Mondkind: In dir Ruht' die Hoffnung- Teil 1

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3 Kapitel - 3.170 Wörter - Erstellt von: Kawaii-chi - Aktualisiert am: 2016-08-08 - Entwickelt am: - 438 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

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Kapitel1: Miu Sachte spürte ich die warmen morgendlichen Sonnenstrahlen durch meine Vorhänge sickern, wie sie das verschlafene Grau meines Zimmers e
Kapitel1: Miu

Sachte spürte ich die warmen morgendlichen Sonnenstrahlen durch meine Vorhänge sickern, wie sie das verschlafene Grau meines Zimmers erhellten und mich aus meinem Traum kitzelten. Mein Traum verschwamm immer mehr je fester ich mir das Bild wieder ins Gedächtnis rufen wollte, dass ich bis vor ein paar Sekunden noch wahrgenommen hatte. Es war eine kleine Lichtung, die selbe wie schon seit mehreren Nächten. Ich weiß nicht ob ich sie schon einmal sah, sei es in echt, auf einem Bild oder ähnliches, jedoch konnte ich mich nicht erinnern jemals eine solche schöne und reine Lichtung gesehen zu haben. Es ist ja nicht so als wohnte ich der Nähe eines Waldes.
Langsam öffnete ich geschlagen meine Augen und sah auf meinen Wecker zu meiner linken. 5:55 sagte mein getreuer Träumekiller und ich strich mir seufzend über meine Stirn. So früh und schon so viel in meinem Kopf, na das konnte ja noch was werden heute.
Vorallem hätte ich schwören können gerade als ich aufgewacht war eine Stimme zu hören. Jedoch war ich mir nicht sicher. Ich glaube es war etwas wie..."Funktioniert nicht!" Und dann auch noch "Hoffnung"
Hm.
So könnte man den Ablauf meines Alltags beschreiben, dachte ich mir achselzuckend ehe ich aufstand und ins Bad schlurfte.
So musste ich immerhin nicht darum kämpfen als erste ins Bad zu können, na immerhin etwas.
Ich zog mich also hinter geschlossener Türe aus, stellte mich unter die Dusche und ließ eiskaltes Wasser auf mich nieder prasseln. Eine Gänsehaut breitete sich auf meinem ganzen Körper aus doch so konnte ich erst richtig wach werden und mir einen klaren Kopf verschaffen. Den Traum musste ich nach hinten in meinen Verstand drängen, heute war Schule und ich musste fit sein und einen klaren Kopf haben für..die...Lateinschulaufgabe,.....für welche ich natürlich nicht eine Vokabel gelernt hatte.
Verdienter weise schlug ich mir kräftig vor die Stirn und hatte das Bedürfnis zu schreien. Sofort stellte ich das Wasser ab, band mir ein Handtuch um und machte einen Turban um meine Haare damit ich nicht alles voll tropfte.
Rasch sprang ich in mein Zimmer und warf einen hastigen Blick auf meine Uhr.
06:03.
Ok ok ok keine Panik jetzt, ich krieg das hin, sprach ich mir in Gedanken selbst Mut zu und rubbelte rasch meine Haare halbwegs trocken um sie locker hochzubinden und dann zu meinem Schrank zu sprinten.
Mein weißes Kleid perfekt.
Schnell warf ich es mir über und machte einen halben Kopfsprung in Richtung meines Bettes, kramte das olle Lateinbuch aus der Schultasche und versuchte mir für wenigstens eine drei viertel Stunde reinzuprügeln. Ich braucht sie nur später ein wenig danach nie wieder.
Das war eine Menge unnützer Mist den mir das Buch antun wollte weshalb ich mir erstmal die Augen rieb.
(Authors Voice: Tja hättest früher anfangen können zu lernen... ^-^
Miu: es ist erst kurz nach sechs wie viel früher denn noch *so viel Sarkasmus dass man drin ertrinken kann*
Authors Voice: Jaja du weißt was ich meine...du bist hier das Genie oder?)

