Stich ins Herz

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15 Kapitel - 4.162 Wörter - Erstellt von: Iska Alb - Aktualisiert am: 2016-08-01 - Entwickelt am: - 115 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Seraphina, eine Jugendliche, führte ein ganz normales Leben, doch dann ändert sich alles

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    Als Seraphina aus dem Badezimmers des Internats, auf das sie aufgrund einer Geschäftsreise ihrer Eltern gehen musste, stürmte ihr die nette Geschichtslehrerin entgegen: „Seraphina! Du darfst heute nach Hause!“ „Ich? Darf ich wirklich nach Hause!“ Diese Frage wurde ihr bejaht, daraufhin stürmte sie in ihr Zimmer, dass sie sich mit Jana, Nina und Jessica teilen musste, und packte ihre Sachen. Sie konnte es immer noch nicht glauben als sie im Zug saß und Richtung Heimat fuhr. Schnell zog sie ihr Handy aus der Tasche und tippte eine Nachricht an ihren Freund Tobi der ihr versprach auf sie zu warten, bis sie zurückkam:

    ~chatverlauf~
    Hei Tobi,
    Stell dir vor, ich sitze gerade im Zug und fahre nach Hause!
    HDGDL Sera <3

    ~chatverlauf ende~

    Am Bahnhof von München angekommen, fühlte sie sich sofort wieder wohl, weg von dieser ruhe, die die Gegend in der das Internat war umhüllte. Endlich in der Großstadt wo sie mit ihrer Familie in einem großen Haus lebte. Seraphina stieg aus dem Zug und da sah sie ihn! Tobi Stand da und wartete auf sie… Doch dann! Sie konnte es kaum fassen! Ein Mädchen, ungefähr so alt wie sie, rannte aus dem Zug und fiel ihm um den Hals, er küsste sie ganz zärtlich. Sera begann zu kochen, wollte schon hinüberstampfen als sie plötzlich angesprochen wurde: „ Sera! Was machst du hier?“ es waren Celina und Marie, ihre allerbesten Freundinnen aus München. „Hallo ihr zwei. Was ich hier mache, na heim kommen!“ Sie umarmten sich und dadurch war die erste Wut verflogen. Die dreiergruppe spazierte zu Sera’s Haus um das Gepäck zu verstauen. Seraphina sperrte die Haustüre auf und Atmete kräftig den guten „Zu-Hause-Geruch“ ein. Doch so gut roch es gar nicht, die Lichter waren alle aus und es war totenstill. „Die Leiterin des Internats sagte, meine Eltern seien zu Hause, wenn ich komme.“, Sagte Sera enttäuscht zu ihren Freundinnen. Sie gingen in ihr Zimmer und bemerkten, dass in der Küche ein Stuhl auf dem Boden lag, Lina sagte: „Man ist das Unheimlich..“ „Das kannst du laut sagen.“ sagte Celina, die sich schon bei Krimisendungen unter der Decke versteckte. Seraphina lugte vorsichtig um die Ecke um zu sehen, ob noch mehr am Boden lag. Doch da war etwas Grauenhaftes…..

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    …..dort lag etwas großes, ein MENSCH! Besser gesagt Seras Mutter, sie lief auf ihre Mutter zu: „Mama! Mama! Schnell Lina, ruf den Krankenwagen, sie hat eine Platzwunde, hat Puls und Atmet.“ Lina wählte mit zitternden Fingern die 112 doch auf 'Anrufen' konnte sie nicht mehr drücken, denn sie erschrak als jemand die Treppe hinunter rumpelte. Celina rannte aus der Küche und sah einen Mann im Flur stehen, der betrunken auf sie zu torkelte und sagte: „Seraphina? Bist du 'Hicks' das?“ „Ich bin Celina.“ antwortete sie und gab Sera bescheid. Diese ging ihrem Vater entgegen: „Papa! Wie siehst du aus? Hast du getrunken? Bist du schuld das Mama am Küchenboden liegt?“ doch eine Antwort konnte sie vergessen, denn sie hörte die Sirene des Krankenwagens. Lina hatte es doch geschafft, Lina lief nach draußen um ihn herbei zu winken. Die Sanitäter rannten in die Küche, legten die Mutter auf die Trage und fuhren diese in den Krankenwagen. Lina und Celina mussten derzeit nach Hause und Seraphina nahm den nächsten Bus ins Krankenhaus, ihren Vater hatte sie zuvor auf die Couch gelegt, dort angekommen begleitete sie eine Schwester vor das OP-Zimmer in dem die Mutter Operiert wurde. Nach zwei Stunden wachte sie auf den Knien ihrer Freundin Sophie auf. Als sie sich aufrichtete kam ein Arzt aus dem OP-Saal und sagte: „Sera. Deine Mutter.....

