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Die Farbigkeit des Traums

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2 Kapitel - 1.288 Wörter - Erstellt von: Yuuki38599 - Aktualisiert am: 2016-08-01 - Entwickelt am: - 826 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Diese Fanfiction wird etwas anders, weil die Hauptcharaktere selbst ausgedacht sind.

1
Mondschein

Wie fast jede Nacht starrte ich auf die im Mondlicht schimmernde Oberfläche des Sees. Ich genoss die Ruhe hier an meinem Lieblingsplatz. Hier konnte ich in Ruhe Nachdenken. "Hab ich dich gefunden!"
Vor lauter Schreck stieß ich mir den Kopf an einem tief hängenden Ast. "Teshi! Was soll das?", murrte ich während ich mir meinen schmerzenden Kopf rieb. "Entschuldige, O-neechan. Ich wollte dich nicht erschrecken. Aber du bist auch immer so schreckhaft!", kicherte der Junge mit den braunen Wuschelhaaren und grinste mich an. "Was suchst du hier?", fragte ich meinen Bruder. Teshi fasste sich wieder einigermaßen und meinte dann: "Es ist schon spät. Ich wollte dich holen bevor du mal wieder einem der Vertrauensschüler über den Weg läufst." Ich strich meinen Rock wieder glatt und nach einigem murren gab ich der Überredungskunst meines Zwillingsbruders nach und ging mit ihm zurück ins Mond Wohnheim. Seit ein paar Monaten sind Teshi und ich an der Cross Academy. Unsere Eltern, beide in der Gesellschaft hoch angesehene Level B Vampire, hatten schon sehr lange den Wunsch einer friedlichen Koexistenz von Menschen und Vampiren. Als sie dann erfuhren dass an dieser Schule eine Night Class nur für Vampire eingerichtet wurde, da war natürlich klar, dass wir sofort hier angemeldet wurden. Wir waren beide sofort damit einverstanden und freuten uns auf die Zeit auf dem Internat.
Am Wohnheim angekommen wünschte ich meinem Bruder eine gute 'Nacht' und ging auf mein Zimmer. Meine Freundin und Zimmergenossin Seiren lag bereits auf ihrem Bett, über ein Buch gebeugt. Als ich rein kam, schaute sie auf. "Na, hat dich der Vertrauensschüler mal wieder aufgegriffen?", meinte sie spöttisch.
"Nein, heute nicht. ", antwortete ich, " Mein Bruder hat mich geholt." Ich ging ins Badezimmer und kämmte mir meine hüftlange schwarze Haarpracht. Währenddessen untersuchte ich die Stelle, wo ich mich gestoßen hatte. "Teshi hätte mich fast zu Tode erschreckt und dann habe ich mir auch noch an einem Ast den Kopf
angehauen... ", beschwerte ich mich. Seiren kicherte: "Du bist aber auch immer so schreckhaft, Kuraiko-chan. "
"Jaja... Warum sagt das eigentlich jeder?", fragte ich etwas genervt und hing meine Uniform an den Haken. Ich hörte ein weiteres kichern und zog mein Nachthemd an. Als ich aus dem Bad kam hatte Seiren ihr Buch schon zur Seite gelegt. Ich schlüpfte unter die Decke und machte das Licht aus. "Schlaf gut, Seiren. ", murmelte ich. "Du auch Kuraiko. "

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