Sinaria - Herr der Ringe 4. Teil

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
4 Kapitel - 5.917 Wörter - Erstellt von: Lydia - Aktualisiert am: 2016-07-06 - Entwickelt am: - 414 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Die Reise geht gut weiter, doch wird sie noch schrecklich! Auf der Suche nach den Hobbits, hat sie eine Vision die schlimmer ist als alles andere dass ihr je passiert ist! Wenn sie sich bewahrheitet ist ganz Mittelerde und vielleicht sogar Valinor verloren! Doch im Fangornwald geschieht das worauf sie in ihrem Unterbewusstsein immer hoffte und sie finden endlich endgültig zueinander…

    1
    1. Kapitel
    Als ich am nächsten Morgen aufwachte merkte ich das Legolas und meine Hand noch immer ineinander verschränkt waren. Zum Glück war ich die erste die wach war, das wäre sonst ganz schön peinlich geworden. Doch da hörte ich hinter einem Baum jemanden kichern. Galadriel! Na super, sie würde mich noch Ewigkeiten damit aufziehen! Als endlich alle wach waren machten wir uns Reise fertig. Wir wurden von Galadriel und Celeborn verabschiedet. „Niemals zuvor haben wir Fremde in die Gewänder unseres eigenen Volkes gekleidet“, sagte Celeborn als er uns die Mäntel überreichte, „Diese Mäntel vermögen es, euch dem Blick unfreundlicher Augen zu entziehen. Mit jeder Meile, die ihr weiter nach Süden geht, nimmt die Gefahr zu. Mordor Orks halten das Ostufer des Anduin besetzt. Und am Westufer seid ihr ebenfalls nicht sicher. An der Grenze sind seltsame Geschöpfe gesichtet worden. Sie tragen das Zeichen der weißen Hand. Es ist ungewöhnlich, dass sich Orks am helllichten Tage fortbewegen, doch diese haben es getan. Le aphadar aen. Auf dem Fluss könnt ihr den Feind überholen, so seid ihr vor ihm an den Wasserfällen des Rauros.“ Dann überreichte Galadriel allen Geschenke: „Mein Geschenk an dich, Legolas ist ein Bogen der Galadrim. Er ist denen unserer Verwandten aus den Wäldern würdig. Dies sind Dolche der Noldor. Sie sind bereits in Schlachten getragen worden. Hab keine Angst, junger Peregrin Tuk, du wirst deinen Mut finden. Und für dich, Samweis Gamdschie: Elbenseil aus Hithlain.“ „Ich danke Euch, Herrin. Ihr habt nicht zufällig noch so einen Dolch?“, fragte Sam, wohl ein wenig enttäuscht das er keinen Dolch bekam. Galadriel lächelte ihn nur an. „Und welches Geschenk erbittet ein Zwerg von den Elben?“, fragte sie Gimli. „Keins. Für mich ist es Geschenk genug, die Herrin der Galadrim erblickt zu haben, denn sie ist weitaus schöner als alle Edelsteine unter der Erde“, sagte Gimli. Galadriel lächelte. „Hm, obwohl ... einen Wunsch hätte ich doch noch. Neinneinnein, das geht nicht!“, sagte er halb zu sich selbst. Ich drehte mich kurz um und betrachtete die Boote. So bekam ich nur noch mit wie Galadriel sich an Aragorn wandte: „Am meleth dîn. I ant e guil Arwen Undómiel pigatha.“ (Übersetzung: Für ihre Liebe. Das Geschenk des Lebens von Arwen Undómiel wird verblassen.) „Aníron i e broniatha ad ae ... periatham athar i methid en amar hen. Aníron i e ciratha na Valannor.“, antwortete Aragorn ihr. (Übersetzung: Ich wünsche, dass sie weiterlebt, auch wenn ... wir getrennt sind über die Grenzen dieser Welt. Ich will, dass sie nach Valinor segelt.) „Namárië. Nadath nâ i moe cerich.“, sagte Galadriel, „Dan, ú-'eveditham, Elessar.“ (Übersetzung: Leb wohl. Es gibt noch viel für dich zu tun. Aber wir werden uns nicht treffen, Elessar.) Nun wandte sie sich an Frodo: „Leb wohl, Frodo Beutlin. Ich schenke dir das Licht Eärendils, unseres geliebten Sterns. Namarië. Möge es dir ein Licht sein an dunklen Orten, wenn alle anderen Lichter ausgehen.“ Nun war ich an der Reihe: „Ich könnte dir so viel schenken und es würde dir nichts nützen. Du hast alles was du brauchst meine Freundin! Noaver meldis! Laew galu!“ (Übersetzung: Lebe wohl Freundin! Viel Glück!) Kurz schielte sie zu Legolas und grinste. Ich schenkte ihr ein leicht angesäuertes Lächeln. Dann liefen wir zu den Booten und Legolas schaute in die Provianttaschen. „Lembas. Elbisches Wegbrot. Ein kleiner Bissen füllt den Magen eines ausgewachsenen Mannes.“, sagte er als er das Brot aus der Tasche nahm. Durch meine guten Ohren hörte ich Merry Pippin fragen: „Wie viele hast du gegessen?