Springe zu den Kommentaren

Sinaria - Herr der Ringe 3. Teil

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
4 Kapitel - 3.502 Wörter - Erstellt von: Lydia - Aktualisiert am: 2016-07-01 - Entwickelt am: - 810 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

In den Minen von Moria passiert so einiges, der Tod Gandalfs erschüttert alle sehr. Doch gibt es ein einigermaßen fröhliches Wiedersehen mit ihrer besten Freundin. Doch die Vision die sie hatte wird bestätigt, Galadriels Spiegel hat die gleiche Botschaft für Sinaria…

    1
    1. Kapitel
    Da lag ich und die Blutung hörte langsam auf. Ich spürte den harten Boden auf dem ich lag und sah langsam auch was um mich herum geschah. Legolas hatte sein Gewandt zerrissen und mit dem Streifen meine Wunde verbunden. „Bei einem Orkpfeil blutet die Wunde meistens stärker. Außerdem muss das Gift raus!“, hörte ich jemanden sagen. „Hat sie eine Chance?“, fragte Aragorn. „Ja natürlich hat sie eine Chance!“, sagte Gandalf energisch, „Nur das Gift sollte schleunigst raus!“ „Wir brauchen Wasser!“, sagte Legolas. Kurz darauf spürte ich wie jemand Wasser in die Wunde schütte um sie zu reinigen. Ich schrie auf, das brannte! Langsam verebbte der Schmerz wieder und ich sah Legolas neben mir. Besorgt schaute er mich an. Ich starrte auf die Stelle an der, der Pfeil mich getroffen hatte. Sie war einigermaßen versorgt. Vorsichtig erhob ich mich. Legolas half mir. „Es geht“, sagte ich, „Bewegen und laufen kann ich.“ Es tat kaum noch weh und darüber war ich froh. Ich wollte den anderen nicht auch noch zur Last fallen. „Jetzt bleibt uns nur noch eine Möglichkeit: Wir müssen es mit der langen Dunkelheit Morias aufnehmen. Seid wachsam, es gibt in den Tiefen der Welt noch ältere und gemeinere Geschöpfe als Orks. Still jetzt. Bis zur andere Seite ist es ein Fußmarsch von vier Tagen. Lasst uns hoffen, dass unsere Gegenwart unbemerkt bleibt.“, sagte Gandalf und wir liefen los. Legolas half mir ein bisschen damit ich nicht so große Schmerzen hatte. Dann fing Gandalf wieder an zu sprechen: „Der Reichtum Morias beruhte nicht auf Gold oder Edelsteinen, sondern auf Mithril“ Neben uns war ein Abgrund in dem Mithril wohl abgebaut wurde. „Bilbo hatte einen Harnisch aus Mithrilringen, die Thorin ihm geschenkt hatte“, sagte Gandalf. „Ah, ein königliches Geschenk“, sagte Gimli darauf bedächtig. „Oh ja! Ich habe es ihm niemals gesagt, aber er war mehr wert als das ganze Auenland!“, sagte Gandalf. Ich fragte mich wo Bilbos Mithril Harnisch wohl war. Wir kamen an eine Abzweigung und Gandalf sagte: „An diese Stelle kann ich mich nicht erinnern“ „Haben wir uns verlaufen?“, fragte Pippin ängstlich. „Nein“, sagte Merry. Dann sprachen Gandalf und Frodo, doch ich hörte nicht hin. Ich stützte mich ein wenig an Legolas. Er strich mir besorgt über die Haare und sah mich an. Die Tiefen seiner eisblauen Augen waren so verwirrend. Man konnte sich glatt darin verlieren… „Ah, das ist der Weg!“, rief Gandalf plötzlich und ich schreckte hoch. Peinlich berührt stand ich nun da und versuchte nicht zu Legolas zu gucken. „Gandalf erinnert sich!“, sagte Merry freudig. „Das nicht, aber die Luft ist hier nicht ganz so unangenehm. Und im Zweifelsfalle, Meriadoc, sollte man immer seiner Nase folgen. Lasst mich ein wenig mehr Licht riskieren. Ooh!