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Todesengel Creepypasta

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3 Kapitel - 2.013 Wörter - Erstellt von: Morgoth25 - Aktualisiert am: 2016-07-22 - Entwickelt am: - 712 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Dies ist eine Geschichte, die ich mir selber ausgedacht habe. Allerdings erkennt ihr vll. einige Elemente aus einer bekannten Serie.

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" Großmutter, möchtest du mir eine Geschichte erzählen?", fragte die zehn jährige Sophia die alte, gebrechliche Frau, welche sich gerade in ihren gepolsterten, etwas schmuddeligen Sessel fallen ließ. Sophia saß ihr gegenüber und nur ein großer, aus Eichenholz gefertigter Tisch trennte die Beiden voneinander. Die Oma von Sophia lebte in einem alten, Steinhaus, mitten im Wald, welches längst renovierungsbedürftig wäre. Zwischen den Ziegelsteinen pfiff der kalte Wind ins Haus und der Holzboden, wie auch die Dielen knarrten und erzeugten somit ein wirklich unheimliches Geräusch. Zu diesem Zeitpunkt hatte Sophia ständig das Gefühl, als würde sich ihr von hinten, oder von der Seite etwas nähern. Deswegen beschloss sie, ihr Bett, wie auch wenige Sekunden später ihr Zimmer zu verlassen, rannte so schnell, wie sie nur konnte, zu ihrer im Nebenraum schlafenden Oma, weckte diese mit hastigem Zerren an deren Bettdecke auf und bat ihre Großmutter, ihr die Angst zu nehmen. Die Großmutter der kleinen Sophia kam der Bitte ihrer Enkelin daraufhin nach und flüsterte ihr mit weißen, zerzausten Haaren und in einem weißen Nachthemd zu:,, Geh doch schon einmal ins Wohnzimmer. Ich komme gleich nach." Sophia verstand, dass ihre Oma etwas Zeit benötigte, um aufzustehen. Dennoch bereitete es dem zehn jährigen Mädchen Kopfschmerzen, allein bis ins Wohnzimmer zu gehen, denn das Haus war groß und über die Jahre sammelten sich viele merkwürdige, wie auch wirklich unheimliche Dinge an. Besonders beunruhigte Sophia aber der Gedanke, kein Licht anmachen zu können, denn ihre Oma verachtete die heutige Technik. Keine Stromleitungen verlaufen durch die undichten Wände und auch keinen Empfang bekommt man im und um das Haus herum. Während Sophia's Eltern in München das Internet nutzten und das junge Mädchen dort auch die Möglichkeit hatte, stets ihre Freunde per Telefon zu kontaktieren, lebte ihre Oma väterlicherseits stets mit der Natur und in den Dörfern nannte man sie eine Kräuterhexe. Früher ging Sophia's Großvater täglich jagen und brachte den einen, oder anderen Hirschen, oder Eber mit, ehe dieser dem Krebs vor 5 Jahren erlag. Seitdem fuhr viermal in der Woche der Bäcker mit dem Rat vorbei und brachte der alten Frau mit den weißen Haaren und stets einen Gehstock in der Hand, wenn sie nicht gerade schlief, Essen, Trinken, wie auch Medikamente.

So also schlief auch dieses Wochenende Sophia wieder bei der Mutter ihres Vaters, um die Natur zu genießen. Am Tag liebte das zehnjährige Mädchen, im nahe gelegenen See schwimmen zu gehen und den Vögeln zu zu hören. Jedoch fürchtete sie sich nachts oftmals, da es im Haus ohne Strom nur mit Öllampen und Kerzen möglich war, Licht zu erzeugen. Außerdem hangen im ganzen Haus verteilt ausgestopfte Tierköpfe und in der Küche, im Bad, wie auch im Wohnzimmer saßen alte Holz- und Porzellanpuppen in den Ecken, oder auf Regalen. Die Meisten sahen harmlos aus, doch manche von ihnen stellten Clowns, oder finster blickende Affen da. Da konnte man des Nachts schon eine Gänsehaut bekommen. Zudem fegte in dieser unheimlichen Nacht ein Sturm über das Haus hinweg.

Sophia blieb aber tapfer und schnappte sich eine Kerze, welche in ihrem Zimmer lag, zündete diese an und nahm es mit der langen Dunkelheit im Gang auf. Dabei kniff sie sich vor lauter Angst immer wieder die Augen zu. Im Wohnzimmer aber angekommen zündete sie die vier Öllampen und Kerzen an und brachte Licht ins Dunkel.

Als ihre Großmutter ihr also gegenüber saß und sie friedlich anlächelte, begann diese:,, Weißt du Sophia, auch, wenn diese Nacht wirklich unheimlich und voller Schrecken ist, so möchte ich dir trotzdem eine Gruselgeschichte erzählen. Meine Mutter erzählte sie mir des Öfteren und ich gab sie weiter an deinen Vater." Das Mädchen zitterte am ganzen Körper, obwohl sie 3 Decken aus ihrem Zimmer mit nahm und diese fest umklammerte. Es schien aber nicht die Kälte zu sein, die dem Mädchen etwas ausmachte, sondern viel mehr die Geschichte, die ihre Oma ihr gleich erzählen würde. Sie wusste aber, dass ihre Großmutter ihr niemals schaden, oder ihr gar noch mehr

Kommentare (4)

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Lady_Siren (29885)
vor 426 Tagen
Bitte, immer wieder gerne.
Ich weiß selber, wie es ist, wenn man sich an neue Genres wagt.
Du hast auf jeden Fall den Schritt in die richtige Richtung gemacht.