“ „Vier“, antwortete der und ich hätte fast laut losgelacht. Hobbits! Ich stieg mit Gimli und Legolas in eines der Boote. Fast wäre ich ausgerutscht, doch Legolas hielt mich gerade noch fest. Da wo er mich berührte schien sich ein Kribbeln durch den ganzen Körper auszubreiten. Ich versuchte ihn nicht anzugucken, was mir nur schwer gelang. „Ich habe mir bei diesem Abschied die schlimmste Wunde zugezogen. Ich habe zum letzten Mal gesehen, was am schönsten ist. Von nun an nenne ich nichts schön, es sei denn ihr Geschenk an mich.“, sagte Gimli völlig in Gedanken versunken. „Und was hat sie dir geschenkt?“, fragte Legolas neugierig. „Ich bat sie um eine einzige Strähne ihres goldenen Haares. Sie gab mir drei.“, sagte er. Ich musste grinsen. Selbst Zwerge verzauberte Galadriel mit Leichtigkeit. Langsam wurde mir langweilig. Da kam mir eine Idee. Ich bückte mich und hielt meine Hand über das Wasser. Kleine Feuerbälle, die langsam die Gestalten von kleinen Wesen annahmen, tanzten über das Wasser. Die anderen starrten die kleinen Wesen überrascht und interessiert an. Doch da kamen wir zu den Statuen und selbst ich vergaß die kleinen Dinger. Sie waren riesig und dann auch noch von Menschen erbaut! „Die Argonath“, sagte Aragorn ehrfurchtsvoll, „Lange habe ich gewünscht, die Könige der Altvorderen zu erblicken, meine Vorfahren“ Dann legten wir an und rasteten. „Bei Einbruch der Nacht überqueren wir den See.“, sagte Aragorn bestimmt, „Wir verstecken die Boote und gehen zu Fuß weiter. Wir nähern uns Mordor vom Norden her.“ „Ach ja!“, sagte Gimli mürrisch und schon fast empört, „Mit anderen Worten sollen wir uns also einfach so durch die Emyn Muil kämpfen, ein undurchdringbares Labyrinth, übersäht mit messerscharfen Felsen. Und danach wird es sogar noch besser! Da erwartet uns eine stinkende Sumpflandschaft, soweit das Auge reicht.“ Ich entfernte mich ein wenig von den anderen. Auf das Gezanke hatte ich keine Lust. Ich aß ein wenig Lembas und fühlte mich sofort satt. Dieses Brot war einfach genial. Ich musste wohl eingenickt sein als ich erwachte. Es war nicht viel Zeit vergangen. Da hörte ich auf einmal, tiefer im Wald, die Stimmen von Boromir und Frodo. Ich wäre sofort aufgesprungen, wenn ich mich hätte rühren können. Ich konnte mich keinen Zentimeter bewegen. Mir viel es wie Schuppen von den Augen! Der Ring ließ mich nicht! Doch ich hörte alles was gesprochen wurde, auch wenn ich es nicht sah. „Wenn..., wenn du mir den Ring nur leihen würdest…“, hörte ich Boromir sagen. Ich hörte wie Frodo sich einige Schritte entfernte. Ich schien alles durch den Ring zu hören. Als hätte sich zwischen mir und ihm eine Verbindung geöffnet. „Warum weichst du zurück? Ich bin kein Dieb!“, sagte Boromir erbost. „Du bist nicht du selbst!“, sagte Frodo leicht panisch. „Was glaubst du, was für Aussichten du hast? Sie werden dich finden, sie nehmen den Ring an sich und vor dem Ende noch wirst du um den Tod betteln! Du verfluchter Narr! Du hast ihn nur durch einen unglücklichen Zufall erhalten! Er hätte mir gehören können, er sollte mir gehören! Gib ihn mir!“, sagte Boromir besessen von der Macht des Ringes. „Nein!“, sagte Frodo mit zitternder Stimme. „Gib mir den Ring!“, schrie Boromir fast. Dann wurde der Ring von Frodo aufgezogen und alles drehte sich. Ich hatte den Drang den miesen kleinen Kerl zu schnappen und umzubringen. Doch mit der größten Willensanstrengung schaffte ich es sitzen zu bleiben. Nun wieder mit meinen eigenen Ohren hörte ich Boromir weiterreden und schreien: „Ich weiß, was du im Sinn hast! Du willst Sauron den Ring bringen! Du willst uns verraten! Du bist dem Tod geweiht und wir mit dir! Ich verfluche dich! Dich und alle Halblinge!“ Dann kam er wieder zu Besinnung und sagte verzweifelt und bettelnd: „Frodo? Frodo! Was hab ich getan? Bitte Frodo! FRODO ES TUT MIR LEID! FRODO!“ Nun sprang ich auf. Auch Aragorn war weg. Er war wohl bei Frodo. „Kommt mit!“, kreischte ich fast Legolas und Gimli zu die beide erschraken. Wie eine Irre raste ich los. Dann traf ich auf die Uruk-hai. Mit einem Wutschrei zog ich mein Schwert und köpfte den ersten. Sobald waren Legolas und Gimli an meiner Seite. Da hörten wir das Horn Gondors. „Boromir!