Der Hobbit - dein Schicksal in Mittelerde 17

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1 Kapitel - 1.025 Wörter - Erstellt von: Legolanta2000 - Aktualisiert am: 2016-08-13 - Entwickelt am: - 466 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Nun machen wir uns schließlich auch auf den Weg...

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„Wo sind sie hin?“, fragt Bard nun und sieht dabei zu mir. „Sie besorgen sich vernünftige Waffen.“ „Das können sie doch nicht tun.“ „Niemand hier hätte sie davon abhalten können. Also hab ich sie einfach gehen lassen. Sie werden schon nicht erwischt.“ Doch das ich damit Unrecht hatte, wurde mir nur etwas später gezeigt. „Ich denke, dass ihr euren Satz von vorhin noch einmal überdenken solltet.“, sagt nun Bard und zeigt nach draußen, wo sie von den Wachen hinüber zum Bürgermeister gebracht werden. „Das kann doch nicht sein. Was haben sie nur wieder angestellt?“, frage ich mich, da ich eigentlich fest damit gerechnet habe, dass sie es unbemerkt schaffen. „Wir müssen sofort zu ihnen.“, sagt Kili und rennt bereits zur Tür, wobei ich natürlich auch mitkomme, wobei ich mir aber noch schnell einen Umhang anziehe und die Kapuze tief in mein Gesicht ziehe, damit mich gleich niemand erkennt. Ich will nämlich kein weiteres Mal mehr in die Kerkerzelle nur um kurz darauf von Bolg mitgenommen zu werden. Während Bard uns also hinterher sieht, rennen wir hinauf zum Platz, an dem sich schon das halbe Dorf, oder vielleicht sogar das ganze, versammelt hat und interessiert zu unseren Freunden schaut, während der Bürgermeister, mitsamt Alfred hinaus kommt.

„Was ist das für ein Aufruhr?“. „Wir haben sie geschnappt, als sie Waffen stehlen wollten, Herr.“ antwortet ihm nun einer der Wachen. „Ah also Hochverräter hm?“ „Nur ein kümmerlicher Haufen Söldner wenn ihr mich fragt Herr.“, erwidert nun Alfred. Doch Dwalin sagt daraufhin: „Hütet eure Zunge, ihr wisst nicht, mit wem ihr es zu tun habt. Das ist nicht nur irgendein Halunke. Das ist Thorin, Sohn von Thrain, Sohn von Thror.“ Daraufhin tritt Thorin hervor, sodass ihn alle sehen können und das Gemurmel beginnt. „Wir sind die Zwerge Erebors. Und wir sind gekommen, um unsere Heimat zurückzuerobern. Ich erinnere mich an diese Stadt in den alten Zeiten. Ganze Handelsflotten lagen im Hafen, beladen mit Seide und Edelsteinen. Dies war keine vergessene Stadt auf einem See. Dies war der Mittelpunkt für jedweden Handel im Norden! Ich hole diese Zeit zurück. Wir entzünden die großen Schmieden der Zwerge neu, auf das sich Wohlstand und Reichtum wieder ergießen aus den Hallen Erebors!“ Daraufhin bricht ein lauter Jubel aus, dem ich leider nicht zustimmen kann. Wenn diese Leute nur wüssten, was ihnen bevorsteht. Doch schon ertönt eine Stimme, die ich als Bards identifizieren kann. „Tod!“ Sofort drehen sich alle zu ihm um. „Das werdet ihr über uns bringen. Drachenfeuer und Verderben. Wenn ihr die Bestie weckt, werdet ihr uns alle vernichten.“ „Ihr könnt auf diesen Schwarzmaler hören, doch ich verspreche euch, wenn es gelingt, werden alle am Reichtum dieses Berges teilhaben. Dann habt ihr genug Gold, um Esgaroth 10 Mal neu zu erbauen.“ Wieder ertönt ein lauter und anhaltender Jubel. Wieso müssen Menschen nur so geldgierig sein? Sie hätten auf Bard hören sollen. „Ihr alle, hört mir zu. Ihr müsst zuhören!“ Dies ist wieder Bard, der noch einmal versucht, den Menschen klar zu machen, was das bedeuten würde. „Habt ihr vergessen was mit Thal geschehen ist? Habt ihr die vergessen, die ihr Leben ließen in dem Feuersturm?“ Da kann ich überall traurige Blicke entdecken. Es mussten wohl viele Familien und Verwandte verloren haben. „Und wofür das Alles? Für eines Bergkönigs blinden Ehrgeiz. So zerfressen von Gier, dass er nur seinen eigenen Vorteil im Sinn hat!“ „Bitte, bitte. Wir dürfen, und das gilt für alle, niemanden voreilig beschuldigen. Und vergessen wir auch nicht. Es war Girion, der Fürst von Thal, euer Ahnenherr, der die Bestie zu erlegen versäumt hat.“ Das muss ein harter Schlag für Bard gewesen sein. Nun redet Thorin also noch etwas, bis er das vollste Vertrauen aller hier Anwesenden besitzt, und der Bürgermeister ihn Willkommen heißt.

Etwas später habe ich einen kleinen Zettel geschrieben, den ich nun Kili gebe, der sich zu den Anderen aufmacht, und den er Thorin geben soll. Dort steht drinnen, dass ich vor dem Stadttor auf sie warten werde, wenn sie am Morgen aufbrechen würden. Denn ich kann ja nicht mit ihnen feiern, da ich ja gesucht werde. Und so würde ich mich bis dahin noch etwas bei Bard aufhalten, der damit einverstanden war, dass ich noch diese eine Nacht bei ihm bleiben darf. „Pass gut auf dich auf.“, sagt Kili nun und gibt mir einen kleinen Kuss, bevor er sich auf den Weg macht und mich zu Bard geselle. Er sieht wirklich enttäuscht und traurig aus, was ich auch verstehen kann. Immerhin liegt ihm das Wohl dieser Stadt wirklich am Herzen. Nicht so wie dem Bürgermeister, der wohl einfach nur an das ganze Gold dachte, welches er letztendlich ja doch nicht bekommen würde.
Sehr früh am nächsten Morgen habe ich schon meinen Bogen mit vollem Köcher ausgerüstet und mache mich, immer noch unter einem Umhang verborgen, den ich behalten durfte, auf den Weg, zum Tor. Vor wenigen Sekunden ist das Schiff mit meinen Freunden losgefahren und ich würde dann einfach, wenn sie aus der Stadt hinaus waren, mit einsteigen. Ich komme also nach nur kurzer Zeit am Treffpunkt an und sehe bereits das große Boot, in das ich auch nun steige.



(Tut mir Leid, dass das Kapitel etwas kürzer geworden ist. Ich bemühe mich, das nächste Kapitel auf jeden Fall etwas länger zu schreiben)

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