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    …..Ist aufgewacht und es geht ihr den Umständen entsprechend gut.“ Sera war sichtlich erleichtert, natürlich erkundigte sie sich, ob sie zu ihrer Mutter durfte. Mit klopfendem Herzen öffnete sie die Tür und trat ein. Sofort begrüßte die Mutter sie mit der ihr vertrauten warmherzigen Stimme: „Hallo Sera Maus, der Arzt hat mir erzählt, dass ihr mich gefunden habt.“ Sie deutete auf einen Stuhl neben dem Bett: „Komm, setz dich zu mir und erzähl wie es auf dem Internat war.“ Zögernd setzte sich Seraphina auf den ihr zugewiesener Platz und erzählte knapp, wie das Jahr im Internat verlief. Dann aber wollte sie von ihrer Mutter wissen, was geschehen war. „Eigentlich waren dein Vater und ich dabei, eine kleine Willkommensfeier für dich vorzubereiten, doch dann kahm Joseph und die beiden Herrschaften Liesen mich allein in der Küche um Fußball zu schauen. Sie hatten wohl etwas zu viel Alkohol erwischt, denn Papa und ich bekamen uns in die Haare, weil ich die Girlanden vergessen hatte. Er schubste mich und dann kann ich mich an nichts mehr erinnern.“ Nach einer guten Stunde rief Seraphina bei Sophie an, ob diese sie mit ihrem Motorroller abholen und nach Hause bringen kann Während der Fahrt erzählte sie Sophie was geschehen war und bedankte sich, dass sie gekommen war und mit ihr gewartet hatte. Am Nächsten Morgen fuhr sie früh mit dem Rad in den Pferdestall ihres Palominos Avy doch dort angekommen wurde sie böse überrascht…..

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    ….. Avy lag regungslos in seiner Box, sie rannte zu ihm und fuhr vorsichtig über das weiche Fell. Kuschelte sich an ihn und weinte. Seraphina lag lange so da, doch dann kahm Mandy, die besitzerin des Stalls und bemerkte, dass Sera schon da war: „Hallo Seraphina, Avy war gestern noch putzmunter, aber als ich heute Morgen die Pferde fütterte lag er da. Ich habe den Tierarzt bereits angerufen, er ist schon unterwegs.“ „Danke Mandy.“ ~Zeitsprung~ Tierarzt: „Seraphina, ich konnte nichts mehr machen. Avy hatte einen Schlaganfall und dann ist er wahrscheinlich umgefallen. Es tut mir leid.“ Celina, deren Pferd eine Box weiter stand, war inzwischen auch schon da und nahm Sera behutsam in den Arm und sagte: „Phinchen, ich trommle Lina und Sophie zusammen, dann gehen wir gemeinsam ins Kino, es wird sicher ein lustiger Film kommen.“ Sie führte Seraphina aus dem Stall und brachte sie nach Hause. Dort angekommen legte sie sich auf die Couch, ihr Vater musste sehr früh nach Spanien fliegen und Celina stellte in der Küche eine Kanne Tee auf. Dann klingelte das Telefon: „ Hallo hier ist Seraphina Müller.“ „Hi Sera, ich bin‘ s Benni, kennst du mich noch?“ „Benni! Schön mal wieder von meinem großen Bruder zu hören! Wie geht’s dir denn so in Brasilien?“ „Mir geht’s gut. Dir? besser gesagt euch?“ „Mama ist im Krankenhaus, Papa hat sie geschubst und mehr weiß ich nicht. Papa ist in Spanien, Geschäftsreise, und ich naja, ich habe Avy heute Morgen tot im Stall aufgefunden.“ „Das tut mir leid.“ Sie redeten über Gott und die Welt, bis aus der Küche ein Aufschrei ertönte…..

