Meine erste Drachengeschichte

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7 Kapitel - 2.331 Wörter - Erstellt von: Avian - Aktualisiert am: 2016-07-21 - Entwickelt am: - 550 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Wir schreiben eine frühe Zeit, von Rittern und Bauern, und nicht zu vergessen Drachen. Wenige Menschen sind mit der Gabe der Drachen gesegnet, und können sie kontrollieren und mit ihnen kommunizieren. Neben den vielen kleinen Drachen, welche man überall findet, gibt es die Legendären Drachen, welche einzigartig sind. Von diesen Legendären Drachen stammen die Fähigkeiten der so genannten Drachenmeister. In dieser Geschichte geht es um einen dieser Drachenmeister, der sich auf die Suche des Ursprungs seiner Kräfte begibt.

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    Viele nennen mich Magier, andere nennen mich Monster. Ich persönlich nenne mich Kaito. Ich bin ein Drachenmeister. Einer von zehn. Ich ziehe von Dorf zu Dorf, Land für Land, auf der Suche nach meinem Drachen. ,, Ahhhhh!“ Ich erwache aus meinem Tagtraum. Ein Schrei. Ich springe auf und sehe mich um. //Woher kam er?/,, Hilfe!“ Ich drehe mich um: //Dort!/ Ich renne los, auf der Suche nach der schreienden Person. Mein Umhang fliegt nur knapp über die, am Boden liegenden, Baumstämme. Kurz bevor ich ankomme schaffe ich es die Situation zu überblicken: Ein Greifschwanz; ein circa Menschengroßer Drache mit einem Haken am Schwanz; eigentlich ein ungefährlicher Drache, geht auf eine am Boden liegende Frau los. Ich greife zu meiner Kapuze und stülpe sie über mein Gesicht. Danach ziehe ich meinen rechten Handschuh aus und stelle mich vor die, am Boden liegende, Frau. Meine Handfläche leuchtet auf und mein Zeichen; ein Pentagramm umgeben von Drachenschriften; kommt förmlich aus meiner Hand. Der Greifschwanz springt wild herum „Verschwinde! Geh mir aus den Weg!“ ,, Nein. Du kannst dir woanders etwas zu Essen holen! Dieses Brot gehört ihr. Und jetzt… Hau ab!“ Der Greifschwanz geht einige Schritte zurück. Ich nehme meine Hand runter und mache einen starken Schritt auf ihn zu. Er dreht sich um und rennt los, kurz vor seinem Verschwinden dreht er sich ein letztes Mal um. Ich nicke mit meinem Kopf und er geht. Ich wende mich der Frau zu und reiche ihr gezielt meine linke Hand. „Ihr solltet nicht mit einem Laib Brot durch den Wald laufen. Vor allem nicht, wenn Drachen durch diesen Wald ziehen. Greifschwänze sind ziemlich gefräßig.“ Sie nimmt meine Hand und sieht mich mit einem verunsicherten Blick an. „D-Dankesch-schön…“ Sie hebt ihr Brot auf und geht. //Das alle immer so reagieren müssen./ Ich schüttle den Kopf. „Nichts zu danken. Passt nur beim nächsten Mal auf.“