“, schrie ich entsetzt und rannte wieder los, gefolgt von Legolas und Gimli. Dann sah ich ihn. Drei Pfeile in der Brust und vor ihm ein Uruk-hai der einen vierten Pfeil auf der Sehne hatte. Ich stieß einen Schrei aus der einem bis in die Knochen ging und der Uruk-hai ging in Flammen auf. Er schrie und wand sich in dem Höllenfeuer das ich für ihn heraufbeschworen hatte. Ganz langsam schmorrte er darin bis ich ihn schließlich köpfte. Ich drehte mich um und rannte zu Boromir. Aragorn war ebenfalls bei ihm. „Sie haben die Kleinen in ihrer Gewalt.“, sagte er schwach. „Bleib ruhig!“, sagte Aragorn zu ihm. „Wo ist Frodo?“, fragte er. „Ich habe Frodo ziehen lassen.“, sagte Aragorn. „Dann hast du getan, was ich nicht konnte. Ich versuchte ihm den Ring wegzunehmen.“, sagte Boromir schwer atmend. „Der Ring ist für uns jetzt unerreichbar.“, sagte Aragorn. „Verzeih mir. Ich konnte es nicht ahnen. Ich hab euch alle verraten!“, sagte Boromir verzweifelt. „Nein Boromir, du hast tapfer gekämpft. Du hast deine Ehre bewahrt.“, sagte Aragorn bestimmt und wollte einen Pfeil herausziehen. „Lass! Die Welt der Menschen wird untergehen Alles versinkt im Dunkel und unsere Stadt liegt in Trümmern.“, sagte Boromir. Er war nun schon mehr tot als lebendig. „Ich weiß nicht, welche Kraft ich aufbringen kann, aber weder wird die Weiße Stadt fallen, noch wird unser Volk versagen.“, sagte Aragorn. „Unser Volk! Unser Volk!“, sagte Boromir und tastete nach seinem Schwert. Aragorn gab es ihm. „Ich wäre die gefolgt mein Bruder, mein Hauptmann, mein König!“, sagte Boromir. Dann atmete er ein letztes Mal und seine Augen wurden starr. Ich hörte wie sein Herz ein letztes Mal schlug, dann war Stille. „Friede sei mit dir, Sohn Gondors. Sie werden vom Weißen Turm Ausschau nach ihm halten. Aber er wird nicht zurückkehren.“, sagte Aragorn. Eine Träne rollte meine Wange hinunter. Legolas legte einen Arm um mich, doch immer mehr Tränen flossen mein Gesicht hinab. Da nahm er mich in den Arm und ich weinte mich an seiner Brust aus. Vorsichtig strich er mir übers Haar. Wir legten Boromirs Leichnam in eines der Boote und sein Schwert auf seine Brust. Dann ließen wir es den Rauros hinunterfahren. „Schnell! Frodo und Sam haben das östliche Ufer erreicht!“, rief Legolas als er die beiden erblickte. Er wollte los stürmen doch Aragorn rührte sich nicht. Legolas sah ihn an und sagte: „Du hast nicht vor ihnen zu folgen.“ „Frodos Schicksal liegt nicht länger in unseren Händen.“, sagte er fast monoton. „Dann war all das hier umsonst. Die Gemeinschaft hat versagt.“, sagte Gimli aufgebracht. „Nicht, wenn wir treu Seite an Seite stehen. Wir werden Merry und Pippin nicht der Folter und dem Tod überlassen, nicht solange wir noch Kraft haben. Alles, was nicht gebraucht wird, lassen wir hier. Nur leichtes Gepäck. Lasst uns Orks jagen!“, sagte er mit einer Bestimmtheit die nur ein wahrer König aufbringen kann. „Jaaahhhh!“, rief Gimli.

    2
    2. Kapitel
    Schnell packten wir alles was wir brauchten zusammen und folgten der Spur der Orks. Wir marschierten Ewigkeiten bis Aragorn plötzlich anhielt und ein Ohr an den Boden hielt. „Sie marschieren schneller. Sie müssen uns gewittert haben. Rasch!“, sagte er und lief wieder los nun schneller wie zuvor. Legolas und ich kamen gut mit. Ich war selbst überrascht wie gut ich auf so einer Strecke laufen konnte. Das musste wohl ein Teil meiner Kraft sein. „Komm weiter Gimli!“, sagte Legolas zu dem Zwerg der langsam einen erbärmlichen Anblick bot. „Drei Tage und Nächte verfolgen wir sie. Ohne Verpflegung, ohne Rast. Und kein Zeichen von denen, die wir suchen, außer nacktem Stein.“, sagte der schnaufend. Doch da bückte sich Aragorn auf einmal und hielt etwas in der Hand. Es war Pippins Brosche! „Nicht zwecklos fallen Lóriens Blätter.“, sagte Aragorn und lächelte leicht. „Dann sind sie vielleicht noch am Leben!“, sagte Legolas überglücklich. „Und höchstens einen Tagesmarsch voraus. Kommt!“, sagte Aragorn und es ging weiter. Da kugelte Gimli einen Abhang hinunter. „Teufel noch eins!“, rief er wütend. „Komm Gimli! Wir holen sie ein.“, rief Legolas ihm zu. „Querfeldein bin ich nicht zu gebrauchen. Wir Zwerge sind eher geborene Sprinter. Mordsgefährlich über kurze Entfernungen.