Nach einer Zeit hörte ich müde Schritte im Flur umher schleifen und ein Blick auf die Uhr bestätigte mir meine Vermutung: Meine Familie war auferstanden.

Somit hieß es dann nun, ganz offiziell aufstehen.
Mich an meinem Hinterkopf kratzend, erhob ich mich von meinem Bett und ging zu meinem Schreibtisch, auf welchem meine Umhängetasche weit offen lag. Rasch kramte ich alle Bücher die ich für heute bräuchte aus den Schubladen meines Tisches und warf auch alles hinterher, was irgendwie zum Einsatz kommen könnte: Kaugummis, Taschentücher, mein Notizheft, Federmäppchen, Schmerztabletten, Pflaster, Ladekabel, Haftnotizen und und und....

Als ich nun alles in allem überzeugt war nichts vergessen zu haben nahm ich ein blenden war. Als ich zur Quelle des blendens sah, erschien ein Lächelnauf meinem Gesicht.

Es war meine Kette die das Sonenlicht reflektierte, das Amulette welches mir Vater vor all den Jahren geschenkt hatte. Es war mein wertvollster Besitz.

Langsam legte ich sie mir um und das vertraute Gefühl des kalten Silbers begrüßte meinen Nacken. Ich öffnete den schweren mit eingravierten Ranken verzierten Anhänger und mit einem leisen Klicken sprang der dünne Deckel leicht auf. Herzlich begrüßten mich die alt bekannten Bilder von Vater und mir, von meiner Familie.

Ich schloss den Deckel wieder und hielt den Anhänger auf der Höhe meines Herzens fest in meiner Hand.

Plötzlich flog die Türe auf und ein kleiner Wirbelwind stürmte mit ewig langem braunen Haar auf mich zu. "Miuuuuuuuuuuuuuuuuuuuu du musst aufsteeeeee......." Ich kicherte nur über ihren Blick ehe sie auch zu grinsen anfing. "Oh du bist schon wach" grinste sie verlegen und ich ging von meinem Schreibtisch zu ihr. "Ja ich war schon duschen, tut mir Leid Suki" meinte ich und strich ihr über ihren Kopf. Sie war schon so groß geworden.

Plötzlich wurde ihr Grinsen breiter. "Das hattest du aber auch nötig!", rief sie aus und lief lachend davon.

Diese Kleine.......Sofort lief ich ihr hinterher, woraus eine Verfolgungsjagd von Gekicher und Gekreische wurde.

"Man, man, was is'n das schon wieder so früh,..." gähnte mein ältester Bruder Takashi, als ich beinahe in ihn rein rannte und ich lachte. "Entschuldige!"

Beinahe hatte ich sie, jedoch konnte niemand das Schutzschild überwinden, welches sich wie aus dem nichts vor ihr aufbaute.

"Was glaubt ihr was ihr beiden denn so früh hier macht!" sagte unsere Mutter ungeduldig und ich stoppte sofort, ertappt zu Boden starrend.

"Suki hat mich verärgert, tut mir Leid Mama" murmelte ich und sie schüttelte nur lächelnd den Kopf.

"Was hat unser kleiner Wirbelwind denn jetzt wieder angestellt" lachte meine Mutter als sie Suki hochhob und auf ihrer Hüfte hielt. "Ich habe Miu nur gesagt, dass sie eine Dusche nötig hatte" schmollte sie unschuldig und unsere Mama prustete los. "Duuuu kleines Biest, seit wann hast du denn ein solches Mundwerk!"

"Da sind glaube ich Hayate und Daisuke nicht ganz unschuldig", lachte ich und sie fiel in das Lachen ein. "Da hast du vermutlich Recht. Aber jetzt entschuldige dich bei deiner Schwester Suki, na los" meinte sie schließlich leicht müde und ließ meine Schwester hinunter. Langsam trottete sie auf mich zu und sagte schmollend: "Tschuldigung Miu-chan. Ich konnte mir das nicht verkneifen." Grinsend ging ich vor ihr in die Hocke. "Schon ok Kleines, das kenne ich nur zu gut" lachte ich und wuschelte ihr durch das ewig lange braune Haar, das sie wie eine Miniaturversion meiner Mutter aussehen ließ.

