Sinaria - Herr der Ringe 5. Teil

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5 Kapitel - 5.737 Wörter - Erstellt von: Lydia - Aktualisiert am: 2016-07-10 - Entwickelt am: - 418 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Der Weg nach Helms Klamm endet mit einer Entführung. Doch die Schlacht wird zum Glück gewonnen, jedoch hat sie eine Begegnung mit einem Mann der nett ist, den jedoch keiner wirklich mag. Jedoch erbarmt sich der Tod und lässt sie wieder gehen! Doch dann ist da ja auch noch dieser Saruman…

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    1. Kapitel
    Théoden packte Gríma und warf ihn hinaus. Der fiel erst mal ziemlich viele Treppen runter. „Ich habe stets, immer nur Euch gedient, mein Herr!“, sagte er flehend. „Eure schöpfende Heilkunst hätte mich fast dazu gebracht auf allen Vieren zu kriechen wie ein Tier!“, sagte Théoden erbost. „Schickt mich nicht von Eurer Seite!“, sagte Gríma jetzt fast panisch. Théoden hob sein Schwert. „Halt!“, sagte ich laut. Alle sahen mich an. Nun meldete sich auch Aragorn zu Wort: „Mein Herr. Lasst ihn gehen. Genug Blut ist schon vergossen worden seinetwegen.“ Er streckte Gríma die Hand hin doch der spuckte nur auf sie. Er drehte sich um und rannte durch die Menschenmenge. „Geht mir aus dem Weg!“, rief er rücksichtslos. „Heil Théoden, König!“, sagte Háma, nun wahrscheinlich froh wieder den alten König zu haben. Das Volk verneigte sich vor dem König. Hinter ihnen sah ich wie Gríma aus der Stadt ritt und floh. „Wo ist Théodred? Wo ist mein Sohn?“, fragte Théoden. Ein paar Stunde später fand die Beerdigung statt. Ich hatte mir ein schwarzes Kleid von Éowyn geliehen. Sie schien nett und ich glaubte wir könnten Freundinnen werden. Als die Soldaten den Sarg in das Hügelgrab legten sang Éowyn ein Klagelied. Danach gingen wir alle bis auf Gandalf und den König zurück ins Schloss. Ich tröstete Éowyn ein wenig. Ich machte mit ihr einen kleinen Ausritt, uns würde schon nichts passieren. Auf dem Weg trafen wir auf zwei Kinder. Sie ritten auf einem Pferd. „Was macht ihr hier?“, fragte ich die beiden überrascht. „Wir sollen den König warnen!“, sagte der Junge, „Wilde Menschen ziehen durch Rohan und metzeln alles nieder! Wir brauchen Hilfe!“ Entsetzt sah Éowyn die beiden an. „Kommt mit“, sagte Éowyn zu den beiden, „Ich bin die Prinzessin. Wir beide bringen euch in den Palast.“ Die beiden guckten ein wenig erschrocken als sie hörten das Éowyn die Prinzessin war, doch sie war so nett, dass das bald verflog. „Wer bist du denn?“, fragte mich das kleine Mädchen nach einer Weile schüchtern. „Habt ihr zwei jemals was von der Legende der Sinaria gehört?“, fragte ich die beiden. „Ja, das ist meine Lieblingsgeschichte!“, sagte das kleine Mädchen. „Meine auch!“, sagte der Junge. „Nun jaaaa“, sagte ich, „Ich bin Sinaria“ Die beiden starrten mich mit offenem Mund an. „Kein Grund zur Sorge! Früher war ich ganz genauso wie ihr!“ Das schien die beiden wieder zu normalisieren. Als wir im Schloss waren bekamen die beiden erst einmal etwas zu essen. „Sie wurden nicht gewarnt, waren unbewaffnet. Jetzt ziehen wilde Menschen durch die Westfold und brennen alles nieder. Stall, Schober und Baum.“, berichtete Éowyn den anderen. „Wo ist Mama?“, fragte das kleine Mädchen (Freda hieß sie). „Schhh…“, machte Éowyn besorgt. Wahrscheinlich dachte sie die Mutter wäre Tod doch ich schüttelte den Kopf. Sie schien zu wissen warum ich den Kopf schüttelte, denn sie lächelte erleichtert. Gandalf, Théoden und Aragorn unterhielten sich. „Das ist nur ein Vorgeschmack des Schreckens, den Saruman heraufbeschwört. Der Schrecken ist noch wirkungsvoller, denn Saruman wird von der Angst vor Sauron getrieben. Reitet und bietet ihm die Stirn. Lockt ihn weg von Euren Frauen und Kindern. Ihr müsst kämpfen!“, meinte Gandalf drängend. Aragorn meinte: „Ihr habt 2000 fähige Männer, die in diesem Augenblick nordwärts reiten. Éomer ist Euch treu ergeben. Sie werden zurückkehren und für ihren König kämpfen.“ Doch Théoden der Sturkopf meinte darauf nur: „Sie werden mittlerweile 300 Meilen von hier entfernt sein. Éomer kann uns nicht helfen. Ich weiß, was Ihr von mir erwartet, aber ich will kein vermehrtes Leid unter meinem Volk. Ich will keinen offenen Krieg riskieren.“ Doch Aragorn wandte ein: „Offener Krieg steht Euch bevor, ob Ihr ihn riskieren wollt oder nicht.“ „Soweit ich mich erinnern kann war Théoden, nicht Aragorn, König von Rohan.“, erwiderte Théoden daraufhin kalt. „Und wie lautet des Königs Entscheidung?