Sinaria - Herr der Ringe 6. Teil

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5 Kapitel - 3.424 Wörter - Erstellt von: Lydia - Aktualisiert am: 2016-07-21 - Entwickelt am: - 426 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Als Pippin das Palantir berührt wird sie mit ihm in Saurons Bann gezogen und die Folter die er an ihr ausübt ist das Schlimmste das sie je erlebte. Sie lügt ihren Geliebten an und bricht ihm das Herz um ihn zu schützen. Dann geht es zu den Pfaden der Toten und sie sieht einen alten Bekannten wieder…

    1
    1. Kapitel
    Als wir in Edoras ankamen gab es ein großes Fest. Alle lachten und tranken! Da sah ich Legolas, Gimli und Éomer an einem Tisch stehen. Ich gesellte mich gerade zu ihnen als ich Éomer sagen hörte: „Kein Absetzen, kein Verschütten.“ Er gab jedem einen Bierkrug. Ich musste grinsen. „Und währenddessen kein Gespeie!“, meinte Gimli noch. „Dann ist es also ein Trinkspiel.“, sagte Legolas. „Wer als Letzter steht, hat gewonnen!“, sagte Gimli und fing an zu trinken. Vorsichtig hob auch Legolas den Krug, sah mich aber erst an. Dann fing er an zu trinken. Es war lustig ihnen zuzusehen. Irgendwann sagte Gimli schon total betrunken: „Jawohl, es ist des Zwergen Eigenart, dass er die Frauen mag behaart!“ Dann fing er an zu lachen. Auch ich prustete los. Da hob Legolas seine Hand und betrachtete sie. Dann sagte er: „Ich spüre etwas. Ein leichtes Kribbeln in den Fingern. Ich glaube, es zeigt Wirkung bei mir.“ Ich grinste noch breiter. „Was hab ich gesagt? Der verträgt einnnfffach nichhhtss...“, sagte Gimli. Dann verdrehte er die Augen und kippte um. „Spiel vorbei!“, sagte Legolas zu Éomer und mir. Wir beide prusteten los. Wir sahen den anderen zu wie sie tanzten und lachten. Ich sah Éowyn mit Háma tanzen (auch wenn ich mir sicher war, dass sie lieber mit Aragorn tanzen würde). Auch einige andere tanzten inzwischen. Da fragte mich Legolas auf einmal: „Tanzt du mit mir?“ Er zeigte ein charmantes Lächeln und ich nahm die Hand die er mir reichte. Ich war schon früher immer ziemlich gut im Tanzen gewesen und ich war es immer noch. Es wurde ein schöner Abend. Irgendwann war ich so müde das ich meine Augen kaum noch offenhalten konnte. Legolas ging mit mir in die Halle in der die Hobbits und Gimli bereits fröhlich schnarchten. Ich legte mich hin und Legolas holte eine Decke. Dann legte er sie über uns beide und ich kuschelte mich an ihn. Er nahm meine Hand. So schlief ich ein.

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    2. Kapitel
    Mitten im Schlaf sah ich ihn. Das große Auge. Pippin war bei mir. Doch er sagte nichts. Ich starrte ihn nur gebannt an. Dann schien ich in Flammen auf zu gehen. Aber es waren keine körperlichen Schmerzen. Ich musste mit ansehen wie meine Familie aufs Neue starb. Ich hörte ihre Schreie, das Flehen. Es tat so weh! Dann veränderte sich das Bild. Ich sah wie andere starben. Menschen und Elben und Zwerge. Als würden sie zur Schlachtbank geführt. Und dann sah ich sie alle. Jene die ich liebte und die mir nahestanden. Erst sah ich wie Aragorn und Gandalf geköpft wurden. Dann sah ich wie die Hobbits auf Streckbänken auseinandergerissen wurden! Éowyn wurde erhängt. Gimli wurde ersäuft. Galadriel wurde die Hand mit ihrem Ring abgeschnitten und man ließ sie verbluten. Doch dann kam er dran. Ich zitterte am ganzen Leibe. Die ganze Zeit über hatte ich geschrien und gefleht: „Tut ihnen nichts! Bitte! Ich mache alles was ihr wollt!“ Doch nun war ich stumm. Er sah mich nicht an. Ich bekam keine Luft mehr. Ich stand einfach nur da und bewegte mich nicht. In meinem Kopf war absolut nichts. Nichts. Ich weinte nicht, ich atmete nicht. Er wurde nach vorn geführt. Ihm wurde die Haut aufgeritzt und seine Schreie waren so schrecklich das ich dachte einfach auseinander zu brechen. Mein Herz schien zu zerspringen so sehr tat es weh!
