Sanara - Herr der Ringe 1. Teil (Sinaria-2. Staffel)

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5 Kapitel - 3.590 Wörter - Erstellt von: Lydia - Aktualisiert am: 2016-07-24 - Entwickelt am: - 264 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

((cur))Dies ist die Fortsetzungsgeschichte von Sinaria. Ich empfehle jedem der diese FF lesen will, zuerst alle sieben Teile von Sinaria zu lesen. Es wird sonst ein wenig verwirrend.((ecur))
Sanara wurde von ihrem Al-Ada (Übersetzung: Nichtvater) aufgezogen. Sie hat eine wunderschöne Stute namens Laewfain. Wer und wo ihre Eltern sind weiß sie nicht, doch sie wird es schon bald herausfinden und der Krieg beginnt…

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    1. Kapitel
    Ich bin Sanara. Erst muss ich euch erzählen wie ich aufwuchs. Mein Al-Ada (Übersetzung: Nichtvater) zog mich auf. Wir lebten in einem schönen Haus auf einem wunderschönen Land. Ich hatte auch eine wunderschöne Stute Laewfain (Übersetzung: viele Gestalten). Ich fragte mich warum sie Gestaltwandlerin hieß, denn sie war ja nur ein Pferd. Oft streifte ich mit ihr durch das Stück Land das meinem Vater gehörte. Er hatte mir strengstens verboten jemals die Grenze seines Landes zu überqueren. Manchmal fragte ich mich warum, aber die meiste Zeit verdrängte ich den Gedanken. Ich war ziemlich glücklich. Hin und wieder musste mein Vater für ein paar Tage weg und dann kam ich allein zurecht. Nur manchmal sah ich wie Laewfain sehnsüchtig den Blick nach Westen wandte. Ich fragte mich was dort wohl war. Wie ich zu Al-Ada kam hatte er mir erzählt. Er hatte mich als kleines Kind im Wald gefunden und mit nach Hause genommen. Manchmal fragte ich mich warum meine Eltern mich ausgesetzt hatten. Die Vorstellung das sie mich nicht haben wollten machte mich traurig. Ich war glücklich bei Al-Ada, doch trotz allem schmerzte mich der Gedanke eine echte Familie gehabt zu haben. Doch schon bald gingen meine Abenteuer los. Es fing damit an, dass Al-Ada meinte er würde nun einige Wochen fortbleiben und ob das in Ordnung wäre. Ich sagte natürlich ja, denn was hätte ich sonst sagen sollen? Als er fort war wieherte Laewfain aufgeregt. Schnell lief ich zu ihr und sie zeigte mit ihrem Kopf nach Süden. Verwundert starrte ich sie an, schwang mich aber dann auf ihren Rücken. Mit einem Ruck der mich fast auf den Boden gehauen hätte galoppierte sie los. Ich konnte mich gerade noch an ihrer Mähne festhalten. Sie lief immer weiter und dann musste ich sie stoppen. „Spinnst du!“, fragte ich sie aufgebracht, „Das ist die Grenze! Wir dürfen nicht weiter!“ Doch sie lief unbeirrt weiter. Da packte mich die Neugier. Wir überschritten die Grenze, die Grenze von allem was mir vertraut war, von allem was ich kannte. Sie blieb stehen und fing auf einmal das schöne Halsband das Al-Ada ihr geschenkt hatte anzuknabbern. Ich schob ihr Maul weg, doch sie machte gleich weiter. Verwundert starrte ich sie an. Was war bloß los mit ihr? „Soll ich es abnehmen?“, fragte ich sie unsicher und sie nickte wild mit dem Kopf. Vorsichtig nahm ich es ab. Als es weg war, fing sie auf einmal an zu leuchten. Ich erschrak und zuckte zurück, aber das Leuchten ließ schon wieder nach. „Danke!“, sagte sie zu mir. Geschockt starrte ich sie an. „Ja ich kann sprechen Sanara! Und es ist an der Zeit das du die Wahrheit über deine Vergangenheit erfährst, die dein Vater dir so lange verschwieg“ Sie sprach das Wort „Vater“ sehr missbilligend aus. „Was zum Henker ist hier los?