es, der ihr am meisten gefehlt hatte. Sie spürte, wie Sasukes Hand sanft über ihren Rücken streichelte und seinen warmen Atem an ihrer Schulter, der eine Gänsehaut bei ihr auslöste. Namiko spürte, wie Sasukes Wut zurück ging. Sie sah in sein Gesicht, erkannte sein seltenes, aber dennoch vertrautes Lächeln. Die Flügel hatten Löcher auf der Rückseite seines Oberteiles hinterlassen.

"Ich habe dich vermisst." flüsterte Sasuke leise und strich über ihre Wange.

"Ich habe dich mehr vermisst." murmelte Namiko und lehnte ihren Kopf gegen seine Brust. Der Uchiha konnte sich das erste Mal die Zeit dazu nehmen, sich in Ruhe umzusehen. Er befand sich in einem Wald, eher gesagt auf eine Waldlichtung. Einige Bäume waren zersplittert und aus einer Richtung waberte der Geruch von verbrannten Holz. Er zog Namiko fester in die Umarmung und genoss das Gefühl, welches er im Moment verspürte. Er hatte sich so seltsam alleine gefühlt in den letzten Monaten, in denen die Uzumaki nicht im Dorf war. Er war zwar immer von irgendwem umgeben, doch das war nicht das selbe. Er konnte viel mit Kakashi trainieren und hatte auch einige Treffen mit den anderen ehemaligen Klassenkammeraden, doch der blonde Wirbelwind hatte ein tiefes Loch hinterlassen.

Plötzlich spürte er ein weiteres seltsam vertrautes Gefühl. Er hatte es schon eine lange Zeit nicht mehr bemerkt, doch jetzt wo er hier so stand wurde es ihm wieder bewusst. Er schaute sich um und erkannte eine Person, die leicht versteckt hinter einigen Bäumen stand. Er erkannte einen langen Mantel mit roten Wolken, doch am bekanntesten war das Gesicht, dass der Mann hatte.

"Itachi." flüsterte er und spürte, wie sich Namiko in seinen Armen regte.

Er sah seinen Bruder einige Sekunden lang an ehe sein Blut zu kochen begann. Wut stieg in ihm auf. Reiner Hass spiegelte sich in seinen Augen wieder. Er spürte, wie das Juin versuchte, die Kontrolle über ihn zu übernehmen. Normalerweise kämpfte Sasuke dagegen an, versuchte alles mögliche, um sich gegen sein Mal zu wehren, doch dieses Mal nicht. Dieses Mal gab er sich ganz der Kraft hin, die er von Orochimaru erhalten hatte. Er spürte, wie sie ihn umgab und fast schon leichtfüßig ließ er sich fallen.

Namiko schaute besorgt zu, wie sich Sasuke wieder in das Monster von vorhin verwandelte. Sie hatte versucht, ihn aufzuhalten, doch was hatte sie erwartet? Sasuke hasste Itachi abgrundtief. Es war also kein Wunder, dass er so reagierte. Unsanft wurde sie von Sasuke weggestoßen und landete im Gras.

Im Moment konnte sie nichts tun, um den Kampf zu verhindern, den die Beiden gleich bestreiten würden. Sie schüttelte einige Male den Kopf und sah zu Hinata, die noch immer bewusstlos an einem Baum gelehnt war. Langsam begab sie sich zu ihr und ließ sich neben ihr nieder. Sie wusste nicht, wie extrem der Kampf werden würde und darum hoffte sie, dass Itachi wirklich so stark war, wie jeder behauptete. Er musste versuchen, den Kampf für sich zu entscheiden, ohne Sasuke ernsthaft zu verletzten. Ob der jüngere Uchiha dies zulassen würde, war eine andere Frage.

"Was machst du hier?" fragte Sasuke seinen Bruder hasserfüllt. Dieser jedoch regte sich keinen Zentimeter was Sasuke nur noch mehr anstachelte. Er schoss auf seinen Bruder zu und verwickelte diesen in einen heftigen Taijutsu-Kampf, der recht ausgeglichen war. Beide landeten einige Treffer und keiner gab auch nur einen Millimeter nach. Synchron sprangen beide zurück und kurze Zeit später schossen zwei gigantische Feuerbälle aufeinander zu. Namiko fand es suspekt, da die beiden sich doch mehr glichen, als man es vielleicht dachte.

Dort, wo die die beiden Jutsus aufeinanderprallten, entstand eine gewaltige Explosion und ein Krater bohrte sich in den Boden. Sasuke hatte einige Shuriken gezückt, die er mit enormer Kraft nach seinem Bruder warf. In der Luft vollführte er ein Jutsu, dass die Wurfsterne in Flammen hüllte. Kurz bevor diese Itachi berührten, löste er sich in einen Krähenschwarm auf und die brennenden Shuriken landeten in einem Baum hinter ihm.