“, sagte er erbost und ich musste Lachen. Da blieb Aragorn stehen. Wir standen auf einem Felsvorsprung und sahen auf ein großes Land. „Rohan. Heimat der Pferdeherren. Seltsames ist hier am Werk. Etwas Böses verleiht diesen Kreaturen Schnelligkeit und richtet seinen Willen gegen uns. Ihr beide, was sehen eure Wunderaugen?“, fragte er uns. „Ihre Spur führt nach Nord-Westen.“, sagte Legolas angestrengt. „Die Uruks bringen die Hobbits nach Isengard!“, fügte ich noch hinzu. Mit Leichtigkeit sah ich die beiden Hobbits die über den Schultern der Orks hingen. „Saruman“, sagte Aragorn düster. Und weiter ging’s. Wir liefen immer zu weiter und weiter. Irgendwann hörte ich Gimli hinter uns keuchen: „Weiter atmen! Das ist der Trick. Atmen! Huuuu...“ Ich grinste bis über beide Ohren. Dann sah ich wieder zu den Orks und stellte leicht verwirrt fest: „Sie rennen, als ob die Peitschen ihrer Herren hinter ihnen wären!“ „Ich frage mich was das zu bedeuten hat“, sagte Legolas ebenfalls verwirrt. „Normalerweise sind Orks nicht so!“, meinte ich mürrisch. Zwar machte mir die Rennerei nichts aus aber langsam wurde mir langweilig. Wir liefen und liefen und es schien kein Ende zu nehmen. Ich sah noch einmal zu ihnen. Zu meiner Erleichterung machten sie gerade eine Verschnaufpause. „Aragorn!“, sagte ich und er drehte sich um. „Sie haben angehalten! Ich glaube über Nacht sollten auch wir uns hinlegen. Nur für ein paar Stunden. Mein Gefühl sagt mir, das heute Nacht keine Gefahr droht. Sowohl für uns als auch für die Hobbits nicht“, sagte ich bestimmt und setzte mich hin. Hinter mir fiel Gimli einfach um. Aragorn schien widersprechen zu wollen doch ich sagte energisch: „Wir machen Pause, egal was du sagst! Wenn du nicht hörst fessele ich dich an einen Baum! Ich meins ernst!“ Er lächelte kurz und setzte sich dann ebenfalls. Hinter mir hörte ich auf einmal Gimlis Magen knurren. Ich lächelte und hielt eine Hand über die Erde. Sofort wuchs an Ort und Stelle eine Pflanze die Saftige und lecker aussehende Früchte trug. Ich nahm mir eine und aß sie. Die anderen starrten die Pflanze an. „Wollt ihr nicht essen?“, fragte ich, „Es ist köstlich!“ Die drei sahen immer noch verwundert die Pflanze an und dann nahm sich jeder eine der Früchte. Gimli schnüffelte erst einmal misstrauisch daran, dann aß er sie. Er schien davon begeistert. Auch die anderen hauten nun rein. Die Früchte an dieser Pflanze gingen nie aus, doch für Orks und andere böse Geschöpfe war sie giftig. Nachdem wir alle einigermaßen satt waren, legten wir uns hin. Ich betrachtete die Sterne. Als ich noch alleine in meinem Wald lebte, war ich jede Nacht auf den höchsten Baum geklettert und hatte die Sterne betrachtet. Langsam glitt ich in den Schlaf.
    Sauron hatte es geschafft. Ich war auf seiner Seite, doch wusste ich gar nicht warum ich immer so ein Theater darum gemacht hatte. Dies war die richtige Seite und er war alles was ich begehrte, mal von Macht und den Ringen abgesehen. Wir hatten nun beide welche. Die Hochzeit war gerade vorbei, da schleifte Sauron jemanden herein. „Schatz, da ist ein Typ der dich unbedingt retten wollte!“, sagte er höhnisch. Ich sah den Mann nicht doch ich lachte gehässig. Mich retten! „Ich bin glücklich und zufrieden und du bist wahrscheinlich der letzte mit dem ich mitgehen würde!“, sagte ich gehässig, „Keine Sorge, Schatz!“ „Dann mach ich dem Trottel mal ein Ende!“, sagte er und drehte ihn herum. Ich spannte mich an. Tief in mir regte sich ein Gefühl. Sauron hob sein Messer. Es peitschte durch die Luft- „NEEEIIIIIN!“ Mein Schrei hallte durch die Nacht. Die anderen sprangen auf und zogen ihre Waffen. Sie sahen sich um doch da war nichts. Zitternd saß ich kerzengerade auf der Erde. „Was ist passiert!“, fragte Aragorn. Ich zitterte. „Nur- nur ein Alptraum!“, stammelte ich. Ohne das ich es verhindern konnte flossen in Strömen Tränen meine Wangen hinunter. „Was kam den darin vor?“, fragte Legolas und setzte sich neben mich. Ich hob die Hand und da spielte sich erst die Vision, dann Galadriels Spiegel und schließlich mein Alptraum ab. Geschockt starrten die anderen die Bilder an die ich ihnen zeigte. „Nein!“, sagte Aragorn laut. Ich zitterte immer noch. Legolas nahm meine Hand. „Wir sollten weitergehen!