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Wer bist du? Opeila... und weiter?

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3 Kapitel - 877 Wörter - Erstellt von: Opeila - Aktualisiert am: 2016-07-20 - Entwickelt am: - 243 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Was verbirgt sich in diesem Mädchen? Die Story erzählt...

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    Ich weiß, dass sie da sind... Auch wenn ich sie nicht seh. Sie werden mich abschlachten, wie ein Rind Mich jagen wie ein Reh. Die Verse, die sich vor
    Ich weiß, dass sie da sind...
    Auch wenn ich sie nicht seh.
    Sie werden mich abschlachten, wie ein Rind
    Mich jagen wie ein Reh.

    Die Verse, die sich vor ein paar Monaten in mein Gedächtnis eingebrannt haben. Nun kann ich sie nicht mehr verschwinden lassen. Sie sind einfach da. Und beeinflussen mein Handeln. Woher habe ich den Zweig? Wie bin ich hierher gekommen? Und wann habe ich diese Sätze auf den Boden geschrieben? Und wann habe ich angefangen, sie immer wieder zu flüstern, während ich auf den Tod warte, den das verdammte Amulett mit sich gebracht hat... Ich erinnere mich noch genau...



    Ich spielte mit Celina, unschuldig und klein, lachte, während meine große Schwester mich kitzelte. Jetzt, mit 13 bin ich stumm. Bis auf diese Sätze, die ich immer wieder flüstere. Celina, die ein wahrer Sonnenschein war, die es nicht kümmerte, dass sie gehasst wurde... Wir waren im Schlosshof unsere Mutter trieb die Gänse weiter über den Weg und ich hob einen Ausreißer hoch. Wir liefen und irgendwann waren wir auf der Wiese. Mit anderen Kindern. Wir lachten und spielten und waren Kinder. Einfache Kinder. Höchstens 6 Jahre. Mit Ausnahm Celina, die 10 war. Sie las uns Geschichten vor, oder brachte uns tolle Flechtfrisuren bei. Sie zeichnete mit uns riesige Kunstwerke in die Erde und zeigte uns, wie man tanzte. Woher sie das konnte, wusste aber nur ich. Celina sah gerne mal bei Festen vorbei, Bällen, oder anderen Tanzveranstaltungen. Und sie versuchte es ebenfalls. Schon bald entwickelte sie sich zu einer grandiosen Tänzerin. Aber mir konnte dafür im Singen keiner etwas vormachen. Celina und ich waren das perfekte Duett... Sie tanzte zu meinem Gesang... Wie gesagt, wir waren Kinder. Und an einem Tag fiel ich auf... Wir sollten einkaufen, Mutter konnte die Gänse nicht allein lassen. Dann bekam jedoch etwas anderes meine gesamte Aufmerksamkeit. "Opeila, was-?" Ich hörte Celine schon nicht mehr. Ich lief zum Dorfplatz und hörte dem Mann dort zu. "Sie herrschen über uns! Sie beuten uns aus und bestrafen uns, wenn wir krank sind, oder arm! Die Götter sind erzürnt! Wir können uns nur damit befreien indem wir Opfer bringen! Die, die uns am meisten am Herzen liegen! Unsere Kinder! Eines würde die Götter gnädig stimmen! Nur eines, jung und fröhlich!" Und plötzlich ruhten alle Blicke auf mir...

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    Ich hatte es nicht verstanden. Ich starrte den Mann an, versuchte sein Gesicht unter dem Mantel zu sehen, doch da war nichts zu erkennen. Seine Worte drangen noch nicht zu mir durch, ich wusste nur, dass plötzlich alle Leute um den Marktplatz anfingen zu tuscheln und Celina sich ängstlich umsah. "Opeila, wir müssen gehen..." Da verstand ich. Ungläubig schüttelte ich den Kopf. Ich ging ein paar Schritte nach vorn, überlegte, ob ich das Königreich verteidigen sollte. Aber nein. Was sollte ich auch sagen? Es würde alles verschlimmern und ich würde uns vielleicht sogar in Gefahr bringen. Celina hatte Angst. Ich sah es in ihrem Blick. Entschlossen nahm ich ihre Hand und zog sie durch die Menschenmenge weg. Für die Leere in dem Korb wurden wir büßen, doch ich zog Celina immer weiter. Ich wusste jedoch erst, dass die Leute die Worte des Mannes ernst nahmen, als plötzlich jemand meinen Arm packte. Ich drehte mich um und sah, wie ein Mann mittleren Alters mich festhielt. Celina stand wie erstarrt da. "Mensch Lauf! Celina, Lauf!", schrie ich sie an und ganz langsam setzte sie sich in Bewegung. Da merkte ich, wie ein Kribbeln durch meinen ganzen Körper ging, fast Schmerz und ich war mit einem Mal auch ängstlich. Wo war Celina? Holte sie Hilfe? Und wenn nicht? König Artus würde niemanden zur Rettung eines kleinen Stanley Mädchens losschicken, einer Tochter der Gänsemagd. Ich versuchte mich loszureißen, der Schmerz wurde immer schlimmer, doch ich wagte es nicht zu schreien, während ich wieder nach vorn gezerrt wurde. Was würde der Fremde mit mir tun? Das einzige, was ich wusste war, dass ich verloren war.

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    Was passierte? Ich weiß es nicht, als ich nach vorn gezogen wurde trat jemand gegen meinen Kopf, da ich stürzte. Damit hatte ich mein Bewusstsein verloren, aber ich glaube, dass mir jemand einen Sack über den Kopf gezogen hatte. Jedenfalls war ich nun in einem Zelt und hatte keine Ahnung, wer mich gekidnappt hatte, wo ich war und was man mit mir vorhatte. Es war die Hölle... Auf Erden und ich hatte keine Ahnung, was noch passieren sollte...

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1467144215
Wer bist du? Opeila... und weiter?
Wer bist du? Opeila... und weiter?
Was verbirgt sich in diesem Mädchen? Die Story erzählt...
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2016-06-28
40B0
Fantasy Magie

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