Vara - ein Abenteuer in Mittelerde

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2 Kapitel - 841 Wörter - Erstellt von: Queen of middleearth - Aktualisiert am: 2016-07-05 - Entwickelt am: - 440 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

In dieser Fanfiction geht es um eine junge Halbelbin, die bei einem Unglück alles verliert und dadurch in ein Abenteuer verwickelt wird.

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    Verloren

    Das erste was sie wahrnahm war der beißende Gestank nach Rauch, Blut und verbranntem Fleisch. Er stach ihr wie viele kleine Nadelstiche in die Nase. Dann der Schrei wie von einem kleinen Mädchen, ihrer Schwester. Sofort wurde sie hellwach, und riss ihre Augen auf. Das Zimmer brannte lichterloh. Die Flammen züngelten wie große rote Schlangen an den Wänden empor, und fraßen sich gierig in das trockene Holz. Sie sprang von dem Strohsack, auf dem sie schlief auf. Sofort wurde ihr schwindelig. Der schwarze Rauch stach in ihren Augen. Wo war ihre Familie? Sie stützte sich auf dem Tisch ab, ansonsten wäre sie hintenüber in die Flammen gefallen. Doch was war das? Auf der Tischplatte lag das Amulett, welches ihre Mutter früher immer getragen hatte. Ohne groß darüber nach zu denken steckte sie es in die Tasche ihres knielangen Kleides. Wo war bloß die Tür nach draußen? Sie kniff die Augen zusammen und versuchte in dem dicken Rauch etwas zu erkennen. Mittlerweile fiel ihr das Atmen immer schwerer. Wenn sie nicht bald hier herauskam war es aus mit ihr. Endlich erkannte sie schemenhaft die Umrisse einer Tür. Das musste sie sein. Sie stürzte darauf zu. Was war bloß passiert? Sie stolperte in die kühle Nacht hinaus, und wurde grob zur Seite gezerrt. Sie spürte wie ihr Kopf zurückgezerrt wurde, und sich etwas Kaltes in ihren Nacken bohrte. " Was haben wir den hier? Noch eine?", sagte eine raue Stimme nah an ihrem Ohr. Erst jetzt bemerkte sie das Szenario vor ihr. Ein großer Mann in Rüstung und mit langen, roten und ziemlich verfilzten Haaren, stand vor ihr. Er hielt einem anderen Mann ein langes schmales Messer an die Kehle, ihrem Vater. "Guck genau hin", raunte ihr der Mann hinter ihr ins Ohr. Ihr Vater sah sie an." Vara" . Dann plötzlich machte der Mann in Rüstung blitzschnell eine Bewegung, und der Kopf ihres Vaters rollte ihr vor die Füße.

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    Schmerz

    Vara schrie. Sie versuchte den Schmerz aus sich heraus zu brüllen, aber es klappte nicht. Tränen stiegen ihr in die Augen, und alles verschwamm und begann sich zu drehen. Sie spürte wie sie dem Griff des Mannes hinter ihr entglitt, und sie auf dem Boden zusammensackte. Alles wurde schwarz.

    Unsanft wurde sie an den Haaren wieder auf die Beine gezogen. Um sie herum standen mindestens 20 Männer. Ihre Kleider und Rüstungen hingen ihnen zerfetzt vom Leib herab, und einige hatten Schwerter und Äxte in den Händen. Hämisch grinsend betrachteten sie Vara. Der Mörder ihres Vaters, der unverkennbar der Anführer zu sein schien, trat einen Schritt auf sie zu. "Und was machen wir jetzt mit dir? Deine Familie ist tot. Verbrannt, Geköpft und mit einem Pfeil erschossen. Wie willst zu sterben?" Vara war alles egal. Alle die sie liebte waren tot. Sie hatte keine Angst. Wenn sie schon sterben musste, dann wenigstens mit ihrer Würde, mit ihrem Stolz. Sie würde keine Schwäche zeigen. Kalt sah sie dem Mörder entgegen. " Du dachtest wohl du könntest mir Angst einjagen. Da hast du dich aber gründlich geschnitten." Er grinste sie belustigt an. " geschnitten ist ein gutes Stichwort." Er zückte einen schmalen weißen Dolch, und kam noch näher. In seinen Augen lag ein seltsamer Glanz. "Du hast ein hübsches Gesicht. Wäre doch zu schade wenn dem etwas passieren würde." Dann setzte er den Dolch an ihre rechte Wange an. Es schmerzte. Vara konnte spüren wie das Blut an ihrem Gesicht herunterrann. " Schmerzt es?" fragte der Anführer. " Hättest du wohl gerne", fauchte Vara ihn an,"du kannst mir so viel das Gesicht zerschneiden wie du willst, es wird dir nichts nützen. Du bleibst ein feiger Schwächling ." Sie spuckte ihm in das unfassbar hässliche Gesicht. Das Grinsen war aus dem vernarbtem Gesicht entwichen. Purer Hass war in darin geschrieben. "Ich glaube, icg weiß was wir mit ihr machen. Wir töten sie nicht." Erstaunt sah ihn Vara an." Ihr wollt mich nicht umbringen?" Er blickte sie an. " nein." Der Anflug eines Lächelns überkam seine Lippen. " Wir bringen dich nach Mordor."

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queen of middleearth ( von: queen of middleearth )
Abgeschickt vor 296 Tagen
Danke
Lydia ( von: Lydia )
Abgeschickt vor 304 Tagen
Wirklich eine sehr interessante FF. Allein die Idee ist mal was besonderes! Es wäre schön wenn du einen 3. Teil schreiben würdest!