    Legolas Sicht:
    Die ganze Zeit über hatte sie geschrien, doch das war schlimmer. Sie rührte keinen Muskel. Ihr Körper war angespannt. Pippin war inzwischen wieder normal doch bei ihr war es anders. Sie schien nicht einmal zu atmen! „Gandalf!“, schrie ich verzweifelt. Er kam angerannt. Da fing sie an zu schreien. Sie wand sich auf dem Boden. Ihre Schreie gingen durch Mark und Bein. Tränen liefen ihre Wangen hinunter. Sie schrie als würde man ihr die Knochen aus dem Leibe reißen. Ihre Augen rollten in den geschlossenen Höhlen. Immer noch schrie sie als würde sie gefoltert. Doch dann erschlaffte sie, wurde still und rührte sich nicht mehr. Gandalf stand neben mir. Da schlug sie die Augen auf.
    Sinarias Sicht:
    Man hatte mich nicht mit Waffen gefoltert, sondern mit Bildern. Nicht körperlicher Schmerz hätte mich fast in den Wahnsinn getrieben, sondern mein Herz wäre fast zerbrochen. Ich sah in sein erschrockenes Gesicht. Tränen liefen meine Wangen hinab. Ich setzte mich auf. „Was ist passiert?“, fragte ich mit zitternder Stimme. Gandalf antwortete: „Pippin der Narr hat den Palantir hervorgeholt und berührt“ „Stimmt! Ich habe ihn anfangs gesehen!“, rief ich dazwischen. Die beiden sahen mich überrascht an, dann fuhr Gandalf fort: „Ihr wurdet wohl beide in den Bann Saurons gezogen und auch gefoltert. Bei diesem Narren dauerte es vielleicht 10 Sekunden, bei dir jedoch zehn Minuten!“ „Zehn Minuten!“, rief ich fassungslos, „Es hat sich wie 100 Jahre angefühlt!“ „Was hast du denn überhaupt gesehen?“, fragte mich Gandalf nun neugierig. Ich wurde blass. „Er hat mich mit Bildern gefoltert“, sagte ich. „Ich sah wie ihr alle ermordet wurdet“ Die anderen starrten mich entsetzt an. Ich hatte einen irren Ausdruck im Gesicht. Legolas nahm meine Hand. Ich konnte ihn nicht ansehen, nicht nachdem ich das gesehen hatte. „Was hat Pippin gesehen?“, fragte ich Gandalf. „Er hat Minas Tirith in Flammen gesehen. Und Sauron.“, antwortete Gandalf. Ich nickte. Dann stand ich auf. Besorgt sah Legolas mich an. „Ich geh kurz an die frische Luft“, sagte ich und ging. Die Nachtluft wehte mir um die Nase. Es tat gut. In der Halle hörte ich wie Legolas mir nach ging. Ich bereitete mich auf, dass vor das ich gleich sagen musste. Als er neben mir stand legte er eine Hand auf meine Schulter, doch ich schüttelte sie ab. Ich sah ihm ins Gesicht. Fragend sah er mich an. „Legolas es geht nicht!“, sagte ich, „Das mit uns ist... es geht einfach nicht!“ „Warum?“, fragte er. „Er foltert mich mit Bildern über deinen Tod und ich will nicht, dass, das wirklich geschieht.“, antwortete ich ihm. „Aber es ist mir egal!“, sagte er störrisch. „Nein!“, sagte ich bestimmt, „Es geht nicht!“ „Bitte!“, sagte er. „Wenn du die Wahrheit wissen willst! Ich habe dich noch nie geliebt und so wird es auch nie sein!“, sagte ich ihm direkt ins Gesicht. Ich sah den Schmerz in seinen Augen und wandte mich ab. Ich lief davon um sein Gesicht nicht mehr sehen zu müssen. Ich hatte ihm das Herz gebrochen! Ich liebte ihn unendlich aber genau deswegen konnte ich nicht mit ansehen wie er grausam ermordet wurde. Ich musste an den Schmerz in seinen Augen denken. Falls wir das beide überlebten hätte ich einiges klarzustellen. Ich betete darum, dass er diesen Krieg überlebte. Ich ging wieder in die Halle. Inzwischen hatten sich Tränen in meinen Augen gesammelt. Schnell wischte ich sie fort. Die anderen sahen mich an doch ich achtete nicht auf sie. Schnell legte ich mich auf mein Lager und schlief ein.

