Sanara - Herr der Ringe 2. Teil (Sinaria-2. Staffel)

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4 Kapitel - 2.578 Wörter - Erstellt von: Lydia - Aktualisiert am: 2016-08-01 - Entwickelt am: - 153 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Nun lernt sie endlich ihre Eltern kennen. Doch dann geht es wieder nach Minas Tirith. Mitten in der Nacht, sieht sie wie die Nazgûl kommen. Ein Kampf geht los und etwas Schreckliches geschieht. Zwar werden die Nazgûl fürs erste besiegt, doch der Preis den sie dafür zahlt oder noch zahlen wird, ist hoch…

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    1. Kapitel
    Nach der Begrüßung unterhielt ich mich scheinbar stundenlang mit meinen Eltern. Sie erzählten mir was sie alles in Valinor getan hatten (was nicht viel war, denn was soll man da schon viel machen?). Ich erzählte ihnen auch wie es mir ergangen war. Sie entschuldigten sich knapp hundertmal dafür das sie mich „vergessen“ hatten, aber ich sagte ihnen auch knapp hundertmal das sie dafür ja nichts konnten! Ich hatte sie lieb, obwohl ich sie sozusagen erst seit einem halben Tag kannte. Es war schön. Nie in meinem Leben war ich so glücklich gewesen! Ich lernte auch Aragorn, Arwen und all die anderen kennen. Wir aßen alle zusammen zu Mittag. Dann war noch ein bisschen Zeit und ich ging hinaus. Ein großer schöner Baum stand auf einer Rasenfläche. Ich kletterte hinauf. Immer höher ging ich und dann traf ich auf jemanden. Eldarion saß auf einem Ast! Ich erschrak und wäre fast vom Baum gestürzt! Ich konnte mich gerade noch an einem Ast festhalten. „Eldarion!“, rief ich überrascht. Er lächelte. „Ich hab dich kommen sehen!“, meinte er zu mir. Er klopfte auffordernd neben sich auf den Ast auf dem er saß. Ich setzte mich zu ihm. Wir sahen in die Ferne. Wenn ich mich richtig anstrengte konnte ich sogar das Nebelgebirge sehen. Es tat gut einfach so neben Eldarion zu sitzen. Es war eine angenehme Stille. Ich sah zu ihm und merkte das er mich ebenfalls ansah. Wir waren nur Zentimeter voneinander entfernt… „Sanara?“, hörte ich eine Stimme. Ich zuckte zurück und lief augenblicklich rot an. Schnell wandte ich den Blick ab und kletterte nach unten. Eldarion folgte mir. Schnell lief ich wieder hinein und sah meine Mutter. „Da bist du ja!“, sagte sie erleichtert. Ich schritt auf sie zu. „Die anderen haben mir erzählt das du Leute teleportieren kannst. Wir müssten nun wieder nach Minas Tirith!“, meinte mein Vater. Ich nickte und konzentrierte mich. Wieder stellte ich mir vor, wie ich alle auseinandernahm und dann wieder in Minas Tirith zusammensetzte. Es klappte wie immer hervorragend! Meine Eltern und die anderen die aus Valinor gekommen waren, staunten nicht schlecht. „Wirklich praktisch, sowas!“, meinte Arwen beeindruckt. Ich lächelte. „Du bist wirklich viel mächtiger als ich!“, meinte meine Mutter. Ich lächelte verlegen. Danach ging jeder auf sein Zimmer. Es wurde langsam spät. Nach dem Abendessen, dass meine Mutter und ich heraufbeschworen, da Essen inzwischen knapp geworden war, ging ich ins Bett. Jedoch konnte ich nicht schlafen. So dachte ich mir ein einfaches Kleid aus und lief nach draußen. Der weiße Baum von Minas Tirith schien im Mondlicht zu leuchten. Ich stellte mich an das Geländer und ließ mir den Wind um die Nase wehen. Es war ein friedlicher Moment, mitten im Krieg. Da hörte ich wie jemand von hinten auf mich zukam. Ich erkannte die Schritte. Durch mein feines Gehör, wusste ich sofort wer es war. Eldarion legte mir eine Hand auf die Schulter. Er stellte sich neben mich. Ich wandte den Kopf und sah ihm ins Gesicht. Dann sah ich wieder in die weite Ferne. Es war ein wunderbarer Moment. Doch dann sah ich etwas. Kleine Punkte in der Ferne. Am Nachthimmel sah man sie fast nicht. Ich sah sie genauer an. Oh Gott! „Nazgûl!