“, fragte Gandalf leicht genervt. „Die Stadt wird geräumt! Wir reiten nach Helms Klamm! Dort sind wir sicher.“, beschloss der König und drehte sich ohne ein weiteres Wort um. Ich starrte ihm mit offenem Mund hinterher. Wie konnte man so stur und bescheuert sein! Doch wir mussten tun was er wollte. So packten wir unsere Sachen zusammen. Als wir vor dem Tor an den Ställen waren hörte ich Gandalf zu Aragorn und Gimli sagen: „Helms Klamm!“ „Sie fliehen in die Berge, obwohl sie hierbleiben und kämpfen sollten. Wer wird sie verteidigen, wenn nicht ihr König?“, fragte Gimli erbost. „Er tut nur, was er für sein Volk als das Beste erachtet.“, meinte Aragorn, „Helms Klamm hat sie schon früher gerettet.“ „Aus dieser Schlucht führt kein Weg hinaus. Théoden läuft in eine Falle. Er glaubt sein Volk in Sicherheit zu bringen, aber es wird in einem Gemetzel enden.“, prophezeite Gandalf düster, „Théoden hat einen starken Willen, doch ich fürchte um ihn. Ich fürchte um das Überleben Rohans. Er wird dich vor dem Ende brauchen, Aragorn. Das Volk von Rohan wird dich brauchen. Ihre Verteidigung muss standhalten!“ „Sie wird halten!“, sagte Aragorn bestimmt. Gandalf lief zu Schattenfell und sagte: „Der graue Pilger, so nannte man mich einst. Seit 300 Menschenleben bin ich nun schon auf dieser Erde und jetzt habe ich keine Zeit mehr. (“ Er stieg auf. „) Mit etwas Glück wird meine Suche nicht umsonst sein. Erwartet mein Kommen, beim ersten Licht des fünften Tages. Bei Sonnenaufgang, schaut nach Osten. „Geh!“, sagte Aragorn zu ihm und Gandalf ritt los. Ich entschied mich zu laufen. Ich lief mit Legolas etwas abseits von dem Zug. Wir wollten nicht das alle sahen wie wir uns an den Händen hielte. Ich lächelte ihn an und er lächelte zurück. So liefen wir eine Weile. Irgendwann gesellten wir uns zu den anderen, das unser Verschwinden nicht so auffiel. Doch als wir zu ihnen kamen grinste Aragorn uns beide breit an. Ich wurde knallrot. Was soll‘s?, dachte ich mir. So war ich erst mal ziemlich überrumpelt als der Kampf losging. Doch dann riss ich mich zusammen und kämpfte mit. Ich wurde abgelenkt als Legolas einem Pfeil nur haarscharf entging. Das war mein Fehler denn so bemerkt ich nicht wie ein Ork mich von hinten angriff. Im letzten Moment schaffte ich es den Schlag abzuwehren. Der Ork drängte mich von den anderen weg, hinter einen Felsen. Plötzlich packte mich ein zweiter von hinten und fesselte mich. Ich wollte das Seil in Asche verwandeln, doch da hielt mir ein dritter etwas vor die Nase. Es war ein Kraut. Der Geruch war unendlich stark und so benebelnd. Ich versuchte dagegen zu kämpfen, doch dann verlor ich mein Bewusstsein.

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    2. Kapitel
    Legolas Licht:
    Ich hatte Sinaria aus den Augen verloren. Ich kämpfte so verbissen gegen die Orks das ich es nicht gemerkt hatte. Es geht ihr gut, es geht ihr gut…, dachte ich ununterbrochen. Plötzlich bemerkte ich das auch Aragorn fehlte. „Aragorn!“, rief ich. „Aragorn!“, rief nun auch Gimli. Doch er war nirgends zu sehen. Ich lief zu der Klippe an der ich ihn zuletzt gesehen hatte. Ein halbtoter Ork der neben mir lag, lachte nur dreckig. Gimli hob seine Axt gegen den Ork und sagte: „Sag mir was geschehen ist, dann erleichtere ich dir deinen Abschied!“ „Er ist tot. Er ist da drüben einfach von der Klippe gestürzt.“, sagte der Ork gehässig. „Du lügst!“, sagte ich. Der Ork lachte wieder und sagte noch: „Und eure kleine Freundin Sinaria, wurde erst mal entführt! Sie wird eine hübsche kleine Geisel sein und danach die Braut für den dunklen Herrn!“ Der Ork grinste noch einmal dreckig und starb dann röchelnd. Nein!, war das einzige Wort das im Takt zu meinem Herzen in meinem Kopf pulsierte. „Sinaria!“, schrie ich verzweifelt. Es kam keine Antwort. Ich rannte über das Feld auf dem wir gekämpft hatten, doch nirgends war eine Spur von ihr zu sehen. „Sinaria!“, schrie ich noch einmal verzweifelt. Dann sank ich auf dem Boden zusammen. Eine Träne lief mein Gesicht hinunter. Ich spürte wie mir jemand die Hand auf die Schulter legte. „Sie ist zäh!“, hörte ich Gimli sagen, „Sie schafft das schon!“ Ich erhob mich wieder. Dann lief ich zu dem Ork und holte aus seiner Hand den Abendstern von Aragorn. Ich starrte in den Abgrund. „Die Verwundeten auf die Pferde. Die Wölfe Isengards werden zurückkommen. Die Toten lasst hier!“, befahl der König einem der Hauptmänner. Ich starrte ihn entgeistert an. Was? Er legte mir eine Hand auf die Schulter. „Kommt!“, meinte er.
