Das Dämonen Internat- Die Geschichte

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12 Kapitel - 7.961 Wörter - Erstellt von: Mercedes_x3 - Aktualisiert am: 2016-07-06 - Entwickelt am: - 233 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Wusstest ihr, dass es noch eine andere Art von Menschen gibt? Eine Art, die eine 2. Hälfte besitzen. Eine Dämonenhälfte. Es gibt ein besonderes Internat für diese Art von Menschen... lest selbst

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    Ich bin ein Dämon, der auf der Erde wandelt, versteckt in einem Körper aus Fleisch. Wir haben verschiedene Fähigkeiten, fast alle Dämonen können sich in Tiere verwandeln und haben spezielle Kräfte, die sie zur Verteidigung nutzen, das sind die Kämpfer-Dämonen. Dann gibt es noch eine andere Art von Dämonen: die Wächter-Dämonen. Diese Art kann sich in verschieden Sachen aus der Natur verwandeln, zum Beispiel in einen Baum oder einen Fels, ob sie Kräfte haben, kann unterschiedlich sein. Diese Dämonen haben die Aufgabe die Kämpfer-Dämonen zu überwachen, um zu kontrollieren, dass sie sich nicht in der Gegenwart von Menschen verwandeln. Dies ist bisher in der Dämonengeschichte nur einmal vorgekommen und das hat im Krieg geendet, aber dazu später. Sie sind versteckt, tief in den Wäldern oder auch mitten in der Stadt. Was ich für eine Art von Dämon bin? Ich bin ein Kämpfer-Dämon. Ich kann mich in einen schwarzen Wolf verwandeln, Visionen sehen und das Wetter steuern. Nur der Nachteil an dieser Kraft ist, dass sie auf meinen Gefühlen basiert. Also immer, wenn ich wütend oder traurig bin, entsteht Regen, Gewitter, usw... Aber genug von mir... nun beginnt das Leben auf dem Internat...
    Kapitel 1
    Nun steh ich hier, vor dem riesigem Schloss... es ist wirklich riesig... umhüllt von riesigen, weißen Steinen. Ich atmete einmal tief durch und ging in das Gebäude hinein. Als erstes was man sieht, wenn man das Schloss betritt, ist ein großes Foyer mit meiner riesen großen, hölzernen Treppe. Ich schaue mich weiter im Raum um und sehe plötzlich ein Junge vor mir stehen. Er hat normale Klamotten an und Schulter langes, dunkelblondes Haar mit einigen silbernen Strähnen darin. Er guckt mich fragend an. '' Silver, oder?'' fragte er und lächelte. '' Ja... ich bin Silver..'' sagte ich mit leiser Stimme. '' ''Du bist also der neue.''er betrachtete mich kurz von oben bis unten. Sein Blick haftete an meinen schwarzen Boots doch nun schaute er mich wieder freundlich an. '' Äh... der?'' fragte ich ihn, leicht verwundert. '' Oh, entschuldige...'' sagte er und wurde leicht rot im Gesicht. '' Ich dachte nur, wegen Silver und so..'' '' Oh... ja, passiert mir nicht zum ersten Mal...'' '' Verstehe, aber wenn es dich beruhigt: Du siehst nicht in kleinster Weise aus, wie ein Junge.'' er lächelte mich verschmitzt an. '' Silver... hübscher Name. Passt zu deinen Augen.'' Ich fühlte, wie ich leicht errötete und wollte schnell das Thema wechseln. '' Und du heißt?'' fragte ich deshalb. '' Oh, ich heiße Alex.'' '' Okay... und willst du irgendwas von mir, oder warum stehst du seit circa einer Minute vor mir?'' fragte ich und schaute ihm in seine strahlend grüne Augen, in die man sich glatt verlieren könnte. '' Ich soll dir das Schloss zeigen und natürlich das Zimmer. Leider dachte Direktorin Cornivus auch, dass du ein Junge bist und hat dich deshalb in das Zimmer Obsidianschwarz eingeschrieben, was ein Jungenzimmer ist. Wir können ja zu ihr und...'' '' Nein! Alles okay. Mir macht es nichts aus.'' unterbrach ich ihn. '' Okay, na dann, zeige ich dir mal das Internat.'' er machte eine Handbewegung zur Aufforderung, dass ich ihm folgen sollte. Das Schloss hatte insgesamt Vier Flügel: Im Nordflügel waren die Bibliothek und die Unterrichtsräume sowie das Lehrerzimmer und das Zimmer der Direktorin, im Ostflügel befanden sich der Speisesaal, Küche und die Krankenstation, im Südflügel konnte man die Schlafräume finden und im Westflügel war ein Musik- und Zeichnungsraum, wo man seiner Kreativität freien Lauf lassen konnte. '' Wie findest du das Internat so?'' fragte er mich und schaute mir direkt in die Augen. '' Nun ja..'' fing ich an und schaute mich noch einmal um. '' Es ist ganz schön groß und rustikal eingerichtet... ich finde es toll.'' ich musste grinsen. '' Cool, dann zeig ich dir jetzt mal unser Zimmer.'' Auf dem Weg zu den Zimmern trafen wir einige Leute, die Alex anscheinende kannte. Die Meisten winkten einfach nur und gingen an uns vorbei, doch die eine wollte uns ins Zimmer begleiten: Octavia. Sie wollte mich unbedingt kennen lernen und bat mir deshalb an, dass sie mir die Gegend außerhalb des Schlosses zeigte. Die Tür von unserem Zimmer war schwarz und auch das Innere war recht dunkel. Es passte zu mir, ich lief schließlich hauptsächlich in schwarzen Klamotten rum. '' Ich schlafe in dem Bett unter dir, ich kann aber auch nach oben umziehen, wenn du willst.'' bat mir Alex an. ''Nein, alles okay.'' antwortete ich und hievte mein Koffer auf das obere Bett. '' Gut, dann lass ich euch zwei Hübschen mal alleine.'' sagte er dann zu Octavia und mir und zwinkerte mir zu. '' Okay,..'' fing Octavia an. ''... ich lass dich erstmal auspacken, ich komm dann später vorbei und zeig dir den Wald. '' Hier gibt es einen Wald?'' fragte ich verdutzt und machte große Augen. '' Ja, gleich da hinten.'' sagte sie gelassen und zeigte hinaus aus dem Fenster. Ich drehte mich um und tatsächlich. Ein riesen großer, fantastischer Wald. '' Wow.. okay, ich werde mich beeilen.'' Octavia nickte nur und ging dann aus dem Raum. Ich schaute mich im Zimmer um und sah vier große, hölzerne Schränke. Ich machte den Letzen auf und räumte alle meine Klamotten hinein und musste feststellen, dass ich echt nur dunkle Klamotten besitze. Ich sah mein Bogen und Köcher mit Pfeilen und hing sie auch in den Schrank, mein Schwert, das mir mein Vater geschmiedet hatte, lehnte ich an die Schranktür. Ich ging in den Flur und schaute mir die anderen Zimmertüren an. Sie hatten alle Diamantfarben, stellte ich fest. '' Da muss ja einer sehr kreativ gewesen sein.'' dachte ich mir. Ich setzte mich auf einen der Stühle, die im Flur standen und wartete auf Octavia. Nach zehn Minuten war meine Geduld am Ende und ich lief die Treppe hinunter, geradezu auf die Eingangstür, ich wollte raus in den Wald.