“, rief ich und drehte mich um. Eldarion starrte die Punkte ebenfalls wie gebannt an. Dann nickte er und sagte: „Wir müssen uns rüsten!“ Ich nickte und wir eilten so schnell wir konnten nach drinnen. „Nazgûl! Nazgûl!“, rief Eldarion. Sofort schien der Palst zum Leben zu erwachen. Ein Horn ertönte und überall strömten Soldaten aus den Türen. Eine Tür krachte auf und meine Eltern rannten heraus. „Sanara!“, riefen sie. Ich rannte auf sie zu. „Was ist passiert?“, fragte mich mein Vater. „Ich hab Nazgûls gesehen!“, sagte ich. Die Mienen meiner Eltern sprachen Bände. „Schnell!“, rief meine Mutter. Wir rannten hinaus. Auch Eldarions Eltern, Gimli und die Hobbits kamen angerannt. „Was ist los?“, riefen sie durcheinander. Schnell erzählte ich ihnen das gleiche wie meinen Eltern. Sofort rannten sie hinaus. Ich dachte mir schnell wieder das Kleid aus, in dem man so gut kämpfen kann aus und rannte mit ihnen. Die Punkte waren inzwischen größer geworden, doch die Stadt war in größter Alarmbereitschaft. Die anderen standen an der Brüstung und sahen die Punkte an. Dann sagte meine Mutter: „Ich muss da hoch!“ „Aber nicht ohne mich!“, meinte ich bestimmt. Sie schien etwas zu erwidern wollen, doch ich schüttelte den Kopf und breitete meine Flügel aus. Sie seufzte und breitete die ihre ebenfalls aus. Dann flogen wir hinauf in die Lüfte. „Es sind nur acht!“, rief ich. „Den obersten hat Éowyn getötet! Der kommt nicht mehr wieder!“, rief meine Mutter zurück. Ich nickte. Die Punkte wurden stetig größer und man hätte sie nun selbst mit Menschenaugen gesehen. Das Kreischen ihrer Viecher war ohrenbetäubend. Ich streckte die Hand aus. Ein Blitz zuckte neben ihnen vorbei. „Gut gemacht!“, meinte meine Mutter, „Das hat sie ein wenig aus dem Konzept gebracht!“ Ich atmete tief durch. Die Nazgûl waren nun keine zehn Meter mehr von uns entfernt. Noch sechs. Jetzt nur noch drei. Wir flogen um sie herum und beballerten sie mit Feuerbällen. Geschickt wichen sie aus. Ich stieß ein wütendes knurren aus, das mich selbst überraschte. Meine Mutter lächelte. „Mir ist es mal passiert, dass ich mich in eine Löwin verwandelt und Saruman zerfleischt habe!“, rief sie mir zu. Ich nickte. Ich hatte es in ihren Gedanken gesehen. Wir griffen die Nazgûls erneut an, doch sie waren geschickt. Wir waren nun fast an der Stadt und die Nazgûl schleuderten Bälle aus schwarzer Energie auf die Stadt. „Kümmere du dich um die Stadt! Ich übernehme die Nazgûl!“, rief mir meine Mutter zu und ich nickte. Ich holte nun alles aus meinen Flügeln raus und flog mit einer unglaublichen Geschwindigkeit auf die Stadt zu. Da flog ein riesiger Adler auf die Nazgûls zu und half meiner Mutter. Es war Laewfain. Ein Lächeln huschte über mein Gesicht, das allerdings schnell wieder verschwand als ich die Stadt sah. Die Nazgûls hatten bereits einiges zerstört. Ich streckte meine Hände aus und die Gesteinsbrocken die sich gelöst hatten, flogen wieder an ihren Platz. So machte ich weiter. Hin und wieder wehrte ich Schläge der Nazgûls ab. Ich rette ziemlich viele Menschen. Da kam meine Mutter zu mir geflogen. Per Gedankenübertragung sagte sie mir was wir nun tun sollten. Ich griff nach ihrer Hand und wir streckten jeweils die andere Hand aus. Ein gleißendes Licht erschien und die Stadt wurde in einen mächtigen Schutzschild gehüllt. Kreischend versuchten die Nazgûl eine Lücke zu finden. Doch es gab keine. Das dachte ich jedenfalls. Da schleuderten sie einen weiteren Ball aus schwarzer Energie, nun direkt auf meine Mutter und mich. Er traf meine Mutter und mit einem Schmerzensschrei der Mark und Bein gefrieren ließ, stürzte sie in die Tiefe. „Nana!