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    3. Kapitel
    Am nächsten Morgen schien Legolas einige Male mit mir reden zu wollen, doch ich tat immer so als würde ich es nicht bemerken. Es tat so weh das zu tun doch ich wollte nicht das ihm etwas zustieß. Mit dem Gedanken tröstete ich mich. Als es Mittag war hörte ich Aragorn rufen: „Die Leuchtfeuer von Minas Tirith! Die Leuchtfeuer brennen! Gondor ruft um Hilfe!“ Ich lief zu ihm und hörte Théoden sagen: „Und Rohan wird antworten. Die Heerschau soll beginnen!“ Er gab ein Zeichen und die Glocke läutete los. Man rief alle Soldaten zusammen. Ich hechtete los um meine Waffen zusammen zu packen. Ich machte alles in die Brosche. Dann lief ich draußen vor dem Schloss zu einem Vögelchen und flüsterte ihm etwas ins Ohr. Das kleine Ding nickte und flatterte los. Keine zehn Minuten später kam es mit einem anderen Vogel zurück. Ich streichelte dem Vogel über den Kopf. Lange hatte ich sie nicht gesehen. Es war Laewfain (Übersetzung: viele Gestalten) die Gestaltwandlerin. Sie konnte sich in alle Tiere dieser Welt verwandeln. Ich konnte mich in einige verwandeln, jedoch nicht so raffiniert wie sie. Sie konnte sich jedoch nicht in menschenähnliche Wesen verwandeln (Menschen, Elben, Hobbits, …). Sie war meine treue Freundin und würde mir nun wieder helfen. Sie hüpfte vom Ast und verwandelte sich im Sprung in eine wunderschöne Stute. „Wie geht es dir?“, fragte sie mich, denn sie konnte auch sprechen. „Nun ja…“, sagte ich und schickte ihr per Gedankentelepartie was bisher alles geschehen war. „Oh“, sagte sie nur. Da mussten wir beide lachen. Ich schwang mich auf ihren Rücken, Sattel und Zaumzeug brauchte ich nicht und ich wollte denjenigen sehen der versuchte es ihr anzulegen! Sie lief los und als ich bei den anderen war starrten sie mich nur an. Laewfain war eine edle Stute und in Rohan merkten dies alle. Ich lächelte. „Woher hast du diese edle Stute?“, fragte Aragorn mich baff. „Das ist Laewfain eine alte Freundin von mir.“, sagte ich lächelnd. „Es freut mich euch alle kennen zu lernen“, sagte sie höflich. Daraufhin starrten all sie noch geschockter an und ich musste lachen. Ich drehte mich um und kurz darauf ritten wir alle los. Als wir im Lager ankamen suchte ich mir auf einem Ast ein ruhiges Plätzchen und ließ alles Revue passieren das geschehen war. Ich seufzte. Elrond war gekommen das spürte ich. Er wollte mit Aragorn reden und ihm Anduril geben. Ich musste an Arwen denken. Schnell sprang ich auf und lief zu dem Zelt. Als ich an die dünne Wand trat hörte ich wie Elrond sagte: „Onen i-Estel Edain...“ (Übersetzung: Ich gab den Menschen Hoffnung...) „... ú-chebin estel anim.