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    Ich rannte einfach und fühlte mich frei. Endlich konnte ich in meiner wahren Gestalt rennen, ohne aufpassen zu müssen, dass mich irgendwer sieht. Es war ein unbeschreibliches Gefühl. Ich stoppte und schaute zum Himmel hinauf. Es kreiste ein Falke über mir seine Runden, es musste ein unglaubliches Gefühl sein, zu fliegen. Mindestens so schön, wie durch den Wald zu jagen. Ich beobachtete den Falken und es kam mir so vor, als ob er ein Wettrennen machen wollte. Ich stellte mich in die Startposition und schoss, wie eine Rakete los. Ich schaute nach hinten und tatsächlich, der Falke folgte mir. Wolf und Falke, die sich ein Wettrennen liefern, wer hat das schon mal gesehen? In der Menschenwelt wäre dies unmöglich. Doch hier, hier konnte man sich frei fühlen...
    Ich sah das Ende des Waldes und rannte noch schneller. Ich legte meine letzte Kraft in die paar Meter vor dem Ziel und rann blitzschnell aus dem Wald. Mit einer Vollbremsung stoppte ich. Ob ich schneller als der Falke war? Ich sah eine dunkle Gestalt. Eine Hyäne, sie schaute mich mit großen Augen an und war plötzlich weg. Ich dachte nicht weiter darüber nach, weil der Falke vor mir landete. Er hatte verschiedene Brauntöne und silberne Federn in den Flügeln, es sah wunderschön aus. Er verwandelte sich und zu meiner Überraschung war es Alex, gegen den ich gerannt bin. '' Du bist ganz schön schnell... ich glaube, ich habe endlich jemanden gefunden, der mit mir mithalten kann.'' sagte er und strahlte. ''Darf ich fragen, wer du bist?'' Ich grinste nur und verwandelte mich in meinen menschlichen Körper. Ihm stockte der Atem. ''Silver!'' er sah etwas überrascht aus. Ich lachte nur. '' Ja, ich bin es, mylord.'' '' Das sie es sind, mylady, dies hätte ich nie für möglich gehalten, muss ich ihnen gestehen.'' Ich grinste ihn nur an. '' Dies muss ich zurückgeben, mylord.'' Wir lachten beide nur und gingen zurück zum Schloss. Octavia wartete draußen vor der Eingangstür. '' Ach, da bist du ja!'' sagte sie schon, bevor wir bei ihr waren. '' Ja, ich habe auf dich gewartet aber du bist nicht gekommen, deswegen hab' ich mich schon mal um geschaut.'' '' Aber den See hast du sicher noch nicht gesehen!'' schrie sie aufgeregt und zerrte mich mit. '' Bis nachher, mylady.'' rief mir Alex noch hinterher. '' Bis nachher, mylord.'' ich lächelte ihm noch schnell zu.

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    Der See war groß und auf ihm schwammen Wasserrosen. ''Der See ist in dieser Jahreszeit perfekt zum Schwimmen.'' sagte Octavia und setzte sich ans Ufer. Ich setzte mich neben ihr und sah mein Spiegelbild im Wasser. Ich sah mein blasses Gesicht mit den großen, grauen Augen umrahmt von meiner schwarzen Mähne mit roten, blauen und pinken Strähnen. '' Du bist so hübsch...'' sagte Octavia plötzlich mit trauriger Stimme. '' Oh nein.. nicht so hübsch wie du.'' '' Das stimmt gar nicht..'' sagte sie betrübt und schaute zu Boden. '' Den, wenn es so wäre, hätte sich Alex in mich verliebt und nicht in dich.'' '' Oh, doch Octavia. Ehrlich, ich würde alles für deine roten Haare und deine Sommersprossen tun.'' sagte ich und lachte sie an. '' Und woher willst du wissen, dass Alex in mich verliebt ist?'' fragte ich sie und legte den Kopf leicht schief. '' Ganz einfach..'' fing sie an. '' Er hat dich vorhin Hübsche genannt, weißt du noch? Das hat er noch nie zu mir gesagt, dass hat er nur gesagt, weil du da warst und auch am Tor... wie er dich angesehen hat..'' '' Hm... auch wenn er in mich verliebt ist, was ist, wenn ich gar nicht mit ihm zusammen sein will?'' Octavia lächelte kurz und schaute wieder zu Boden. So saßen wir da, schweigend, den Vögeln lauschend. Ich weiß nicht, wie lange wir da saßen, aber nach einer gewissen Zeit bekam ich Hunger und wir gingen zum Speisesaal. Man konnte sich ein Tablet nehmen und sich das Essen einfach nehmen. Mit unserem Essen in den Händen, gehen wir zu einem Tisch und setzten uns. Es gesellten sich noch andere Schüler zu uns. '' Hey, ich bin Vera und das ist mein Bruder Senri.'' sagte ein Mädchen, mit knall pinken Haaren. '' Hey.. '' sagte ich mit leiser Stimme. '' Du bist Silver, oder?'' Ich nickte. '' Alex hat Senri und mir von dir erzählt, dass du im Wald gegen ihn gewonnen hast.''erzählte Vera und setzte sich. ''Respekt, das hat noch niemand geschafft. Ich bin schon unzählige Male gegen ihn angetreten, aber immer war er als erster durchs Ziel.'' sagte Senri und setzte sich ebenfalls. ''Er hat mit Anderen über mich gesprochen...'' sagte ich so leise, dass es niemand hören konnte. Ich schaute die Beiden an und bemerkte erst jetzt, dass sie Zwillinge waren. '' Wow, euch gibt es ja doppelt.'' sagte ich und lachte die beiden an. '' Jep, doppelt hält länger.'' mischte sich Octavia ein. '' Da ist was dran.'' sagte ich und grinste. '' Es kamen noch andere an den Tisch. Ich muss gestehen, dass die meisten ganz nett waren. Da wäre einmal Zombey, ein Junge mit silbernen Haaren und Eis blauen Augen. Er machte einen sehr ruhigen Eindruck und sagte nicht viel. Jasper, ein aufgedrehter Typ mit roten Haaren und grünen Augen und zum Schluss wäre da noch Hope. Eine sehr kleine und ruhige Person. Sie war die Jüngste von uns allen, aber das schien sie nicht weiter zu stören. Nach dem Essen gingen wir alle auf