“, rief ich und flog ihr hinterher. Doch da hörte ich Laewfains Stimme. „Halte den Schutzschild aufrecht! Ich kümmere mich um deine Mutter!“ Ich hielt inne und flog wieder hinauf. Der Schutzschild hatte bereits zu bröckeln begonnen und mit aller Kraft hielt ich ihn aufrecht. Doch da schlossen sich die Nazgûl zusammen und schufen einen Energieball, von solch einer Macht, dass er Hunderte töten konnte. Sie schleuderten ihn auf mich. Als er vor mir auf den Schutzschild traf, schrie ich auf. Der Macht die ich abwehren musste, war ich nicht gewachsen. Ich schrie vor Schmerz als ich alles an Energie in mir rausholte. Es war ein Schmerz den ich nie vergessen würde. Dann hatte ich eine verzweifelte Idee. Ich sog alles an dunkler Energie in mich auf. Der Schmerz war unerträglich. Es war der gleiche wie der den Frodo hatte als die Morgul Klinge ihn traf, nur hundertmal schlimmer. Die Nazgûl hatten mit diesem Schlag die ganze Stadt vernichten wollen, doch nun hatten sie keine Kraft mehr. Kreischend flogen sie davon. Ob man es als Niederlage bezeichnen konnte? Ich wusste es nicht, denn sie hatten mich und meine Mutter außer Gefecht gesetzt. Ich stieß noch einmal einen Schrei aus als der Schmerz sich zu verdoppeln schien. Ich spürte nichts mehr außer dem Schmerz. Die Luft zischte an mir vorbei. Ich sah wie der Boden hundert Meter unter mir näher kam. Verzweifelt versuchte ich meine Flügel zu finden, doch ich spürte sie nicht. Die Schwärze einer endlosen Nacht umfing mich.

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    2. Kapitel
    Eldarions Sicht:
    Sie stürzte. Verzweifelt sah ich zu, unfähig etwas tun zu können. Doch da fing Laewfain sie wie ihre Mutter auf. Ich atmete auf. Ich rannte nach vorn zur Brüstung. Ihre Mutter hatte man bereits hineingetragen. Laewfain landete und ich nahm sie von ihrem Rücken. Schnell trug ich sie hinein. Als ihr Vater sie sah, riss er entsetzt die Augen auf. „Was ist geschehen?“, fragt er. „Sie hat alles an Energie der Nazgûl in sich aufgesaugt!“, antwortete ich und legte sie auf eines der Verletztenlager. Da kamen bereits Galadriel, Celeborn und Elrond herbeigeeilt. „Ich kümmere mich um Sinaria!“, meinte Celeborn. Galadriel und Elrond beugten sich über Sanara. Erschrocken holten die beiden Luft. Celeborn drehte sich um. „Was ist?“, fragten Legolas und ich gleichzeitig. „Wir müssen es stoppen ehe es sich bis zum Herzen und zum Kopf ausbreitet!“, rief Galadriel entsetzt. Galadriel, Celeborn und Elrond stellten sich schnell um ihr Bett herum auf. Dann fasten sie sich an den Händen und schienen sich zu konzentrieren. Ein gleißendes Licht erhellte den Raum. Es kam wieder Farbe in ihr Gesicht. Da sanken die drei zusammen und sie schlug die Augen auf. Ich zuckte zurück. Ihre Augen waren pechschwarz. Legolas und Aragorn halfen den dreien auf. Sie setzte sich auf und hielt sich den Kopf. Ich wollte zu ihr, doch Celeborn hielt mich zurück. Sie keuchte. Dann sah sie zu uns. „W-Was ist passiert?“, fragte sie, scheinbar völlig erschöpft. Da schienen sich Galadriel, Celeborn und Elrond wieder zu entspannen. Celeborn ließ mich zu ihr. „Du hast alles an Energie der Nazgûl in die aufgesogen. Es dürfte dir nun wieder gut gehen. Ruh dich noch eine Weile aus!