Die Tochter des 4. Hokagen -Der Weg von Namiko Uzumaki Teil 4

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5 Kapitel - 9.293 Wörter - Erstellt von: Kawaii-chi - Aktualisiert am: 2016-08-08 - Entwickelt am: - 1.068 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

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Namiko schaute ihn glücklich an. Endlich konnte sie mal wieder aus dem Dorf. Außerdem war es verlockend eine Nacht im Freien zu verbringen und daher

Namiko schaute ihn glücklich an. Endlich konnte sie mal wieder aus dem Dorf. Außerdem war es verlockend eine Nacht im Freien zu verbringen und daher war der Frust, dass diese Mission wieder nur den niedrigsten Rang hatte schon vergessen. Das Team verabschiedete sich vom Dorfoberhaupt und Kakashi hielt kurz nach passieren des Ausganges an.

„So wir ihr bereits mitbekommen habt, müssen wir das Dorf für einige Tage verlassen“, Kakashi sah sein Team streng an, „Darum werdet ihr euch eure Ausrüstung passend auswählen. Wir werden die Mission nicht abbrechen, nur weil einer keine Wechselkleidung mitgenommen hat.“

„Verstanden Sensei.“ antworteten alle synchron.
„Gut, wir treffen uns in einer Stunde am Tor.“ Damit verschwand er in einer Rauchwolke und ließ sein Team alleine.
„Bis gleich.“ Verabschiedete sich Namiko und machte sich auf den Weg zu ihrer Wohnung. Die gewohnten Blicke ignorierte sie gekonnt und sie ließ sich auch nicht von den gewohnten Sprüchen niedermachen. Viel zu groß war die Vorfreude auf die neue Mission.

Endlich angekommen drehte sie den Schlüssel um und ging in ihre Wohnung. Sie war inzwischen, da sie oft nur noch zum schlafen hier her kam, ziemlich dreckig, doch das ignorierte Namiko und ging zu ihrem Kleiderschrank. Aus der untersten Schublade holte sie eine große Tasche hervor. Sie war noch eingepackt und die Uzumaki benutzte sie heute zum ersten Mal. Diese Tasche hatte sie sich gekauft nachdem ihr Rucksack zu unpassend wurde. Die Tasche, die dasselbe Beige wie die Shurikentasche hatte, konnte man an die Hüfte am Rücken mit einem Gürtel befestigen. Mit der Tasche konnte sie auch besser kämpfen, da sie nicht so sperrig war, wie der Rucksack. Sie packte einige Kleidungstücke und einen Schlafsack in die Tasche, überprüfte ihre Kunais und Shuriken. Sie band sich das Stirnband noch einmal fest um den Oberarm, ehe sie das Schlafzimmer verließ. In der Küche nahm sie sich drei Portionen Fertigramen, die sie mithilfe einer Schriftrolle versiegelte. Kurz hielt sie inne und legte noch einmal drei Portionen hinzu, da sie wetten konnte, dass eines ihrer Teammitglieder sein Essen vergessen würde. Die Schriftrollen schob sie in Schlaufen, die an ihrem Gürtel befestigt waren. Endlich fertig verließ Namiko ihre Wohnung und machte sich auf den Weg zum Tor, nur um zu sehen, dass sie die erste ihres Teams war. Seufzend ließ sie sich auf einer Bank neben dem großen Holztor nieder und wartete. Zehn Minuten nach ihr, erschien Sasuke, der seine Ausrüstung in eine grüne Sack gemacht hatte, den er lässig auf dem Rücken trug. Schweigend ließ er sich neben Namiko nieder und starrte Löcher in die Luft. Seit ihrem kleinen Streit vorhin, hat er kein Wort mehr gesagt. Auch Namiko, die keinen neuen Ärger mit ihm wollte sagte nichts und so warteten beide schweigend.

Als endlich ihr Team vollzählig war und auch Kakashi relativ pünktlich mit der Botschaft kam, machten sie sich auf den Weg nach Kunegakure, welches einige Kilometer von Konoha entfernt lag. Kakashi führte das Team an, während Sakura versuchte Sasuke in ein Gespräch zu verwickeln. Namiko bildete den Schluss und lief mit den Händen in den Taschen hinter ihrem Team her. Bis zum Abend liefen sie still durch die Wälder und über die Hügel. Namiko sah sich jedes neue Terrain neugierig an. Am schönsten fand sie den Ort, an dem der große Wald mit seinen riesigen Bäumen zum Hochland wurde. Die saftig grünen Wiesen luden förmlich dazu ein, sich hinzulegen, die Sonne auf dem Gesicht zu spüren und den Grashalmen zuzusehen, wie der Wind sie zum tanzen brachte. An so einem Ort würde Namiko gerne wohnen. Hier fühlte man sich frei.