unser Zimmer. Zombey und Jasper wohnten mit im Obsidianschwarz. Als wir drei ins Zimmer kamen, grinste Alex mich an. Er saß auf seinem Bett und schrieb irgendwas. ''Guten Tag, mylady.'' sagte er, hörte aber nicht auf zu schreiben. ''Guten Tag, mylord.'' sagte ich zu ihm und wir grinsten uns wieder an. '' Äh.. mylady, mylord? Wo kommt ihr den her? Aus dem Mittelalter?'' rief Jasper und setzte sich auf sein Bett. '' Hm... eine interessante Frage, die sie da stellen, mein Herr.'' antwortete Alex. Jasper lachte nur und schüttelte den Kopf. Ich gesellte mich in mein Bett und fing ein bisschen an zu zeichnen. '' Ist das dein Schwert, Silver?'' fragte Jasper mich und schaute zu meinem Schwert, das noch am Schrank lehnte. '' Ja, das hat mein Vater für mich geschmiedet zur Verteidigung.'' ''Darf ich es mir mal genauer anschauen?'' ''Klar, nur zu.'' sagte ich zu ihm und widmete mich wieder meiner Zeichnung. '' Wow, tolle Verarbeitung und tolle Feinarbeit. Dein Vater muss ziemlich geschickt sein.'' ''Naja, das war er... er konnte Silber kontrollieren...'' sagte ich und versuchte meine Trauer zu verbergen. ''Wieso hast du denn ein Schwert, wenn du einen inneren Wolf hast, der dazu noch flink ist?'' fragte Alex mich. Ich beugte mich über mein Bett, damit ich ihn sehen konnte. '' Wer weiß, vielleicht habe ich ja den Wolf irgendwann nicht mehr und dann bräuchte ich ein Schwert.'' antwortete ich ihm und grinste. '' Ich glaube nicht, dass man irgendwann seinen Dämon nicht mehr hat.'' sagte Zombey, der auf seinem Bett saß und seine Gitarre stimmte. '' Find ich auch.'' sagte Jasper, der immer noch mein Schwert beäugte. '' Lieber hab ich mein Schwert, wenn ich es nicht brauche, als wenn ich es brauche und dann nicht habe.'' Alex schüttelte den Kopf. ''Wie sie meinen, mylady.'' Auf einmal fing Zombey an Gitarre zu spielen. Wir alle schauten ihn an. ''Was? Stört das? Ich kann auch draußen spielen.'' Nein, spiel ruhig weiter.'' Ich verwandelte mich zum Wolf und fing an zu der Gitarre zu heulen. Es hörte sich gar nicht schlecht an. Alex fing an im Takt auf dem Tisch zu klopfen und Jasper hörte unserer Musik einfach nur zu. '' Wow, wenn wir jetzt noch Fawn hätten, wäre das echt genial.'' Alles verstummte. '' Wer ist Fawn?'' fragte ich nachdem ich wieder ein Mensch war. '' Eine über empfindliche Person, die zwar gut Geige spielen kann, aber auch jeden Kerl nimmt.'' ''Genau wie ihre Freundin, Lillith.'' '' Okay, also würdet ihr mir von ihr abraten?'' ''Jep, auf jeden Fall, mylady. Man braucht die nicht als Freundin. Du schon gar nicht, du hat ja mich... ich meine uns! Du hast ja uns!'' Alex errötete und lehnte sich an die Wand, damit ich ihn nicht mehr sehen konnte. Ich lachte auf. '' Ja, das hab ich.'' ''Was zeichnest du ja eigentlich?'' Ich zeigte Jasper die Zeichnung, es war ein Wolf mit einem Falken. '' Wow, dass sieht echt mega aus. Wie hast du gelernt, so zu zeichnen?'' ''Hm.. ich weiß nicht, ich kann es einfach.'' '' Ich will es auch sehen!'' Ich reichte Alex die Zeichnung, dabei berührten sich unsere Hände, ich weiß nicht, aber irgendwie hatte ich ein leichtes Bauchkribbeln. '' Wow... bin ich das..?'' ''Um ehrlich zu sein, ja... magst du es?'' '' Nein... ich liebe es!'' ich rahme es ein und hänge es in den Flur draußen!'' ''Nein, dass tust du nicht!'' '' Halt mich doch auf..'' ich konnte hören, dass er grinste. '' Kann ich es wenigstens noch zu Ende zeichnen?'' '' Ja, aber dann rahme ich es ein!'' '' Du könntest doch in die Zeichen- Ag gehen, Silver.'' schlug Zombey vor. '' Hm... ich weiß nicht, ich zeichne eher für mich statt für andere...'' ''Okay, war ja nur ein Vorschlag, alles gut.'' Ich lächelte Zombey an. '' Ich kann ja da mal vorbei schauen.'' Was für Dämonen seit ihr eigentlich?'' '' Das sollte meine Haarfarbe eigentlich schon verraten.'' '' Hm..'' Ich schaute Jasper an. Er hatte genauso rote Haare, wie Octavia und sogar Sommersprossen. '' Ein rotes Eichhörnchen?'' ''Was!'' Jasper war entsetzt. '' Ich bin ein Fuchs, du Eichhörnchen.'' '' Wäre meine zweite Wahl gewesen und du Zombey?'' '' Ich bin eine Python, allerdings eine giftige.'' ''Okay, klingt interessant und was hast du für ein Element, Alex?'' '' Ich kann Schallwellen erzeugen und sie, mylady?'' Nun ja, wie soll ich sagen... ich hab mehr als ein Element..'' Alle schauten mich an. '' Wie bitte!'' Alex, kam zu mir aufs Bett. '' Wie geht den das, mylady?'' Er schaute mir direkt in die Augen, ich schluckte. ''Ich weiß es nicht... es war einfach schon immer so..'' ''Beweis es.'' hackte Alex nach. ''Naja, das ist nicht so einfach... ich sehe Visionen.. und die kommen einfach so und ich kann das Wetter beeinträchtigen.'' ''Das sind zwei völlig unterschiedliche Elemente... wie geht so etwas?'' ''Ich weiß es nicht, Jasper. Es ist einfach so...'' ''Leute, es ist okay...'' ich konnte nicht glauben, dass Alex das gerade gesagt hatte. ''Okay, ich muss mal eben raus..'' ich kletterte an Alex vorbei doch er hielt mich an der Hand fest. ''Mylady, alles okay?'' '' Ja, mir geht es gut... ich muss nur... weg...'' er ließ mich los und ich ging aus dem Zimmer.

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    ''Ich habe sie gesehen, Meister.'' ''Gut gemacht, Shenzi. Es wird nicht mehr lange dauern, bis ich sie in die Finger kriege. Halte sie weiter im Auge!'' ''Ja wohl, Meister...''