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    ….. Seraphina murmelte ein: „Muss Schluss machen“ in den Hörer und legte ohne weiteres auf. Sie lief in die Küche, Celina saß auf einem Stuhl, sie hatte sich das heiße Wasser über den Arm geschüttet und deshalb eine große Brandwunde. „Oh Gott! Du musst schnell zum Arzt. Wieder musste der Krankenwagen in die Rosengasse 5 fahren. Seraphina wischte das Wasser auf, während sie in Gedanken bei Celina war. Nach einer halben Stunde rief Celina an: „Hi Phinchen! Mir geht es soweit gut, aber ich werde die nächsten Wochen nicht schreiben können, da meine Hand und mein Arm höllisch schmerzen.“ „Ach Celina, du musst dir deshalb keine Sorgen machen, ich schreibe gern für dich mit.“ „ Danke!“ Sie ratschten noch etwas und verabredeten sich um halb acht vor dem Kino. Dann schrieb Seraphina in die Whats App gruppe mit Lina, Celina und Sophie: „Hallo ihr lieben, halb acht vor dem Kino in der Rosenheimer Landstraße, wer Zeit und Lust hat kommt bitte vorbei. HEGDL <3 Phinchen.“ Sofort kamen von allen dreien die zusagen, Sera stand Pünktlich am Kino, doch keine ihrer Freundinnen war zu Sehen. „Seraphina, die kommen dann schon.“ Sagte sie zu sich selbst. Als um acht Uhr immer noch niemand da war, beschloss sie nach Hause zu gehen. Doch dann hörte sie einen Knall…..

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    ..... Schnell lief sie in die richtung, aus der sie den Knall vernahm. Dort lag ein Junger Mann, dessen weißes Hemd Blutüberströmt war, regungslos mitten auf der Straße. Seraphina forderte einen Passanten auf, einen Krankenwagen zu rufen, während sie sich dachte: „Na toll, schon wieder bin ich am Unfallort! Seit ich wieder da bin passiert dauernd etwas!“ Sie kniete sich neben den Verletzten, zog ihr Jäckchen aus und presste es auf die Wunde um das Blut zu stoppen. Da kam auch schon der Krankenwagen und die Sanitäter übernahmen die weitere Arbeit und lobten Seraphina für das schnelle handeln. Sie wollte mit ins Krankenhaus und sagte, sie sei die kleine Schwester des Verletzten, dadurch durfte Sera mit. Nach einer Stunde Wartezeit, klingelte ihr Handy und Tobis Name erschien auf dem Display: „Hallo Tobi.“ „Hi Phinchen, ich hab gehört du bist wieder in München. Aber als ich bei dir war, hat niemand die Tür auf gemacht. Wo bist du denn?“ „Weißt du was, du bist gerade der letzte mit dem ich reden möchte! Versprichst mir du würdest anrufen und auf mich warten! Aber du konntest noch nie ein Versprechen halten!“ „Was? Aber…“ Seraphina legte auf und im selben Moment kam die Ärztin aus der Tür: „Ihrem Bruder geht es gut. Aber er braucht viel ruhe das heißt er soll sich besser noch nicht aufregen.“ Sera nickte und betrat das Zimmer: „Du bist also meine Lebensretterin? Oder auch meine kleine Schwester, die ich gar nicht hab?“ „Ja. Ich bin das. Seraphina Müller, ich wollte mit ins Krankenhaus, aber die Sanitäter ließen mich nicht und dann sagte ich, ich sei deine Schwester.“ „Ok. Ich hab schon gedacht meine Eltern würden mich betrügen. Ich bin übrigens Gustav, aber alle nennen mich Stav, bin 17 Jahre alt und gehe aufs Stadtgymnasium. Und du?“ „Wie schon gesagt ich heiße Seraphina kurz Sera, oder Phinchen, bin 16, aber ich weiß noch nicht auf welche Schule ich gehe…“ „Wie du weißt noch nicht auf welche Schule du gehst?“ „Meine Eltern waren 1 Jahr auf Geschäftsreise und da sie sich kein Kindermädchen für mich leisten konnten, schickten sie mich auf ein Internat. Jetzt muss ich in meine Alte Schule, um mich an zu melden, hab aber erst am vorletztem Ferientag einen Termin beim Direktor.“ „Und auf welcher Schule warst du vorm Internat?“ „Stadtrealschule, die ist gleich neben dem Gymnasium.“ „Ok, und wo wohnst du?“ „Rosengasse 5 und du?“ „Das ist ja lustig, Die Firmpatin, Johanna, meines großen Bruders wohnt in Rosengasse 3 und ich in Rosengasse 11.“ „Ich hab dich hier noch nie gesehen Stav, aber Johanna ist meine Tante!“ „Oh man, Zufälle gibt’s.“ „Jetzt weiß ich auch wer dieser Gustav ist, von dem sie manchmal spricht! Und woher kennt dein Bruder sie?“ „Sie ist die Mutter seiner Freundin, bald Schwiegermutter.“ „Ja, Carolin – meine Cousine – heiratet ja bald ihren Manuel und der ist dein Bruder?“ „So klein ist die Welt.“ Die beiden redeten noch lange miteinander, tauschten Telefonnummern und versprachen, sich mal gegenseitig zu besuchen. Seraphina wollte noch kurz zu ihrer Mutter, doch der Arzt sagte: „Hallo Seraphina, deine Mutter kannst du zwar besuchen, aber sie wird dir nicht antworten…..