“, sagte ich, meine Stimme zitterte nur noch leicht. Der Horizont färbte sich bereits langsam rot. „Gut“, sagte Aragorn, sah mich aber immer noch besorgt an. Gimli hatte die ganze Zeit über nur die Bilder und schließlich mich angestarrt. Ich konnte es ihm nicht verübeln. Wir aßen noch jeder etwas von meiner Pflanze und dann ging es wieder weiter. Laufen, laufen und laufen. Langsam ging die Sonne auf. Ich starrte sie die ganze Zeit schon an doch dann fiel mir etwas ein und ich zuckte zusammen. „Eine rote Sonne geht auf.“, sagte Legolas und sprach aus was ich dachte, „Heute Nacht ist Blut vergossen worden.“ Ich schauderte. Auf einmal hörte ich Hufgetrappel. Die anderen schienen es auch zu hören und hielten an. Schnell versteckten wir uns hinter einem Felsen als auch schon ein großer Haufen Reiter ankam. Sie trugen die Flagge von Rohan bei sich. Aragorn lief aus dem Versteck und wir natürlich hinter ihm. „Ihr Reiter von Rohan! Was gibt es Neues in der Mark?“, rief er ihnen zu und sie drehten alle sofort um. Wir wurden umzingelt und alle richteten ihre Speere auf uns. Ich fand es nicht toll aber das musste wohl sein. „Was treiben zwei Elben, ein Mensch und ein Zwerg hier in der Riddermark? Sprecht rasch!“, sagte der Anführer Éomer. (Ich hatte ja am Anfang erwähnt das ich sobald ich jemanden sah, wusste er war.) „Nennt mir Euren Namen, Pferdeherr, dann werde ich Euch meinen nennen“, sagte Gimli herausfordernd. Éomer stieg von seinem Pferd und sagte zu Gimli: „Ich würde Euch den Kopf abschlagen, Zwerg, wenn er nur etwas höher über den Erdboden ragte!“ Blitzschnell hob ich meine Hand und Legolas spannte seinen Bogen. „Ihr würdet sterben, ehe Ihr zum Schlag ausholtet!“, sagten wir beide gleichzeitig. Aragorn legte Legolas eine Hand auf die Schulter. Er senkte den Bogen. Verächtlich sah Éomer mich an. „Was könnte ein Elbenweib mir mit der bloßen Hand antun!“, fragte er spöttisch. Da fing es an zu donnern und zu blitzen. Ein Wind kam auf, das die Pferde scheuten und die Männer erschraken. Die Bäume knarrten und dann ging ein Regen los. Gleichzeitig kam Feuer. Alle Elemente waren vereint und ich sah dem zu Tode verängstigten Éomer ins Gesicht. Da hörte das alles mit einem Schlag auf. Alles war wie vorher, alles trocken und es war als ob nichts gewesen wäre. Ich verschränkte die Arme vor meiner Brust. „Königin Sinaria!“, sagte Éomer und wurde noch blasser. Sofort sank er vor mir auf die Knie ebenso seine Mannen. „Verzeiht mir mein unhöfliches Verhalten! Ich wusste nicht dass ihr es seid!“, sagte er. „Ihr wusstet es nicht, doch dies sollte euch gelehrt haben nicht mehr so zu Frauen zu sein!“, sagte ich streng. Éomer erhob sich wieder und Aragorn ergriff das Wort: „Ich bin Aragorn, Arathorns Sohn. Das ist Gimli, Gloins Sohn und Legolas aus dem Waldlandreich. Wir sind Freunde Rohans und Théodens, Eures Königs.“ „Théoden vermag nicht länger Freund von Feind zu unterscheiden. Selbst seine Sippe erkennt er nicht.“, sagte Éomer und nahm seinen Helm ab, „Saruman hat den Geist des Königs vergiftet und fordert die Herrschaft über dieses Land. Meine Schar besteht aus jenen, die treu zu Rohan stehen und dafür wurden wir verbannt. Der Weiße Zauberer ist listenreich. Er erscheint hier und dort, heißt es, als alter Mann in Kapuze und Mantel. Und überall schlüpfen seine Spitzel durch unsere Netze.“ „Wir sind keine Spitzel. Wir verfolgen eine Gruppe Uruk-hai westwärts über die Ebene. Sie haben zwei unserer Freunde gefangen genommen.“, erklärte Aragorn schnell. „Die Uruks sind vernichtet. Wir erschlugen alle in der Nacht.“, sagte Éomer. „Aber da waren zwei Hobbits! Habt Ihr unter ihnen zwei Hobbits gesehen?“, fragte Gimli aufgeregt. „Sie wären klein gewesen, nur Kinder in Euren Augen.“, sagte Aragorn drängend. „Wir ließen keinen am Leben. Die Kadaver legten wir auf einen Haufen und verbrannten sie.“, sagte Éomer mit gesenktem Kopf. „Sie sind tot“, sagte Gimli tonlos. Aber das konnte nicht sein! Ich war mir sicher ich hätte es gespürt!, dachte ich. „Es tut mir leid.“, sagte Éomer und pfiff, „Hashufel, Arod! Mögen diese Pferde euch einem besseren Geschick entgegentragen als ihre letzten Herren. Lebt wohl. Sucht nach euren Freunden, doch macht euch keine Hoffnung. Die ist verloren in diesen Landen. Wir reiten nordwärts!“ Ich sah ihnen hinterher. Dann drehte ich mich um und sah die Rauchsäule an.