“, fragte ich immer noch geschockt. „Willst du wissen was mit deiner Familie passiert ist?“, fragte Laewfain mich. Automatisch nickte ich. „Dann setz dich!“, sagte sie und ich gehorchte, „Es ist eine lange Geschichte. Deine Mutter ist Sinaria, eine der mächtigsten Wesen die es gibt in dieser Welt. Dein Vater ist Legolas, den sie unendlich liebt. Dann gab es noch Sauron. Er war der grausamste Herrscher den es je gab. Man versuchte gegen ihn zu kämpfen, doch das war nicht leicht denn er hatte eine Armee Orks. Orks sind abscheuliche Wesen der Finsternis. Wie auch immer, ich kämpfte an der Seite deiner Mutter und alle zusammen gewannen wir. Deine Mutter ließ sich mit deinem Vater an einem wunderschönen Ort nieder. Sie waren sehr glücklich und dann wurde Sinaria schwanger. Legolas und sie erzählten es keinem, es sollte eine Überraschung sein. Ungefähr einen Monat nachdem du geboren warst, geschah das Schreckliche. Sauron, oder jedenfalls ein Teil von ihm hatte überlebt und war wieder gewachsen. Er schlich sich in euer Haus und wollte dich und deine Eltern hinterhältig ermorden damit sich ihm niemand mehr in den Weg stellen würde. Er lief zu deiner Wiege in der du lagst und ihn ansahst. Er hob das Messer und hatte mit der anderen hatte er den Rand der Wiege umklammert. Doch dann nahmst du seine Hand. Du hast ihn angeguckt und er ließ das Messer sinken. Er entschied sich anders und nahm dich mit. Vorher löschte er noch alle Erinnerungen die deine Eltern an dich hatten. Beide können sich an dieses eine Jahr nicht erinnern, doch sie lieben dich unendlich.“ Ich starrte sie an. „Das heißt also das Al-Ada der grausamste Mensch dieser Welt ist und den Namen Sauron trägt?“, fragte ich sie. „Ja“, seufzte sie. Eine Träne lief meine Wange hinunter. Alles was ich kannte war gelogen. Jedes einzige stinkende seiner Worte war falsch und gelogen.

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    2. Kapitel
    „Woher weißt du das alles so genau?“, fragte ich sie leicht verwundert. „Er hat mich ein wenig unterschätzt. Ich konnte ihm einmal während er schlief, sozusagen die Erinnerungen klauen und mir ansehen.“, antwortete sie. Ich nickte. „Und was ist mit dir passiert?“, fragte ich Laewfain. „Sauron hat mich eingefangen“, erzählte sie, „Er wollte mich für dich. Er hat mir vorher aber noch das Halsband angelegt damit ich mich nicht in andere Tiere verwandeln kann und auch nicht spreche.“ Ich nickte. „Aber warum ist er nun eigentlich fortgegangen?“, fragte ich sie nach einer Weile. „Ich glaube der Krieg ist wieder ausgebrochen und da musste er halt hin.“, meinte sie. Ich nickte. „Dann werde ich auch gegen ihn in den Kampf ziehen!“, sagte ich bissig. Laewfain nickte und lächelte. Ich schwang mich auf ihren Rücken, als sie sagte: „Wie wäre es, wenn ich dir über meine Gedanken mitteile was früher alles passiert ist? Du hast schließlich gar keine Ahnung was deine Mutter alles erlebte! Mir hat sie auch alles per Gedankentelepartie mitgeteilt.“ Ich nickte stürmisch und sie zeigte mir alles. Im Bruchteil einer Sekunde, wusste ich alles. Es ist ziemlich seltsam, wenn man das erste Mal etwas per Gedankentelepartie mitgeteilt bekommt. Es ist ein Strudel aus Bildern und Farben die man sofort erkennt und speichert. Die Abenteuer meiner Mutter und meines Vaters waren schon ziemlich unglaublich. Mit offenem Mund saß ich auf Laewfains Rücken. Sie kicherte als sie den Kopf wandte. Ich holte einmal tief Luft und dann ritt Laewfain los, in Richtung Süden. „Wo reiten wir eigentlich hin?“, fragte ich sie irgendwann. „Nach Minas Tirith!