“, sagte Gandalf und wir staunten nicht schlecht. „Seht, dies ist das große Reich und die Stadt Zwergenbinge!“, sagte Gandalf feierlich. „Ein wahrer Augenöffner, gar keine Frage!“, sagte auch Sam. Die große Halle war einst sicher sehr schön und prachtvoll, sie war es immer noch! Doch die Leichen am Boden und der Verwesungsgeruch waren kein schöner Anblick. Mitten im Raum stand scheinbar etwas wie ein Grab. „Oh!“, rief Gimli. „Gimli!“, rief Gandalf als dieser nach vorn zum Grab stürmte. „Nein, neihein, nein!“, rief Gimli verzweifelt, kniete vor dem Grab nieder und weinte. „Hier ruht Balin, Fundins Sohn, Herr von Moria. Er ist also tot.“, sagte Gandalf, „Ich hatte es gefürchtet“ Er nahm ein Buch das daneben lag hoch und schlug es auf. „Wir dürfen hier nicht verweilen, wir müssen weiter!“, sagte Legolas drängend. „Sie haben die Brücke und die zweite Halle genommen.“, las Gandalf aus dem Buch vor, „Wir haben das Tor versperrt, können es aber nicht lange halten. Die Erde bebt. Trommeln, Trommeln in der Tiefe. Wir können nicht hinaus. Ein Schatten bewegt sich in der Dunkelheit. Wir können nicht hinaus. Sie kommen“ Ich seufzte leise und traurig. Die armen Zwerge hatten keine Hilfe holen können. Das war der Nachteil an Minen, wenn man keine Geheimgänge hatte. Plötzlich hörte ich hinter mir ein Krachen und fuhr herum. Pippin hatte einen Pfeil an einem Skelett angefasst dessen Kopf dann in den Brunnen fiel und der Körper hinterher. Nun zog es auch noch eine Kette an der ein Eimer befestigt war mit in die Tiefe! Es krachte und schepperte ohrenbetäubend! „Närrischer Tuk!“, rief Gandalf wütend, „Wirf dich nächstes Mal selbst hinein, dann sind wir dich und deine Dummheit los!“ Pippin schluckte. Da hörte ich plötzlich ein Trommeln, wie in dem Buch. „Orks!“, rief Legolas und Boromir sah zur Tür hinaus. Haarscharf verfehlte ihn ein Pfeil und blieb in der Tür stecken. „Bleibt zurück, dicht hinter Gandalf!“, rief Aragorn den Hobbits zu. „Sie haben einen Höhlentroll!“, meinte Boromir mit einem Hauch der Verzweiflung in der Stimme. Schnell verrammelten sie die Tür. Wir stellten uns alle auf und ich holte meinen Bogen heraus und legte einen Pfeil auf die Sehne. „Wuah! Sollen sie kommen! Es gibt immer noch einen Zwerg in Moria, der noch nicht zu Staub zerfallen ist!“, rief Gimli angriffslustig. Es krachten und die Tür ging langsam kaputt.

    2
    2. Kapitel
    Ich schoss einen Pfeil auf einen vorn stehenden Ork. Pfeile von Legolas und Aragorn folgten dem Meinen. Da stürmten die Orks in die Halle. Schnell zog ich mein Schwert und schlug einem Ork den Kopf ab. In Windeseile hatte ich einen Haufen Orks getötet, doch da tauchte der Höhlentroll von dem Boromir gesprochen hatte auf. Er wurde von einem Ork an der Leine gehalten doch den wischte der Höhlentroll mit einem Schnipsen der Finger weg. Legolas schoss ihm einen Pfeil in die Brut doch das half nicht viel. Sam wurde fast vom Troll zertrampelt! „Boromir! Zieh!“, rief Aragorn. Die beiden zogen den Troll an der Kette um seinen Hals von Sam weg. Der holte blitzschnell eine Bratpfanne aus seinem Rucksack und haute einen Haufen Orks um. „Ich glaub langsam hab ich den Dreh raus!