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    Ich ging in den Wald, ich musste einfach mal in Ruhe nachdenken.'' Konnte es echt sein, dass Alex mich liebte? Ich war gerade Mal wenige Stunden hier...'' Plötzlich sehe ein weinendes Mädchen... es blutet.. es schreit... hinter ihr ein Mann... seine Hände sind blutverschmiert... er lacht gehässig... was war das..? Eine Vision? Ich sank auf dem Boden... mein Kopf zwischen den Händen.. die Augen geschlossen... diese Bilder.. sie sollen aufhören... das Mädchen sieht sich um... ein blutiger Falke... ein blutiger, weißer Wolf... beide tot... plötzlich wurde mir klar, ich war dieses Mädchen... eine Hyäne kam angerannt... diese Hyäne! Das ist die aus dem Wald... sie kratze mir quer übers Gesicht... der Mann schreit sie an... er macht eine Handbewegung und ich stand auf... als würde er mich kontrollieren... es fließt Blut... ich schreie.. und falle wieder zu Boden... der Mann schreit mich an... ich stehe wieder auf... er greift mir in den Rücken... ich schreie, weine... er nimmt eine leuchtende Aura heraus... und saugt sie auf... ich falle zu Boden... es fließt Blut... ich höre eine Stimme.. sie schreit meinen Namen... ich hebe meinen Kopf leicht in die Höhe und sehe Alex... er rüttelt an mir... und schreit meinen Namen... ich sehe ihn verschwommen... alles wird schwarz...

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    ''Sie war so wunderschön... was war nur mit ihr passiert? Ich kam näher an ihr Bett, strich ihr eine Strähne aus dem Gesicht. Lehnte mich zu ihr und küsste sie auf ihre weichen Lippen. Dies war das erste und das letzte Mal, dass ich sie küsste. Sie würde nie mit mir zusammen sein wollen... niemand wollte das. Auch, wenn sie ein Bild von mir in Falkengestalt gezeichnet hat, dass hatte nichts zu bedeuten. '' Alex, kommst du bitte?'' die Direktorin bat mich, mit ihr zu kommen. So folgte ich ihr und verließ Silver. Ich schaute noch einmal zu ihr und ging dann aus dem Raum.''

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    Ich öffnete die Augen... was war passiert? Wo war ich? Ich versuchte mich aufzurichten.. aber vergebens. Ich fühlte mich, als ob jemand auf mir herum getrampelt wäre, mir tat alles weh. Ich schaute mich um, weiße Wände, Krankenbetten. Das hier musste die Krankenstation sein, aber warum war ich hier und wie spät ist es überhaupt? Eine Krankenschwester kam herein. '' Oh, du bist wach. Schön, da sind ein paar Leute, die mit dir sprechen wollen. Ich sage ihnen, dass du wach bist.'' ich nickte so gut es ging, wer wollte den mit mir sprechen? Vielleicht die Jungs aus meinem Zimmer. Zu meiner Überraschung kam Octavia rein. '' Silver! Ich habe gehört was passiert ist, bist du okay?'' '' Ja, mir geht es gut soweit... mir tut nur alles weh..'' '' Oje, ein Glück, dass Alex dir gefolgt ist.'' ''Was? Alex ist mir gefolgt?'' '' Ja, er hat dich in die Krankenstation getragen. Er steht übrigens draußen, er will mit dir reden.'' '' Okay... kannst du ihm sagen, dass er rein kommen kann?'' ''Klar, aber es darf dich momentan nur einer besuchen, also muss ich dann leider raus, aber wir reden später.'' mit diesen Worten verließ sie den Raum und ein paar Sekunden später kam Alex herein, er sah erleichtert aus, '' Hey, mylady.'' sagte er mit leiser Stimme und setzte sich neben mir auf das Bett.'' '' Wie geht es dir?'' Ich versuchte nicht ganz so gequält auszusehen. ''Naja, es ginge besser...'' '' Verstehe... was war den gestern mit dir los?'' '' Wie gestern? Wie lange war ich bewusstlos?'' '' Nun ja, so ungefähr 26 Stunden... du hast den ersten Unterricht verpasst, kannst ihn aber nach holen. Was war den los?'' '' Ich hatte eine Vision... das ist die schlimmste, die ich eh hatte und normalerweise reagiere ich auch nicht so.. es war wirklich noch nie so schlimm...'' '' Verstehe... erinnerst du dich, was passiert ist?'' ''Nein, nicht wirklich.. ich weiß nur noch, wie ich auf den Boden gesunken bin... und du dann irgendwann kamst... ist es echt wahr, dass du mich zu der Krankenstation getragen hast?'' Alex stieg die Röte ins Gesicht... '' Woher... woher weißt du das?'' '' Octavia hat es mir erzählt. Warum bist du mir gefolgt?'' ''... ich wollte mich vergewissern, dass mit dir alles okay ist... du wolltest plötzlich schnell raus.. lag das an mir..?'' '' Um Gottes Willen nein... es war... wegen Jasper... er hat so viele Fragen gestellt und...'' ich schaute auf meine Hände... '' Ich fand es sogar toll, dass du dich neben mich gesetzt hast...''Alex nahm meine Hand und schaute mich an. '' Silver...'' ich schaute zu ihm hoch. '' Ich weiß, wir kennen uns erst seit einem Tag aber... ich muss gestehen... ich hab mich in dich verliebt..'' er wurde etwas rot und schaute auf meine Hand, die immer noch in seiner lag. '' Alex..?'' er sah mich an. Ich beugte mich zu ihm rüber und küsste ihn. Er wirkte etwas überrascht. Ich nahm meine Lippen von seinen und flüsterte:,, Und ich habe mich in dich verliebt.'' Jetzt küsste er mich richtig, legte seine Hände um meinen Rücken und zog mich an sich. Ich hörte jemanden räuspern und löste mich von Alex. Es war die Krankenschwester, sie machte eine Geste, die wohl bedeutet, dass er gehen musste. Er gab mir einen letzten Kuss '' Hoffentlich bis später, mylady. '' ich lächelte ihn an und sah, wie er den Raum verließ. Ich musste mich einigen Tests unterziehen, um der Ärztin zu zeigen, dass es mir wieder gut ging. Ich wollte endlich aus diesem sterilisierten Raum weg.