“, rief sie mir zu, „Eldarion, der Sohn Aragorns und Arwens wird uns gut empfangen!“ Ich dachte darüber nach. In den Gedanken meiner Mutter hatte ich natürlich auch Aragorn und Arwen gesehen. Beide waren ebenfalls in Valinor, wie meine Eltern. Ich seufzte. Ob ich sie jemals wiedersehen würde? Ich wusste es nicht, die Zukunft war ungewiss. Alles was ich in diesem Moment hörte waren Laewfains Hufe die mit einer unglaublichen Geschwindigkeit über den Boden glitten. Der Weg nach Minas Tirith war zum Glück für uns frei, aber große Lust diese Orks zu treffen hatte ich auch nicht. Wir schafften die Strecke in sieben Tagen, da Laewfain so unglaublich schnell galoppieren konnte. Als ich Minas Tirith sah, klappte mir der Mund auf. Noch nie hatte ich so viele Häuser auf einem Haufen gesehen. Für mich war es atemberaubend, auch wenn ich die Stadt bereits in den Gedanken meiner Mutter gesehen hatte. Laewfain ritt mit unglaublicher Geschwindigkeit auf das große Tor zu. „Hol deine Krone raus!“, rief Laewfain mir zu. „Meine was?“, rief ich zurück. „Du kannst mit der Magie deiner Mutter die du geerbt hast dein Diadem rausholen! Dann erkennen uns die Wachen und lassen uns durch!“, rief sie. Mir klappte der Mund auf. Ich sollte die Kräfte meiner Mutter geerbt haben! Ich versuchte es. Ich konzentrierte mich und stellte mich mit einem langen weißen Kleid, das mit kunstvollen Stickereien bestückt war, vor und auf dem Kopf ein funkelndes und strahlendes Diadem. „Das sieht echt genial aus!“, hörte ich eine Stimme sagen. „Was!“, rief ich und klammerte mich gerade noch an Laewfains Mähne fest. Ich sah an mir runter. Ich hatte genau das an was ich mir vorgestellt hatte! „Bring jetzt am besten dein Diadem zum Leuchten! Es muss so richtig strahlen!“, rief Laewfain zu mir nach hinten. Ich atmete einmal tief durch und stellte es mir vor. Das Licht war so hell das es wohl bis nach Mordor zu sehen war. Wir waren nun fast am Tor. Ich hörte die Rufe der Wachen: „Die weiße Reiterin!“ „Holt den König!“ „Macht das Tor auf!“ Mein Atem ging schneller. Ich versuchte so edelmütig und würdevoll zu sein wie möglich. Es klappte sehr gut! Später erzählte man mir ich hätte furchterregend und gleichzeitig wunderschön ausgesehen. Das Tor ächzte und ging auf. Laewfain verlangsamte ihre Schritte ein wenig um nicht im vollen Lauf durch das Tor zu galoppieren. Wir ritten an den Wächtern vorbei und die Straßen entlang. Überall strömten die Menschen aus den Häusern um mich zu betrachten. Es wurde getuschelt und geredet. Bald waren wir oben und in dem Moment in dem ich den blühenden Baum der Könige sah, schwang die Tür zur Halle auf und König Eldarion schritt mit großen Schritten hinaus. Ich stieg von Laewfain und lief ihm entgegen. „Wer seid ihr?“, fragte mich der junge König. Er schien vielleicht zwei Jahre älter wie ich. „Ich bin Sanara, die Tochter Sinarias und Legolas‘“, sagte ich würdevoll. „Sinaria hatte keine Tochter!“, sagte er ungläubig, „Ich kannte sie!“ „Ich wurde als ich einen Monat alt war von Sauron entführt. Die Erinnerungen meiner Mutter und die meines Vaters an mich wurden ausgelöscht“, sagte ich. Blitzschnell zog Eldarion sein Schwert, richtete es auf mich und sagte: „Ihr seid also eine Dienerin Saurons?“ „Ich habe ihn immer Al-Ada genannt“, sagte ich, „Doch jetzt hasse ich ihn und wenn ich es schaffe, reiße ich ihm jeden einzelnen Knochen aus!“ Er starrte mich an und lies das Schwert wieder sinken. „Vergebt mir das ich so schnell die falschen Schlüsse zog…“, fing er an, doch da ertönte ein Horn.