    Sinarias Sicht:
    Ich erwachte im Dunkeln. Wo war ich? Da fiel mir alles wieder ein. Ich versuchte aufzustehen, doch nach ein paar Schritten scheiterte ich. „Feuer!“, flüsterte ich. Sofort leuchtete ein Feuerball auf der den ganzen Raum erhellte. Ich war in einem Verließ. Eine Kette fesselte mich, die ich nicht zerstören konnte. Mist!, dachte ich. Da knarrte die Tür. Ein Ork trat ein und nahm mich an der Kette. Er zerrte mich hinaus und viele Treppen hinauf. Ich wusste wo ich war. In Isengard. Der Ork brachte mich weit hinauf bis vor eine Tür. Als wir davorstanden, schwang sie auf. „Da seid ihr ja!“, sagte Saruman als ich eintrat. Neben ihm stand Gríma. „Ihr wisst meine Antwort!“, sagte ich kalt zu ihm. „Na, na!“, meinte er väterlich. „Ich wollte nur wissen ob du bei unserem Stückchen mitspielst!“, meinte er. „Stück?“, fragte ich. „Komm doch mit!“, sagte er und führte ich hinaus auf dem Balkon. Eine riesige Streitmacht an Orks stand da. Ich starrte sie fassungslos an. „Überrascht?“, fragte Saruman mich zufrieden. „Sehr!“, meinte ich entgeistert. „Ziemlich viele, nicht wahr?“, sagte er mit einem Lächeln. „Viele?“, fragte ich. „Also ich muss sagen ich habe mir wesentlich mehr vorgestellt!“, sagte ich. Das Lächeln auf Sarumans Gesicht verrutschte. „Bringt sie in das Zimmer!“, befahl er verwirrt. Der Ork brachte mich in ein Zimmer. Es war ziemlich schön, doch ich konnte meine Kräfte nicht einsetzen. Da war wohl Sauron höchstpersönlich am Werk. Ich war ziemlich verzweifelt. Das würden die anderen nicht schaffen! So viele Orks! Ich hatte Saruman aus der Fassung bringen können, aber helfen würde das den anderen nicht! Ich musste mir irgendwie etwas einfallen lassen. Da wurde ich mit einem Mal so schrecklich müde! Ich sank auf dem Bett das im Zimmer stand zusammen und schlief ein…
    Legolas Sicht:
    Ich war ziemlich verzweifelt! Ich lief einen der Gänge Helms Klamms entlang und sah etwas das mir wieder ziemlich Hoffnung gab. Aragorn kam mir entgegen! Ich war ja so erleichtert das er es überlebt hatte. „Le abdollen.“, sagte ich zu ihm. (Übersetzung: Du bist spät.) Dann musterte ich ihn und sagte: „Du siehst furchtbar aus!“ Er lachte. Ich gab ihm den Abendstern zurück. Er lächelte mich an. „Hannon le.“, meinte er. (Übersetzung: Ich danke dir) Dann ging er weiter. Als wir anfingen uns für die Schlacht zu rüsten, evakuierten die Soldaten die Frauen und Kinder. „Weiter, Leute. Weiter. Eilt euch!“, rief einer der Soldaten. „Wir postieren die zweite Reihe entlang des Walls. So werden die Bogenschützen oberhalb des Tors unterstützt.“, meinte Aragorn. „Aragorn, du musst dich ausruhen.“, sagte ich zu ihm, „Halblebendig bist du uns nicht von Nutzen!“ Doch bevor er antworten konnte kam Éowyn und fing an sich mit Aragorn zu unterhalten. Ich gab es auf. Später saß ich mit Gimli und Aragorn in der Waffenkammer. Ich sah wie ein Mann einem Jungen ein Schwert gab. „Hier, kommt schon.“, meinte er. Aragorn besah sich eines der Schwerter. Dann pfefferte er es in die Ecke. „Bauern, Hufschmiede, Stallburschen, das sind keine Soldaten!“, sagte Aragorn. „Die meisten haben zu viele Winter erlebt.“, meinte Gimli. „Oder zu wenige.“, fügte ich hinzu bei dem Gedanken an den Jungen. Aragorn nickte nur. Da kamen zwei scheinbar verletzte Männer herein und holten sich ihre Waffen. „Seht sie euch an. Sie fürchten sich, ich sehe es in ihren Augen.“, sagte ich zu den anderen, „Boe a hyn neled herain dan caer menig?“ (Übersetzung: Man braucht sie für dreihundert gegen zehntausend.) „Si, beriathar hyn ammaeg na ned Edoras.“, erwiderte Aragorn. (Übersetzung: Jetzt werden sie sich schärfer beschützen als in Edoras.) „Aragorn, nedin dagor hen ú­'erir ortheri. Natha daged dhaer.