Warrior Cats - Ohne einen Ausweg... oder doch nicht?

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2 Kapitel - 1.436 Wörter - Erstellt von: Traumblick - Aktualisiert am: 2016-07-03 - Entwickelt am: - 261 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

"Ein Kieselstein der ins Wasser fällt, schlägt Wellen, die je nachdem größer oder kleiner sind. Vergleicht den Kieselstein mit eurer Handlung - denkt nach, bevor es zu spät ist."

Zwei riesige Clans - Ein Kater - Auslöser für Unruhen, Hass, Wut, Verzweiflung und Misstrauen. Als ein wertvolles Artefakt des SumpfClans durch diesen Kater verloren geht, gerät der DunstClan unter Verdacht. Nur drei Schüler aus jedem Clan können den herannahenden Krieg stoppen. Schaffen sie es rechtzeitig, bevor der Kampf entflammt?

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    Die Sonne brannte auf dem Pelz des dunklen Tigerkaters und ließ ihn erschlappen. Die Blattgrüne dieses Jahres war unerträglich. Zu heiß. Zu trocken. Zu staubig. Zu wenig Beute. Der Kater setzte sich unter einen halb verdorrten Busch, der nach den Grenzmarkierungen des DunstClans roch. Er triefte gerade so davon. Er rümpfte die Nase und kroch unter dem Busch hervor. „Jetzt werde ich bis ich zum Fluss komme, nach den dummen Clan riechen!,“ murrte er und tappte zum Fluss. Naja, eigentlich zu dem was von dem Fluss übrig war. Er war nur noch halb so groß, ungefähr drei Fuchslängen. Gerade als er am Fluss ankam, hörte er Stimmen. Ah, der zweite Clan! Der nach Fisch stinkende SumpfClan. Sie lebten in einer eigentlich sumpfigen Landschaft und waren sehr vom Wasser abhängig. Also Frösche, Kröten, Unken, Fische und andere Wasser und Schuppentiere. Die Dürre tat ihnen nicht gut. An den zwei Katzen, die am anderen Ufer erschienen, erkannte man das sehr gut. Die einst wohlgenährten Katzen waren abgemagert und das Fell hing schlaff über den Knochen. Den einen Kater kannte der dunkelbraune. Der schlammbraune Kater hieß Moorstern. Mit ihm hatte er schon einige Probleme gehabt. Der Graue hieß… Federirgendwas und war Heilerdingsbums. Dem dunkelbraunem Fiel das Bündel auf, in welchem ein glitzernder blauer Stein lag. Er schlich etwas näher heran und lauschte angestrengt um ein bisschen vom Gespräch aufzuschnappen, welches sie gerade führten. „Bist du dir sicher Federpelz?,“ fragte Moorstern. „Natürlich!,“ antwortete Federpelz. „Dieser Stein wurde vom SternenClan geschickt! Wir müssen…“ Die Katzen entfernten sich und die Stimmen wurden undeutlicher. Fluchend kroch der Kater hinterher. Jetzt konnte er sie wieder hören. „…und so können wir den Tot unseres Clans durch die Dürre verhindern! Nur mit diesem Stein!“ So beendete Federpelz seine Erzählung. „Mist…,“ murmelte der Kater und kroch schnell davon.
    Da hörte er einen Ruf einer anderen Katze: „HE MOORSTERN! FEDERPELZ! Wir haben eine Familie von fast verhungerten Hasen gefunden! Kommt bitte und helft sie fangen!“ Moorstern nickte und sprintete los. Federpelz stand unschlüssig da und sah auf den Stein. Schnell legte er ihn zwischen mehrere Felsen, damit der nicht wegrollen konnte und sprang Moorstern hinterher. Der Kater sah den Katzen hinterher und vergewisserte sich, dass sie weg waren. Dann sprang er über den Fluss und ging zu dem Stein. Er glänzte und schien eine merkwürdige Aura aus. „Der Clan brauch es so dringend…,“ flüsterte der Kater. „… und die Clans haben mein Leben ruiniert. Deshalb werde ich ihr Leben beenden…“ Er nahm den Stein ins Maul und war überrascht. Er war ungewöhnlich leicht. Schnell warf er ihn in den übriggebliebenen Fluss. Er schwamm auf der Oberfläche und trieb schnell davon. „Das war es!“ Grinsend rannte er davon, sprang über den Fluss und verschwand im Unterholz. Zurück blieben nur die Felsen, die nach DunstClan stanken.