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    Kapitel 8:
    Die Jungs waren ziemlich überrascht, als ich zur Tür rein bin. Alex ist gleich aufgesprungen und hat mich gedrückt. '' Na hoppla, da freut sich wohl jemand auf die Mylady.'' meinte Jasper zu Senri und musste dabei grinsen. ''Willkommen zurück, Wölfchen.'' flüsterte mir Alex ins Ohr. '' Hab ich jetzt einen neuen Spitznamen?'' '' Oh, ja. Du bist ab sofort mein kleines Wölfchen.'' mit diesen Worten küsste er mich sanft auf meine Lippen. Er nahm meine Hand '' Die Natur ist die beste Medizin, Wölfchen.'' ''Lasst euch von uns nicht aufhalten.'' '' Verführ die kleine mal so richtig!'' Alex schüttelte nur den Kopf und wir gingen aus dem Zimmer. Ich war immer noch etwas wackelig auf den Beinen, zum Glück half mir Alex das Gleichgewicht wieder zu finden. Viele Schüler grinsten uns an, andere weder rum guckten komisch, wenn wir Händchen haltend an ihnen vorbei liefen. Auf dem Weg nach draußen, trafen wir Avian, ein Lehrer, der so gut wie alles unterrichtete. Es war ungewöhnlich einen Centaur zu sehen, es wurde behauptet, dass alle ausgestorben seien, andere meinten, dass einige den Dämonenkrieg überlebt haben. '' Silver, richtig?'' ich nickte. '' Aufgrund, dass du auf der Krankenstation warst, hast du den Unterricht verpasst, du müsstest den heute noch nach holen. Kannst du in einer halben Stunde bei mir im Büro erscheinen? Dann hast du noch genug Zeit mit Alex.'' Klar, kein Problem.'' '' Gut, dann bis gleich.''so mit lief er weiter.
    Alex und ich lagen im Gras und genossen die Sonne, immer noch Händchen haltend. Er hatte recht: die Natur ist echt die beste Medizin. '' So, kleines Wölfchen... du musst zu Avian.'' '' Ach echt? Jetzt schon?'' ich schaute ihn traurig an. '' Leider ja, ich kann dich ja noch zum Büro begleiten.'' ich nickte ihm zu.
    ''So, da wären wir. Er erzählt nur, was dieses Jahr so alles passiert usw. Ich warte hier draußen auf dich, mein kleines Wölfchen. Wir küssten uns ein letztes Mal, es war ein langer Kuss, ich könnte Stunden mit ihm hier stehen, aber das ging leider nicht. '' Na dann, bis gleich.'' mit diesen Worten ging ich ins das Büro. Es war sehr rustikal eingerichtet, ein roter Teppich lag auf dem Boden und an den Wänden hingen sehr alte Gemälde, es gab viele Schränke mit Büchern darin. Ich schaute zu Avian, der lesend vor einem Regal stand. Er bemerkte wohl nicht, dass ich reingekommen war. Ich räusperte mich und er drehte sich lächelnd um. '' Ah, Silver. Tut mir leid, dass ich dich nicht gleich bemerkt habe. Bitte, setzt dich.'' Er machte eine Handbewegung zu den Stühlen, die vor dem Schreibtisch standen. Ich folgte seiner Anweisung und schaute ihn neugierig an.'' Was hab ich den so verpasst?'' '' Silver... ich will mit dir nicht über den Unterricht reden, sondern darüber was du im Wald gesehen hast...'' Er schaute mich ernst an. '' Ich ähm... woher wissen Sie davon?'' '' Alex hat mich informiert, ich war der Erste, der ihm über den Weg gelaufen ist. Silver, du sollst dich auf keinen Fall bedrängt fühlen... wenn du nicht willst, dann ist das halt so...'' er wollte noch etwas sagen, aber ich unterbrach ich. '' Blut... ich habe viel Blut gesehen...'' fing ich an, und schaute zu Boden, die Tränen liefen mir über die Wangen. '' Okay, und dann?'' Avian reichte mir ein Taschentuch. '' Ich hab mich gesehen... schreiend, weinend, voller Blut... und dann... dann... ein Mann stand hinter mir, blutverschmiert und lachend... eine Hyäne kam angerannt und kratzte mir quer übers Gesicht... der Mann schrie sie an... dann bewegte er seine Hände... und ich stand auf... er nahm eine leuchtende Aura aus mir... und...'' ich konnte nicht weiter erzählen. Es flossen weitere Tränen und ich saß schluchzend auf dem Stuhl. '' Okay, Silver. Es ist alles in Ordnung. Wir finden raus, wie wir dir helfen können und wir finden heraus wer dieser Mann ist.'' ich sah zu ihm auf, meine Augen waren rot und gläsern. '' Ich... habe Alex gesehen... als Falke... er war tot... und einen weißen Wolf.. ebenfalls tot...'' ich schaute wieder zu Boden. '' Silver, das wird nicht passieren, dass verspreche ich dir.'' er stand plötzlich hinter mir und fasste mir auf die Schulter. Plötzlich hörte ich wieder Schreie. Ich riss die Augen auf und sah etwas neues... ein Centauer... er kämpft.. Blut... überall Blut... es riecht nach Tod... überall tote Dämonen und Menschen... ''Diese Bilder... sie sollen aufhören!'' ich schrie und hielt wieder meinen Kopf zwischen den Händen. Ich krampfte mich auf mich Stuhl zusammen, die Tür ging auf, es war Alex. Ich konnte mich nicht bewegen... der Schmerz... er war zu groß... ich schaute mich auf dem Schlachtfeld um... der Centauer... es war Avian.. er kämpfte gegen den Mann... die Hyäne... sie spielte mit der Leiche von Alex... ich wollte zu ihm... doch ich konnte mich nicht bewegen... ich schreie, dass sie weg gehen soll... Blut... überall Blut... Ich kam wieder in die wirkliche Welt... Alex schrie meinen Namen und rüttelte wieder an mir. ''...SILVER! SILVER!'' Er schaute mich an, völlig in Panik... ich schaute in seine wunderschönen grünen Augen. Sie verschwammen vor mir... es wurde wieder alles schwarz. Ich öffnete die Augen, wo war ich? Wo war der Mann... und die Hyäne? Kein Blut? Ich bekam Panik, sah mich hektisch rum, wollte schreien, doch Alex schaute mich an und hielt mich an den Schultern fest. '' Silver! Es ist alles gut, du bist in