Ein kleiner Tipp am Rande:
Bau die Geschichte der Todesengel aus, lass den Teil mit Sophias toten Oma weg (lass sie ruhig leben oder erst später sterben) und schreibe lieber über mehrere Personen, denen durch diese Kapuzengestalten schlimmes widerfährt.
Das fände zumindest ich besser ^^

Ansonsten wünsche ich dir noch viel Erfolg.
Morgoth25 (39345)
vor 430 Tagen
Hallo Lady Sirien,

Es Tut mir Leid, dass ich dir jetzt erst antworte. Ich habe die ersten Tage nach gesehen, ob jemand etwas unter die Creepypasta geschrieben hat, aber da nichts kam, vergaß ich sie. Bis mir heute wieder einfiel, ob da nicht doch noch jemand etwas hätte darunter schreiben können.

Erst einmal vielen Dank für die gute Kritik.
In erster Linie war es mir wichtig, dass Andere meinen Schreibstil beurteilen.

Natürlich hast du mit deiner negativen Kritik vollkommen Recht.

Ich bekam allerdings von meinem Lektor die Aufgabe, mich auch einmal an Andere Genres heran zu tasten und nicht immer nur an Fantasybücher.

Ich bin seit letztem Oktober offiziell ein Fantasyautor und habe, wie du Oben bereits lesen konntest, auch einen Lektoren. Allerdings riet dieser mir, auch einmal eine Art Horrorgeschichte zu schreiben und was du nun gelesen hast, war sozusagen ein erstes heran Tasten an dieses Genre.

Ich wollte mit kleinen Geschichten anfangen und mir irgendwann eine größere Geschichte, im Sinne eines Horror Romans ausdenken. Allerdings fällt mir diese Aufgabe schwerer, als gedacht. Auch mein Schreibstil lässt für einen Autor hin und wieder zu wünschen übrig. Auch dieser Punkt geht an dich.

Ich versuche mich, zu verbessern, indem ich schreibe und schreibe und hoffe, das dies auch meine Schreibblockade für neue, größere Geschichten löst.

Ansonsten hast du vollkommen Recht.

Das Ende hätte ich ein wenig genauer beschreiben müssen, da der Todesengel Sophia ihr ganzes Leben lang verfolgt. Da machte ich unlogische und zu zeitnahe Angaben.

Ich werde es vielleicht noch einmal mit einer ähnlichen Geschichte probieren.

Wünsche dir noch eine schöne Zeit und vielen Dank, für deine ausführliche und wirklich konstruktive Meinung.
Lady_Siren (50460)
vor 436 Tagen
ABER wir haben hier trotzdem ein paar Fehler, die einem förmlich ins Gesicht springen! Und ich möchte bitte kein Gejammer hören, ich sei doch so fies. Jetzt folgt Kritik, die dir helfen soll, in Zukunft bessere Arbeiten zu schreiben.

- warum wird Sophie, die panische Angst hat, ALLEINE durch das düstere Haus ins Wohnzimmer geschickt? Hätten die beiden nicht in Omas Zimmer bleiben können? Sophia schläft dann noch bei Oma im Bett und beruhigt sich so vielleicht schneller.
- Warum lebt die Oma alleine mitten im Wald? Ohne Strom, ohne fließend Wasser und ohne die Möglichkeit, Hilfe zu rufen, wenn z.B. sie stürzt und einen Arzt braucht?
Nur weil sie die heutige Technik verabscheut... Hier eine kleine Aufklärung ;) Die Oma wird jetzt nicht so alt sein, dass sie im 20. Jahrhundert geboren wurde, sondern zu einer Zeit, als es Strom, Telefon und Fernsehen gab. Ja, auch auf den Dörfern bei den Jägern und Bauern.
Außerdem gibt es ein Gesetz, dass Häuser im Wald nicht gebaut werden dürfen. Nur für jagddienliche Zwecke und halt Forstamt, aber niemals Häuser, in denen gewohnt wird ^^ Ansonsten werden die abgerissen.
Wenn deine Geschichte zu einer anderen Zeit spielen würde, z.B. im 20. Jahrhundert, wäre es halbwegs okay.
- Warum wusste Sophia nicht, dass ihre Oma seit zwei Jahren tot ist? Sie ist zehn Jahre alt und nicht begriffsstutzig, also wirkt es einfach nur bescheuert.
- Das Ende ist einfach nur übertrieben. Eltern sterben, Brustkrebs, Fehlgeburten, Depressionen... Ich mag die Kapuzengestalten, aber dieses ganze Negative, dass Sophia widerfährt... Vor allem in so kurzen Abschnitten. Da müsstest du nochmal komplett drüber gehen.

Ansonsten ein guter Anfang. Wenn du einen Beta-Leser brauchst oder nur Tipps und Tricks, kann ich dir helfen. Oder bitte jemand, der ziemlich gut mit Sprache und Storytelling ist, dir zu helfen. Dann wirst du auch die Rechtschreibfehler und die falsche Setzung von Satzzeichen los.
Lady_Siren (50460)
vor 436 Tagen
Hallo erstmal,
du hast da eine recht nette Idee gehabt, aber... die Umsetzung lässt wirklich zu wünschen übrig.

Trotzdem zähle ich erstmal auf, was gut war:
- Sprache ist abwechslungsreich
- wir haben hier keinen OC, der ein übernatürliches Wesen im Sinne von Vampir, Neko, etc ist
- ein Mädchen mit realistischen Reaktionen in bestimmten Situationen
- keine bereits vorhandene CP wurde falsch dargestellt oder gar verwendet (es ist wirklich ein Pluspunkt, wenn kein spielesüchtiger, perverser Ben Drowned vorkommt)