Als es langsam Dämmerte, beschloss Kakashi, dass sie ein Nachtlager an einem großen Stein der aus irgendeinem Grund mitten auf der Wiese lag, zu errichten. Namiko ging Fallholz aus dem angrenzenden Wald holen, während Sakura und Sasuke ein Feuer anzündeten und die Schlafsäcke vorbereiteten.
In dem dunklen Wald war es sehr still. Eigentlich sollte Namiko Angst bekommen, wenn sie ganz alleine durch das Unterholz ging, doch aus irgendeinem Grund geschah das nicht. Wahrscheinlich weil sie wusste, dass hier nichts war und falls sie doch angegriffen werden sollte, sich sehr gut verteidigen konnte. Nachdem sie beide Hände voll Holz hatte, ging sie zurück zum Lager, wo ihre Teamkameraden schon auf sie warteten.
„Namiko, du machst die erste Nachtwache.“ Beschloss Kakashi und nickte ihr aufmunternd zu. Sie nickte nur, nahm sich eine Decke mit und setzte sich auf den Stein. Bald schon hörte sie das gleichmäßige Atmen ihres Teams. Von dem Stein aus konnte Namiko die gesamte Landschaft überblicken und der Mond spendete ihr ein wenig Licht. Als sie hoch in den Himmel schaute, erkannte sie die vielen tausend Sterne, die verschieden hell leuchteten.

„Schön hier, nicht wahr?“ ertönte eine leise Stimme hinter ihr. Namiko brauchte sich nicht einmal umzudrehen um zu erkennen, dass es Kakshi war, der sich zu ihr gesetzt hatte.
„Ja es ist so ruhig, ganz anders als im Dorf.“ Murmelte Namiko und schaute weiterhin die Sterne an.
„Dich bedrückt etwas, dass fühle ich.“ Sagte Kakashi und schaute sie durchdringend an.
„Ja.“ Antwortete sie und faltete die Hände im Schoß.
„Du weißt, du kannst immer mit mir reden. Ich bin zwar nicht Iruka, doch auch ich war einmal in deinem Alter.“ Kakashi legte ihr sanft eine Hand auf die Schulter.
„Als Ibisu heute den Kyuubi erwähnte, da fühlte ich eine Wut. Sie war so extrem, wie schon lange nicht mehr. Ich hatte das Gefühl, als würde ich die Kontrolle verlieren.“ Erklärte die Uzumaki vorsichtig.
„Du hattest nicht nur das Gefühl, als würdest du die Kontrolle verlieren, du hast die Kontrolle verloren. Der Kyuubi machte sich deine Wut zu nutzen. Du hättest dich sehen müssen. Rote Augen und deine Wangen sahen aus, als wären sie zerkratzt worden.“ Antwortete ihr Sensei und atmete tief durch.
„Wie kann ich das ändern. Ich will Herr über meine Gefühle sein.“ Fragte sie ein wenig verzweifelt.
„Nun ja. Ich weiß es nicht genau, doch ich habe gehört, dass sehr starke Jinchuuriki ihren Biju kontrollieren konnten. In Kämpfen konnten sie sich sogar in sie verwandeln.“ Erzählte Kakashi leise.
„Wow, “ raunte Namiko, „wie war es bei meiner Mutter?“
„Kushina konnte den Kyuubi unterdrücken, sodass diese ungestört leben konnte. Ein Mal hat sie mir erzählt, dass der Kyuubi im Unterbewusstsein mit ihr geredet hat, doch sie sagte mir nicht, wie er auf sie reagiert hat.“ Antwortete der grauhaarige Jonin.
„Meine Mutter muss sehr stark gewesen sein.“ Murmelte Namiko vor sich hin.
„Ja, die stärkste Kunoichi, die ich je gekannt habe.“ Erwiderte Kakashi traurig.

„Hast du irgendwelche Bilder von meinen Eltern?“ fragte sie ihn direkt.
„Ja und wenn du willst, dann kann ich sie dir kopieren. Ich denke das wäre nur fair, schließlich waren sie deine Eltern.“ Sagte der Jonin und lehnte sich zurück.
Namiko schaute ihn dankend an ehe sie wieder in den Himmel schaute.

„Es ist so unfair“, begann Kakashi nach einiger Zeit, „dass ich so viel Zeit mit deinen Eltern verbringen konnte und du nur so wenig.“

„Ich weiß Sensei, doch ich weiß auch, dass sie niemals wirklich weg sind. Sie werden immer einen Teil meines Herzens ausfüllen. Und das Wissen, dass sie sich für mich geopfert haben, damit ich leben kann, macht mich sehr stolz.“ Antwortete sie ehe sie wieder schwieg.
„Du bist ihnen so ähnlich, das es sich fast so anfühlt, als wären sie gerade hier.“ Belustigt schüttelte Kakashi seinen Kopf. Namiko drehte ihren Kopf zu ihm und er erkannte das breite Grinsen auf ihrem Gesicht.
„Du solltest dich jetzt etwas hinlegen. Morgen haben wir wieder einen langen Tag vor uns. Ich übernehme die Nachtwache.“ Sagte Kakashi und nickte zum noch immer glimmenden Feuer.
„Sicher?“ fragte Namiko, ehe sie auf seine Bestätigung hin, sich umdrehte und einschlief.
„Du willst doch nicht etwa auf dem Stein schlafen oder?“ fragte Kakshi leise, doch er erhielt keine Antwort mehr.