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    3. Kapitel
    Er stürzte zum Geländer und sah in Richtung Mordor. „Alle Männer auf ihre Posten!“, brüllte er. Ein Heer Orks marschierte auf Minas Tirith zu. „Ihr bringt euch am besten in Sicherheit!“, sagte er zu mir. „Macht ihr Witze?“, fragte ich, „Ich kämpfe und wenn ich dabei sterbe!“ Kurz sah er mich an und sagte dann: „Kommt mit!“ Ich folgte ihm in den Palast. Er ging in eine Kammer in der ein einzelner Sockel stand. Darauf war ein Kissen und auf dem Kissen lag eine Brosche. „Sie gehörte eurer Mutter. Darin hat sie ihre Waffen aufbewahrt“, sagte er. Ich nahm die Brosche und steckte sie mir vorsichtig an. „Viel Glück!“, sagte er noch lächelnd zu mir. Ich lächelte zurück. Da standen wir und sahen uns an, als es krachte und die Halle erbebte. „Schnell!“, rief er, packte ich am Handgelenk und zog mich hinaus. Die Orks waren nun ganz vorn und bombardierten mit Steinschleudern Minas Tirith. Warum kam mir das nur so bekannt vor? Ach ja! In den Gedanken meiner Mutter war dies schon einmal passiert. Ich konzentrierte mich. Schnell kletterte ich auf das Geländer und stand da. Dann drehte ich mich. Eldarion schaute entsetzt zu mir. Ich holte tief Luft und ließ mich nach hinten fallen. Im Sturz versuchte ich die riesigen Flügel hervorzuholen, die meine Mutter immer benutzt hatte. Es klappte und ich flog über allen hinweg. Mit dem Bogen den ich aus meiner Brosche holte schoss ich einige Orks ab. Ich konnte es überraschend gut. Ich ließ die Steinschleudern in Flammen aufgehen. Ich grinste. Dann erstrahlte ich in einem gleißenden Licht und die Orks nahmen ihre Beine in die Hände und flohen, denn dieses Licht war für sie absolut tödlich. Ich hatte es aus der Sonne geholt. Ich lächelte. Dieser Angriff war fehlgeschlagen. Doch dann war da ein stechender Schmerz in meinem Flügel. Ich wandte mich um und sah einen Ork der mit letzter Kraft einen Pfeil auf mich abgefeuert hatte. Er grinste böse und starb. Da spürte ich noch einen Schmerz. Ich hatte mich überschätzt. Ich war völlig ausgelaugt. Es tat schrecklich weh! Schwarze Punkte tanzten vor meinen Augen. Ich flog auf den Platz mit dem Baum der Könige zu. Eldarion rannte gerade zu mir. Ich landete auf der Brüstung und wäre fast nach hinten gestürzt. Eldarion packte meine Hand und zog mich zu sich runter. Ich sackte zusammen. Ich fühlte mich völlig leer. Dann wurde es schwarz.
