Geboren in Schnee und Eis - Der Herr der Ringe: 7. Kapitel

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3 Kapitel - 4.090 Wörter - Erstellt von: Thoreta Ràva Nénluime - Aktualisiert am: 2016-07-28 - Entwickelt am: - 721 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Gerade in der Hornburg angekommen, trifft auch schon ein unerwarteter Gast ein und kündigt dunkle Neuigkeiten an. Helms Klamm wird einer riesigen Orkarmee standhalten müssen. Die Frage ist: Werden Rhîwiel und Gléo es auch schaffen?

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Gléo saß auf einem Stuhl oben in der Hornburg bei Theoden, Legolas, Rhîwiel, Gimli und einigen weiteren Männern. Alle in diesem Raum schienen äu
Gléo saß auf einem Stuhl oben in der Hornburg bei Theoden, Legolas, Rhîwiel, Gimli und einigen weiteren Männern. Alle in diesem Raum schienen äußerst bestürzt über den Tod Aragorns. Gléo wusste nicht ganz mit dem Tod einer Person, mit der sie erst ein paar Sätze gesprochen hatte umzugehen, die Trauer saß erschreckend tief, und dennoch zeigte sie nach außen hin kaum Reaktion. Sie wollte jetzt kein Mitleid, nicht jetzt, wo sie doch gerade in Selbstmitleid versunken war und wahrscheinlich nur dank Rhîwiel wieder so schnell auf Die Beine gekommen war. Gléo Stieß ein leises seufzen aus als nun auch Eowyn mit geröteten Augen in die Halle trat. Es waren schwere Zeiten, das wusste sie, aber mussten sie denn jetzt alle hier sitzen und betreten drein gucken, wo man doch ein paar helfende Hände in den Höhlen gebrauchen könnte? Gléo hatte bereits bei der Versorgung aller Tiere geholfen, als Hama erschienen war und sie zu Theoden rief, da wohl irgendetwas besprochen werden sollte. Aber bisher hatte hier niemand ein Wort gesprochen, sie alle saßen nur still dort und sagten nichts.
Plötzlich wurde das Tor aufgestoßen. Gléo traute ihren Augen kaum. Da stand er, Aragorn, den man eben noch für tot erklärt hatte. Er sah nicht in allerbester Verfassung aus, doch er lebte! Rhîwiel sprang von ihrem Platz auf, ihre blauen Augen glänzten vor Freude. "Du lebst!" Aragorn nickte, doch er hatte schlechte Nachrichten. "10.000 Orks und Uruk-Hai sind auf dem Weg hier her, ich habe sie gesehen!" "10.000?", fragte Theoden entsetzt. Aragorn nickte ernst. "Mindestens." Gléo schluckte. Der Krieg stand bevor. Gandalf hatte es bereits vorausgesagt, aber nun stand er wirklich unmittelbar bevor.

In der ganzen Burg begannen die Menschen Vorkehrungen zu treffen. Frauen, Alte und Kinder wurden mit Tieren in die Höhlen und unterirdischen Grotten gebracht, jeder kräftige Junge und jeder Mann rüstete sich zum Kampf auf. Gléo stand noch in den Ställen, in der Box von Déor. "Komm schon, du bist in den Grotten in Sicherheit!" "Ich gehe da nicht ohne dich hin! Alleine lasse ich dich doch keine Schlacht kämpfen!" Ein trotziges Glimmen lag in den Augen der fuchsfarbenen Stute. "Ich würde dich doch auch nicht alleine lasse, wenn ich nicht müsste!" "Du musst aber auch nicht! Glaube mir, Theoden lässt dich unter keinen Umständen mitkämpfen! Eowyn darf auch nicht, obwohl sie es wohl könnte!" "Das ist etwas anderes...", murrte Gléo, obwohl sie wusste das Déor recht hatte. Da wurde die Tür aufgestoßen und Aragorn trat herein. Er hatte ein Kettenhemd übergezogen und auch sonst seine Waffen aufgerüstet. "Ihr seid noch hier?", fragte er Gléo skeptisch, "Alle anderen Frauen sind bereits in den Höhlen. Mit ihren Pferden." "Alle anderen Frauen sind auch nicht die Töchter des Königs von Rohan! Ich werde kämpfen!", gab Gléo klar zurück, jedoch schien der dunkelhaarige Mann nicht auf solche Diskussionen eingehen zu wollen. "Nein werdet ihr nicht! Weder euer Vater noch eure Cousine würde euch lassen!" Gléo verschwieg lieber das Eowyn am liebsten auch mitkämpfen würde, aber sie Ließ sich von diesem Waldläufer nicht einschüchtern. "Was wisst ihr schon von meiner Familie!" "Nicht viel", gab Aragorn zu, "Aber genug um euch zu sagen das ihr niemals mitkämpfen dürft!" In Gléo brodelte die Wut, doch sie wusste das sie hier so nicht weiterkam. Sie stieß sie Boxentür auf, warf ihr feurig rotes Haar zurück und stolzierte schnellen Schrittes an Aragorn vorbei, ohne ihn eines Blickes zu würdigen. Déor trabte eilig hinter ihr her. "Er guckt als hätte er noch nie ein treues Pferd gesehen!" schnaubte die Stute leise. "Es gibt auch kein treueres Pferd als dich, da kann er ruhig doof gucken!", zischte Gléo immer noch wütend zurück. Sie brauchte die Bestätigung dieses Mannes nicht um mitkämpfen zu müssen! Sie würde jetzt Déor in Sicherheit bringen und sich dann anders dem Zugang zur Schlacht beschaffen.
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Geboren in Schnee und Eis - Der Herr der Ringe:...
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Gerade in der Hornburg angekommen, trifft auch schon ein unerwarteter Gast ein und kündigt dunkle Neuigkeiten an. Helms Klamm wird einer riesigen Orkarmee standhalten müssen. Die Frage ist: Werden Rhîwiel und Gléo es auch schaffen?
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2016-07-25
402C
Herr der Ringe

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