Alice Potter 7

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4 Kapitel - 2.267 Wörter - Erstellt von: Alice Potter - Aktualisiert am: 2016-07-22 - Entwickelt am: - 748 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Das echte 7
Was wird mir widerfahren, bis die Schlacht von Hogwarts kommt. Werde ich mich selber finden. Doch wer bin ich wirklich? Und wer war ich?

1
Kapitel 1-Voldemort
Ich war nun in ein Wald, eigentlich wusste ich nicht, wo genau ich mich befand. Einfach in ein Wald im England, von denen es viele gab.
Ich ließ mein Leben vor mir passieren, erinnerte mich an die Vergangenheit, aber besonders an den 31. Oktober und an den 4. Mai, 'Hummel's Geburtstag.
Er war 157 geworden, eine beachtliche Zahl. Wir hatten sein Geburtstag gemeinsam verbracht und ich hatte ich ein Paar selbstgestrickte Socken geschenkt, bei denen ich wirklich gescheitert war. Doch er nahm sie freudig auf, weil sie mit Liebe gemacht wurden.

Doch dann, dann musste ich weinen. Ich war wütend, sauer und traurig zugleich. Er hatte nie daran geglaubt, dass ich alleine mit meinen Kräften fertig werde, darauf war ich traurig und sauer. Doch wütend war ich darauf, dass ich es nicht früher erfahren durfte, obwohl ich bestimmt das Recht dazu hatte.

All die Jahre war ich wie ein Computer gewesen, der funktionieren muss, Gefühle spielen dabei keine Rolle, solange es fehlerfrei ist.
Ich war nie ein Mensch gewesen, nur meine Hülle war menschlich.

Vor wenigen Tagen war Bill's Hochzeit gewesen. Ich war dabei, inoffiziell. Vielleicht wussten sie auch von meinen Kräften, vielleicht aber auch nicht. In beiden Fällen wäre es zu riskant für die Gäste gewesen, vor allem jetzt wo ich mich selber als Emotionswrack bezeichnete. Und gewiss war ich es, ich hatte auch nie gelernt mit tiefgründigen Emotionen umzugehen. Für mich war es wie eine Flut, nachdem ein Damm gebrochen ist.

Und das war er. Alle Flüche, die 'Hummel' verwendet hatte, um mir zu helfen, lagen nicht mehr auf mich. Meine Haare veränderte ihre Farbe nicht mehr, wenn ich es nicht extra so wollte.

Aus den Stolz, die Stäke zu haben, sich als Metamorphmagus zu beherrschen, war Trauer entstanden. Eigentlich zeigte dies all die Jahre lang nur, dass ich mich nicht selber beherrschen könnte, dass alle mich als zu schwach einstuften.
Aber was waren meine echten Stärken?
'Hummel' hatte gesagt, dass ich als Auror selber gut geworden bin, aber wie weit stimmte es?
Ich hatte Zweifel in alles, was ich je getan hatte.

Ich ließ mein Leben vor meinen Augen passieren. Ich hatte in Hogwarts versucht, nicht darüber nachzudenken. Ich hatte mich mit Daphnes Gruppe, die Schulbeobachter, abgelenkt, um keine Gedanken daran zu verschwenden.

Ich hatte früher gedacht, dass Draco etwas für mich empfindet, doch ich war ihn anscheinend egal. Vielleicht war ich auch Sirius und Fred nie so wichtig gewesen, wie sie es mir gezeigt hatten. Ich war einfach allen egal gewesen, das glaubte ich zumindest. Vielleicht würde mich Harry hassen, wenn er erfahren würde, wer ich war. Aber eigentlich war es nicht vielleicht. Da war ich mir sicher.

»Na, wenn haben wir denn da?«fragte eine Männerstimme, die mich in das hier und jetzt zurückkehren ließ.
Es war ein Greifer und man hörte weitere Schritte auf uns zukommen.
»Wer bist du?«fragte ein anderer und schaute mich abschätzig.
Ich müsste völlig verheult aussehen und wünschte mir, ich würde es nicht tun. Aber das, was ich nicht leicht verändern konnte, war, dass ich schwach war.

Die Gestalt, welche mich gefunden hatte, schleifte mich hoch und zog mich mit sich, da ich keine Kraft hatte, um auf die Frage zu antworten.