“, vervollständigte Aragorn den Satz. (Übersetzung: ...und behielt keine Hoffnung für mich.) Ich seufzte und trat ein. Die beiden sahen mich überrascht an. „Gib mir mal den Abendstern Aragorn!“, sagte ich und streckte die Hand aus. Überrascht gab er ihn mir. Ich nahm ihn in die Hand und er leuchtete auf. Dann hob ich die Hand über ihn. Eine kleine schwarze Wolke kam heraus. Als alles draußen war gab ich Aragorn den Abendstern zurück. „Sie hat wieder genug Kraft, wenn wir diesen Krieg aber nicht gewinnen kann ich nichts mehr für sie tun.“, sagte ich, „Und jetzt lass uns gehen!“ Beide lächelten mich dankbar an und Aragorn folgte mir hinaus. Er sattelte sein Pferd und ich setzte mich auf Laewfain. Éowyn ging auf Aragorn zu und ich wandte mich ab. Die arme! Ich hoffte sehr für sie das sie noch den Richtigen fände. Ich hörte mit Absicht nicht zu, erst als sie wieder gegangen war drehte ich mich wieder zu Aragorn. Doch da ertönte hinter uns eine Stimme und ich musste lächeln „Kannst du mir mal verraten, wo du hinwillst?“, fragte Gimli. „Du bleibst, Gimli. Diesmal nicht.“, sagte Aragorn doch da trat hinter ihm Legolas mit einem Pferd an den Zügeln hervor. „Eigentlich solltest du die Sturheit der Zwerge langsam kennen.“, sagte er. „Du musst dich damit abfinden, wir kommen mit dir, Junge.“, sagte Gimli grinsend zu Aragorn. Legolas blickte zu mir auf, doch ich sah ihn nicht an. Wir bestiegen unsere Pferde und ritten im Schritt auf den Spalt in der Felswand zu. Um uns herum riefen die Soldaten Dinge und Fragen. „Was geschieht denn? Wo reitet er hin? Heerführer Aragorn! Warum geht er am Vorabend der Schlacht?“, rief einer. „Er geht, weil es keine Hoffnung mehr gibt.“, rief ein zweiter und ich hätte am liebsten geknurrt. „Er geht, weil er gehen muss!“, sagte König Théoden. „Zu wenige sind gekommen, wir können die Streitkräfte Mordors nicht besiegen!“, rief ein dritter. „Nein, das können wir nicht. Doch nichtsdestotrotz werden wir ihnen in der Schlacht entgegentreten.“, sagte Théoden. Wir ritten in die Schlucht.

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    4. Kapitel
    „Was für ein Heer sollte sich an solch einem Ort aufhalten?“, fragte Gimli nach einiger Zeit. „Eines, das verflucht ist.“, erzählte Legolas, „Vor langer Zeit schworen die Menschen des Gebirges dem letzten König von Gondor einen Eid, ihm beizustehen im Falle des Kampfes. Doch als die Zeit kam und Gondor in höchster Not war, flohen sie und verbargen sich an dunklen Orten im Gebirge. So verfluchte Isildur sie, niemals Ruhe zu finden, bis ihr Eid erfüllt sei.
    Wer wird sie rufen, das vergessene Volk aus grauem Zwielicht?
    Der Erbe des Mannes, dem sie einst schworen.
    Vom Norden naht er, Not treibt ihn,
    das Tor zum Pfad der Toten wird er durchschreiten.