“, hörte ich ihn sagen und ein leichtes Lächeln schlich sich auf meine Lippen. Diese Hobbits! Blitzschnell tötete ich noch fünf weitere Orks und sah dadurch nur aus dem Augenwinkel wie der Troll auf den Vorsprung auf dem Frodo und Merry und Pippin standen zertrümmerte. Die drei wurden getrennt und Frodo versteckte sich hinter einer Säule während der Troll nach ihm suchte. „Frodo!“, schrie Aragorn und rannte auf den Troll zu. Der Troll schnüffelte und fand Frodo. Er brüllte ohrenbetäubend. „Aragorn! Aragorn!“, schrie Frodo angsterfüllt. Mit einem Speer ging Aragorn auf den Troll los. Ich war zu weit weg um etwas zu tun doch ich sah es. Der Troll schleuderte Aragorn davon und packte den Speer. Dann stach er ihn Frodo in die Brust. „Nein!“ Mein Schrei hallte ihn der ganzen Halle wieder. Frodo keuchte und sank zu Boden. „Nein!“, schrie ich erneut. Ich hatte den Hobbit gern, obwohl ich ihn nicht so gut kannte. In meiner Wut tötete ich doppelt so viele Orks und bahnte mir einen Weg zum Troll auf dessen Schultern nun Merry und Pippin saßen und voller Wut auf ihn einstachen. Er schleuderte sie weg und wollte sie töten doch da schoss ich einen Feuerball auf ihn ab. Der Troll brüllte vor Schmerz und drehte sich zu mir um. Er wollte auf mich losgehen doch ich beballerte ihn mit Feuerbällen bis er vor Schmerz zusammensank. In meiner Wut war alles um mich herum rot. Die anderen, selbst die Orks die noch übrig waren, starrten mich an. Da gingen alle Orks in Flammen auf und ich sagte zu dem Mistvieh: „Das soll dir eine Lehre sein! Töte niemals jemanden den ich kenne, kapier?“ Dann köpfte ich den Höhlentroll mit einer Feuerklinge die ich heraufbeschworen hatte. Das Feuer um mich herum erlosch und ich rannte mit den anderen, die mich immer noch komplett baff anstarrten, zu Frodo. Aragorn drehte ihn um und… er hustete! „Er lebt noch!“, rief Aragorn erstaunt. „Mir fehlt nichts. Ich bin nicht verletzt.“, keuchte Frodo. „Du hättest tot sein müssen! Dieser Speerstoß hätte einen wilden Eber aufgespießt!“, sagte ich voller Überraschung. „An diesem Hobbit ist mehr dran als das Auge sieht“, sagte Gandalf mit einem Hauch stolz in der Stimme. „Mithril!“, sagte Gimli überrascht als Frodo sein Hemd beiseite zog. „Ihr steckt voller Überraschungen, Herr Beutlin!“ Aragorn und Legolas drehten sich beide zu mir um und schienen etwas sagen zu wollen, doch da hörten wir weitere Orks kommen. „Zur Brücke von Kazad Dum!“, rief Gandalf und rannte los. Wir folgten ihm alle so schnell wir konnte, doch ich stolperte als der Schmerz in meiner Seite wieder aufflammte. Ich knickte ein und wäre fast hingefallen als mich zwei Arme hochhoben und mit mir weiterrannten. Ich sah hoch in das Gesicht meines Trägers und sah Legolas. Ein seltsames Kribbeln breitete sich in meinem Körper aus. Ich versuchte es ein wenig auszublenden und schoss von Legolas Armen aus Pfeile auf die Orks ab. Wir rannten in eine große Halle und von allen Seiten kamen Orks auf uns zu. Sogar von der Decke! Sie umzingelten uns und ich sah in die Gesichter meiner Gefährten die sich verzweifelt umschauten. Doch da drang ein Brüllen aus einem Ende der Halle und die Orks rannten wie die Teufel davon. „Was ist das für eine neue Teufelei?“, fraget Boromir. „Ein Balrog. Ein Dämon aus der alten Welt. Ein Feind, gegen den ihr nichts ausrichten könnt. Lauft! Schnell!“, schrie Gandalf und erneut rannten wir los. Ein Balrog! Ich hasse diese Wesen doch ich konnte sie besiegen. „Oh!