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    Ich liege auf dem Waldboden und beobachte den Himmel. //Zeit weiter zu ziehen…/ Ich stehe auf und folge einem kleinen Trampelpfad aus dem Wald heraus, bis ich an einem kleinen Dorf ankomme. Ich gehe in das erste Wirtshaus, das ich sehe. Kaum betrete ich das Wirtshaus, werde ich auch schon von dem Wirt angesprochen: „Hallo.“ „Guten Tag“, antworte ich. Ich setze mich auf einen der Stühle direkt beim Wirt. „Ich hätte gerne einen Krug Wasser.“ Er dreht sich um und reicht mir, kurze Zeit später, einen Krug, „Danke.“ Ich trinke ein Schluck und verfolge dabei die Gespräche der anderen Gäste. „Habt ihr von diesem Vorfall im Wald gehört?“ „Ja, schrecklich.“, antwortet der Wirt. „Ich kann nicht ganz folgen. Was ist im Wald passiert?“, fragt ein weiterer Gast. „Die Tochter des Schmieds wurde von einem Drachen angegriffen. Sie hat wie wild um Hilfe geschrien.“ „Tatsächlich!“ „Und das war noch gar nicht alles!“, entgegnete der Wirt. „Ja, stimmt. Auf einmal ist so ein verrückter Typ aufgetaucht und hat irgendetwas mit dem Drachen angestellt.“ Ich stelle den Krug auf den Tresen und spiele nervös an meinem Handschuh //Verrückter. Auch mal was neues./ „Alles in Ordnung mit Euch?“ „Ich bräuchte ein Zimmer für heute Nacht“, entgegnete ich genervt. Er dreht sich um und legt mir ein Schlüssel vor die Nase. Ich nehme ihn und gehe unverzüglich auf das Zimmer, um mir deren Geschwätz nicht weiter anhören zu müssen. „Komischer Typ.“ Auf dem Zimmer angekommen schmeiße ich den Umhang auf einen Stuhl und lege mich aufs Bett. „Da rette ich sie und bin mal wieder das pure Böse.“ Ich drücke mein Gesicht in das Kissen. „Egal, bevor ich mich hier grundlos aufrege, sollte ich besser schlafen.“ Ich ziehe meine Schuhe aus, schließe die Fenster und lege mich schlafen.

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    Die Nacht verging schnell, zu schnell. Ich wache durch ein starkes hämmern an der Tür auf. Ich wende mich ihr zu, „Ja!“ Der Wirt und die Dame von gestern treten in das Zimmer. Sie erblickt den Umhang und verlässt sofort wieder den Raum. „Wusste ich es doch! Also, was hast du mit diesem Drachen gemacht.“ Ich richte mich auf. „Statt mich gleich als Verrückten zu bezeichnen, solltet ihr mir danken. Ohne mich hätte der Greifschwanz sie auseinander genommen! Und das wegen einem Laib Brot.“ Ich sehe verärgert auf die Decke, atme einmal tief ein und aus und sehe die beiden an. „Bitte verzeiht.“, sagt die Dame, mit einer leisen Stimme, „Ich würde nur gerne erfahren wer Ihr seid und was Ihr mit dem Drachen gemacht habt.“ „Ich verstehe. Mein Name ist Kaito und ich habe rein gar nichts mit dem Drachen gemacht, “, ich ziehe meinen rechten Handschuh aus und zeige ihnen meine Handfläche, „ich habe lediglich mit ihm geredet. Mit wem habe ich denn das Vergnügen?“ „Ich heiße Naoki und bin die Tochter des Schiemds, dieses Dorfes. Was genau hat dieses Symbol zu bedeuten?“ Sie geht auf mich zu, um mein Zeichen näher zu betrachten, doch der Wirt hält sie auf. „Komm ihm nicht zu nah. Solche wie er können diese Biester kontrollieren. Er könnte großen Schaden anrichten.“ „Wenn ich Euch Schaden zufügen wollte, hätte ich das längst tun können, aber ich möchte die Drachen dazu bringen mit den Menschen zusammenarbeiten, statt gegen sie. Das gleiche gilt natürlich auch andersrum.“ „Dennoch, du verschwindest noch heute! Und wehe dir auch nur einen Gast anzusprechen!“ Ich schüttle den Kopf, „Ich merke, wenn ich unerwünscht bin.“, ich nehme meine Sachen, ziehe sie an und verlasse den Raum, während des Verlassens drücke ich dem Wirt sein Geld in die Hand und sehe, noch ein letztes Mal, Naoki an, dann verlasse ich das Wirtshaus und ziehe weiter meine Wege.