Sicherheit! Silver, hey! Schau mich an. Ich bin hier.'' Ich schaute ihn an und beruhigte mich. Ich hatte wieder eine Vision... ''Das haben wir mitgekriegt... alles okay?'' '' Ja, mir geht es gut.. ich will einfach nur ins Bett...'' ich wollte aufstehen, doch Avian hielt mich zurück. '' Du kannst noch nicht gehen, erzähle mir erst was passiert ist.'' '' Wieso wollen Sie das wissen? Ich will darüber nicht reden...'' '' Es ist wichtig, dass ich das wisse. Denn nur so kann ich dir helfen.'' Ich schaute ihn an. ''... ich habe Sie gesehen... Sie haben mit dem Mann gekämpft, auf einem Schlachtfeld... '' erzählte ich mit kalter Stimme und senkte den Kopf. '' Gut, hattest du vorher schon solche Visionen, außer im Wald natürlich. '' Nein, sie waren vorher noch nie so schlimm und den Mann sehe ich auch zum ersten Mal, seit ich dieser Hyäne begegnet bin.'' '' Du hast die Hyäne schon einmal getroffen? Wann und wo?'' Im Wald gestern, als Alex und ich das Wettrennen gemacht haben.'' ''Okay, hat die Hyäne irgendetwas mit dir gemacht?'' '' Naja, nicht wirklich... sie hat mich angeguckt und war dann plötzlich weg..'' '' Okay, gut. Silver, ich glaube ich kann dir helfen.'' ''Echt?'' ich hob den Kopf.'' '' Ich bin ein Magier und ich kenne einen Zauberspruch, der uns hilft, zu sehen, was du siehst und somit können wir die vielleicht helfen.'' '' Und was geschieht dann mit mir?'' '' Nun, ja. Ich sage den Spruch auf, du schließt die Augen und denkst an die Visionen. Es könnte vielleicht etwas wehtun.'' '' Okay, dann... lass es uns versuchen...'' Er sagte irgendwelche lateinischen Wörter, hielt die Hände an meinem Kopf. Ich hatte die Augen geschlossen und musste ihm vertrauen, was mir sehr schwer fiel. Ich hatte furchtbare Kopfschmerzen, aber es schien anscheinend zu funktionieren, den Avian lachte. Für mich waren es Stunden, für die anderen Minuten. Mein Kopf schmerzte höllisch. '' Hier, das hilft.'' Avian hielt mir eine Pflanze mit lilanen Blüten hin. '' Schluck sie im Ganzen.'' Ich guckte ihn angewidert an, nahm sie aber und schluckte sie. '' Tut mir leid, Silver, das du das alles mit machen musst.'' '' Was tut man nicht alles, um diese Visionen endlich weg zu bekommen...'' Avian schaute mich erstaunt an. '' Was ist?'' ''Silver... ich hab nie gesagt, dass ich sie weg machen werde. Ich habe gesagt, dass ich dir helfen werde, damit du weißt, was du da siehst.'' Ich sah ihn genervt an. '' Ernsthaft! Ich mach das alles, weil ich dann weiß, wen ich da sehe? Das ist doch nicht dein ernst!'' '' Silver... bitte.'' ''Nein! Ich werde mich nicht beruhigen! Ich habe kein Bock auf mehr auf diese ganze Scheiße hier! Ich bin gerade mal 2 Tage hier und hab jetzt schon kein Bock mehr auf dieses scheiß Internat!'' Avian und Alex schauten mich traurig an. '' Gawd...'' ich ging schnurstracks aus dem Büro nach draußen. Alex wollte mir hinterher doch Avian stoppte ihn. ''Lass ihr etwas Zeit...'' draußen angekommen, lief ich sofort zum Wald. Nichts hilft gegen Wut besser, als zu laufen. Ich verwandelte mich in meinen eigentlichen Körper und rannte los. Nach einer Weile hielt ich an, um zu sehen, wo ich war. Ich sah mich um und da war sie! Die Hyäne. Sie wollte abhauen, doch ich rannte ihr hinterher. Sie rannte zu einem Fluss, überquerte ihn und lief weiter zu einem Höhleneingang. Dumm von ihr, mich zu ihren Versteck zu führen... Ich folgte ihr in die Höhle hinein. Es war dunkel, überall Spinnenweben und Fledermäuse hingen an der Decke. Ich schlich ihr hinterher, offenbar dachte sie, dass ich umgedreht wäre. Ich folgte ihr in einen Raum und da stand er! Der Mann aus meinem Visionen! Oh nein, ich war zu laut gewesen... den nun schaute er mich an. Ich konnte mich nicht bewegen, was war nur los? Meine Beine gehorchten mir nicht mehr. Sie liefen von ganz alleine. Ich winselte. Was würde er mit mir machen, wenn ich bei ihm war? Mich zurichten, wie in meinen Visionen? Ich war bei ihm. Er lachte gehässig und sperrte mich in einen Käfig. '' Da bist du ja endlich.'' er hatte eine düstere, raue Stimme, dass sich bei ihrem Klang mein Fell sträubte. Ich fletschte die Zähne und knurrte ihn an. Die Hyäne lachte sich am Ende der Höhle kaputt. '' Wer wird denn hier gleich so unfreundlich? Lass uns doch wie normale Personen reden.'' er grinste und starrte mir in die Augen. Ich zog den Schwanz ein und winselte. '' Wird es bald!'' schrie er mich an und ich zuckte zusammen. Ich wusste nicht, was ich tun sollte. Ob ich ängstlich oder mutig sein sollte. Ich verwandelte mich in meine menschliche Gestalt, schaute ihn aber nicht an. '' Na, endlich. So, Silver... Silver... hast du dich je gefragt, warum du Silver heißt? Wegen deinen Augen? Woher sollten deine Eltern gewusst haben, dass du silberne Augen hast, wenn sie bei der Geburt geschlossen waren?'' Ich zuckte zusammen. '' Weiß ich etwa was, was du nicht weißt?'' er schaute mich grinsend an. '' Na los! Sag etwas.'' Er hämmerte gegen den Käfig. Ich verkrampfte mich weiter zusammen. '' Na gut, dann bleibst du halt hier.'' '' Woher kennst du mich..?'' flüsterte ich. '' Wie bitte? Ich hab dich nicht verstanden.'' ''Woher kennst du mich?'' wiederholte ich etwas lauter. '' Nun ja, sagen wir, ich bin ein alter Freund der Familie.'' er grinste. Hast du dich jemals gefragt, warum du zwei Elemente besitzt?'' Ich schwieg. '' Na gut, dann halt auf die harte Tour. Lassen wir das Wölfchen ein bisschen leiden.'' er ging. Ich schaute ihm hinterher, ich musste hier irgendwie raus.