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    …..Was! Warum!“ „Sie ist vor ein paar Minuten ins Koma gefallen, da ein gewisser Herr Müller da war und heftig mit ihr schimpfte.“ „Was? Mein Vater war da? Aber er ist doch in Spanien auf Geschäftsreise“ „Also ich denke nicht, denn als ich ihn traf sagte er, er sei der Ehemann.“ „Schei***! Ich muss nach Hause, richten sie mir bitte aus, wenn es meiner Mutter besser geht?“ „Selbstverständlich, trotzdem schönen Abend noch.“ „Danke, gleichfalls.“ Seraphina rief ein Taxi und fuhr nach Hause. Sie öffnete die Wohnungstür und rief: „Papa! Papa! Bist du da?“ Keine Reaktion, sie schaute ins Schlafzimmer und auch im Wohnzimmer sogar im Bad suchte sie ihn. Als sie das ganze Haus abgesucht hatte, setzte sie sich auf die Couch und zappte durch das Programm. Irgendwann hatte sie keine Lust mehr und ging ins Bett. Am nächsten Morgen klingelte ihr Handy: „Hallo hier spricht Seraphina Müller.“ „Hallo Seraphina, hier ist Dr. Steiner, ich wollte dir nur sagen, dass deine Mutter aufgewacht ist, aber sie sollte sich bis morgen ausruhen, dann kannst du sie besuchen.“ „Danke.“ Er erklärte ihr noch ein paar fakten, dann legte er auf. Seraphina setze sich an ihren Computer und schrieb an ihrem Buch: „Stich ins Herz“ weiter. Nach drei Seiten klingelte ihr Handy erneut, sie befürchtete ihrer Mutter ginge es wieder schlechte, aber als sie Stav‘s stimme hörte lief sie knallrot an, gut das er sie jetzt nicht sah. Wie eine Tomate lief sie an…..

