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Mein unglaubliches Leben in Camp-Halfblood (Teil 2)

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1 Kapitel - 873 Wörter - Erstellt von: Fiona - Aktualisiert am: 2016-07-01 - Entwickelt am: - 658 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Das ganze spielt ca. 20 Jahre nach Percy Jackson. Helden des Olymp habe ich noch nicht gelesen,

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    Wenn etwas Unmögliches möglich wird

    Wir hatten die Situation schon x-mal geübt, aber diesmal brannte es wirklich. Alle Klassen hatten sich auf dem hinteren Teil des Schulhofes, dort wo er an den Wald grenzte, versammelt. Die Lehrer rannten verzweifelt hin und her, um die Feuerwehr zu alarmieren, bevor das Feuer vom Schulgebäude auf den Wald überging.
    Ich mochte den Anblick. Ich mochte ihn einfach. Also nicht den Anblick von einem Schulgebäude, in dem es im ersten Stock brannte. Bitte, denkt jetzt nicht, dass ich mal Brandstifter werden will! Obwohl, kokeln macht eigentlich schon Spaß ... Nein, ich mochte den Anblick von Feuer. Es war das einzige Element, dass man nicht anfassen beziehungsweise fühlen konnte, ohne sich zu verletzen. Feuer faszinierte mich einfach. Die züngelnden Flammen und die Funken, die Richtung Himmel stiegen waren wie ein Teil von mir.
    Ein lautes brüllt, oder eher gesagt bellen riss mich aus meinen Gedanken. Es kam aus dem Wald. Er wirkte heute irgendwie dunkler, bedrohlicher, gefährlich. Ohne es zu merken machte ich ein paar Schritte auf den Wald zu. „Liz? Wo willst du denn hin?“ Ich fuhr herum und sah, dass Jack auf einmal hinter mir stand. Der Junge hatte echt Talent sich an zu schleichen. „Äh was?,“ fragte ich etwas verwirrt, „Achso, ich wollte nur was gucken. Hab da so ein Geräusch gehört. Aus dem Wald.“ Jack runzelte die Stirn. „Du auch?,“ fragte ich. Er nickte. „Außer uns scheint niemand etwas gemerkt zu haben, “ bemerkte ich. „ Niemand außer Will.“ Dieser kam nämlich gerade auf uns zu gerannt und machte ein Gesicht als hätte er Hades höchst persönlich gesehen. Wie ich jetzt auf den Herren der Toten kam wusste ich auch nicht so wirklich.
    Dann brüllte es wieder. Was auch immer es war. „ Ich will jetzt wissen was das ist,“ sagte ich entschlossen. Will und Jack warfen sich erst noch einen unsicheren Blick zu, dann folgten sie mir.
    Was ich dort tief im Wald auf einer Lichtung sah raubte mir den Atem. Zwei Jungen, beide etwa um die 14, kämpften gegen ein Monster, dessen Name mir gerade nicht einfiel. Der eine der beiden Jungen versuchte dem feuerspeienden Löwenkopf auszuweichen oder das Ungetüm irgendwie zu verwunden, war jedoch erfolglos. Während der andere, ein Rotschopf, sich gegen den Schlangenschwanz wehrte; zusatich, auswich. Dann geschah etwas, das man bei einem Löwen (oder was auch immer das für ein Vieh war) schlecht beschreiben kann. Also, ihr kennt doch bestimmt alle Pferde, oder? Bestimmt. Jetzt stellt euch vor es tritt mit den Hinterhufen gegen eine Boxentür. Genau das machte der Löwe gerade, nur das er gegen den Jungen trat, der daraufhin ca.3 Meter nach hinten flog, gegen einen Baum krachte und mit Schmerzverzerrtem Gesicht liegen blieb. Sein Schwert lag etwa 2 Meter neben ihm. Er war absolut wehrlos. Als wäre das nicht schon genug kam auch noch die Schlange und zischte gefährlich. Sie richtete sich auf und öffnete das Maul, sodass man das Gift sehen konnte, wie es an ihren Zähnen hinunter tropfte. Dann rammte sie ihre Zähne links neben das Knie des rothaarigen Jungen ins Fleisch. Sein Schmerzensschrei erfüllte den Wald. „ SAM,“ brüllte der andere voller Verzweiflung. Diesen einen Moment der Unaufmerksamkeit nutzte das Monster und schoss eine Flammensäule auf ihn ab. Zum Glück merkte er es noch rechtzeitig und wich aus. Langsam wurde es mir zu viel. Ich konnte das einfach nicht länger mit ansehen ohne etwas tun zu können.
    Ohne Oberhaupt einen Plan zu haben rannte ich los zu dem rothaarigen Jungen, hob im vorbei rennen sein Schwert auf und kam vor der Schlange zum Stehen. Vorher hatte ich noch nie ein Schwert in der Hand gehalten, aber es fühlte sich genauso toll an wie ich es mir vorgestellt hatte. Dann begann ich gegen die Schlange zu kämpfen und versuchte ihr den Kopf abzuhacken. Was mir leider nicht gelang. Im Gegenteil, ich machte den Löwen nur noch wütender, sodass er sich umdrehte und ebenfalls eine Flammensäule auf mich schoss. Das war es. Das Ende. Nein, natürlich nicht. Obwohl es schon merkwürdig war, das ich kein menschliches Grillhänchen war. Dafür hatte mir das Monster gerade seine Schwachstelle gezeigt. „ Na los,“ knurrte ich wütend, „ Versuch noch einmal mich zu verbrennen!“ Wahrscheinlich lag es an der Dummheit des Monsters, jedenfalls öffnete es sein Maul wirklich noch einmal, um einen erneuten Versuch zu starten mich zu verbrennen. Diesen Moment nutzte ich und bohrte das Schwert in den Rachen des Monsters, woraufhin es zu Staub zerfiel. Ich hatte soeben mein erstes Monster umgebracht.

Kommentare (3)

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Fiona ( von: Sternenkind)
vor 365 Tagen
Ich glaub ich mach doch nicht weiter oder fange eine neue an
Fiona (84797)
vor 534 Tagen
Mach ich ! ☺ hab nur leider gerade keine Zeit
Cecily ( von: Cecily)
vor 534 Tagen
Echt toll!!!! Bitte schreib weiter!!!