“, meinte Galadriel zu ihr, doch etwas in ihrer Stimme verriet mir, das, dass nicht die ganze Wahrheit war. Sanara nickte und ließ sich wieder in die Kissen sinken. Dann heilten Galadriel, Celeborn und Elrond noch ihre Mutter. Sinaria ging es sofort wieder gut. Dann hielten wir alle einen Rat ab. Nur Sanara blieb noch liegen, da sie sich ausruhen mussten. „Ich habe ihr nicht die ganze Wahrheit gesagt“, eröffnete Galadriel uns. Fragend sahen die anderen sie an, doch ich wusste was sie meinte. „Was meinst du Galadriel?“, fragte Sinaria. „Hätten wir sie nicht geheilt, wäre sie eine Nazgûl geworden“, sagte Galadriel. Ich sog scharf Luft ein und ihre Eltern keuchten entsetzt. Die anderen starrten sie nur fassungslos an. „Ihre Augen sind schwarz geworden, da das, ich nenne es mal Gift, sich ein wenig ausbreiten konnte. Wäre es zu ihrem Herzen oder zu ihrem Kopf gelangt, hätten wir nichts mehr für sie tun können. Nun schlummert das Gift in ihr und ich bin mir sicher, dass es irgendwann hervorbrechen wir.“, erklärte Galadriel. „Und was bedeutet das?“, fragte ich. „Entweder, dass sie eine Dienerin Saurons wird oder ihren Tod.“

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    3. Kapitel
    Sanaras Sicht:
    Eine pechschwarze Träne rollte meine Wange hinunter. Ich war aus dem Bett geschlichen und hatte alles mit angehört was im Rat gesprochen wurde. „Sie wird nicht lange brauchen um es heraus zu finden. Das weißt du!“, hörte ich Arwen sagen. Ohne das ich es wollte, schluchzte ich auf. Dann rannte ich davon. Ich breitete meine nun pechschwarzen Flügel aus und flog hinauf auf das Dach des Palastes.
    Eldarions Sicht:
    Ein schluchzen ließ uns alle zusammenfahren. Sie hatte alles mitangehört. Ich rannte hinaus. Doch als ich da war wo sie hätte sein müssen, war sie nicht da. Ich rannte weiter nach draußen, doch da war sie auch nicht. Doch da sah ich vor mir auf dem Boden einen pechschwarzen Tropfen. Eine Träne. Ich sah hinauf. Sie musste oben auf dem Dach sein. Ich runzelte die Stirn und holte einmal tief Luft. Ja, ich war ein Halb-Elb, aber trotzdem war das Dach hoch. Ich ging ein wenig in die Knie und machte einen gewaltigen Satz. Ich konnte mich geradeso am Dachvorsprung festhalten. Ich zog mich hinauf. Da saß sie. Mit dem Rücken zu mir. Ich lief langsam auf sie zu. „Was willst du?“, fragte sie tonlos. Ich setzte mich neben sie. Sie sah mich nicht an. Vorsichtig nahm ich ihre Hand. Ich hob ihr Kinn an, das sie mich ansehen musste. „Egal was geschieht, meine Gefühle für dich werden sich nie ändern!“, sagte ich bestimmt zu ihr. Ich kam langsam mit meinem Gesicht auf sie zu. Auch sie kam mit ihrem Gesicht immer näher zu mir. Gleich würden sich unsere Lippen berühren… „Warte!“, sagte sie. Fragend sah ich sie an. „Was ist, wenn ich so etwas von der dunklen Energie auf dich übertrage?“, fragte sie. „Dann ist es mir egal!“, sagte ich und küsste sie. Nichts von dem was sie befürchtete geschah. Ich löste meine Lippen wieder von ihren und lächelte sie an. Sie lächelte zurück. Ich strich mit einer Hand über ihre Wange. So saßen wir bis es dunkel wurde auf dem Dach des Palastes. Hin und wieder stellte der eine von uns dem andere eine Frage, über einen. So erfuhren wir mehr über einander. Es war schön. Wir saßen einfach so da, mit dem Rücken zu Mordor. Dies war einer der schönsten Abende in meinem Leben.

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    4. Kapitel
    Hallöchen!
    Von der anderen Seite dieser Erde!:-) Da wäre dann der zweite Teil der zweiten Staffel.:-) Ich hoffe er gefällt euch! Wie es weitergeht und was die dunkle Macht mit ihr anstellt, werdet ihr schon bald erfahren!:-) Bis dann immer schön weiterlesen!
    LG Lydia

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