“, rief Boromir und stürzte fast die Schlucht hinunter. Ich schnappte ihn an der Jacke und verhinderte seinen Sturz. Dann befreite ich mich aus Legolas Armen und stand neben den anderen. Gandalf sagte irgendwas zu Aragorn. Dann sprang Legolas als erster über den Abgrund. „Gandalf!“, rief er und der sprang als nächstes. Boromir packte Merry und Pippin und sprang mit ihnen auf die andre Seite. Aragorn schmiss Sam auf die andere Seite. „Ein Zwerg wird von niemandem geworfen!“, meinte Gimli zu Aragorn und sprang. Doch auf der andren Seite rutschte er ab und Legolas packte ihn am Bart und zog ihn zu ihnen „Wuah! Nicht am Bart!“, rief Gimli. Doch da krachte plötzlich bei uns ein großes Stück Fels ab und da konnten wir unmöglich rüber springen. Verzweifelt sahen wir zu den anderen. Da kam mir eine Idee und ich zauberte meine Flügel hervor. Ich schnappte mir Aragorns Hand, nahm Frodo unter den Arm und flog mit ihnen auf die andere Seite. Wir rannten weiter, doch ich hatte ganz sicher gesehen wie Legolas Aragorns und meine Hand kritisch beäugte. Der Balrog kam immer näher. Wir waren nun an der Brücke. „Über die Brücke, flieht!“, rief Gandalf und wir rannten los. Wir waren auf der anderen Seite, doch Gandalf stand noch mitten auf der Brücke. „Du kannst nicht vorbei!“, schrie Gandalf dem Balrog entgegen. „Gandalf!“, rief Frodo angsterfüllt. „Ich bin ein Diener des geheimen Feuers, Gebieter über die Flamme von Arnor! Das dunkle Feuer wird dir nichts nützen! Flamme von Udûn!“, rief Gandalf wieder. Da konnte ich nicht weiter nur zusehen. Ich breitete meine Flügel aus und flog hinauf über den Balrog. Ich schleuderte einen Feuerstoß auf den Balrog. Er zuckte und brüllte und schlug mit der Peitsche nach mir. Ich bekämpfte ihn weiter doch dann spürte ich einen schrecklichen Schmerz in meinem Flügel. Schwarze Punkte tanzten vor meinen Augen auf und ab. Ich schrie. Ein Pfeil eines Orks hatte meinen Flügel durchbohrt. Ich fiel. Da traf mich die Peitsche des Balrogs und ich flog zurück, zu meinem Glück, und landete in Aragorns Armen der mich auffing. Wie gebannt starrte ich zu Gandalf der den Balrog auf der Brücke bekämpfte. „Zurück zu den Schatten! Du kannst nicht vorbei!“, schrie Gandalf wieder und schlug mit seinem Stab auf die Brücke die unter dem Balrog zusammenbrach. Der stürzte in die endlose Tiefe. Doch dann holte er mit seiner Peitsche aus und traf Gandalf am Bein. Sie umwickelte das Bein des Zauberers und der konnte sich gerade noch am Vorsprung festhalten. „Gandalf!“, schrie Frodo panisch. „Flieht ihr Narren!“, hauchte Gandalf und ließ los. „Neeeeeiiiiiiiin, nein! Nein!“, schrie Frodo verzweifelt. Er wollte losstürmen, doch Boromir hielt ihn fest. Entsetzt starrte ich auf die Stelle an der sich Gandalf eben noch festgehalten hatte. „Nein!“, schrie Frodo wieder. Boromir schleppte ihn hinaus. Aragorn trug mich und die anderen hasteten voran. Tränen der Verzweiflung rannen mein Gesicht hinunter. Als wir draußen waren klammerte ich mich total verzweifelt an Aragorn, der mich trug, und weinte mich dann haltlos schluchzend an seiner Brust aus. Darum sah ich nicht wie Legolas in all seiner Trauer ein wenig wütend Aragorn anstarrte der nur entschuldigend zu ihm zurück sah. Legolas setzte sich hin. „Legolas, wir müssen weiter!“, meinte Aragorn bestimmt. „So lass ihnen doch einen Augenblick Zeit!