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Unter dem Vollmond

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2 Kapitel - 1.010 Wörter - Erstellt von: Lerenja - Aktualisiert am: 2016-07-15 - Entwickelt am: - 309 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

An einem normalem Abend, bei einem normalem Spaziergang kann sich dein ganzes Leben ändern.

Ich wusste nicht wieso ich der Wölfin blind vertraute aber sie strahlte so eine Ruhe aus das ich ihr einfach folgen musste!

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    Still war es draußen geworden als ich im Wald unterwegs war. An meiner Seite trottete meine Hündin, Nelly. Langsam dämmerte es auch, aber wir beide waren guter Dinge und ausserdem hatte ich ja eine Taschenlampe dabei. Auch meine Hündin erfreute sich an dem späten und ausgiebigen Spaziergang, den immer mehr Tiere kamen aus ihren Bauten und Nelly stöberte mal hier in die Erde und jagte mal kurz da einen Fuchs, kam aber immer wieder zu mir zurück. Ich genoss die Waldluft und hatte große Lust einfach drauflos zu laufen. Ich pfiff nach meiner Hündin und rannte los. ich erkannte ihr schwarzes Fell neben mir und versuchte noch schneller zu laufen. Plötzlich knackte eines meiner Fußgelenke und der ganze Spaß war vorbei. Ich knickte um fiel auf den Waldboden, welcher zu Glück weich und trocken war. Verärgert rieb ich mir den Knöchel. „Das passiert andauernd!" Schimpfte ich vor mich hin. Vorsichtig stand ich wieder auf und probierte auf zusteigen. Es klappte ohne Schmerzen. „Na immerhin" meinte ich. Nelly saß inzwischen neben einer großen Eiche und winselte. „Alles gut bei dir?" Fragte ich sie, obwohl ich wusste das ich keine Antwort bekommen würde. Ich sah in die Richtung in welche sie blickte und entdeckte eine großes pelziges Tier. Erschrocken schrie ich auf, das Tier, von dem ich mittlerweile dachte das es nur ein Wolfshund sein könnte, kam langsam auf mich zu. Ich ging langsam rückwärts und stolperte über eine Wurzel. Auf meinem Hinterteil robbte ich einige Meter zurück bis ich mit dem Rücken an einem Baum saß. Meine Hündin sprang vor mich und versuchte bedrohlich zu knurren. Doch der Wolfshund war davon wenig beeindruckt und schubste sie sanft zur Seite. Überrascht das der Hund, der sich langsam als riesiger Wolf entpuppte, so sanft zu Nelly gewesen war wartete ich neugierig was nun passieren würde. Eine eigentlich total unnatürliche Reaktion von einem Menschen. Doch irgendetwas sagte mir das ich mich nicht fürchten musste. Der Wolf kam immer näher und blieb plötzlich stehen. Mir fiel auf das dieser Wolf nicht die orangenen Augen hatte die ich von Wolfsbildern kannte. Es waren eis blaue Augen und in der nähe konnte ich sehen das es ein weißes Fell war und kein grau, braunes. Als das Tier sich umdrehte und langsam davon trottete stand ich schnell auf. „Komm wir müssen ihm folgen!" Meinte ich zu Nelly. Ich lief los und hörte das trommeln der Pfoten meiner Besten Freundin hinter mir. Als ich den Wolf eingeholt hatte drehte sich eines seiner Ohren zu halb zu mir und zeigte mir das er wusste das ich da war. In diesem langsam, angenehmen Tempo schritten wir durch den Wald. am Rand meines Bewusst sein bekam ich mit das der Mond auf ging und alles in ein gleißend weißes Licht tauchte, es war wohl Vollmond. Wir kamen schließlich zu einer Lichtung welche ich schon vorher besucht hatte, mit meinen Freunden, wenn mir mit dem Rad unterwegs gewesen waren. Der Wolf hielt an und drehte sich zu mir um. Er öffnete seinen Mund und begann tatsächlich zu sprechen. Im ersten Moment dachte ich ich träumte. Es klang eher wie eine Frau weshalb ich mir dachte das es eine Wölfin sein musste. Mit sanfter Stimme begann sie zu erklären. „Es ist schön das du so mutig bist und mir gefolgt bis, nicht viele tun das. Ich hoffe nur das du jetzt nicht umkehrst?" Meinte sie und stelle es fast als Frage hin. Ich schüttelte den Kopf und atmete tief ein und lies die Luft wieder aus meiner Lunge. Sie nickte „Komm näher und knie dich hin!" Wies sie mich an ohne weiteres zu erklären. Ich folgte ihren Anweisungen. „Möchtest du einer von uns werden? Einer von uns Wölfen?" Fragte sie mit einer zeremoniellen Stimme. Ich starrte sie verblüfft an und antwortete dann unsicher „Ja das möchte ich!" Sie nickte und fuhr fort. „Dieses Menschenskind möchte unseren Pfad wählen" Plötzlich erschienen viele schimmernde Gestalten um uns herum. Alles Wölfe und alle riefen im Chor. „Es möchte mit uns laufen!" Die Wölfin richtete ihren Blick wieder auf mich und sprach weiter. „Versprichst du das als dein Geheimnis zu waren? Versprichst du deine Entscheidung nicht zu bereuen?"-„Ja"-„Versprichst du dem Rudel der Geister die Treue?" Frage sie mich das dritte mal und wieder antwortete ich mit ja.

    „Die Versprechen sind geschworen worden! Dieser Mensch ist bereit unser Schicksal zu teilen und anderen zu Hilfe zu eilen! So soll dieses Lebewesen nun teilweise ein Wolf sein!" Sie berührt meine Stirn mit ihrer kalten Schnauze und ich fühlte ein kribbeln in meinem Körper, es ging von meinem Kopf über meinen ganzen Körper bis in meine Zehen. Ich spürte wie Fell aus meiner Haut spross und mein Gewand darin unterging. Ich kippte vorne über und spürte wie ich mit meinen Händen welche nun Pfoten waren den weichen Waldboden berührte. Als ich meinen Kopf drehte um mich zu betrachten sah ich zwei weiße Pfoten mit einem Cremefarbenem langem strich auf meinem Rücken. Ich war ein Wolf.

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Kommentare (2)

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Lerenja ( von: Lerenja)
vor 288 Tagen
@silvermoon Wolf

Vermutlich ^^
Silvermoon Wolf ( von: Silvermoon Wolf)
vor 374 Tagen
Guten Abend Lerenja eine wirklich tolle Geschichte. Wird die vielleicht fortgesetzt?