“, meinte ich nur. (Übersetzung: Aragorn, sie können diesen Kampf nicht gewinnen. Es wird ein großes Gemetzel geben!) „Dann werde ich als einer von ihnen sterben!“, sagte Aragorn wütend und ging davon. „Lass ihn gehen, Junge.“, meinte Gimli zu mir, „Lass ihn gewähren.“ So warteten wir und ich dachte wieder an Sinaria. Nicht das ich nicht die ganze Zeit über an sie gedacht hätte, aber nun widmete ich meine Gedanken wieder voll und ganz ihr. Sie fehlte mir und ich betete darum das es ihr gut ging. Ich lief ein wenig durch die Festung. Nach einiger Zeit, sah ich wie Aragorn auf einer Treppe saß und einen Jungen beobachtete. „Gib mir dein Schwert.“, sagte Aragorn zu dem Jungen. Der gab es ihm vorsichtig. „Wie ist dein Name?“, fragte Aragorn den Jungen. „Háleth, Hámas Sohn, mein Herr.“, meinte Háleth, „Die Männer sagen, dass wir die Nacht nicht überstehen werden. Sie sagen es sei hoffnungslos.“ Wie konnten die Männer es wagen einem Kind so etwas zu sagen! Aragorn schwang das Schwert ein wenig herum und sagte dann zu Háleth: „Dies ist ein gutes Schwert, Háleth, Hámas Sohn. Hoffnung gibt es immer.“ Er gab es ihm zurück und lief davon um sich bereit zu machen. Ich ging ihm hinterher. Teils weil ich mit ihm sprechen wollte, teils, weil ich mich selbst auch bereitmachen musste. Ich kam in der Waffenkammer an und sah zu Aragorn. Dann reichte ich ihm sein Schwert und sagte: „Wir vertrauten dir stets. Nie hast du uns fehlgeleitet. Verzeih mir, ich hätte nicht zweifeln dürfen.“ „Ú-moe edared, Legolas.“, meinte Aragorn zu mir. (Übersetzung: Es gibt nichts zu vergeben, Legolas.) Dann lächelte er. Da kam Gimli herein und sagte: „Hätten wir Zeit, würde ich dieses Ding ändern lassen!“ Er ließ sein Kettenhemd aus seiner Hand gleiten und es fiel zu Boden. Es war viel zu lang für ihn. Ich musste mir ein Lachen verkneifen. „Es ist ein wenig eng um die Brust.“, fügte er noch hinzu. Da ertönte draußen plötzlich ein Horn. „Das ist kein Orkhorn!“, meinte ich zu den anderen und wir rannten nach draußen. Da ertönte das Horn wieder. „Schickt nach dem König! Öffnet das Tor!“, rief einer der Männer. Da marschierten Elben hinein. Ich war total verblüfft, ebenso wie Aragorn und Gimli. Vor allem weil an der Spitze Haldir war! „Wie ist das möglich?“, fragte König Théoden der gerade ankam. „Ich bringe Kunde von Elrond von Bruchtal.“, sagte Haldir, „Einst bestand ein Bündnis zwischen Elben und Menschen. Vor langer Zeit kämpften und starben wir Seite an Seite. Dies Bündnis wird nun erneuert.“ Da trat Aragorn vor und sagte zu Haldir: „Mae govannen, Haldir!“ Dann umarmte er ihn. Haldir war anfangs etwas überfordert doch dann lächelte er. „Ihr seid wahrlich willkommen!“, meinte er. „Wieder mit den Menschen in die Schlacht zu ziehen, erfüllt uns mit Stolz.“, sagte Haldir. Später standen wir alle auf dem Wall. Wir warteten auf die Uruk-Hais was kein Zuckerschlecken war. Gimli stand neben mir. „Du hättest wirklich einen besseren Platz aussuchen können!“, sagte er grummelnd. Da kam Aragorn. „Nun, Junge, was dir auch Glück bringen mag, es möge die Nacht überdauern.“, sagte Gimli zu mir. Da blitzte und donnerte es. „Deine Freunde sind mit dir, Aragorn.“, sagte ich zu Aragorn. „Auch sie mögen die Nacht überdauern.“, meinte Gimli und ich musste lächeln. Da kamen die Uruk-Hais. Immer näher traten sie an die Festung. „A Eruchîn, ú­dano i faelas a hyn an uben tanatha le faelas!“, rief Aragorn den anderen zu. (Übersetzung: Kinder von Eru, zeigt ihnen keine Gnade, niemand wird sie euch zeigen!) Vor dem Wall blieben die Uruks stehen. „Was geschieht denn da draußen?“, fragte Gimli ärgerlich. „Nun, ich könnte es dir beschreiben ... oder soll ich dir eine Kiste besorgen?“, fragte ich ihn. „Hähähä!“, machte Gimli.