“, sagte Boromir der ebenfalls tief erschüttert wirkte. „Wenn die Nacht hereinbricht wimmelt es hier nur so von Orks! Wir müssen die Wälder Lothloriens erreichen! Komm Boromir. Legolas, Gimli, helft ihnen auf. Steh auf Sam! Frodo? Frodo!“, sagte Aragorn während er mich wieder auf die Füße stellte. Ich wankte ein wenig und Legolas war sofort zur Stelle. Er half mir den zum Glück nicht mehr weiten Weg zu laufen. Wir erreichten den Wald und Gimli unterhielt sich mit den Hobbits: „Bleibt in der Nähe, junge Hobbits! Man sagt, dass eine große Zauberin in diesen Wäldern lebt. Eine Elbenhexe von entsetzlicher Macht. Alle, die sie erblicken, erliegen ihrem Zauberbann und werden nie wiedergesehen“ Als Gimli das sagte musste ich unwillkürlich lächeln. „Immerhin ist hier ein Zwerg, und den kann sie nicht so leicht umgarnen. Ich habe die Augen eines Habichts und die Ohren eines Fuchses! Ooh!“, sagte Gimli und hatte plötzlich einen Pfeil vor der Nase. „Der Zwerg atmet so laut, wir hätten ihn im Dunkeln erschießen können!“, meinte Haldir. Ich kannte ihn durch Galadriel und wir waren gute Freunde. Gimli knurrte. „Ai Sinaria! Bereth! Beleg i tûr en corf!“ (Übersetzung: Heil Sinaria! Königin! Mächtig der Stärke des Rings!) Ich nickte ihm zu. Ich hasste es immer, wenn er einen auf höflich machte und mich als Königin ansprach. „Mae govannen, Legolas Thranduilion“, sagte er zu Legolas. (Übersetzung: Willkommen, Legolas, Thranduils Sohn.) „Govannas vîn gwennen le, Haldir o Lórien.“, antwortete Legolas förmlich. (Übersetzung: Unsere Gemeinschaft ist dir verpflichtet, Haldir von Lórien.) „A Aragorn in Dúnedain istannen le ammen.“, wandte sich Haldir an Aragorn. (Übersetzung: Und Aragorn von den Dúnedain, du bist uns bekannt.) „Haldir“, sagte Aragorn mit einem Nicken. „Das ist zu viel gelobten Höflichkeit der Elben. Sprich Worte, die wir alle verstehen!“, meinte Gimli angesäuert. „Wir haben nichts mehr mit Zwergen zu tun, seit der Zeit der Finsternis“, meinte Haldir. „Weißt du, was dieser Zwerg darauf entgegnet? Ishkhaqwi ai durugnul!“, sagte Gimli jetzt ziemlich wütend. Ich verzog das Gesicht. „DAS war nicht sehr höflich!“, meinte ich. „Ihr bringt großes Übel mit euch. Ihr dürft nicht weitergehen.“, sagte Haldir. „Andelu i ven. Merin le telim. Henio, aníron boe ammen i dulu lîn.“, meinte Aragorn zu Haldir. (Übersetzung: Wir brauchen deinen Schutz. Die Straße ist sehr gefährlich.? wir kommen. Bitte verstehe, wir brauchen deine Hilfe.) „Aragorn! Diese Wälder sind gefährlich. Wir sollten umkehren!“, erwiderte Gimli sauer. „Ihr habt das Reich der Herrin des Waldes betreten. Ihr könnt nicht umkehren. Kommt, sie erwartet euch“, sagte Haldir schließlich. So liefen wir nun und ich merkte das der Pfeil ja noch in meinem Flügel steckte! Als ich daran dachte durchfuhr mich ein sengender Schmerz. Fast hätte ich aufgeschrien. Ich konzentrierte mich und merkte das ich meinen Schmerz abstellen konnte. Jedenfalls fast ganz. Darum hatte ich wohl auch auf dem Weg nichts mehr gespürt. Deswegen starrte Haldir mich auch immer so komisch an. „Ihr werdet mir nun folgen. Caras Galadhon! Das Herz des Elbentums auf Erden. Das Reich des Herren Celeborn und von Galadriel, der Herrin des Lichts.“, sagte Haldir. Galadriel und Celeborn schritten gemeinsam die Treppe hinunter.