    Darauf war erst mal Stille doch dann sagte Gimli zu mir: „Ihr scheint die einzige zu sein die sich nicht davor ängstigt!“ Ich überlegte kurz und sagte dann: „Höchstwahrscheinlich werden sie Angst vor mir haben. Und selbst wenn nicht, ich fürchte weder Schmerz noch Tod. Ich habe so ziemlich alles durchgemacht was man mir antun kann.“ Die drei sahen mich an und ich blickte in die dichte Mähne von Laewfain. Es stimmte. Ich hatte so ziemlich alles durchgemacht was ging. Ich hatte meine Familie verloren und gesehen wie die, die mir am nächsten waren starben. Ich hatte vor so ziemlich gar nichts mehr Angst das mit meinem Tod zu tun haben könnte. Keiner sagte etwas. Schließlich kamen wir am Tor an und Gimli meinte: „Sogar die Wärme meines Bluts scheint sich davongestohlen haben!“ Über dem Tor stand in einer Schrift die ich lesen konnte. Legolas und ich lasen gleichzeitig vor: „Der Weg ist versperrt. Er wurde angelegt von jenen, die tot sind und die Toten halten ihn. Der Weg ist versperrt.“ Wir sahen uns an doch ich guckte schnell wieder weg. Da gingen auf einmal die Pferde durch. „Brego!“, rief Aragorn als das Pferd davonritt. Ich flüsterte Laewfain zu: „Sorg dafür das den beiden nichts passiert und zieh dann bitte mit den anderen in die Schlacht!“ Sie nickte und lief los. Aragorn sah in den Eingang und sagte: „Ich fürchte den Tod nicht!“ Dann ging er hinein. Ohne zu zögern lief ich hinterher. Legolas folgte mir. Am Eingang hörte ich Gimli sagen: „Das ist doch wirklich unerhört! Ein Elb geht unter die Erde und ein Zwerg wagt es nicht. Das würde mir ja ewig nachhängen!“ Dann lief er uns hinterher. Wäre ich an einem anderen Ort gewesen hätte ich gelacht, doch dieser Ort schien allem beraubt was mit Glück und Fröhlichkeit zu tun hatte. Vorsichtig liefen wir durch die Gänge. „Was ist? Was seht ihr?“, fragte Gimli ein wenig Angst schwang in seiner Stimme mit. „Männer und Pferde…“, antwortete ich. All diese Leute die immer wieder auftauchten. „Wo?“, fragte Gimli leicht panisch. „... bleiche Banner wie Wolkenfetzen, und Speere aufragen, wie Winterdickichte in einer nebligen Nacht. Die Toten folgen uns. Sie wurden gerufen.“, beendete Legolas meinen Satz. „Die Toten? Gerufen? Das wusste ich doch! Sehr gut. Sehr gut. Legolas!“, sagte Gimli. Da fingen Arme und Hände an nach uns zu greifen. Gimli versuchte sie weg zu pusten. Als einige nach mir griffen knurrte ich und sie verschwanden sofort. Die anderen starrten mich an. „Jaja, sagt eurem Herrn das ich komme! Der kann was erleben!“, zischte ich. Die anderen sahen mich komisch an. „Ne kleine Angelegenheit von früher sollte geklärt werden.“, sagte ich und ein böses Lächeln huschte über mein Gesicht. Er würde Angst haben und mit Genugtuung würde ich ihn ansehen. Als wir kurz vor der Halle waren, zog ich meine Kapuze hoch um nicht erkannt zu werden. Als wir eintraten trat der Totenkönig vor. „Wer betritt mein Reich?“, fragte er grimmig. „Einer, der Eure Lehenstreue fordert.“, sagte Aragorn erhobenen Hauptes. „Die Toten dulden es nicht, dass die Lebenden hier gehen.“, antwortete der Totenkönig grimmig. „Doch werdet Ihr mich dulden.“, sagte Aragorn und hob die Stimme. Da erschien die Totenarmee. Verfault und leblos standen sie vor uns. Es klingt grausam, doch sie hatten es verdient. „Der Weg ist versperrt. Er wurde angelegt von jenen, die tot sind und die Toten halten ihn. Der Weg ist versperrt. Nun müsst ihr sterben.“, sagte er. Die Toten hatten uns umzingelt doch da schlug ich die Kapuze zurück und er stolperte zurück. „Müssen wir das?“, fragte ich sarkastisch. Seine Augen weiteten sich. „Ja, ich bin es. Du widerlicher Drecksack!“, sagte ich zu ihm. Die anderen starrten mich an. „Im Stich gelassen hast du ihn!