Ein rütteln an Namikos Schulter weckte diese am frühen Morgen. Verschlafen drehte sie sich um und schaute in das halb verdeckte Gesicht von Kakashi.

„Morgen Namiko. Weckst du bitte die anderen? Ich mache schon mal das Feuer an.“ sagte er ruhig und erhob sich wieder. Namiko nickt müde ehe sie sich erhob. Sie gähnte kurz und rutschte von dem Stein herunter. Sanft rüttelte sie an Sasukes Schulter, der langsam seine Augen öffnete.
„Aufstehen Prinzessin.“ Meinte sie sarkastisch, was ein Schnauben von dem Uchiha mit sich brachte. Grinsend stand sie auf und ging zu Sakura, die sie jedoch nicht so sanft weckte.

„Sakura, wach auf, wir müssen gleich weiter.“ Sagte Namiko und schüttelte sie ein wenig.
„Lass mich schlafen.“ Murmelte Sakura müde und drehte sich in ihrem Schlafsack um.

„Das hättest du wohl gerne.“ Zischte Namiko um im nächsten Moment fies zu grinsen.

„Sasuke-Schatz, “ trällerte sie in einer hohen Stimme, „kann ich mich beim Frühstück neben dich setzten?“

Sofort saß Sakura senkrecht in ihrem Schlafsack. Ihr Gesicht spiegelte Panik und Wut.

„Niemand setzt sich neben meinen Sasuke.“ Rief sie erzürnt und Namiko hat noch nie jemanden gesehen, der schneller aus einem Schlafsack heraus war, als Sakura.

„Wenigstens bist du jetzt wach.“ Grinste Namiko und stand auf um sich zum Feuer zu setzten. Sie erschuf einen Doppelgänger, der ihre Sachen zusammenlegte, während sie die Packungen mit Ramen fertig machte. Schließlich saß das ganze Team um das Feuer. Kakashi war der einzige, der wirklich ausgeruht wirkte.
„Nie im Leben esse ich Fertigramen!“ rief Sakura entsetzt, als sie die Nudelsuppe sah.
„Hast du etwas anderes dabei?“ fragte Namiko genervt, woraufhin Sakura peinlich berührt mit dem Kopf schüttelte.
„Na also, halt einfach den Mund und iss, schließlich habe ich mir die Mühe gemacht sie mitzunehmen.“ Murmelte die Uzumaki wütend.
Das Frühstück verlief sehr ruhig, da das Team sich gegenseitig anschwieg.

Namiko beobachte ihren Sensei in der Hoffnung endlich sein Gesicht komplett zu sehen, doch weit gefehlt. Sie wusste nicht, wie schnell der Jonin aß, doch er hatte seine gesamte Portion verputzt, während sie sich mit Sakura stritt.
Als sie alle ihre Sachen zusammengepackt hatten, machte sich Team 7 wieder auf den Weg. Es wurde zwar ein wenig mehr gesprochen als Gestern, doch auch heute war die Stimmung sehr mies. Namiko unterhielt sich mit Kakashi über Versiegelungsjutsus, während Sasuke alles und jeden böse anstarrte. Sakura lief schweigend neben dem Uchiha her und traute sich nichts zu sagen, aus Angst, dass er seine Wut an ihr ausließ.
„Das nenn ich Teamwork.“ Murmelte Namiko traurig und sah ihre Teamkameraden an.
„Seid eurem Streit geht das schon so.“ meinte Kakashi und holte aus seiner Westentasche eines seiner „Schmuddelbücher“.
„Dann muss ich daran etwas ändern.“ Zischte Namiko und blieb stehen.
„Namiko was hast du vor?“ fragte Kakashi überrascht, doch sie ignorierte ihn.
„Hey Uchiha!“ rief Namiko, sodass sich der Genannte umdrehte.


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1470411597
Die Tochter des 4. Hokagen -Der Weg von Namiko ...
Die Tochter des 4. Hokagen -Der Weg von Namiko ...
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2016-08-05
407D
Naruto

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Kawaii-chi ( von: Kawaii-chi )
Abgeschickt vor 169 Tagen
Dankeschön ;)
Aoi ( von: Aoi )
Abgeschickt vor 169 Tagen
Super, super, super! ^-^ komplette Geschichte bis jetzt alles top! :3
Kawaii-chi ( von: Kawaii-chi )
Abgeschickt vor 170 Tagen
hey, ich wollte dieses mal mehr schreiben, deswegen sind es auch 5 kapitel...ich hoffe dass das kein Fehler war xD