    3
    3. Kapitel
    Legolas Sicht:
    Galadriel und Celeborn schritten die Treppe hinunter. Selbst für Elben bewegten sie sich außergewöhnlich anmutig. „Der Feind weiß, dass ihr hier eingetroffen seid. Eure Hoffnung unerkannt zu bleiben, sie ist nun zunichte. Hier sind neun, doch zehn sind von Bruchtal aus aufgebrochen.“, sagte Celeborn, „Sagt mir, wo ist Gandalf, denn es verlangt mich sehr mit ihm zu sprechen. Ich kann ihn aus weiter Ferne nicht sehen.“ „Gandalf der Graue hat die Grenzen dieses Landes nicht überschritten“, sagte Frau Galadriel. Dann sah sie mich an und sagte: „Er ist in den Schatten gestürzt“ „Er wurde zugleich von Schatten und Flamme genommen. Ein Balrog von Morgoth. Denn unnötigerweise gingen wir in die Tiefen von Moria“, sagte ich so würdevoll wie möglich. „Unnötig war keine von Gandalfs Taten im Leben. Wir durchschauen seine genauen Absichten noch nicht“, sagte Galadriel. „Lasst die große Leere von Kazad-dûm nicht in dein Herz, Gimli, Gloins Sohn.“, sagte sie zu Gimli, „Denn die Welt ist gefahrvoller als vormals. Und in allen Landen ist Liebe nun verwoben mit Trauer“ Dann sah sie Boromir an doch der wich ihrem Blick aus. Dann sah sie Sinaria an. Und dann - es überraschte alle – umarmten sich die beiden und lächelten sich zu wie alte Freundinnen. In diesem langen Moment sah Frau Galadriel viel jünger aus, ungefähr so alt wie Sinaria aussah. Dann ließen sie sich wieder los und alles war normal. „Ihr habt eine lange Reise hinter euch und solltet euch ausruhen“, sagte Herrin Galadriel an uns gewandt. „Und dich muss ich erst mal verarzten!“, sagte sie zu Sinaria und die beiden gingen in eine andere Richtung. „Ihr kommt mit mir!“, sagte Haldir zu uns.
    Sinarias Sicht:
    Ich ging mit Galadriel zu einer Lichtung und sie kümmerte sich um meinen Flügel. Währenddessen quatschten wir munter über Gott und die Welt. Es war wirklich viel Zeit vergangen seit wir uns das letzte Mal gesehen hatten. Ich erzählte ihr auch von mir und Legolas. Sie meinte natürlich gleich er wäre in mich verliebt aber ich war mir da nicht so sicher. Dann kamen wir wieder zu einem etwas ernsterem Thema. „Willst du in meinen Spiegel schauen?“, fragte sie mich besorgt. Natürlich ich hatte meinen eigenen aber es war natürlich nicht so einfach jetzt zu mir nach Hause zu gelangen. „Na gut“, seufzte ich. Ich starrte ins Becken und sah das wovor ich mich fürchtete: Sauron und ich, das große Herrscherpaar. Als ich wieder aufblickte wirkte Galadriel regelrecht bestürzt. „Wusstest du das schon!“, fragte sie erschrocken. „Ich hatte eine Vision also ja.“, antwortete ich ihr. „Das darf sich auf keinen Fall bewahrheiten!“, sagte sie bestürzt. „Ich weiß. Ich hoffe ich kann dem Widerstehen!“, sagte ich. „Jetzt solltest du dich aber erst mal hinlegen. Außerdem muss ich Frodo auch noch in den Spiegel schauen lassen“, sagte sie, wirkte aber ziemlich besorgt. Ich lief zu den andren die mich verwundert anstarrten. Langsam wurde es dunkel und ich spürte wie jemand sich neben mich legte. Ganz sanft nahm derjenige, wer auch immer es war meine Hand. Im nächsten Moment wusste ich es und musste Lächeln. Dann schlief ich ein.

    4
    4. Hallöchen!
    Der dritte Teil ist da und der vierte folgt (hoffentlich) schon bald! Über Kommis würde ich mich sehr freuen, damit ich weiß was ich besser machen muss/kann. Bis dahin viel Glück und immer schön weiterlesen!:-)
    LG Lydia

Kommentare (19)

autorenew

Blackwolf ( von: Blackwolf)
vor 419 Tagen
http://www.testedich.de/quiz43/quiz/1470643018/Der-Herr-der-Ringe-Das-Treffen Hallo Lydia Mein erstes Test ist raus gekommen probier mal aus und gefällt dir mal mein test ob du Lynn,Leonora oder Meliana bist?
LG Blackwolf
PS Hoffentlich schreib deine Meinung zu mein erstes test
Lydia ( von: Lydia)
vor 428 Tagen
Manchmal ist es einfach so, dass die FFs wie Thranduils Frau und Co. eben einen anderen Gedanken hat. Ich fand die Story eigentlich ganz süß. Geschmack ist ja etwas worüber man sich nicht streiten kann. Ich versuche meist bei jeder FF einen auch ermutigenden Kommi abzugeben, denn ich weiß wie es sich anfühlt, wenn niemand an einen glaubt. Aber ich hoffe, das meine Leser einfach daran glauben das ich nicht aufhöre. Was ich auch nicht werde! Sinaria und Sanara sind mir einfach zu sehr ans Herz gewachsen!