    Ich erwachte in einem weichen Bett. Ich blinzelte. „Ihr seid wach!“, hörte ich eine vertraute Stimme sagen. Eldarion stand am Fenster und lächelte mich an. „Was zum Henker ist passiert?“, fragte ich ein wenig verwirrt. „Ihr habt zu viel eurer Kraft verwendet und wart dadurch sehr geschwächt,“, erklärte er. Ich nickte. Er lächelte. Ich lächelte zurück. Dann nahm er meine Hand. Wir sahen uns einfach nur an. Dann ließ er meine Hand wieder los und sagte: „Ihr solltet euch ein wenig beeilen. In Kürze findet ein Rat statt.“ Ich nickte. Dann ging er hinaus und ließ mich mit meinen Gedanken allein. Ich dachte mir wieder ein schönes Kleid aus, das zum Kämpfen allerdings nicht zu gebrauchen war. Dann ließ ich noch mein Diadem erscheinen und ging dann hinaus. Den Weg zum Saal fand ich schnell, ich hatte ja die Erinnerungen meiner Mutter. Als ich hineinschritt, waren die anderen bereits da. Ich wurde ziemlich angestarrt. Ich lächelte leicht und Eldarion ergriff das Wort. „Erst einmal muss ich alle anwesenden vorstellen. Dies ist Éomer, Heerführer von Rohan. Dies sind Faramir und Éowyn, König und Königin von Rohan. Dies ist Haldir, treuer Kämpfer von Lorien. Und das ist Sanara, die Tochter Sinarias.“, stellte er uns der Reihe nach vor. Ich erkannte die Gesichter aus den Gedanken meiner Mutter, auch wenn sie nun älter waren. Ich nickte höflich. „Was ist nun zu tun?“, meinte Eldarion. „Wenn ich mir erlauben darf zu sagen, wir sind nicht in der Lage einem weiteren Angriff ohne Verstärkung standzuhalte.“, sagte Éowyn traurig. Plötzlich hörte ich ein Rascheln und Flattern und wandte mich um. Laewfain in der Gestalt eines schönen großen Vogels war gekommen. Die anderen starrten sie verwundert an. „Dies ist Laewfain, die Gestaltwandlerin“, stellte ich Laewfain vor und sie sagte: „Guten Tag!“ Überrascht sahen die anderen sie an. Dann fingen sie sich wieder und lächelten. „Was für Möglichkeiten haben wir?“, fragte Faramir in den Raum. „Wie wär’s mit uns in Helms Klamm verkriechen?“, meinte Éowyn ironisch. Éomer schnaubte. „Ich glaube wir haben genau zwei Möglichkeiten“, meinte Eldarion, „Entweder, wir nehmen die Beine in die Hände und fliehen so weit wie möglich vor Sauron. Oder wir kämpfen bis alle Menschen Mittelerdes Tod sind.“ „Eine Möglichkeit hat ihr vergessen, Eldarion.“, sagte ich zu ihm. Fragend sah er mich an. „Wir könnten meine und eure Eltern mitsamt den Hobbits und Gimli zurück nach Mittelerde bringen und Sauron mit verstärkter Macht die Stirn bieten.“ Auf diesen Vorschlag folgte erstmal Stille. „Und wer soll ihnen Bescheid geben“, fragte Faramir. „Ich könnte das machen!“, zwitscherte Laewfain dazwischen und alle sahen sie, „Ich könnte innerhalb eines Tages in Valinor sein, wenn ich mich richtig anstrenge!“ Die anderen tauschten Blicke aus. „Ich würde sagen ja, denn etwas Anderes bleibt uns nicht übrig.“, meinte Eldarion und lächelte mir zu. „Ich stimme dem auch zu!“, sagte Éomer. „Ich auch!“, meinte Éowyn. „Es ist der klügste Plan den wir haben!“, stimmte auch Faramir zu. „Es wird mir eine Freude sein die anderen wiederzusehen!“, sagte Haldir lächelnd. „Gut ich mache mich sofort auf den Weg!“, zwitscherte Laewfain und breitete ihre Flügel, doch ich sagte: „Könntest du meinen Eltern von mir erzählen?“ „Natürlich!“, sagte sie und flog los. Ich fragte mich wie meine Eltern wohl auf mich reagieren würden. Ich schob den Gedanken beiseite. „Wir machen uns am besten auch auf den Weg zu den grauen Anfurten, oder?“, meinte ich und alle nickten. Schnell lief ich hinaus um meine Sachen zusammenzupacken. Doch da hatte ich eine Idee. Ich schloss die Augen und konzentrierte mich. Ich hatte mir als ich klein war manchmal vorgestellt wie ich ganz plötzlich an einem Ort verschwand und an einem anderen wiederauftauchte. Ich stellte mir vor wie ich mich in winzige Teile auseinandernahm und an einem anderen Ort wieder zusammensetzte.