Sie apparierten mit mir und ich musste daran denken, wie glücklich ich war, als 'Hummel' das erste Mal mit mir appariert ist.

»Entschuldigung, Herr, dass wir hier so reinplatzen, aber wir haben jemanden gefunden, der für Sie interessant sein könnte!«entschuldigte sich einer, ohne direkt in Voldemorts roten Augen zu blicken.
Ich dagegen war lebensmüde, das hätte zumindest die Todesser so begründet, und schaute in seine Augen. Sie hatten was Beruhigendes an sich, es könnte aber gut sein, dass es nur der Fakt war, dass er für alle das größte Monstrum war, denn niemand wusste mein Geheimnis.

Ich ließ mein Blick umherschleifen, bevor ich wieder in seine Augen, die Augen meines Erzeugers, blicken konnte. Ich entdeckte Draco, der etwas krank wirkte, die Tischplatte anschaute und mich nicht zu bemerken schien, und auch Sev, von dem ich nicht überrascht war, dass er zu Voldemorts rechten saß. Doch das Interessanteste war das Gefühl, welches ich von dem Haus verspürte. Es fühlte sich so an wie bei den Giants, doch ohne die Unangenehme Gefühle. Es fühlte sich so an, als ob mich das Haus haben wollte und willkommen hieß.

»Wer bist du?«riss mich Voldemort aus meinen Gedanken, doch ich antwortete nicht, nicht wegen der Angst, nein, ich war, wie ich erschreckt feststellte, zu schwach.
»Wer bist du?«wiederholte er seine Frage noch lauter.
Draco hatte immer noch nicht aufgeschaut und Sevs Gesichtsausdrück verriet, dass er es noch nicht wahr haben wollte, dass ich hier stand.
»Wenn es auf der leichten Tour nicht geht, dann auf die Harte! Crucio!«sagte er hasserfüllt.
Der Fluch traf mich, zeigte aber keine Wirkung, außer ein Kribbeln im Bauch.
»Wie? Das kann nicht wahr sein!«sprach Voldemort mehr zu sich.
Ich schaute ihn an. Er war auch schwach. Da traf ich eine voreilige Entscheidung. Wenn ich innerlich ein Monster war, dann war ich es gewiss auch äußerlich.

Ich schaute die Greifer, welche mich angegriffen hatten, und zeitgleich fielen beide zu Boden, tot.
Dann wendete ich mein Blick wieder zu Voldemort. Ich handelte wie ferngesteuert. Er würde sich nicht selber Gefahren aussetzen, deswegen wartete ich darauf, dass er ein Todesser aussuchte.
»Draco, kümmre dich um sie, bring sie um!«befahl er den jungen Malfoy.

Draco stand auf, kam ein paar Schritte in meine Richtung und blickte auf.
»Wie läuft die Verlobung mit Pansy?«fragte ich locker.
»Was machst du hier?«fragte er emotionslos.
»So emotionslos gegenüber die Exfeundin beziehungsweise Affäre! Respekt! Aber ich bin nicht hier, um mit dir zu streiten. Deine Rache wird noch kommen. Ich bin hier, um meinem Vater Tom Marvolo Riddle mal gehörig die Meinung zu sagen.«erklärte ich seelenruhig.»Also gehe mir aus dem Weg, oder mit dir passiert das Gleiche wie mit den Beiden hinter mir, ein leichter Todesfluch für eine geübte Hand.«
Draco bewegte sich noch immer kein Zentimeter, erhob aber sein Zauberstab. Ich erhob auch meinen, welchen mir die Greifer nicht abgenommen hatten. Und dann, ohne dass ich den Zeuberspruch aussprach, flog sein Zauberstab in meine Hand, obwohl er sich dagegen gewehrt hatte. Ich steckte seinen Zauberstab schnell ein.

»Alice!«kam auf einmal Voldemort zu der Erkenntnis, wer ich sein müsste.
»Ich wusste, dass man seine Tochter nicht vergisst!«sagte ich spitz.
»Trete uns bei! Du könntest vieles schaffen!«schlug Voldemort auf einmal vor.
»Lieber nicht, dazu brauche ich dich nicht! Du dreckiges Halbblut!«
Noch erschrocken, was gerade meinen Mund verlassen hatte, kehrte ich um und stolzierte als dem Anwesen.

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