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    ….. „Hi Sera, wie geht’s deiner Mutter?“ „Den Umständen entsprechend, sie ist aufgewacht und dir?“ „Naja, ich hab ne Schussverletzung an der rechten Schulter, wie soll‘s mir da gehen?“ „Ich komm später mal vorbei, dann kann ich noch einmal mit Dr. Steiner sprechen.“ Sie redeten noch etwas dann verabschiedeten sie sich. Sie zog ihre Schuhe an, ging zu ihrer Tante und erzählte ihr alle Geschehnisse der letzten drei Tage. Ihre Cousine Carolin machte heiße Schokolade und hörte aufmerksam zu. Die Sache mit Stav behielt sie erstmal für sich. Sie wusste nicht wie das mal werden wird. Johanna war erschrocken als sie hörte wie ihr Bruder sich gegenüber seiner Frau verhielt. Seraphina sollte sich die erste Zeit von ihrem Vater fern halten und schlief bei Johanna in Carolins altem Zimmer, da sie sich mit Stav’s Bruder eine Wohnung gesucht hatte. Am nächsten Morgen fuhr Johanna mit Seraphina ins Krankenhaus, dort tauchte Sera’s Vater auf: „Hallo Sera Schatz! Wie geht’s dir?“ „Papa! Du darfst nicht zu Mama! Sie braucht ruhe und will dich jetzt nicht sehen!“ Da öffnete sich die Tür des Krankenzimmers und Johanna, die aus dem Zimmer trat sagte: „Phinchen, geh zu deiner Mutter ich regle das mit meinem Bruder.“ Sera ging in das Zimmer und schloss die Tür hinter sich. „Hallo große“ „Hallo Mama“ „Ich fall gleich mit der Tür ins Haus, ich will mich von Papa trennen, deshalb ist er gestern so ausgeflippt und hat mich angeschrien mir wurde sogleich ganz schwarz vor Augen und kann mich an nichts erinnern.“ Da ging die Tür auf, knallte gegen die Wand und Seras Vater ging auf Seraphina zu: „NICHTS weißt du! NICHTS!“…..

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    …..Er packte sie am Hals, Seraphina schrie um Hilfe, ihre Mutter bewegte sich nicht, sie stellt sich bewusstlos, dachte Sera. Ihr Vater nahm ein Klebeband aus seiner Hosentasche, fesselte Seraphinas Hände und Füße und klebte ihr den Mund zu. Dann ging er auf ihre Mutter zu, zog eine Pistole aus seiner Tasche und zielte auf die linke Brust der reglosen Frau, doch dann fiel sein Blick auf die Geräte mit denen sie am Leben gehalten wurde. Mit zitternden Fingern drückte er den Knopf, Seraphina versuchte zu schreien, doch der Puls näherte sich dem Null zu „ein langer schriller Piepston!“ Dachte sie, aber es kam kein Piepston, nichts! Ihr Vater hatte den Stecker gezogen, da kann nichts mehr piepen. Seraphina weinte und versuchte weiterhin zu schreien ihr Vater flüsterte: „ Du sagst nichts!“ in ihr Ohr nahm ihre Fesseln ab und verschwand. Die Tante lag zusammengeschlagen vor der offenen Tür. Sera rannte in den Flur und erzählte einer Schwester kurz was passiert war.

    ~Zeitsprung 2 Stunden~

    Carolin saß mit Seraphina im Krankenhauscafé, Sera weinte unaufhörlich, Dr. Steiner kam zu den beiden und sagte: „Johanna geht es soweit gut, aber Seraphina, deine Mutter hat den Vorfall nicht überlebt.“ „Nein! Nein? SIE sind schuld! SIE hätten meine Mutter retten müssen!“, sie schrie den Arzt an, Carolin nahm sie behutsam in den Arm und fuhr mit ihr in ein Boxstudio, der Trainer nahm ein paar Handschuhe, gab sie Seraphina und diese sollte den Boxsack zusammenschlagen und die Wut los werden…..