Sasuke sah sich suchend um, doch er konnte seinen Bruder nicht erspähen. Hinter sich spürte er einen Luftzug und blitzschnell drehte der Uchiha sich um. Sasuke spürte einen komisches Gefühl und sah an sich herab. Ein kurzes Schwert ragte aus seinem Bauch heraus und Itachi stand regungslos vor ihm.

"Ernsthaft?" fragte der jüngere Uchiha. Sein Bruder jedoch zuckte nur mit den Schultern.

"Auflösen." flüsterte Sasuke spöttisch.

Plötzlich standen die beiden Brüder sich wieder gegenüber.

"Itachi, ich hätte besseres von dir erwartet." zischte Sasuke wütend.

"Ich habe mit den schwachen Jutsus angefangen. Ich wollte wissen, ob ich überhaupt Stärkere brauche, um dich zu besiegen." erwiderte der Ältere.

Sasuke schaute seinem Bruder in die Augen. Sharingan gegen Sharingan. Eine unheimliche Stille durchzog den Wald. Namiko wusste nicht, was für einen Kampf führten, denn keiner bewegte sich und dennoch waren die Chakren der Beiden nicht im Gleichgewicht. Es schien so, als würden sie einen Genjutsu-Kampf vom feinsten austragen. Die Uzumaki erkannte, dass sich auf Sasukes Stirn Schweißtropfen bildeten. Er verbrauchte viel Chakra, mehr als Itachi, der zusätzlich noch eine größere Menge als sein Bruder besaß. Auf ein Mal flogen beide Brüder zurück. Während Itachi leichtfüßig stehen blieb, krachte Sasuke mit voller Wucht gegen einen Baum.

"Nicht schlecht dein Genjutsu, kleiner Bruder." meinte Itachi unbeeindruckt.

"..." Sasuke sah ihn nur abwertend an.

"Als du mich eben erstochen hast, dachte ich fast, es wäre echt, doch wenn kein Blut fließt, dann ist es nur ein schwaches Genjutsu." sagte der Ältere der Uchiha-Brüder.

Sasuke zückte zwei Kunais und begab sich in den Nahkampf. Itachi, der mehr Kraft und Ausdauer besaß, als er, konnte diesen leicht für sich gewinnen. Egal, wie oft Sasuke es versuchte, er wurde immer wieder nach hinten geschleudert. Der jüngere Bruder schoss mehrere kleine Feuerbälle auf Itachi, ehe er einige Doppelgänger erschuf, die den Nukenin in einen Nahkampf verwickeln sollten. Der echte Sasuke versuchte, seinen verhassten Bruder mit Drahtseilen zu fesseln. Es gelang ihm auch recht gut. Als er die Seile festzog, löste sich Itachi jedoch wieder in seinen Krähenschwarm auf.

Namiko bekam so langsam Kopfschmerzen. Sie wusste nicht mehr, was Realität und was Genjutsu war. Sie war sich sicher, dass gegen Itachi niemand eine Chance hatte, egal wie stark dieser jemand war.

Plötzlich tauchte Itachi vor Sasuke auf und bannte ihn in seinem Genjutsu. Sasuke zitterte wie wild und schrie. Namiko erkannte die Namen seiner Eltern, die er in seiner Verzweiflung brüllte. Die Uzumaki war sich plötzlich nicht mehr sicher, ob ihr Plan doch so eine gute Idee war, wie gedacht. Sie sprang auf und wollte schon zu ihm laufen, als Itachi das Genjutsu beendete. Sasuke fiel auf seine Knie und atmete schwer. Schweiß lief ihm sein Gesicht hinab. Er sprang auf und formte einige Fingerzeichen.

Er sah seinen Bruder hasserfüllt an. Ein Knistern verriet die nächste Attacke des jüngeren Uchihas. Die Blitze erhellten die rechte Seite seines Gesichtes. Itachi hob überrascht eine Augenbraue. Ihm war nicht bewusst, dass sein Bruder ein solches Jutsu beherrschte. Sasuke blickte auf seinen Bruder. Das Chidori zwitscherte lauthals, zeigte allen Anwesenden seine Macht. Der Uchiha sprintete auf seinen Bruder los. Das Jutsu hinterließ eine kleine Schneise.
Itachi legte seinen Kopf schief, als er seinen Bruder auf sich zugestürmt kam. Er schaute sich kurz um, ehe er seinen Bruder wieder fixierte.





"Es tut mir so leid, kleiner Bruder." sagte er leise und Trauer schwang in seiner Stimme mit.





Sasuke jedoch kam immer näher auf seinen Bruder zu. Er streckte seine Hand mit dem Chidori weit nach vorne aus. Der gesamte Wald war still, abgesehen von dem unnatürlichen Kreischen, das von dem Jutsu ausging. Würde Sasuke treffen, so würde Itachi wahrscheinlich sofort sterben. Der jüngere Uchiha könnte endlich Rache nehmen. Er dachte kurz an seine Eltern und Freunde aus dem Uchiha-Clan. Er dachte an alle, die Itachi getötet hatte.