Lächelnd richtete ich mich wieder auf und meine Mutter nahm Suki an die Hand. "So wir beide gehen uns dann mal fertig machen ok?" Die kleine nickte eifrig und ich steuerte die Küche an um mir meine Brotzeit abzuholen. "Ach ja und Miu, weckst du Daisuke und Hayate bitte einmal auf, ich glaube die schlafen noch immer. Takashi habe ich doch heute schon irgend wo gesehen"

"Natürlich Mama" lächelte ich sie an und sprang vor die Zimmertüren der Zwillinge. Ich holte tief Luft und hämmerte gegen beide Türen. "DAISUKEEEEEE! HAYATEEEEEEEEEEEEEEEEEE! AUFSTEHEN IHR BEIDEN!"
Von aus den Zimmern hörte man lautstarkes Protestgrummeln und ich lachte. "Und du sagst Suki schaut sich das Verhalten von den beiden ab", grinste mich Takashi an und er gab mir meine Brotzeit. "Danke" kicherte ich und lief zurück in mein Zimmer um meine Tasche, Handy, Kopfhörer und Schuhe zu holen.
Kaum hatte ich mein Zimmer verlassen erblickte ich alle meine Brüder angezogen und fertig im Flur. "Können wir dann?" Fragte ich spielerisch und die Zwillinge antworteten nur "Jaja Chefin"

Schnell stöpselte ich meine Kopfhörer in mein Handy und suchte die passende Musik aus. Why worry von Set it off, perfekter Titel für meinen Morgen.
"Bis später Kleines, Tschüss Mama!" Rief ich noch und Suki schrie noch einen Abschied hinterher.

Während wir so in Richtung der Haltestelle latschten, gingen die Zwillinge tuschelnd hinter Takashi und mir her gingen wobei wir schwiegen.
Als wir an der Straße angekommen waren, stand der Bus meiner Brüder schon bereit weshalb Takashi die Zwillinge packte und zu laufen anfing. Ich stand einfach nur kichernd dort und als die Türen sich schlossen winkte ich ihnen noch nach.
Sobald mein Bus einfuhr drehte ich die Musik eine Stufe lauter und stieg vorne ein.
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1470414926
Mondkind: In dir Ruht' die Hoffnung- Teil 1
Mondkind: In dir Ruht' die Hoffnung- Teil 1
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2016-08-05
40B0
Fantasy Magie

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crazy girl 3.0 ( 63779 )
Abgeschickt vor 204 Tagen
WOW echt geile FF
Bitte schreib weiter
Mein Nachbar Totoro ( 11642 )
Abgeschickt vor 212 Tagen
Wow echt klasse Geschichte bis jetzt! Super Idee auch
Bitte schreib weiter, würde mich auf einen neuen Teil freuen!!!
Sky ( 41738 )
Abgeschickt vor 215 Tagen
Das... mir fehlen echt die worte ( und das zu erreichen ist extrem schwer ! )
ich habe nicht einen einzigen Verbesserung Vorschlag !
Und das ist ebenfalls nicht oft so ! ( ok ich habe auch noch nicht oft Verbesserung Vorschläge geschrieben )
Ich schreibe selber gern und so habe ich bei den meisten noch Formulierung Vorschläge aber bei dir... einfach wow ( Ich lese zu viel, deshalb habe ich viele Vergleichs Objekte )
dein 1. Kapitel war besser als das der meisten Bücher ( und das sind wie gesagt viele ) die ich gelesen habe !
Und auch dein Dialog mit Miu am Anfang und der Träumekiller...einfach super.
Bitte schreib weiter !
Ich bin ein absoluter Fan ( und habe ein neues Lieblings Lied : Runnin´ (smile) )
Sky ( 41738 )
Abgeschickt vor 215 Tagen
WOW !
DAS !
IST!
DER!
HAMMER!

Bitte, bitte, bitte, schreib weiter !