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    3. Kapitel
    Sinarias Sicht:
    Ich erwachte wieder in dem gleichen Raum. Verdammt! Sauron hatte wahrscheinlich höchstpersönlich einen Zauber bewirkt um mich einschlafen zu lassen. Er wollte wohl nicht das ich Pläne schmiedete. Blödmann! Ich richtete meine Haare zurecht und zupfte an meiner Kleidung herum. So viel stolz hatte ich. Da kam der Ork wieder herein, fesselte mich und führte mich hinaus. Draußen angelangt, sah ich die ganzen Orks. Der Anführer stellte mich neben sich und dann musste ich mit ihnen marschieren. Es dauerte lang, doch wurde ich nicht müde. Meine Waffen hatte ich verstecken können. Ich hatte eine kleine Brosche in die ich alles hineinmachen konnte. Sie speicherte alles und ließ es hervorkommen, wenn ich es brauchte. So liefen und liefen wir. Langsam wurde es dunkel. Es fing an zu blitzen und zu donnern. Ich wusste, nun war es nicht mehr weit. Da nahmen sie mich so in ihre Mitte das ich von der Festung aus nicht zu sehen wäre. Ich konnte jedoch alle da oben sehen. Haldir und die Elben waren zum Kämpfen gekommen. Das erleichterte mich ein wenig. Dann erblickte ich Aragorn und -mein Herz machte einen Hüpfer- Legolas. Er schien unversehrt! Doch sofort machte ich mir wieder Sorgen. Vor dem Wall hielten wir an. Ich hatte gar nicht bemerkt das die Orks ein Podest auf Rädern mitgenommen hatten! Darauf stellte sich nun der Anführer. „Es muss nicht zum Kampf kommen!“, sagte er laut und grinste. „Wir kämpfen bis in den Tod!“, rief König Théoden. „Wie ihr wollt!“, sagte der Uruk-Hai Anführer, „Vorher solltet ihr euch aber vielleicht das hier ansehen!“ Er winkte einem Uruk neben mir und der stieß mich hinauf. Dafür war ich also da. Der Uruk zog ein Messer aus seinem Gürtel. „Wenn ihr euch nicht ergebt, seht ihr mit an wie ihr schönes Blut fließt!“, sagte er gehässig.
    Legolas Sicht:
    Ich starrte Sinaria an. Nein, nein, nein!, dachte ich verzweifelt. Unerschrocken sah sie den Uruk an. Der König war wohl zu überrumpelt um etwas zu sagen. „Gut, wie ihr wollt!“, sagte der Uruk und schnitt ihr mit einer flüssigen Bewegung die Wange auf. Sie stieß einen spitzen Schmerzensschrei aus. Blut floss ihre Wange hinunter. Entsetzt starrte ich sie an. Der König schien hin und hergerissen. Da schnitt der Uruk ihren Arm auf! Wieder schrie sie, obgleich sie versuchte es zu unterdrücken. Warum tat sie nichts!, fragte ich mich. Da fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Das Seil mit dem sie gefesselt war, beraubte sie ihrer Kraft! Da hob sie den Kopf und sah mir in die Augen und ich hatte eine Idee. Wir Elben hatten von je her ein kleines Maß an magischer Kraft. Ich sammelte alles was ich hatte und schickte es ihr. Ich betete das es funktionierte. Da heilten mit einem Mal ihre Wunden und sie ließ die Kette verbrennen. Ich war ein wenig erschöpft doch es hatte geklappt. Mit einer flüssigen Bewegung schnitt sie dem Anführer die Kehle durch und flog zu uns auf den Wall. Es sah zwar eher aus wie ein Sprung, doch es war so weit das man es fliegen nennen musste. Ich lächelte sie überglücklich an. „Vielen Dank!“, sagte sie zu mir. Der Tod des Anführers machte die Uruks rasend und die Schlacht entbrannte.