    9
    Kapitel 9:
    Ich lief das Zimmer auf und ab, wo war sie nur? '' Alter, reg dich ab, sie kommt sicher bald.'' Genau, Alex. Zombey hat Recht.'' Ich schaute sie besorgt an. '' Ihr hättet sie erleben müssen, sie war echt sauer.'' ''Ich weiß, wer uns helfen kann!'' ich schaute Jasper an. '' Ach ja? Und wer?'' '' Lumina, aus Saphirblau!'' Wenig später klopfte ich an der Tür von dem Zimmer, in dem Lumina sich befand. Elsa, einer der Mitbewohnerinnen von Lumina, machte die Tür auf. '' Hey Elsa, ist Lumina da?'' Sie nickte nur und rief sie. '' Heii Alex, was gibt es?'' '' Wir brauchen dein Wolfsgespür. Silver, die Neue ist verschwunden.'' Sie schaute mich einfach nur an. '' Hast du irgendeine Sache, die nach ihr riecht? Zum Beispiel Kleidung oder so.'' Ich nickte und lief schnell in mein Zimmer an Silvers Kleiderschrank. Fragend stand ich davor. '' Öhm...'' Ich nahm irgendeine Jacke und stand wenig später wieder vor Lumina. '' Perfekt!'' sie verwandelte sich in ihre wahre Gestalt, ein Polarwolf. Ich hielt ihr die Jacke vor die Nase und sie rannte los. Sie führte mich zum Wald. ''Warum bin ich da nicht früher drauf gekommen?'' Unsere Suche endete am Fluss. '' Hier hört die Spur auf. Das Wasser hat den Geruch weggewaschen.'' '' Hm...'' ich schaute mich um. '' Guck mal, da!'' ich deutete auf einen Höhleneingang. Leise gingen wir in die Höhle hinein, man weiß ja schließlich nie, ob da jemand drin wohnte. Als wir drinnen waren, schauten wir uns aufmerksam um. '' Guck mal, Pfotenabdrücke, gleich zwei Arten. Wir sind glaube richtig.'' Kurz darauf hörten wir Schreie. ''Das ist Silver!'' Ich rannte los, hoffentlich war es nicht zu spät und da sah ich sie: komplett voller Blut... sie lag am Boden, bewusstlos. ''Silver!'' ich rannte zu ihr. '' Oh, Silver...'' Ich sah aus dem Augenwinkel eine Gestalt; ich drehte mich um und sah einen Mann, er war in komplett schwarzen Klamotten. '' Was hast du mit ihr gemacht!'' schützend stellte ich mich vor ihr. ''Das Gleiche, was ich gleich mit dir machen werde!'' er streckte seine Hand nach mir aus, kurz darauf liefen drei Schattengestalten auf mich zu. Ich wehrte sie mit einer Schallwelle hab und nutzte den Moment, um mit Silver zu flüchten. Ich legte ihr die Jacke um, hob sie hoch und rannte, so schnell ich nur konnte. Lumina hatte vor dem Eingang gewartet und so rannten wir beide zurück zum Schloss. Auf gar keinen Fall wollte ich, dass Avian sie wieder ausfragte, deswegen brachte ich sie in unser Zimmer. Lumina rannte vor, um mir Platz zu machen. Im Südflügel angekommen rannte ich zu Obsidianschwarz, stoß die Tür auf und legte sie auf mein Bett. '' Ich weiß, wer uns helfen kann!'' Lumina rannte zu einer anderen Zimmertür. Kurze Zeit später kam sie mit Fina, einem Drachendämonen ins Zimmer gestürmt. Fina kniete sich vor mein Bett und begann Silver zu heilen. Sie war zwar immer noch bewusstlos, aber wenigstens nicht mehr verwundet. '' Danke, Fina.'' '' Kein Problem, nützlich, wenn man den einzigen Drachendämonen, den es noch gibt, als Freundin hat.'' somit verschwand sie wieder. '' Dann lass ich euch mal alleine.'' und so ging auch Lumina aus dem Zimmer. Erst jetzt bemerkte ich, dass Zombey und Jasper gar nicht da waren. Ich legte mich neben Silver und schlief irgendwann ein.

    10
    Kapitel 10:
    Ich öffnete die Augen, es war mitten in der Nacht. ''Wo war ich?'' ich schaute mich um und sah, dass Alex neben mir schlief. Er war so süß. Jasper und Zombey schliefen auch in ihren Betten. ''Wie bin aus dieser Höhle rausgekommen und was ist das mit diesem Mann und der Hyäne?'' Ich legte mich wieder hin und kuschelte mich an Alex. Ich wachte auf, die Sonne schien mir durchs Fenster ins Gesicht. Alex war nicht mehr da und auch die anderen waren aus ihren Betten verschwunden. Ich schaute auf die Uhr, die im Zimmer hing. '' 9:54 Uhr. Der Unterricht hat schon angefangen und ich habe ihn wieder verpasst.'' Neben mir lag ein Block mit einer Nachricht. '' Ich habe der Direktorin gesagt, dass du dich nicht fühlst, du kannst dich heute etwas entspannen. Komme gleich nach dem Unterricht zu dir. Hoffe dir geht es besser. Kuss Alex.'' ich musste lächeln, als ich die Nachricht las. '' Hm... ich bleib heute am besten drinnen, sonst könnte es sein, dass ich Avian begegnete und darauf hab ich keinen Bock.'' Ich zog mir eine zerrissene kurze Hose, ein Top mit einem Traumfänger darauf und meine schwarzen Boots an, kämmte mir meine Haare und band sie zusammen. Ich schlich den Flur entlang zu Küche, ich hatte das Gefühl ich verhungere jede Sekunde, wenn ich nicht gleich was zu essen bekäme. In der Küche angekommen, schnappte ich mir etwas zu Essen und zu Trinken und schlich wieder zurück in mein Zimmer. Ich setzte mich an den Tisch, schaute aus dem Fenster und aß meine Brötchen. Danach zeichnete ich. Ich zeichnete den Mann, die Schattengestalten, die Hyäne und mich, wie ich da auf dem Boden lag, voller Blut, schreiend. Mein Stift flog über das Papier, ich konnte ihn nicht aufhalten. Ich betrachtete mein Werk, ich überlegte, ob ich es Avian zeigen sollte, aber was, wenn er mich wieder ausfragte und wieder meine Visionen sehen wollte oder ich wieder eine bekam? Ich schaute auf die Uhr, 12:16 Uhr. Mir fielen meine Kopfhörer ins Auge, ich steckte sie an mein Handy, setze sie auf und schaltete die Musik ein und tanzte wild durchs Zimmer, fühlte mich einfach frei. Meine Mitbewohner kamen erst in eineinhalb Stunden, bis dahin konnte ich mich verhalten, wie mir gerade war, ohne dass es jemand mit bekam. Leider hatte ich Unrecht, sie kamen früher, als erwartet. Ich weiß nicht, wie lange sie schon in der Tür standen, jedenfalls schauten sie mich komisch an, kurz dafür einen Lachanfall zu bekommen. Mir stieß die Röte ins Gesicht, ich stand einfach nur da, mit dem Handy in der Hand. '' Da ist aber einer sehr begabt im Tanzen.'' Jasper klopfte mir auf die Schulter. '' Ist das BMTH?'' ich nickte. '' Das ist eine coole Band!'' strahlte Zombey. Ich bekam nicht mit, dass Jasper an den Tisch gegangen war, wo meine Zeichnungen lagen, denn ich schaute Alex an, wie er immer näher kam, mich umarmte und leise in mein Ohr flüsterte:,, Ein Glück geht es dir gut, ich hatte Angst um dich, dass du es nicht schaffst... du hättest dich sehen müssen, wie du da lagst..'' ich begann bei seinen Worten an zu weinen, Tränen liefen mir über die Wangen. Alex schaute mich an, kam immer näher an mein Gesicht und küsste mich. Seine Zunge berührte meine und ich bekam eine Gänsehaut. Er schaute mich wieder an. '' Du siehst aus, wie ein Waschbär.'' schmunzelte er. Ich wurde rot und rannte ins Badezimmer. Er hatte Recht, ich sah echt aus wie ein Waschbär. Durch die Tränen war meine Schminke verlaufen und da ich meine Augen immer schwarz schminkte, hatte ich Waschbäraugen bekommen. Ich ließ die Waschbäraugen verschwinden und ging aus dem Bad. Jasper hielt mir mein Bild vor die Nase. '' Was ist das? Silver, was ist das!'' ''Das... das ist von gestern... es hat sich quasi selbst gezeichnet..'' '' Jasper, entspann dich.'' er schaute Zombey an. ''Zombey, sieh dir dieses Bild doch mal an. Das ist krank!'' ''Nein, Jasper, es ist einfach nur grauenvoll, wie du dich darüber aufregst.'' Jasper schaute ihn fassungslos an, drückte ihm das Bild gegen seine Brust und verließ aufgebracht das Zimmer. '' Tut mir leid, Silver. Jasper kann es nicht ertragen, wenn seine Freunde leiden und ihren Schmerz so verarbeiten. Er hatte eine Schwester mit Depressionen, sie hat auch ihren Schmerz durchs zeichnen verarbeitet und Jasper hat diese immer gesehen, sie hat sich am Ende umgebracht, sein dem hat er Angst, dass sowas noch einmal passieren kann und seitdem reagiert er auf solche Bilder.'' Er gab mir meine Zeichnung wieder, was durch Jasper leicht verknittert ist, ich schaute es an. '' Aber du bist begabt, dass muss man sagen.'' er lächelte mich an und ich lächelte zurück.