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    …..Nach einer halben Stunde war sie so ausgepowert, dass sie im Krankenhaus, in das sie zur Überprüfung musste, schnell einschlief. „Guten Morgen Seraphina!“ Wurde sie von Carolin mit einer Tasse Cacao geweckt: „Deine Mutter lebt. Die Ärzte konnten sie noch reanimieren, wollten dich aber nicht wecken.“ „…“ Seraphina war sprachlos: „Kneif mich mal!“ Nein, sie träumte nicht, es war die Wahrheit, ihre Mutter lebte! Da klopfte es an die Tür: „Herein!“ es war Stav „Ich lass dich mit Stav mal allein.“ „Hi Stav.“ „Hallo Seraphina. Ich hab ihr erzählt, dass du mich gerettet hast“ „Okey. Wie geht’s dir?“ „So weit so gut, die wunde ist zu, ich darf Heute nach Hause.“ „Willst du vielleicht mit mir ins Kino?“ „Heute Abend ist schlecht, ich hab schon was vor.“ „Aha, und was?“ „ Mit dir ins Kino gehen.“ „Idiot“, sie musste lächeln „Also gut Phinchen, um halb acht?“ „Okey. Ich freu mich.“ Seraphina ging zu ihrer Mutter, Johanna wurde bereits von Carolin nach Hause gebracht. Sie erzähle ihrer Mutter alles über Stav, diese war glücklich, dass es ihrer Tochter wieder gut ging. ~Bei Seraphina zu Hause~ „Was soll ich anziehen?“ „Das weiße.“ Carolin beriet sie, was sie zu ihrem ersten Date anziehen sollte. Zum Schluss machte Carolin ihr noch eine aufwendige Hochsteckfrisur und brachte sie zum Kino. Sie verabschiedete sich und betrat Saal 1 in dem sie sich verabredet hatte. Doch in der 3. Reihe sah sie Lina, Sophie und Celina, Sera schlich an ihnen vorbei in die hinterste reihe, in der Stav auf sie wartete. Aber bevor sie die letzten stufen erklommen hatte, rief Celina: „Hey! Sera, komm doch mal her.“ „Kann nicht, bin verabredet.“ Sie hechtete die Stufen nach oben auf Stav zu, murmelte: „Nicht erschrecken.“ und küsste ihn ganz zärtlich auf den Mund. Er erwiderte ihren Kuss und sie standen Lange so da. Bis die Lampen aus gingen und der Film begann…..

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    …..Während des Filmes sah Stav immer wieder verblüfft zu ihr hinüber. Nach dem Kino verabschiedeten sie sich mit einem Kuss und Stav ging davon. Seraphina wollte ihre Freundinnen zur rede stellen, weshalb sie eine halbe Stunde gewartet hatte, aber niemand gekommen war: „Hei ihr drei!“ „Hallo Sera“, sagten sie wie aus einem Munde, Celina fuhr fort: „Wer war denn das?“ „Das? Stav. Er hat mich nicht vor dem Kino warten lassen so wie ihr!“ „Wir? Wann?“, fragte Sophie „Na, als sich Celina die Hand verbrannt hatte, haben wir doch ausgemacht, dass wir uns am Kino treffen, genau an diesem.“, Seraphina zeigte nach hinten, doch lina hatte eine passende Antwort:
    Lina: Ich durfte doch nicht.
    Sophie: Ich musste noch zu meiner Oma, ihr wisst ja, dass es ihr nicht so gut geht.
    Celina: Naja, die Ärzte sagten ich solle lieber noch eine Nacht zur Untersuchung bleiben.
    Sera: Wisst ihr was! Das hättet ihr echt mal früher sagen können!

    ~Chatverlauf*
    Stav: Hallo Seraphina, war schön heut mit dir, der Kuss kahm echt überraschend, aber es war schön <3 HDMDL Stav

    Sera: Hei! Ja, tut mir leid, aber ich fand es echt voll cool <3 vermisse dich, Sera <3

    Stav: Du kannst ja bei mir vorbei kommen, bin allein<3

    Sera: 5 minuten <3 <3 <3 <3 <3
    ~Chatverlauf ende~

    Seraphina stieg auf ihr Fahrrad und als sie klingelte.....

