Silberpfeil - Eine Fanfiktion zu Percy Jackson

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5 Kapitel - 1.024 Wörter - Erstellt von: Lilian - Aktualisiert am: 2016-07-15 - Entwickelt am: - 576 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Das ist meine erste Fanfiktion.
Es geht um ein vierzehnjähriges Mädchen, das sich den Jägerinnen der Artemis anschließt.

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    Ein heller Sonnenstrahl fiel durch die silberne Seide des Zeltes und tauchte es in ein goldenes Licht.
    Ich blinzelte und rieb mir die Müdigkeit aus den Augen. Normalerweise stand ich gerne früh auf, aber wir waren gestern noch bis spät nachts auf der Jagd gewesen.
    Neben mir regten sich auch die anderen in ihren Schlafsäcken. Ich hörte Vogelgezwitscher und roch den angenehmen Duft von Holz, Moos und wilden Tieren.
    Ich lächelte. Jeden Morgen genoss ich das Gefühl von Energie, Glück und Entspannung, dass ich mit der Jagd verband, auf's Neue.
    Eine Moment lang blieb ich noch still liegen, dann stand ich auf und kroch aus dem Zelt.

    Hinter den Hügeln in der Ferne ging gerade erst die Sonne auf, aber ich fühlte mich wach und jung und stark. Ein angenehmer leichter Wind fuhr durch meine Haare und ließ die Blätter rascheln.
    Ich trug ein weißes Nachthemd mit einem silbernen Band um die Taille. Unter meinen nackten Füßen spürte ich den feuchten Waldboden, wir hatten unsere Zelte direkt am Waldrand aufgeschlagen. Ich schloss die Augen und genoss die warmen Sonnenstrahlen, die auf mein Gesicht fielen.

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    Ein Lächeln huschte über mein Gesicht, als ich Schritte hinter mir hörte.
    "Hallo", sagte ich ohne mich umzudrehen.
    Eine Person trat neben mich und ich öffnete die Augen.
    "Guten Morgen", antwortete Amelia, meine beste Freundin.
    Einen Moment lang standen wir einfach nur schweigend nebeneinander und beobachteten den Sonnenaufgang.
    "Es ist einfach wundervoll hier", flüsterte ich. "Es ist einfach so viel besser als ..." Ich verstummte, aber Amelia verstand mich.
    "Ich weiß", antwortete sie und berührte meinen Arm. "Du musst wissen, dass ich wirklich glücklich bin, dass du dich uns angeschlossen hast."
    "Ich auch", sagte ich und sah sie dankbar an.
    Amelia trug ein zartrosa Nachthemd mit silbernen Streifen und schien im Sonnenlicht zu glühen.
    "Komm, Sarah", sagte sie schließlich. "Wir müssen uns beeilen."

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    Wir kletterten wieder ins Zelt, inzwischen waren auch Celyn und Chloe wach.
    Mein Nachthemd tauschte ich gegen Jeans, ein weißes Hemd und eine silbrige Jacke. Die anderen trugen genau dieselben Sachen. Ich schlüpfte in Kampfstiefel und machte mich daran, meinen Schlafsack zusammenzurollen und in den Rucksack zu stopfen. Das war kein Problem, denn unsere Rucksäcke waren mit einem Zaubertrick versehen, sodass alles reinpasste, was man brauchte und sie quasi nie voll wurden. Anschließend flochten wir uns gegenseitig unsere Haare. Amelia steckte mir eine silberne Haarspange in Form einer Mondsichel in die blonden Locken.
    Amelia war ein Tochter der Athene und hatte sich den Jägerinnen erst vor zwei Jahren angeschlossen. Sie hatte dieselben blonden Locken wie ich und graue Augen. Wir hatten uns von Anfang an gut verstanden und waren schnell Freundinnen geworden.

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    Wir bauten unser Zelt ab, was nur ein paar Sekunden dauerte. Auch hierbei war Zauberei im Spiel, es faltete sich von selbst zu einem winzigen Viereck zusammen, das sich Chloe in die Tasche steckte.
    Dann stießen wir zu den anderen Jägerinnen, die sich bereits in einem Kreis um ein junges Mädchen mit kastanienbraunen Haaren und silbernen Augen gedrängt hatten. Artemis, Göttin der Jagd, des Mondes, der Natur und der Jugend. Unsere Herrin.
    Sie sah auf und lächelte uns gütig und weise an.
    "Celyn, Chloe, Amelia, Sarah. Schön, dass ihr auch da seid. Dann sind wir vollzählig."
    "Was ist los?", fragte ich vorsichtig. Ich konnte spüren, dass etwas nicht stimmte. Es lag eine Spannung in der Luft, die sich auf uns alle zu übertragen schien.
    Ein anderes Mädchen schaute zu mir herüber. Sie hatte schwarze, stachlige Haare mit einem silbernen Diadem darin. Ihre Augen waren strahlend blau und sie war etwas größer als wir alle.
    "Wir rüsten uns zum Kampf", sagte Thalia. "Wir werden ein Monster verfolgen. Größer und stärker als du es bisher gesehen hast. Es wird ein langer Tag. Macht euch bereit." Den letzten Satz richtete sie an uns alle und ihre elektrisch blauen Augen funkelten bedrohlich.
    Artemis seufzte. "Ich würde euch gerne begleiten, aber leider werde ich zur Zeit auf dem Olymp benötigt."
    "Eine Versammlung", warf Thalia ein. "Die Götter beraten über die Folgen des Titanenkrieges und Maßnahmen zur besseren Sicherung des Olymps."
    Der Titanenkrieg. Ich war nicht dabei gewesen, hatte aber viel darüber gehört. Er lag erst ein paar Monate zurück, kurz bevor ich mich den Jägerinnen angeschlossen hatte. Ein Held aus Camp Half-Blood hatte mit seinen Freunden den Titanen Kronos besiegen und den Olymp retten können.
    Der Krieg hatte auch unter den Jägerinnen viele Opfer gekostet.
    Wenn sich die Götter jetzt versammelten, dann musste dies wirklich wichtige Gründe haben.

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    Artemis lächelte zuversichtlich.
    "Ich bin sicher, ihr werdet es schaffen", meinte sie. "Aber nun muss ich los. Vertrete mich gut und handle wie ich es tun würde", sagte sie zu Thalia, bevor sie im Wald verschwand.
    Wir griffen zu unseren Bögen und angeführt von der Tochter des Zeus zogen wir los.

Kommentare Seite 1 von 1
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Adhara ( von: Adhara )
Abgeschickt vor 196 Tagen
Mir gefällt die Geschichte sehr gut und ich bin schon gespannt auf die Fortsetzung :) Irgendwie gefällt mir die Idee, endlich mal was aus der Sicht der Jägerinnen zu lesen.
Lilian ( 23.95 )
Abgeschickt vor 197 Tagen
Schön, dass es euch so gut gefällt. :)
Percabeth ( von: Percabeth )
Abgeschickt vor 202 Tagen
Schreib bitte weiter! Du kannst echt gut schreiben!
Cecily ( von: Cecily )
Abgeschickt vor 207 Tagen
Eine schöne FF. :) Endlich mal eine, die sich nicht ums Camp dreht. Ich finde es gut, dass jemand auch mal etwas anderes macht. Bitte schreib weiter !!!!!!!!