    11
    Mit Kopfhörern im Ohr, saß ich am Wasser und schaute in die See, versunken in meiner eigenen Welt. Ich dachte über mein Leben vor dem Internat nach, war es besser oder schlimmer, als dieses? Hier konnte ich zwar sein, wie ich war, hatte aber doch diese Visionen, die mir mehr Schmerzen hinzufügten, als meine ehemaligen Mitmenschen. Ich sah eine neue Gestalt im Wasser, ich nahm einen der Ohrstöpsel raus und schaute hinter mich. Es war Avian, der auf mich herab schaute. '' Silver, ich wollte mich entschuldigen, was gestern passiert ist.'' Er setzte sich neben mich. '' Ich hätte nie erwartet, dass es so kommen würde. Du weißt gar nicht, wie leid mir das alles tut.'' er schaute mich an. Ich antwortete nicht und er sprach weiter. '' Ich habe gehört, was gestern in dieser Höhle passiert ist. Ich habe mich mal über diesen Mann schlau gemacht.'' Er hielt mir ein altes, großes Buch hin; ich schaute es kurz an, dann ihn und dann wieder ins Wasser. '' Du kannst ja mal reinschauen.'' er legte es neben mich und ging. Wenig später setzte sich ein Mädchen neben mich; sie hatte dunkle, kurze Haare und eisblaue Augen. '' Silver, richtig?'' ich nickte. ''Cool, ich bin Lumina. Ich hab Alex gestern geholfen dich zu retten. Geht es dir soweit gut? Du warst heute nicht im Unterricht.'' sie schaute mich besorgt an. '' Mir geht es soweit gut, danke...'' '' Lustig, dass du Silver heißt, ich habe nämlich das Element Silber.'' sie grinste. '' Schön für dich.'' antwortete ich kühl. ''Okay, verstehe schon.'' sie erhob sich und ging. '' Lumina, warte. Tut mir leid, ich bin momentan nicht wirklich gut drauf...'' gab ich zu. '' Mich muntert immer Musik auf. '' sie setzte sich wieder. '' Hab ich schon versucht, ich bin wild durch das Zimmer getanzt, hat nicht viel gebracht.'' ich schaute zu Boden. ''Warst du schon im Musikzimmer?'' ich schüttelte den Kopf. ''Gut, dann gehen wir da jetzt hin.'' sie nahm meine Hand und riss mich vom Boden.
    Nun standen wir hier, vor einer hölzernen Tür mit Noten darauf. Lumina öffnete die Tür und als erstes was man hörte war jemand, der auf einer Geige spielt. ''Wow, das klingt echt schön.'' ich lukte durch die Tür. ''Das ist Fawn, sie ist so gut wie immer in dem Raum.'' Lumina ging rein und ich hinterher. '' Oh, wen haben denn da? Die Neue, die Aufmerksamkeit haben will und deswegen auf armes kleines Ding spielt.'' ein Mädchen mit langen blonden Haaren schaute mich genervt an. '' Aber... das ist doch gar nicht so...'' '' Ach und sie erzählt rum, dass sie anscheinend zwei Elemente besitzt...'' das Mädchen lachte auf. Fawn hörte auf zu spielen. '' Lilith es reicht...'' Lillith schaute Fawn nur überrascht an. '' Du hältst also zu ihr, als zu deiner besten Freundin?'' '' Du weißt ganz genau, dass das gar nicht so ist. Aber du kannst nicht einfach Sachen behaupten, die gar nicht stimmen.'' Ist das gerade echt passiert? Hatte mich Fawn echt in Schutz genommen? Die Fawn, von der mich Alex und die Anderen gewarnt haben? ''Silver, alles okay?'' '' Ja, mir geht es gut..'' ich sah mich im Raum um und sah ein schönen schwarzen Flügel, der direkt am Fenster stand. Ich ging zu ihm hin und beäugte ihn. '' Ich würde so gerne Klavier spielen können.'' ich hörte Lumina nicht zu, ich war wie hypnotisiert. Ich setzte mich vor das Klavier und fing an zu spielen. Es fühlte sich an, wie damals, als ich noch Zuhause war. Lumina schaut mich nur erstaunt an. ''Was?'' '' Du kannst... Klavier spielen? Meine Schwester konnte es auch... sie hat immer das Stück gespielt, das du gerade gespielt hast.'' ''Echt? Es kann gar nicht sein, ich habe mir das selbst ausgedacht...'' nachdenklich schaute ich auf die Tasten. '' Was war dein Element..?'' ''Silber, wieso?'' '' Das hatte mein Vater auch...'' plötzlich er gab alles einen Sinn, dass was der Mann gesagt hatte, mit meinen Augen und jetzt das. '' Kann man hier irgendwo seinen Stammbaum sehen?'' ''Nicht, dass ich wüsste, warum?'' '' Weil ich glaube, dass wir Schwestern sind...''

    12
    Ende von Teil 1. Keine Ahnung, ob ich hier noch weiter schreibe, dass heißt aber nicht, dass ich sie nie zu Ende schreiben werde.

Kommentare Seite 1 von 1
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Avian ( von: Avian[AIIG] )
Abgeschickt vor 192 Tagen
Ich hab zwei Figuren xD Aber die ersten Sätze des zweiten Teils ist echt geil xD
Lugia5 ( von: Lugia5 )
Abgeschickt vor 203 Tagen
Mein Auftritt war sehr kurz.
Fawn ( von: Amarilla )
Abgeschickt vor 203 Tagen
Hihi ^^ ih glaube, du hast meine charakter gut getroffen... mach weiter so ^^