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    Gänsebarts Entscheidung & Große Versammlung in Aufrur
    Ein grauer, mit Sternenstaub überzogener Kater saß am Rande eines Teiches und Blickte wehmütig hinein. „Warum? Du weißt das du damit selbst zerstörst…“ Sein Blick wanderte über die Bäume hinter ihn und forschte den Wald damit ab. Sein Blick fand was er suchte. „Kranichfeder, komm bitte mal her!“ Der Farn Teilte sich und heraus kam eine unscheinbare kleine Kätzin. Hinter ihr sah man die Bäume. „Oh meine Güte, seit ich dich das letzte Mal gesehen habe, bist du aber schnell transparent geworden.“ Kranichfeder seufze. „Naja, bei manchen geht es eben schneller… was Möchtest du, Gänsebart?“
    Gänsebart erhob sich. „Ich möchte mit dir über diese Sache sprechen… du hast sicher auch diese merkwürdige Atmosphäre gespürt.“ Kranichfeder nickte. „Sieh es dir an.“ Gänsefeder tippte auf die Wasseroberfläche, trat zurück und ließ Kranichfeder schauen. Nachdem sie es gesehen hatte, sah sie erschrocken auf. „Nein… der SumpfClan war so entschlossen, dass er damit die Dürre aufhalten könne, die den Clan langsam auffrisst. Dei…“ Gänsebart brachte sie mit einem scharfen Blick zum Stocken. „… äh, der Kater hat alle ins Verderben gestürzt.“ Langsam ging er auf ein Gebüsch zu. „Kranichfeder, wähle drei Schüler oder Schülerinnen des SumpfClans und überbringe ihnen die Nachricht. Verrate ihnen nicht genau was passiert ist, deute es an und sag ihnen, dass sie es lösen sollen. Ich mache das Selbe beim DunstClan.“ Er ging weiter und sagte:
    „Ein Kieselstein der ins Wasser fällt, schlägt Wellen, die jenachdem größer oder kleiner sind. Vergleicht den Kieselstein mit eurer Handlung - denkt nach, bevor es zu spät ist."
    Kranichfeder sah ihm verwirrt nach, dann verstand sie und sprang in die andere Richtung davon.

    „Wann kommt der SumpfClan denn endlich?,“ maulte Drosselpfote. „Es ist schon kurz nach Mondhoch!“ „Wahrscheinlich sind die Sumpffrösche bis dahin ausgetrocknet!,“ scherzte Veilchenpfote und kicherte. „Genau, so wie die vom Wasser abhängig sind!,“ stimmte Granitpfote mit ein. Wirbelpfote beteiligte sich nicht am Gespräch und kratzte sich hinter dem rechten Ohr. „He Wirbelpfote, was ist los mit dir, sonst machst du auch immer jeden Spaß mit!“ Veilchenpfote sprang um ihn herum. Seufzend sah er auf. „Was soll man schon dazu sagen? Jeder weiß, dass die Sumpfclankatzen stinkende Fische oder schleimige Frösche sind, das muss man mir nicht noch einmal sagen.“ „Da hast du auch wieder recht!,“ miaute sie und sprang immer noch wie ein kleines Junges herum. Wirbelpfote musste grinsen. Veilchenpfote war so naiv und dadurch wirkte sie so unschuldig.
    „Jetzt ist aber Schluss!“ Die strenge Stimme von Habichtklaue ertönte. Jeder Schüler rollte genervt mit den Augen oder schlug mit dem Schwanz. Habichtklaue war so ein Spaßverderber, viel zu streng, nach dem Geschmack von Wirbelpfote. Er beneidete Granitpfote nicht. Der Arme hatte ihn als Mentor. Habichtklaue tadelte die Schüler weiter: „Ihr wisst genau, dass der SumpfClan es schwer hat! Dann müsst ihr nicht noch über ihn lästern. Und ihr wisst ebenso, dass…“
    Ein rascheln ertönte auf der anderen Seite der großen Lichtung und Katzen strömten auf die Lichtung. Der Geruch von Wut und Feindseligkeit hing in der Luft, und einige SumpfClankatzen fauchten die DunstClankatzen an. „Was ist denn in die gefahren?,“ fragte Wirbelpfote verwirrt. „Pff, bestimmt hatten die einen schlechten Tag. Keine Beute erwischt oder so,“ maunzte Veilchenpfote und sah zum Quellenfelsen, aus dem Eigentlich aus einer Spalte immer Wasser sprudelte. Wegen der Dürre war die Quelle aber versiegt. Moorstern sprang auf den Quellenfelsen und knurrte Steinstern an. „ES IST KRIEG!,“ jaulte der schlammbraune Kater aufgebracht. Erschrockenes Jaulen brach aus, besonders unter den DunstClankatzen. „WAS HABEN WIR DEN GEMACHT?,“ brüllte Steinstern, mehr verwirrt als wütend. Die DunstClanschüler, insgesamt 6, krochen eng zusammen. „Oh SternenClan, warum schickst du keine Wolken?,“ fragte Mausepfote verunsichert und sah zum Himmel. Sogar Mausepfote hatte Angst, und sie war die taffste unter den Schülern. „IHR HABT UNSER HEILIGES ARTEFAKT GESTOHLEN!,“ brüllte Moorstern. Er war kurz davor, Steinstern eins überzubraten. „HABEN WIR NICHT!,“ brüllte Steinstern zurück. Moorstern wandte sich zu den eingeschüchterten versammelten Katzen und rief: „Jetzt leugnet es das Fuchsherz auch noch! Seit gewarnt, DunstClan. In 15 Tagen oder ein paar Tage später werden wir kommen. Wenn ihr uns das Artefakt früher gebt, werdet ihr verschont.“ Mit diesen Worten sprang er vom Felsen, versammelte seinen Clan und ging in sein Territorium.
    Der DunstClan blieb völlig verwirrt auf der Lichtung zurück.

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Traumblick ( von: Traumblick )
Abgeschickt vor 233 Tagen
Was ist? :3
Lichtfell ( von: Lichtfell )
Abgeschickt vor 247 Tagen
Traumblick kann ich dich kurz sprechen?
Traumblick ( 63345 )
Abgeschickt vor 266 Tagen
Danke :333
Beerenpelz ( von: Beerenpelz )
Abgeschickt vor 267 Tagen
Sehr schön und besonders geschrieben