    Sinarias Sicht:
    Ich war Legolas so dankbar! Das Messer hatte ein spezielles Gift enthalten, das die Schmerzen verzehnfachte! Da entbrannte jedoch die Schlacht und ich musste mich konzentrieren. Zuerst war es ein Bogengefecht doch dann ging es in den Nahkampf über. Ich lief mit den anderen hinunter und tötete einen Haufen Uruks mit dem Schwert. „Legolas! Zwei hab ich schon!“, rief Gimli Legolas zu. „Ich bin bei 17!“, rief der zurück. „Hä? Ich werde mich von einem Spitzohr doch nicht übertreffen lassen!“, rief Gimli. „Jungs! Beeilt euch mal! Ich bin bei 32!“, rief ich ihnen zu. Sie starrten mich und ich tötete einen Uruk der sich an Legolas herangeschlichen hatte. Das rüttelte die beiden wach und sie töteten in voller Eifer weiter Uruks. So kämpfte ich weiter. Irgendwann wurde es mir zu bunt und ich stieß Feuerbälle aus meiner Hand und verbrannte einige Uruks. Die Uruks kämpften mit gemeinen Waffen, doch ich konnte nicht sehen was sie am Wall und am Tor trieben. Da hörte ich auf einmal den Ruf: „Zieht euch zurück!“ Ich drehte mich zum Wall um und sah etwas Schreckliches. Haldir, verletzt, bekam von einem Uruk gerade den Todesstoß. Er ritzte ihm Kopf und Rücken auf. Durch all das Geschrei hörte ich wie Haldir keuchte. „HALDIR!“, schrie Aragorn entsetzt. Ich wusste nicht wie ich es tat, doch in Sekundenschnelle war ich bei Haldir und legte eine Hand auf die Wunde. Seine Augen sahen mich an. Da fing ich an zu Leuchten. Ganz langsam schloss Haldirs Wunde sich und es trat wieder Leben in ihn. Ich keuchte. Wieder durchfuhr mich der stechende Schmerz den ich schon verspürt hatte nachdem ich König Théoden geheilt hatte. Alles verschwamm vor meinen Augen. Der Schmerz wurde unerträglich! Dann umfing mich Dunkelheit.
    Als ich erwachte, schien alles weiß. Ich war sauber und trug ein weißes Kleid. Vor mir stand ein Mann, ebenfalls ganz in weiß. Er lächelte mich an und reichte mir die Hand. Ich nahm sie und stand auf. Er lächelte. Dann führte er mich weiter, bis wir an ein silbernes Tor kamen. Ich sah es an. Da verspürte ich plötzlich den Drang davonzulaufen. Er schaute mich fragend an. Ich sah zurück, dann wieder zum Tor. Ich wollte nicht hinein, denn, wenn ich einmal darin war konnte ich nicht mehr hinaus. Er sah mich verständnisvoll an und zeigte in eine Richtung. Ich sah ihn dankbar an und rannte los. Da kam ich an einen Abgrund. Unten sah ich mich, oder eher meinen Körper und neben ihm kam Legolas angerannt. Er nahm mich hoch und schluchzte los. Meine Augen waren geschlossen und ich rührte mich nicht. Ich sah den Schmerz in seinem Gesicht und wollte zu ihm, doch ich wusste nicht wie! Ohne richtig darüber nachzudenken sprang ich in Abgrund. Es wurde schwarz. Ich spürte meinen Körper und schnappte nach Luft. Ich öffnete meine Augen. Ich sah Legolas ins Gesicht und das Erstaunen in seinen Augen. „Du lebst!“, rief er. Er hob mich hoch und wirbelte mich durch die Luft. Die Sonne war gerade aufgegangen. Gandalf stand ebenfalls bei mir. „Was ist passiert?“, fragte ich ein wenig verwirrt. Gandalf räusperte sich und sagte: „Ich denke, du warst einfach zu erschöpft. Sauron kann deine Macht ein wenig schwächen, damit du für ihn nicht eine zu große Gefahr wirst. Wenn du wütend oder sehr traurig bist, sind deine Kräfte am stärksten. Das warst du zwar auch als Haldir eben starb, aber jemanden von den Toten zurückzuholen ist nicht einfach!“ Ich starrte ihn an. Das erklärte so einiges. Doch Moment, hatte er eben gesagt… „Haldir ist tot?“, rief ich verzweifelt. Dann hatte, dass alles wohl doch nichts gebracht. „Nein ist er nicht!“, ertönte hinter mir eine altbekannte Stimme. Ich wirbelte herum. Da stand Haldir und lächelte. Ich seufzte erleichtert. Er lebte! Zwar liebte ich Legolas, doch Haldir war für mich manchmal wie ein großer Bruder gewesen. Er war einfach wie Sennon gewesen… Ich verdrängte den Gedanken an meinen ermordeten Bruder und widmete mich der Gegenwart. „Wo kommst du eigentlich her, Gandalf?“, fragte ich den Zauberer. „Ich war auf der Suche nach Éomer. Mit ihm und seinen Mannen haben wir die Uruks besiegt.“, erzählte er. Ich seufzte wieder erleichtert. Dann sah ich wieder zu Legolas. Er lächelte mich an. Wir gingen später noch zu den anderen, aber erst suchten wir Gimli. Er saß auf einem toten Uruk. „Ich zähle genau…“, sagte Legolas und sah auf seinen Bogen, „…42!“ „42? Das ist gar nicht mal schlecht für so ein spitzohriges Elbenprinzlein. Ich meinerseits sitze gerade stramm auf Nummer 43!“, sagte Gimli. Da legte Legolas plötzlich einen Pfeil auf die Sehne und schoss ihn in den Uruk auf dem Gimli saß. „43.“, sagte er zufrieden. „Der war schon tot!“, meinte Gimli. „Er hat noch gezuckt.“, sagte Legolas. „Er hat noch gezuckt, weil ich ihm meine Axt zwischen seine Nervenstränge getrieben habe!“, sagte Gimli ein wenig sauer. Ich verdrehte die Augen. „Ihr streitet euch wegen einem Uruk! Ich habe genau 110 erledigt!“, sagte ich ein wenig von oben herab. Die beiden starrten mich an. Ich grinste und lief in die Festung.