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    …..sagte Stav: „Hi, du bist genau 10 Sekunden zu früh.“ „Wollte schnell zu dir.“ „Willst du was trinken, oder was essen?“ „Ja, ein Glas Wasser bitte.“ „Kommt sofort, kannst dich in meinem Zimmer auf das Sofa setzen.“ „Und wo ist dein Zimmer?“ „2. Stock“ Seraphina staunte nicht schlecht, ein cooles Bett, Fernseher, Computer, Boxsack, riesiger Kleiderschrank, Balkon und noch eine Türe. Gerade setzte sie sich auf das Sofa, da kam auch schon Stav mit 2 Weingläsern und einer Flasche Wasser: „Tun wir mal so, als wäre das Wein.“ „Ok, dann auf uns.!“ „Auf uns“ Sie trank einen Schluck und sagte: „Danke, hast du extra für mich aufgeräumt?“ „Nein, ich bin immer so ordentlich.“ „Dann kannst du mir mal Therapie stunden geben, ich bin überhaupt nicht ordentlich.“ Sie kuschelte sich in Stav’s arm, es fühlte sich richtig an, so gut und richtig, dass sie bald einschlief. Als Seraphina aufwachte, lag sie in Stav’s Bett, er lag auf dem Sofa und schnarchte leise vor sich hin. „Stav?“ er reagierte nicht, sie stand auf, schlich zu ihm und gab ihm einen Kuss auf die Stirn. „Hei Schlafmütze, aufwachen“, flüsterte sie ihm ins Ohr. „Guten Morgen Seraphina.“ „Ich will ja nicht drängeln, aber ich brauche dringend was zu essen.“ „Ok, die Tür da drüben ist mein Bad, kannst dich schon mal fertig machen.“ Als Seraphina fertig angezogen aus dem Bad kam, musste sie schmunzeln, Stav stand nur in Boxershorts vor ihr und meinte: „Na gefall ich dir?“ „Oh ja, dadurch kommt deine Wunde besser zur Geltung.“ „Ha, Ha, wie lustig.“ Stav hechtete ins Bad und Seraphina hörte stimmen von unten: „Ich geh jetzt hoch und wecke ihn.“ „Nein, er hat doch besuch. Sei doch froh, dass er mal ein Mädchen mit nach Hause bringt.“ „So bin fertig.“ Sagte Stav, die beiden gingen Hand in Hand nach unten „Hallo, ich bin Marianne und du?“ „Ich heiße Seraphina.“ „Ach du bist das.“ „Ja Mama, das ist meine Lebensretterin“…..

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    ….. „Mhm.“ „Danke vielmals, dass du so schnell gehandelt hast.“ „Das ist doch selbstverständlich.“ „Aber, sag mal, ich kenne dich doch irgendwoher…“ „Ja, Carolin, Sebastians Freundin, ist meine Cousine.“ „Stimmt, jetzt wo du es sagst.“ „Mama, kannst du uns eine heiße Schokolade machen?“ „Muss ich gar nicht, ich habe vorhin Frühstück hergerichtet, möchtet ihr mit essen? Diese Frage der Mutter bejahten beide, der Vater musste während des Gespräches fahren, irgendein Notfall in seiner Arbeit. Nach dem Frühstück räumten sie gemeinsam den Tisch ab und als sie beide wieder alleine in seinem Zimmer waren, fragte Stav: „Ist des jetzt eigentlich ernst zwischen uns beiden?“ „Mhm.“ Daraufhin küsste sie ihn zärtlich auf den Mund. Anschließend kuschelten sie sich vor den Fernseher und zappten durch das Programm. Bei einer Dokumentation über Haie blieben sie stehen. Seraphina sah andauernd in Stav’s Gesicht und dachte: „Hätte ja nicht gedacht, dass es so schnell geht, aber es fühlt sich richtig an.“ Als er sie nach Hause gebracht hatte, Küsste er sie noch einmal zärtlich auf den Mund und ging zurück zu ihm, Seraphina sah ihm hinterher, bis er hinter einem Baum verschwand. Sie setzte sich auf das Sofa, nahm ihr Handy und wollte Lina anrufen, doch die Hatte sie ja versetzt, weshalb sie immer noch wütend war und Celina und Sophie konnte sie deshalb auch anrufen, also wählte sie schließlich die Nummer ihres Bruders. „Hallo Phinchen, wie geht’s?“ „Hei Bruderherz, mir geht’s gut, dir?“ „Klar geht’s mir gut, aber warum rufst du an?“ „Ach, ich bin allein zu Hause und ich wollte dir erzählen, dass ich mit Stav zusammen bin.“ „Wer ist Stav?“ „Von Carolins verlobten der Bruder.“ „Okay, aber jetzt erzähl, habt ihr euch schon geküsst?“ „Ja…“, und dann erzählte sie die ganze Geschichte, und ihr Bruder er erzählte ihr, dass er und seine Freundin, bald frau, ein Kind erwarteten. Sie redeten noch bis spät in die Nacht und Seraphina versprach in den Nächsten Ferien mal vorbei zu kommen. Seraphina legte sich in ihr Bett, das Handy neben sich und plötzlich klopfte es an ihrer Tür…..

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