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    4. Kapitel
    Es war ein seltsames Gefühl, aber nicht unangenehm, nur ungewohnt. Als ich die Augen öffnete stand ich an den grauen Anfurten. Mir klappte der Mund auf. Das war unglaublich! Schnell teleportierte ich mich wieder nach Minas Tirith. Es war einfach krass! Ich rannte zu Eldarion und den anderen, die bereits Reisefertig waren. Keuchend blieb ich stehen. Verwundert sahen die anderen mich an. „Ich muss was ausprobieren!“, meinte ich immer noch ein wenig keuchend, „Aber dazu müsst ihr ganz stillhalten!“ Immer noch verwundert sahen sie mich an und nickten. Ich konzentrierte mich und versuchte uns alle zu den grauen Anfurten zu teleportieren. Es klappte sogar ziemlich leicht! Die anderen starrten zutiefst geschockt umher. Mit offenem Mund sahen sie mich an. „Unglaublich, oder?“, fragte ich sie begeistert. „Wow!“, brachte Éowyn heraus. Wir sahen uns alle an und mussten lachen. „Unglaublich, du könntest sogar mächtiger sein als deine Mutter!“, meinte Faramir. Wir wurden gut in Mithlond (Übersetzung: Die Grauen Anfurten) aufgenommen. Man hatte Respekt vor uns. Es war schön, doch ich war sehr aufgeregt. Eines Morgens sah ich aus dem Fenster des Zimmers in dem ich wohnte und sah am Horizont die Silhouette eines Schiffes. Schnell suchte ich mir in Gedanken ein einfaches Kleid aus und raste hinunter. Die anderen saßen beim Frühstück als ich rief: „Ein Schiff! Ein Schiff am Horizont!“ Sie sprangen auf und rannten mit nach hinaus. Das Schiff war ein wenig nähergekommen. Die anderen lächelten. „Ich schätze heute Mittag wird es anlegen.“, meinte Haldir. Mein Herz schlug schneller. „Kommt!“, meinte Eldarion zu uns. Ich blieb stehen uns sah das Schiff an. Er nahm meine Hand. So standen wir da, doch irgendwann gingen wir hinein um zu frühstücken. Als wir fertig waren ging ich in mein Zimmer und schloss die Tür ab. Ich atmete tief durch. In einer Stunde würde das Schiff anlegen. Ich stellte mich vor den Spiegel. Eine halbe Stunde lang probierte ich verschiedene Sachen aus, doch sie waren alle entweder zu edel oder zu schlicht. Da fand ich etwas in den Gedanken meiner Mutter. Ein Kleid das wunderschön war, in dem man aber trotzdem richtig gut kämpfen konnte. Es war perfekt! (Hat Sinaria auch gedacht!:-)) Ich ging hinaus zu den anderen. Eldarion sah mich lächelnd an. Ich lächelte zurück. Das Schiff würde gleich anlegen. Mein Atem ging schneller. Ich war ja so aufgeregt! Das Schiff legte an und ein paar Leute kamen heraus. Ich sah wie Eldarion auf Aragorn und Arwen, seine Eltern, zu rannte. Da waren auch die Hobbits. Bilbo war auch dabei. Mithrandir, Elrond, Celeborn und Galadriel stiegen ebenfalls aus. Dann- „Nana! Ada!“, rief ich und rannte auf die beiden zu. Sie rannten mir entgegen und ich warf mich in die Arme meiner Mutter. „Sanara!“, schluchzte sie. Ich war ja so glücklich sie endlich wiederzusehen. Ich sah sie an. Dann umarmte ich meinen Vater. Er strich mir über den Kopf. Tränen rannen mein Gesicht hinunter. Dieser Moment als ich die beiden zum ersten Mal sah wurde zu einem der schönsten Momente in meinem Leben!

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    Hallöchen!
    Ich hoffe euch gefällt die Fortsetzung von Sinaria. Ich mache natürlich auch sofort weiter. Allerdings fliege ich heute (23.07.2016) in die Ferien und weiß nicht ob ich da Teile hochladen kann. Schreiben kann ich natürlich aber es könnten jetzt 3 Wochen nichts kommen! Danach werde ich euch aber mit Teilen bombardieren! Versprochen! Bis dann immer schön weiterlesen:-)!
    LG Lydia

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