Lonukira (88392)
vor 429 Tagen
Es freut mich, dass du nicht vorhast aufzugeben. Die Sache mit den Kommentaren wird langsam bizarr: Die FFs mit weniger Qualität (z.B
Thranduils Frau und Co) werden mit aufbauenden Kommis geradezu überhäuft, wogegen die FFs mit echten Hintergedanken und einer originellen Handlung mittlerweile aussterben...das ist einfach Schade
Nun ja.
Lydia ( von: Lydia)
vor 429 Tagen
Ich danke dir Lonukira, dass du findest das meine FF nach all der Zeit in der ich sie nun schreibe immer noch gut ist. Ich habe ebenfalls immer die Hoffnung noch Annerkennung u bekommen, doch wenn niemand dir sagt deine FF wäre toll, schwächt das die Hoffnung leider oft. Ich danke dir, dass du daran glaubst, dass du an meine FF glaubst! Ich danke dir für alles!
Lonukira (58931)
vor 429 Tagen
Mae govannen, Lydia!
Es ist nun einmal nicht mehr zu leugnen: Erstens lässt die Qualität mancher FFs nach. Deine gehört für mich definitiv nicht dazu. Zweitens ist es nun einmal so, dass bei fast keiner FF überhaupt noch Kommentare geschrieben werden. Meine gehört leider auch dazu. Aber trotzdem mache ich weiter. Weil ich die Hoffnung habe, irgendwann einmal die Anerkennung für das, was ich erschaffe (und Schreiben ist nichts anderes als erschaffen) zu bekommen. Gebt nie auf!
Namarië!
Lydia ( von: Lydia)
vor 461 Tagen
Habe jetzt den 6. Teil hochgeladen! Mit dem 7. Mache ich natürlich gleich weiter!
Mondschein (54694)
vor 466 Tagen
Diese Geschichte gefällt mir immer mehr sie wird noch spannender und ich freu mich schon auf den fünften Teil
Lydia ( von: Lydia)
vor 467 Tagen
Ich habe soeben den 5. Teil hochgeladen!
Lydia ( von: Lydia)
vor 469 Tagen
Vielen Dank für den Tipp! Ich werde darauf achten!
Kussmond ( von: Kussmond)
vor 469 Tagen
Fantastisch! Deine FF ist sehr interessant und spannend geschrieben, auch die Idee ist mal was anderes und hat was. Dein Schreibstil ist angenehm, allerdings glaube ich, dass sie die FF noch besser lesen würde, wenn du mehr auf die Kommaschreibung achtest. Das ist nicht böse gemeint, nur ein kleiner Tipp von meiner Seiter.
GLG
Lydia ( von: Lydia)
vor 471 Tagen
Habe den vierten grad hochgeladen und er ist ziemlich lang geworden! Es wird jetzt noch ein wenig dauern bis er erscheint
Lydia ( von: Lydia)
vor 471 Tagen
Lade ihn jetzt hoch und er ist ziemlich lang!
Mondschein (54694)
vor 471 Tagen
Ich liebe die Geschichte sie wird spannend und romantisch kannst du bitte einen vierten Teil schreiben
Lydia ( von: Lydia)
vor 476 Tagen
Habe grad den 3. Teil hochgeladen! Es dauert jetzt wahrscheinlich noch ein bischen bis er erscheint
Lydia ( von: Lydia)
vor 477 Tagen
Genial!!! Ich liebe deine Story Everything happens for a reason!!!!!!!!!!!!!!!!
Guren ( von: Guren)
vor 477 Tagen
Hey :)
Ich finde du hast gut begonnen und es wirkt auch ziemlich spannend :D
Mach weiter so!!!

PS. Meine Story wird bald aktualisiert und das nächste Kapitel erscheint ;)
Lydia ( von: Lydia)
vor 477 Tagen
Ich mache natürlich weiter aber das Wochenende über kann ich wahrscheinlich nicht schreiben weil ich bei Bekannten bin
Mondschein (54694)
vor 478 Tagen
Die Geschichte hört sich sehr interessant an und ich glaube es wird spannend werden kannst du bitte einen dritten Teil schreiben
Lydia ( von: Lydia)
vor 479 Tagen
Hier wäre dann der 2. Teil von Sinaria :-)