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    4. Kapitel
    Noch am selben Tag ritten wir nach Isengard. Ich nun auf einem eigenen Pferd. Wir ritten durch den Wald und kamen schließlich an. Und dann… Ich traute meinen Augen nicht! Merry und Pippin wie sie Pfeife rauchend und schmausend auf einer Mauer saßen. Ich war einfach fassungslos! Dieser Meinung schien auch Gimli zu sein, denn er sagte: „Ihr jungen Nichtsnutze! Da jagt man euretwegen durch die Gegend und jetzt findet man euch schmausend und ... und, und, und Pfeife rauchend!“ „Nun wir sitzen hier auf dem Feld des Sieges, und erfreuen uns einiger wohl verdienter Annehmlichkeiten. Das Pökelfleisch ist wirklich ausgesprochen delikat.“, meinte Pippin. Jetzt musste ich doch grinsen. „Pökelfleisch!“, fragte Gimli erbost und empört. „Hobbits!“, lachte Gandalf. „Wir unterstehen dem Befehl von Baumbart. Er ist sozusagen der neue Verwalter von Isengard.“, sagte Merry. Also ritten wir alle zusammen auf das Gelände. Da kam der Ent Baumbart auf uns zu und sagte: „Oh, junger Meister Gandalf. Ich bin froh über Euer Kommen. Holz und Wasser, Stock und Stein kann ich beherrschen. Doch hier gilt es mit einem Zauberer fertig zu werden, eingesperrt in seinem Turm.“, sagte Baumbart und ich musste mir auf die Zunge beißen das es fast blutete so sehr musste ich lachen das jemand Gandalf „Jung“ nannte! „Zeig dich gefälligst!“, meinte Aragorn nur. „Sei vorsichtig. Sogar in der Niederlage ist Saruman gefährlich.“, sagte Gandalf. „Holen wir uns seinen Kopf, dann haben wir endlich Ruhe!“, wendete Gimli ein. „Nein. Wir brauchen ihn lebendig. Wir müssen ihn zum Reden bringen.“, sagte Gandalf bestimmt. Da trat Saruman auf seinem Turm hervor. „Ihr habt viele Kriege geführt und viele Männer getötet, Théoden König und habt hinterher Frieden geschlossen. Könnten wir nicht gemeinsam beratschlagen, wie wir das einst taten, mein Freund? Können wir nicht Frieden haben, Ihr und ich?“, fragte er. Als Théoden antwortete zitterte seine Stimme vor kalter Wut: „Das werden wir. Wir werden Frieden haben, wenn man Euch gerichtet hat für die Feuerbrünste in der Westfold und für die Kinder, die dort ihr Leben ließen! Wir werden Frieden haben, wenn das Leben der Soldaten, die vor den Toren der Hornburg zerhackt wurden, nachdem sie schon tot waren, gerächt ist! Wenn Ihr an einem Galgen baumelt, zum Vergnügen Eurer eigenen Krähen, dann haben wir Frieden.“ „Galgen und Krähen!“, sagte Saruman erbost, „Du Greis! Was willst du, Gandalf Graurock? Lass mich raten. Den Schlüssel von Orthanc? Oder womöglich die Schlüssel von Barad-dûr selbst? Zusammen mit den Kronen der sieben Könige und den Stäben der fünf Zauberer?“ „Dein hinterhältiger Verrat kostete schon Vielen das Leben.“, sagte Gandalf, „Tausenden mehr droht jetzt Unheil. Doch du könntest sie retten, Saruman. Du warst tief im innersten Rat des Feindes.“ „Dann seid ihr gekommen, weil ihr Auskünfte wollt? Ich habe welche für euch.“, sagte er höhnisch und holte das Palantir hervor, “Etwas wuchert im Herzen von Mittelerde. Ein Geschwür und ihr vermögt es nicht zu sehen. Aber das große Auge hat es gesehen. Selbst jetzt baut er seinen Vorteil aus. Sein Angriff wird bald erfolgen. Ihr werdet alle den Tod erleiden. Aber das weißt du, nicht wahr, Gandalf? Glaubt ihr wirklich, dass dieser Waldläufer jemals auf dem Throne Gondors sitzen wird? Dieser Heimatlose, aus dem Schatten Gekrochene wird niemals zum König gekrönt. Gandalf zögert nicht, jene zu opfern, die ihm am nächsten stehen, jene die er vorgibt, zu lieben. Sag mir, welche Worte des Trostes hast du dem Halbling gespendet, bevor du ihn in sein Verderben schicktest? Der Weg, den du ihn nehmen ließest, endet einzig und allein im Tod.“ „Ich hab jetzt genug davon! Mach Schluss mit ihm, ein Pfeil direkt ins Maul!“, knurrte Gimli hinter Legolas. Der hob die Hand zu seinen Pfeilen, doch Gandalf sagte: „Nein! Komm herunter, Saruman! Dann wird dein Leben verschont!