    3
    3. Kapitel
    „Los!“, sagte ich. Wir sprinteten nahezu zu dem Scheiterhaufen unter dem möglicherweise die Leihen unserer Freunde lagen. Als wir ankamen wühlte Gimli erst mal mit seiner Axt in diesem Scheiterhaufen. „Das ist einer von ihren Gürteln“, sagte er auf einmal und hielt etwas hoch. Ich keuchte. „Hiro hyn îdh ab 'wanath.“, sagte Legolas. (Übersetzung: Findet Frieden nach dem Tod.) Wütend und verzweifelt trat Aragorn gegen einen Helm und brüllte dann auf. Er sank auf die Knie und schluchzte. „Wir haben sie im Stich gelassen“, sagte Gimli tief erschüttert. Ich konnte es einfach nicht glauben! Ich hatte von jeher eine blühende Phantasie und ich fragte mich langsam ob ich vielleicht in die Vergangenheit schauen konnte, wenn ich schon sah wie ich mit Sauron vorm Altar stand. Ein Versuch konnte ja nicht schaden! Ich schloss die Augen und konzentrierte mich. Ein Sturm an Bildern brach über mich herein. Ich versuchte sie zu filtern und die die ich brauchte heraus zu sieben. Langsam wurden die Bilder klarer und ich konnte mich auf spezielle Dinge konzentrieren. Und dann sah ich es. Merry und Pippin wie sie auf den Fangorn Wald zu krochen. Als sie drin waren stoppte ich die Bilder und kam wieder in die Gegenwart. „Sinaria? Sinaria!“, hörte ich eine Stimme. „W-was?“, fragte ich leicht verwirrt. „Du bist plötzlich so steif geworden! Und deine Augen waren ganz starr!“, sagte Aragon. Legolas sah mich ebenfalls besorgt an. „Ich hab’s geschafft in die Vergangenheit zu sehen!“, sagte ich erstaunt. Die anderen starrten mich nur mit offenem Mund an. „Merry und Pippin leben noch! Sie sind da lang!“, sagte ich aufgeregt und lief zu der Stelle an der ich sie gesehen hatte. „Fangorn. Welch Wahnsinn trieb sie dort hinein?“, fragte Gimli erschrocken und düster zugleich. Wir sahen uns der Reihe nach an und schritten dann in den Wald. Tiefer und tiefer gingen wir. Schließlich teilten wir uns auf. Ich ging mit Legolas und Gimli mit Aragorn. „Hier ist rein gar nichts!“, meinte Legolas. Er drehte sich um den einen Baum zu betrachten und so stand ich mit dem Rücken zu ihm. „Ich finde auch keine Spur“, sagte ich und drehte mich um, im selben Moment wie er. Ich hatte unterschätzt wie nah wir uns waren. Sein Gesicht war nur Zentimeter von meinem Entfernt.
    Legolas Sicht:
    … „Ich finde auch keine Spur!“, sagte sie und ich drehte mich um, im selben Moment wie sie. Ich hatte unterschätzt wie nah wir uns waren. Ihr Gesicht war nur Zentimeter von meinem Entfernt. Wir sahen uns in di Augen. Ich wusste es schon seit geraumer Zeit. Ich hatte das Gefühl gespürt das sie in mir für sie regte. Doch sie war Sinaria… und das war mir egal. Ohne noch groß nachzudenken legte ich meine Lippen auf ihre. Zu meiner Überraschung erwiderte sie den Kuss. Da standen wir vielleicht eine Minute lang so da, dann lösten wir unsere Lippen voneinander. Sie lächelte und ich lächelte zurück. Wir wussten nun das wir uns liebten und dass, das auch immer der Fall sein würde. Ich nahm ihre Hand und legte sie in die meine. So liefen wir zurück zu den anderen, doch bevor wir bei ihnen waren liesen wir uns los.
    Sinarias Sicht:
    Wir waren fast bei ihnen als wir Gimli sagen hörten: „Orkblut!“ Sofort liefen wir zu ihnen. Aragorn bedachte uns mit einem kurzen Blick und sagte dann den Boden betrachtend: „Das sind seltsame Spuren“ „Die Luft ist so stickig hier“, murrte Gimli. „Dieser Wald ist alt. Sehr alt. Voller Erinnerungen und Zorn“, sagte Legolas. Ich spürte das gleiche wie er. (Kann man jetzt auf zwei Arten interpretieren) All die Gefühle des Waldes. Es knarrte. „Gimli!“, zischte ich wütend, „Nimm die Axt runter! Du machst ihnen Angst!“ „Die Bäume, sie sprechen miteinander!“, sagte Legolas. Zu Gimli gewandt sagte er dann: „Sie haben Gefühle, mein Freund. Es waren die Elben einst, sie haben die Bäume aufgeweckt und sie das Sprechen gelehrt.“ „Sprechende Bäume. Über was könnten Bäume denn schon sprechen?“, meinte Gimli, in dem Versuch seine Angst zu überspielen, „Außer über die Beschaffung von Eichhörnchendreck!“ „Aragorn, nad no ennas!“, meinte Legolas zu Aragorn. (Übersetzung: Dort ist etwas!) „Man cenich?“, fragte Aragorn. (Übersetzung: Was siehst du?) Ich fand es fast gemein das er nicht uns beide fragte als ich von etwas abgelenkt wurde. „Der weiße Zauberer!“, meinte Legolas, „Er nähert sich!“ „Ihr dürft ihn nicht sprechen lassen, sonst blendet uns sein Zauber!