Nur noch wenige Meter und er hatte seinen Bruder erreicht. Dieser rührte sich kein Stück und Sasuke wartete auf eine Falle, doch nichts passierte. Kurz bevor das Chidori Itachis Brust erreichte, schien sich die Zeit zu verlangsamen. Sasuke zuckte kurz und dort, wo eben noch Itachi stand, stand plötzlich Namiko, die ihn aus angsterfüllten Augen ansah. Sasuke sah, wie hinter der Uzumaki ein Schatten weghuschte. Doch der Uchiha konnte nicht mehr bremsen. Er schloss verzweifelt die Augen, doch selbst jetzt noch sah er Namiko´s große Augen die so überrascht, so ängstlich aussahen. Er wusste, dass der Aufprall unvermeidbar war. Er spürte einen kurzen Wiederstand an seiner rechten Hand, ehe er noch einen Schritt nach vorne ging. Eine warme Flüssigkeit floss seinen Arm herunter. Sasuke öffnete die Augen und sah in das schmerzerfüllte Gesicht seiner besten Freundin. Er schaute an ihr herab. Seine Arm war tief in ihrer Brust versenkt, sodass er auf der anderen Seite wieder herausragte. Sasukes Augen weiteten sich erschrocken. Ihm wurde jetzt erst bewusst, was passiert war. Sofort löste sich die Juin-Form von ihm auf. Er war wieder er selbst. Orochimarus Fluch hatte keine Macht mehr über ihn. Es war keine Wut mehr in Sasuke, nur noch Angst und Verzweiflung. Namiko lief etwas Blut aus dem Mundwinkel und ihre Augen wirkten seltsam stumpf und glanzlos. Ihre Lieder waren gefährlich weit unten, sodass es wirkte, als würde sie fast schon schlafen. Ihre Arme hingen schlaff nach unten, während ihr Körper zitterte. Sasuke war nicht in der Lage sich zu bewegen, als er spürte, wie ihr Körper gegen seinen fiel. Er versuchte ihn aufzuraffen, versuchte sie hochzuziehen, doch er hatte keine Kraft.



"Namiko..." flüsterte er und er spürte, wie kleine salzige Tränen über seinen Wangen liefen. Sie hob schwach den Kopf und sah ihn an. Sasukes Augen weiteten sich, als er ihr trauriges, doch seltsam ehrlich wirkendes Lächeln sah. Er spürte ihre Hand, die ein wenig unbeholfen über seine Wange strich und die Tränen wegwischte. Sasuke sah, dass sich der Boden unter ihnen schon rot gefärbt hatte. Er schaute auf Namiko, deren Blick schon ganz gläsern war.

"Auflösen! Auflösen." schrie er verzweifelt und hoffte, dass das ganze nur ein Genjutsu war. Doch nichts passierte. Er spürte, wie Namiko immer schwerer in seinen Armen wurde.

"Namiko," flüsterte er heißer, "Es tut mir leid. Es tut mir so unendlich leid. Das wollte ich nicht erreichen. Verzeih mir!"

Sie hob ihren Kopf leicht an und bettete ihn an seine Schulter.

"Es gibt nichts zu verzeihen. Mit dir hatte ich das beste Abenteuer meines Lebens. Es ist schön, dass ich in deinen Armen diese Welt verlasse. In den Armen eines Freundes. Meines besten Freundes."

Sasuke´s Wangen waren schon ganz feucht und die Tränen glitzerten im Sonnenlicht. Namiko atmete noch zweimal tief ein und aus und keuchte kurz. Sasuke sah, wie sie ihre Augen schloss, der Mund leicht geöffnet, das traurige Lächeln zierte ihn noch immer.





Die Welt des Uchihas zerbrach binnen Sekunden und erst jetzt merkte er, wie viel ihm die kleine Uzumaki bedeutet hatte. Er sank gemeinsam mit ihr zu Boden. Seine Schultern bebten und die Tränen flossen in Strömen. Immer und immer wieder flüsterte er ihren Namen. Sie schien so unerreichbar für ihn. Er strich ihr sanft durch die Haare. Er nahm ihre Hände und streichelte sie zart, in der Hoffnung, dass die Kälte aus ihnen wich. Er konnte noch immer ihre Wärme an seinem Körper spüren, als sie sich vorher umarmten. Er merkte gar nicht, wie seine Tränen auf ihr Gesicht tropften. Er lehnte seine Stirn gegen ihre und schloss die Augen. Warum war die Welt so ungerecht zu ihr? Sasuke konnte sich gar nicht vorstellen, wie die Welt ohne sie sein sollte, jetzt wo sie nicht mehr da war.
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Die Tochter des 4. Hokagen - Der Weg von Namiko...
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2016-08-13
407D
Naruto

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