“ „Spar dir deine Gnade und dein Mitleid. Ich habe keine Verwendung dafür!“, sagte Saruman und feuerte aus seinem Stab einen Feuerball auf Gandalf ab. Die anderen erschraken und wichen zurück, doch ich wusste das Gandalf das genauso gut überleben würde wie ich. Das Feuer lichtete sich wieder und Gandalf sprach zu Saruman: „Saruman! Dein Stab ist zerbrochen!“ Da zerbrach Sarumans Stab in seiner Hand. Fassungslos sah er auf die Überreste hinab. „Nur, weil du glaubst nun über größere Mächte zu verfügen, glaubst den dunklen Herrn besiegen zu können?“, fragte Saruman höhnisch als er sich wieder gefangen hatte. „Da irrt ihr euch! Aber was ist mit euch Sinaria?“, sagte er an mich gewandt, „Ihr würdet in unseren Hallen größere Mächte besitzen als ihr euch vorstellen könnt! Kommt zu uns!“ Ich schnaubte. „Lieber sterbe ich als mich zu euch Würmern zu gesellen!“, rief ich ihm verächtlich zu. „Wie eure Familie?“, fragte er höhnisch und ich wurde kalkweiß, „Soweit man mir berichtete, wart ihr nichts weiter als ein einfaches Bauernmädchen! Doch dann kamen die Orks! Eure Eltern verbrannten in eurem Haus und der Widerstand eures Bruders war schwächlich! Sennon hatte nie besonders viel Grips kann ich euch sagen…“ meinte er doch mein Wutschrei unterbrach sein Gerede. Augenblicklich ging ganz Isengard in Flammen auf. Erschrocken starrten mich die anderen an. Ich hatte angefangen zu zittern. Ganz langsam fing ich an mich zu verwandeln. Haare sprossen aus meiner Haut und meine Zähne wurden lang und spitz. Meine Arme wurden länger bis meine Hände den Boden berührten. In meiner Wut war alles um mich herum rot. Ich hatte mich in eine riesige Löwin verwandelt. Mit einem Brüllen das alle erzittern ließ sprang ich auf den Turm zu. Noch einmal stieß ich ein ungeheuer lautes Brüllen aus und der Turm fing an in sich zusammenzubrechen. Er krachte zusammen bis Saruman zitternd vor Angst und Panik ganz unten auf dem Boden lag. Langsam lief ich auf ihn zu. Ich schnaubte verächtlich und stürzte mich dann auf ihn. Ich ließ keine Gnade walten. Ich zerfleischte ihn bis auf die Knochen. Irgendwann verstummten seine Schreie. Dann gab ich mich zufrieden und verwandelte mich wieder in einen Menschen/eine Elbe. Die anderen starrten mich vollkommen verdattert an. Ich guckte ein wenig zerknirscht. „Tut mir leid“, sagte ich, „Jetzt kann er uns keine Auskunft mehr geben.“ „M-macht doch nichts“, sagte Gandalf. Das Feuer war inzwischen auch wieder verschwunden. Da tauchte hinter mir Gríma auf. Ich sah ihn nicht, doch als er sein Messer auf mich schleudern wollte schoss Legolas ihm einen Pfeil in die Brust. Ich zuckte zusammen. Gríma kippte um. Als die anderen sich wieder einigermaßen gefasst hatten sagte Gandalf: „Schickt Kunde an all unsere Verbündeten und in jeden Winkel Mittelerdes, der noch in Freiheit steht. Der Feind rückt gegen uns vor. Wir müssen wissen, wo er zuschlagen wird.“ „Der ganze Schmutz Sarumans wird fortgespült.“, sagte Baumbart zufrieden als der Strom sich in Isengard ergoss, „Bäume werden zurückkehren, um hier zu leben. Junge Bäume, wilde Bäume.“ Da sprang Pippin auf einmal hinter Aragorn von seinem Pferd und watete durchs Wasser auf etwas Leuchtendes zu. „Pippin!“, rief Aragorn als Pippin das Palantir aus dem Wasser holte. „Bei meiner Borke!“, sagte Baumbart. Gandalf ritt auf Pippin zu und sagte: „Peregrin Tuk!“ Pippin schreckte hoch und drehte sich zu Gandalf um. „Das nehme ich, mein Junge. Na mach schon!“, sagte Gandalf drängend zu Pippin. Der gab es ihm. Gandalf nahm es schnell und wickelte ein Tuch darum. Danach ritten wir alle wieder nach Edoras.

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    Hallöchen!
    Hoffe es geht euch gut und die FF gefällt euch wieder! Gebt mir doch ein wenig Rückmeldung in den Kommentaren! Das wär echt nett! Hoffe ich bringe bald den nächsten Teil raus aber bis dahin immer schön weiterlesen!:-)

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