Die Hofdame der Königin

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3 Kapitel - 1.171 Wörter - Erstellt von: Miracle_g - Aktualisiert am: 2016-07-28 - Entwickelt am: - 247 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

England,1563

Nach dem Tod einer ihrer liebsten Hofdamen ist Elisabeth I auf der Suche nach einer neuen Hofdame.
Diese Chance kommt für Lady Dorothy Sophie Elizabeth of Pembroke gelegen, denn nach dem Tod ihrer Eltern verdient die fünfköpfige Familie nichts mehr, um davon dauerhaft leben zu können.
Als Dorothy eines Tages ein Brief erreicht, ist sie mehr als erleichtert...

1
Irland,1563

"Dorothy, schau mal, ein Brief vom königlichen Hofe!"
Dorothy wusch sich schnell ihre Hände an einem schmutzigen Küchentuch ab, denn damit hatte sie zu so später Stunde nicht mehr gerechnet."Das kann nicht sein, Mary", antwortete sie verwirrt.
"Doch, Schwester, so ist es." "Na gib schon her", forderte Dorothy und eine tiefe Sorgenfalte bildete sich auf ihrer Stirn.Der Brief war recht kurz gehalten, aber das Anliegen war dennoch eindeutig:
Der engste Vertraute der Königin lud zu einer Probearbeit als Hofdame der Königin ein, zusammen mit weiteren Mädchen des kleinen Dorfes in Dublin.So eine Gelegenheit kam ihr mehr als recht, denn sie war es gründlich satt als älteste die anderen Geschwister versorgen zu müssen."Nun sag schon, was steht dort geschrieben?", fragte Mary hoffnungsvoll."Es ist doch nicht etwa eine Abmahnung wegen der Miete, oder?" Plötzlich besorgt sah Dorothy ihre kleine Schwester an, gerade mal zwölf Jahre alt geworden, von der Arbeit im Schweinestall abgehalten worden.Früher hatten die Mägde und Stallburschen diese Arbeit verrichtet, aber jetzt konnten sie sich noch nicht mal ein Kindermädchen für ihren jüngsten Bruder Edward leisten.
Dorothy dachte darüber nach, wie plötzlich der Tod ihrer Mutter gekommen war, im Kindbettfieber gestorben mit gerade einmal 35 Jahren.Jetzt war Dorothy 16 Jahre alt, und sie war theoretisch über Nacht zum Familienoberhaupt geworden.Jetzt war sie es, die die Rechnungen, die Miete und das Essen bezahlen musste.Sie war sogar dazu gezwungen, ihren siebenjährigen Bruder August zusammen mit seiner vierjährigen Schwester Anne in den Wald zu schicken, um Feuerholz zu besorgen.Denn sie hatte gestern auf dem Marktplatz gehört, dass dies der schlimmste Winter seit langem werden würde.
Mit Tränen in den Augen sah sie zu ihrem Bruder Edward hinüber, friedlich schlafend in dreckige Windeln eingewickelt.Er hätte eine Amme gebraucht, doch selbst dass war zu viel verlangt gewesen.Mit gerade einmal sechs Monaten hatte er sich an Maisbrei gewöhnen müssen, und selbst der war fast leer.

Für sich im Stillen beschloss Dorothy, von nun an härter zu arbeiten, um ihren Geschwistern ein Leben in Wärme und kuscheligen Decken ermöglichen zu können.

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