“, sagte Aragorn und zog sein Schwert. Auch Gimli hob seine Axt und Legolas spannte seinen Bogen. Ich spürte etwas starkes. Zwar war es nicht so stark wie ich doch es hatte trotz allem eine ungeheure Macht. Ich stand ganz hinten als wir uns blitzschnell umdrehten. Weißes Licht drang an unsere Augen. Ich musste einfach lächeln, denn ich hatte erkannt wer es war. Das war doch so typisch! Doch die anderen griffen an. Gimli warf seine Axt doch sie wurde fortgeschleudert. Legolas Pfeil ging in Flammen auf und Aragorns Schwert wurde so heiß das er es fallen lassen musste. „Ihr verfolgt die Spur zweier junger Hobbits.“, sagte er. „Wo sind sie?“, fragte Aragorn zornig. „Sie sind hier durchgekommen. Vorgestern. Sie trafen jemanden, den sie nicht erwartet hatten. Tröstet euch das?“, fragte er. „Wer seid Ihr? Zeigt Euch!“, befahl Aragorn. Das Licht ließ nach und nun erkannten die anderen Gandalf. „Das ist unmöglich!“, sagte Aragorn vollkommen baff. Legolas sank auf die Knie und Gimli folgte ihm. „Du bist gefallen!“, meinte Aragorn. „Durch Feuer und Wasser!“, sagte Gandalf und ich sah in seinen Erinnerungen wie er gegen den Balrog kämpfte. „Vom tiefsten Verlies bis zum höchsten Gipfel kämpfte ich gegen den Balrog von Morgoth. Bis ich zuletzt meinen Feind niederwarf und seine Hülle gegen die Seite des Berges schmetterte. Dann umfing mich Dunkelheit. Und ich irrte umher ohne Gedanken und Zeitgefühl. Über mir zogen die Sterne dahin und jeder Tag war so lang wie ein Lebensalter auf der Erde. Doch es war nicht das Ende, denn Leben rührte sich wieder in mir. Ich wurde zurückgeschickt. Bis meine Aufgabe erfüllt ist.“, erzählte er. „Gandalf!“, hauchte Aragorn. „Gandalf? Ja, so hat man mich früher genannt. Gandalf der Graue, das war mein Name.“, sagte Gandalf in Erinnerung. „Gandalf!“, sagte nun auch Gimli. „Ich bin Gandalf der Weiße und ich kehre zurück zu euch.“, sagte Gandalf (der Weiße), „Am Wendepunkt der Gezeiten. Eine Etappe eurer Reise ist vorüber. Nun folgt die nächste. Krieg ist über Rohan gekommen. Wir müssen nach Edoras reiten, so geschwind wir können.“ „Nach Edoras? Dies ist keine geringe Entfernung.“, meinte Gimli überrascht. „Wir hörten nichts Gutes aus Rohan. Es steht schlecht um den König.“, sagte Aragorn. „Ja und er wird nicht leicht zu kurieren sein.“, meinte Gandalf und sah mich dabei an. „Sag bloß, wir sind den ganzen Weg umsonst gelaufen? Sollen wir die armen Hobbitse etwa hierlassen, in diesem grässlichen, dunklen, dumpfigen, baumverseuchten...“, fing Gimli an doch er unterbrach sich als die Bäume bedrohlich knarrten. „Äähh, ich meinte wundervollen, recht wundervollen Wald.“ „Es war mehr als reiner Zufall, der Merry und Pippin nach Fangorn geführt hat. Viele Jahre schon schlummert hier eine große Macht. Das Kommen von Merry und Pippin wird wie das Fallen kleiner Steine sein, das im Gebirge eine Lawine einleitet.“, meinte Gandalf und ich schien fast zu verstehen was er meinte. „In einem Punkt hast du dich nicht geändert, lieber Freund: Du sprichst immer noch in Rätseln.“, meinte Aragorn lächelnd. „Etwas ist im Begriff zu geschehen, das seit der Altvorderenzeit nicht geschehen ist: Die Ents werden erwachen und merken, dass sie stark sind.“, sagte Gandalf. „Stark? Oh, das ist gut.“, sagte Gimli ironisch. „Also hört mit der Ärgerei auf, Herr Zwerg! Merry und Pippin sind in Sicherheit. In der Tat sind sie es mehr, als du es bald sein wirst!“, sagte Gandalf und lief los. „Ah, dieser neue Gandalf ist ja noch mürrischer als der alte!“, hörte ich Gimli grummeln und musste grinsen. Gandalf führte uns zum Waldrand und dann pfiff er. Sofort kam ein so edles Pferd herangeritten das man wirklich staunen musste. „Das ist eines der Mearas, sofern meine Augen nicht durch einen Zauber getäuscht werden!“, sagte Legolas staunend. „Schattenfell! Er ist der Fürst aller Rösser und mir durch viele Gefahren ein treuer Freund.“, meinte Gandalf. Zwei weitere Pferde ritten heran. Gimli stieg hinter Aragorn auf und ich hinter Legolas. Aragorn fiel wohl auf wie selbstverständlich ich meine Arme um Legolas schlang, denn er grinste breit. Ich drehte den Kopf von ihm weg damit er nicht sah wie ich rot wurde. Dann galoppierten wir los. Der Ritt dauerte im Verhältnis zu anderen Strecken wirklich nicht lang. Bald kamen wir an das Dorf in dem der Palast war. „Auf jedem Friedhof ist die Stimmung fröhlicher.