“, ich schrie jetzt fast. Er zitterte. „So viele waren es und wir so wenige! Du hast es verdient! Dieses endlose nichts! Ich wünschte ich wäre nicht so nett und würde dich foltern, doch wie nett ich bin und tue es nicht! Wie konntest du nur! Der liebe Junge der bei uns einmarschiert ist!“, ich schrie ihn an und die Erinnerungen blitzten auf, doch sie machten mich nur noch wütender. „Der nette Junge der etwas zu essen wollte und sich in mich verliebte! Ich kann dir sagen, nachdem ich wusste wer du warst und was du getan hattest hasse ich dich!“ Er sah mich flehend an. Eine pechschwarze Träne rollte mein Gesicht hinunter. Wenn ich im Hass oder so weinte, waren meine Tränen schwarz. Ich trat einen Schritt zurück. „Hier steht der König von Gondor und ich rate dir ihm die Treue zu halten, nicht so wie bei Isildur!“ Entgeistert starrten mich die anderen immer noch an. Da gingen die Toten und Aragorn rief: „Wartet!“ Da kam eine Lawine aus Totenköpfen auf uns zu, doch ich machte einen Schutzschild und wir konnten einfach hindurchgehen. Als wir draußen waren sank Aragorn auf die Knie und Legolas legte ihm eine Hand auf die Schulter. Doch da trat er hervor und sagte: „Wir kämpfen!“ Er sah mich an und sagte: „Es tut mir leid!“ Ich schnaubte. Er griff mit seiner Hand nach mir, aber da war nur Leere. Ich seufzte. „Schau einfach das die Schlacht gewonnen wird! Und sag meinen Eltern das ich sie lieb hab!“, meinte ich zu ihm. Er nickte. Dann ging er. Die anderen sahen mich an und ich erzählte. Er war als er ein junger Mann war zu uns gekommen und wir hatten ihn gepflegt. Wir hatten uns ineinander verliebt und waren ein Paar. Doch dann verschwand er und ich sah ihn nie wieder. Als ich als Mann verkleidet in der Armee kämpfte hatte ich ihn wiedergesehen und als er uns verriet hasste ich ihn wie die Pest. Die anderen waren ziemlich erstaunt als sie diese Geschichte hörte, doch ich spürte wie es mich in eine Richtung zog. Ich musste nach Minas Tirith! „Ich weiß nicht warum, aber ich habe das Gefühl das man mich in Minas Tirith braucht! Ich werde vorfliegen und ihr kommt mit der Flotte nach!“, sagte ich zu den anderen und die nickten. „Passt gut auf euch auf!“, sagte ich, breitete meine Flügel aus und flog los. Ich machte mich unsichtbar um nicht zur Zielscheibe zu werden. Schon eine halbe Stunde später war ich in Minas Tirith.

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    Hallöle!
    Bin gespannt wie ihr den 6. Teil von Sinaria findet:-)! Lasst doch ein wenig Rückmeldung in den Kommentaren da! Mal sehen wann ich den 7. Teil rausbringe:-)! Bis dahin immer schön weiterlesen!
    LG Lydia

Kommentare Seite 1 von 1
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Blackwolf ( von: Blackwolf )
Abgeschickt vor 208 Tagen
http://www.testedich.de/quiz43/quiz/1470643018/Der-Herr-der-Ringe-Das-Treffen Hallo Lydia Mein erstes Test ist raus gekommen probier mal aus und gefällt dir mal mein test ob du Lynn,Leonora oder Meliana bist?
LG Blackwolf
PS Hoffentlich schreib deine Meinung zu mein erstes test
Lydia ( von: Lydia )
Abgeschickt vor 218 Tagen
Manchmal ist es einfach so, dass die FFs wie Thranduils Frau und Co. eben einen anderen Gedanken hat. Ich fand die Story eigentlich ganz süß. Geschmack ist ja etwas worüber man sich nicht streiten kann. Ich versuche meist bei jeder FF einen auch ermutigenden Kommi abzugeben, denn ich weiß wie es sich anfühlt, wenn niemand an einen glaubt. Aber ich hoffe, das meine Leser einfach daran glauben das ich nicht aufhöre. Was ich auch nicht werde! Sinaria und Sanara sind mir einfach zu sehr ans Herz gewachsen!
Lonukira ( 88392 )
Abgeschickt vor 218 Tagen
Es freut mich, dass du nicht vorhast aufzugeben. Die Sache mit den Kommentaren wird langsam bizarr: Die FFs mit weniger Qualität (z.B
Thranduils Frau und Co) werden mit aufbauenden Kommis geradezu überhäuft, wogegen die FFs mit echten Hintergedanken und einer originellen Handlung mittlerweile aussterben...das ist einfach Schade
Nun ja.