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    Mit der Zeit durchquere ich viele Dörfer. Einige waren sehr verärgert über meinen Besuch, andere wussten nichts über meine Fähigkeiten, weil sie nicht zum Einsatz kamen, und andere Dörfer wiederum waren sehr erfreut über meinen Besuch, weil ich ihnen, zum Beispiel, dabei helfen konnte, dass die schnellen Schatten aufgehört haben die Felder zu verwüsten und ihnen stattdessen helfen die Felder zu pflügen. Während meiner inneren Monologe bin ich am nächsten Dorf angekommen. Es liegt direkt an der Grenze von Wald und Wüste. Es ist ein sehr faszinierendes Dorf, aber dennoch frage ich mich, wie ich hierher gefunden habe, wenn mein Weg zuvor Richtung Süden führte. Die Neugier packt mich und ich sehe mich weiter in dem Dorf um, bis ich einen Mediziner entdeckte. Darauf fällt mir ein, dass meine Heilkräuter langsam ausgehen, weil ich das meiste in den ganzen Dörfern verteilt habe. Ich begebe mich also in den Wald um ein paar zu sammeln. //Es muss doch hier irgendwo sein…/ Ich sehe mich am Boden um, ich laufe direkt am Waldrand zur Wüste. //Wusste ich’s doch…/ Ich bücke mich runter, nachdem ich die Kräuter gefunden habe, die ich suchte, bis ich plötzlich ein schwaches Leuchten in meiner Hand sehe. Ich stehe auf und sehe sie mit einem leeren Blick an. //Wie geht so etwas?/ Ich sehe mich um. Weit und breit kein einziger Drache, bis ich einen jungen Mann auch Kräuter sammeln sehe. Ich verdecke meine Hand und komme auf ihn zu, „Hallo. Könntet Ihr mir helfen?“ Er schreckt kurz hoch, antwortet mir aber schnell, „Oh… Hallo. Es kommt darauf an was Ihr wissen wollt.“ „Gab es in dem Dorf, dort vorne, jemals Schwierigkeiten mit Drachen?“ „Nein, in meinem Dorf gab es noch nie Drachen. Also zumindest nicht das ich wüsste. Wir können ja ins Dorf gehen und meine Mutter fragen. Vielleicht weiß sie etwas mehr.“ „Das ist sehr nett, aber ich möchte auf keinen Fall irgendjemanden zur Last fallen.“ „Ach, das tut Ihr nicht. Glaubt mir. Kommt mit.“ Er läuft los in Richtung Dorf und ich folge ihm. //Er ist etwas besonderes./ Ich betrachte ihn von oben bis unten. //Aber wo ist es?/

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    Wieder im Dorf angekommen, läuft er in Richtung eines rustikalen Hauses. „So. Da wären wir. Wartet kurz, ich sehe einmal nach, ob Mutter da ist. Setzt Euch doch in der Zeit.“ Er zeigt auf einen kleinen Stuhl mitten im Raum. Ich setze mich und er verlässt den Raum. Während er weg ist sehe ich mich um. //Warum er? Was ist so besonders an ihm?/ „Ich habe sie gefunden! Folgt mir!“ Ich stehe auf und tue genau das was er sagt. Wir stehen jetzt in einem kleinen Wüstengarten, mit einem Tisch und ein paar Stühlen. Auf einen dieser Stühle sitzt die Mutter des Jungen. „Hallo. Mein Name ist Kaito.“ Ich reiche der Frau die Hand, dabei bemerke ich, dass das leuchten aufgehört hat. „Hallo. Es ist eine Freude euch kennen zu lernen. Meine Name ist Shiva und mein Sohn hier heißt Hitaru.“ „Die Freude ist ganz auf meiner Seite.“ Shiva sieht mich schief an, „Also, was kann ich für Euch tun?“ Auf einmal bin ich wieder komplett beim Thema, „Ich hätte zwei Anliegen. Als erstes wollte ich Euch fragen, ob es in diesem Dorf jemals Probleme mit Drachen gegeben hat.“, als ich dieses Thema anspreche wird mir rundum warm. „Nein. Wir hatten schon seit über 150 Jahren kein Problem mehr mit Drachen. Warum fragt Ihr?“ Ich setze mich auf den Stuhl neben ihr, „Weil ich bisher durch sehr viele Dörfer gereist bin, aber dieses ist das erste in dem es keine Drachen gibt. Nun ja, das zweite Thema wäre, ich würde Euren Sohn gerne in der Kunst des Schmiedens und der Kräuterkunde lehren.“ Shiva und Hitaru sehen mich beide zur gleichen Zeit merkwürdig an. „Warum ausgerechnet ich?“, fragt er mich komplett verunsichert. „Weil ich in dir sehr viel Potenzial sehe. Aber wenn ich dich ausbilden will, brauch ich das Einverständnis deiner Mutter und von dir, weil ich ein reisender bin. Also werde ich nicht in diesem Dorf bleiben, das heißt, dass du mit mir reisen müsstest.“ Ich sehe die beiden an und sie sehen mich an. „Nun gut. Du hast noch bis morgen Zeit dich zu entscheiden. Wir sehen uns morgen.“ Mit diesen Worten verlasse ich den Raum und lasse die beiden mit einer schweren Frage stehen.