“, meinte Gimli und er hatte Recht. Wo man nur hinsah, alle schienen traurig und verzweifelt. Wir kamen vor der Tür des Palastes an und der Hauptmann Háma trat uns entgegen. „So bewaffnet darf ich Euch nicht zu König Théoden vorlassen, Gandalf Graurock. Auf Geheiß von Gríma Schlangenzunge.“, sagte er. Gandalf nickte uns zu. Ich hatte vorher noch meine Kapuze so angezogen, dass man nicht erkennen konnte wer ich war. Alle gaben ihre Waffen ab. Háma sah mich zwar ein wenig misstrauisch an, ließ uns dann aber hinein. „Euren Stab!“, meinte Háma zu Gandalf. Der meinte nur: „Hm? Oh.. Ihr wollt einen alten Mann doch nicht etwa seine Stütze nehmen?“ Ich musste lächeln. Wir betraten die Halle. Ein Gestank drang mir in die Nase das ich mich am liebsten übergeben hätte. Doch ich war glücklich es ebenso wie Schmerzen abstellen zu können. Am Ende sah ich König Théoden auf seinem Thron und neben ihm Gríma Schlangenzunge. „Mein Gebieter, Gandalf der Graue ist eingetroffen. Er ist ein Vorbote des Leids.“, meinte Gríma zu König Théoden. Ich hätte am liebsten geknurrt. „Die Höflichkeit in Eurer Halle hat letzthin etwas nachgelassen, Théoden, König!“, sagte Gandalf laut zum König. „Er ist nicht willkommen.“, zischte Gríma dem König zu. „Warum sollte ich Euch willkommen heißen, Gandalf Sturmkrähe?“, sagte der König. „Dies ist eine sehr berechtigte Frage, Herr und Gebieter!“, meinte Gríma zu seinem Herrn, „Spät ist die Stunde, in der dieser Zauberkünstler auf den Plan tritt. Lathspell sollte man ihn nennen. Schlechte Nachricht ist ein schlechter Gast.“ „Schweigt! Behaltet Eure gespaltene Zunge hinter Euren Zähnen. Ich bin nicht durch Feuer und Tod gegangen und wechsle jetzt verlogene Worte mit einem einfältigen Wurm!“, sagte Gandalf erbost zu Gríma. „Sein Stab!“, rief Gríma als Gandalf ihn hob, „Ich habe euch befohlen dem Zauberer seinen Stab abzunehmen!“ Die Wachen traten auf uns zu und Legolas, Aragorn, Gimli und ich fingen an sie mit den Fäusten abzuwehren. Ich war darin sehr geschickt. Gandalf lief auf König Théoden zu und sagte dabei: „Théoden, Thengels Sohn! Zu lange habt Ihr im Schatten gesessen. Hört mich an! Ich befreie Euch von dem Zauber!“ Doch Théoden lacht nur dreckig. „Du besitzt keine Macht hier, Gandalf der Graue!“ „Ich bin nicht Gandalf der Graue aber warum lassen wir nicht jemand andrem den Vortritt!“, sagte Gandalf. Dann schrie er: „JETZT!“ Das war mein Stichwort. Ich warf meinen Umhang ab und erstrahlte in einem goldenen Licht. Théoden schrie auf. Ich hob meine Hände und rief: „Saruman! Sage deinem Herrn das er nicht der einzige ist der eine Macht besitzt die alles andere übersteigt! Ich bin Sinaria und werde ihn auslöschen! Doch nun weiche und lasse den König dieses Volkes in Frieden!“ Da wich Saruman aus Théoden und das Werk war vollbracht. Doch da spürte ich einen stechenden Schmerz, ließ mir aber nichts anmerken. Théoden war wieder jung und er selbst. Da rannt seine Nichte Éowyn auf ihn zu. „Ich kenn Euer Gesicht! Éowyn, Éowyn! Gandalf?“, sagte der König. „Nun atmet wieder die frische Luft, mein Freund.“, sagte Gandalf zufrieden. „Dunkel waren meine Träume in letzter Zeit.“, meinte König Théoden. „Eure Finger würden sich ihrer alten Kraft besser erinnern, wenn sie Euer Schwert packen würden.“, sagte Gandalf. Daraufhin erschien Háma mit Théodens Schwert in der Hand. Er zog es aus der Scheide und sah dann zu mir. „Ich danke euch! Ihr sollt für immer eine Freundin der Menschen in Rohan sein!“, sagte er zu mir und sank auf die Knie. Seine Wachen folgten. Ich lächelte und er erhob sich wieder. Dann fiel sein Blick auf Gríma.

    4
    Hallo!
    ich hoffe dieser Teil gefällt euch wieder! Ich werde sofort weiterschreiben und glaube dass ich den nächsten Teil noch vor den Sommerferien herausbringe. Bis dahin immer schön weiterlesen!:-)
    LG Lydia

Kommentare Seite 0 von 0
Klicke hier um ein Kommentar zu schreiben - Wenn du Mitglied bei testedich bist logge dich bitte hier ein
Noch keine Kommentare.

Sie haben die Möglichkeit den Text zu gestalten.
((bold))Fett((ebold)) ((cur))Kursiv((ecur)) ((unli))Unterstrichen((eunli))
((big))groß((ebig)) ((small))klein((esmall))
((green))grün((egreen)) ((maroon))dunkelrot((emaroon)) ((olive))graugrün((eolive)) ((navy))marineblau((enavy)) ((purple))violett((epurple)) ((teal))teal((eteal)) ((gray))grau((egray)) ((red))rot((ered)) ((blue))blau((eblue)) ((fuchsia))fuchsia((efuchsia))
Bitte beachten Sie, dass Sie immer beide Codes, z.B. ((bold)) hier der Text der fett sein soll ((ebold)), gebrauchen, mit dazwischen den Text.