Lydia ( von: Lydia )
Abgeschickt vor 218 Tagen
Ich danke dir Lonukira, dass du findest das meine FF nach all der Zeit in der ich sie nun schreibe immer noch gut ist. Ich habe ebenfalls immer die Hoffnung noch Annerkennung u bekommen, doch wenn niemand dir sagt deine FF wäre toll, schwächt das die Hoffnung leider oft. Ich danke dir, dass du daran glaubst, dass du an meine FF glaubst! Ich danke dir für alles!
Lonukira ( 58931 )
Abgeschickt vor 219 Tagen
Mae govannen, Lydia!
Es ist nun einmal nicht mehr zu leugnen: Erstens lässt die Qualität mancher FFs nach. Deine gehört für mich definitiv nicht dazu. Zweitens ist es nun einmal so, dass bei fast keiner FF überhaupt noch Kommentare geschrieben werden. Meine gehört leider auch dazu. Aber trotzdem mache ich weiter. Weil ich die Hoffnung habe, irgendwann einmal die Anerkennung für das, was ich erschaffe (und Schreiben ist nichts anderes als erschaffen) zu bekommen. Gebt nie auf!
Namarië!
Lydia ( von: Lydia )
Abgeschickt vor 250 Tagen
Habe jetzt den 6. Teil hochgeladen! Mit dem 7. Mache ich natürlich gleich weiter!
Mondschein ( 54694 )
Abgeschickt vor 255 Tagen
Diese Geschichte gefällt mir immer mehr sie wird noch spannender und ich freu mich schon auf den fünften Teil
Lydia ( von: Lydia )
Abgeschickt vor 256 Tagen
Ich habe soeben den 5. Teil hochgeladen!
Lydia ( von: Lydia )
Abgeschickt vor 258 Tagen
Vielen Dank für den Tipp! Ich werde darauf achten!
Kussmond ( von: Kussmond )
Abgeschickt vor 259 Tagen
Fantastisch! Deine FF ist sehr interessant und spannend geschrieben, auch die Idee ist mal was anderes und hat was. Dein Schreibstil ist angenehm, allerdings glaube ich, dass sie die FF noch besser lesen würde, wenn du mehr auf die Kommaschreibung achtest. Das ist nicht böse gemeint, nur ein kleiner Tipp von meiner Seiter.
GLG
Lydia ( von: Lydia )
Abgeschickt vor 260 Tagen
Habe den vierten grad hochgeladen und er ist ziemlich lang geworden! Es wird jetzt noch ein wenig dauern bis er erscheint
Lydia ( von: Lydia )
Abgeschickt vor 260 Tagen
Lade ihn jetzt hoch und er ist ziemlich lang!
Mondschein ( 54694 )
Abgeschickt vor 260 Tagen
Ich liebe die Geschichte sie wird spannend und romantisch kannst du bitte einen vierten Teil schreiben
Lydia ( von: Lydia )
Abgeschickt vor 265 Tagen
Habe grad den 3. Teil hochgeladen! Es dauert jetzt wahrscheinlich noch ein bischen bis er erscheint
Lydia ( von: Lydia )
Abgeschickt vor 266 Tagen
Genial!!! Ich liebe deine Story Everything happens for a reason!!!!!!!!!!!!!!!!
Guren ( von: Guren )
Abgeschickt vor 266 Tagen
Hey :)
Ich finde du hast gut begonnen und es wirkt auch ziemlich spannend :D
Mach weiter so!!!

PS. Meine Story wird bald aktualisiert und das nächste Kapitel erscheint ;)
Lydia ( von: Lydia )
Abgeschickt vor 266 Tagen
Ich mache natürlich weiter aber das Wochenende über kann ich wahrscheinlich nicht schreiben weil ich bei Bekannten bin
Mondschein ( 54694 )
Abgeschickt vor 267 Tagen
Die Geschichte hört sich sehr interessant an und ich glaube es wird spannend werden kannst du bitte einen dritten Teil schreiben
Lydia ( von: Lydia )
Abgeschickt vor 268 Tagen
Hier wäre dann der 2. Teil von Sinaria :-)