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    Ich konnte die Nacht nicht wirklich schlafen, weil mich die Frage gequält hat, ob er nun mit mir kommt oder nicht. So ähnlich muss es wohl auch Shiva und Hitaru gehen. //Ich sollte nachsehen, ob sie schon wach sind./ Ich stehe auf, gehe zu dem Haus von gestern und klopfe vorsichtig an. Nach kurzer Zeit öffnet Hitaru die Tür. „Da seid Ihr ja!“ „Wartet Ihr schon lange?“ „Naja, ich schon. Mutter ist grade erst aufgewacht.“ „Ich hoffe doch nicht durch mich.“ „Nein nein. Kommt ruhig schon mal rein und setzt Euch.“ Ich trete ein, aber bleibe im Raum stehen. „Ehrlich gesagt würde ich dann wieder weiter wollen, also. Habt Ihr eine Entscheidung getroffen?“ Nachdem ich fertig gesprochen habe, kommt Shiva in den Raum. „Oh, Ihr seid schon da.“ „Ja. Und ich würde auch gerne wieder los. Ich möchte natürlich nicht hetzen.“ Hitaru sieht einmal rüber zu Shiva und dann wieder zu mir. „Ich würde gerne mit Euch gehen.“ „Dann müsstet Ihr eine kleine Tasche mit Euren wichtigsten Dingen packen. Ich warte vorne an der Stadtgrenze.“, ich mache eine kurze Verbeugung, „Keine Sorge Shiva. Ich bringe ihn Euch heil wieder zurück.“ Ich verabschiede mich von Shiva und verlasse dann das Haus. Nach circa 10 Minuten stößt Hitaru zu mir, „Also los…“, nach diesem Satz machen wir beide uns auf den Weg. „Kaito?“, ich sehe ihn an, „Warum wolltet Ihr mich nun wirklich ausbilden?“ Ich sehe in den Himmel, „Ich denke über die Förmlichkeiten sind wir hinaus.“, ich deute auf eine kleine Höhle, ein paar Meter weiter, „Wir sollten uns erst einmal setzen.“ Wir gehen zu der Höhle und ich mache uns ein Feuer, weil es inzwischen dunkel wird. „Also. Der eigentliche Grund, warum ich dich ausbilden wollte, ist…“, ich ziehe meine Handschuhe aus und zeige im mein Zeichen, es leuchtet erneut auf, „…weil ich denke das du ein Drachenmeister bist.“

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    ENDE TEIL 1- "Der Drachenmeister"

    TEIL 2 IST BEREITS IN ARBEIT!

    ICH WÜRDE MICH ÜBER EIN FEEDBACK FREUEN, DAMIT ICH WEIß WAS ICH IM NÄCHSTEN TEIL VERBESSERN KANN UND WAS IHR EUCH IM ZWEITEN TEIL WÜNSCHT!

    DANKESCHÖN ^^

Kommentare Seite 1 von 1
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Klingenschweif ( 42255 )
Abgeschickt vor 16 Tagen
Voll gute Geschichte.
Drachenfrost ( von: Drachenfrost )
Abgeschickt vor 118 Tagen
Wow...eine richtig tolle Geschichte! Total spannend, echt gut geschrieben! Mach weiter so!