Lauf so schnell du kannst!

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8 Kapitel - 4.530 Wörter - Erstellt von: Aschenglut - Aktualisiert am: 2017-03-22 - Entwickelt am: - 11.510 mal aufgerufen - User-Bewertung: 5 von 5.0 - 9 Stimmen- Die Geschichte ist noch in Arbeit - 4 Personen gefällt es

Die Nacht brach ins Schweigen.,, Bleib stehen, Süße!“ Ich wirbelte herum und erkannte Alex' Silhouette. Seine bronzierte Haut und die braunen Augen mit dem schwarzen Haar waren verlockend, doch ein breites Grinsen überzog sein Gesicht. Dann verfolgte er mich wieder. Ich war eben ein Mobbing-Opfer. Von Alex, Jason und Nick...

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    Ich blickte mich um. Von Alex war nichts zu sehen. Ich atmete erleichtert auf und strich mir durch's Haar. Seit ich von ihm erpresst wurde, hatte
    Ich blickte mich um. Von Alex war nichts zu sehen. Ich atmete erleichtert auf und strich mir durch's Haar. Seit ich von ihm erpresst wurde, hatte ich kein Heim mehr.,, Komm sofort zurück, du mickriges Ding!“ Alex' Stimme ertönte und es näherten sich Schritte. Ich blickte mich verzweifelt in der schmalen Gasse um und im fahlen Licht der verdreckten Strassenlampen sah ich auf dem nassen, beschmutzten Boden nur eine einzige Eisenmülltonne. Sie war voll mit verschimmelten Lebensmitteln und Verpackungen. Ich blickte mich noch einmal um und hörte Alex, Nick und Jason's Stimme. Ich seufzte auf und stieg in die Mülltonne. Der übel riechende Brei sickerte in mein
    T-shirt und in meine All-Stars. Dann sah ich den Jungen mit der bronzierten Haut, den tief braunen Augen.,, versteck dich nicht, Milan! Wir finden dich sowieso!“ Eigentlich war er ja ganz hübsch, doch sie verfolgten mich! Als wäre ich alles! Innerlich zuckte ich zusammen, als der bronzierte Junge seinen Blick über die Mülltonne schweifen liess. Ein breites Lächeln überzog seinen Mund, als er sich der Mülltonne näherte.,, Leute!“, rief er mit einem Blick über die Schulter und Nick kam mit Jason zu ihm. Alex steckte seine Hand in den übel riechenden Brei und zog mich am Kragen hinaus. Dann packte er mich an beiden Schultern und drückte meine Schultern fest zusammen. Es knackte kurz und ich pfiff vor Schmerz durch die Zähne. Dann liess er mich fallen und ich kam in einer Pfütze auf. Verschmutztes Wasser spritzte zu allen Seiten her und ich regte mich nicht mehr vor Schmerz. Dann packte Jason mich an den Handgelenken und verdrehte sie hinter meinem Rücken. Damit stiess er mich voran zu Alex.,, Hält du mich für blöd?“, knurrte dieser und strich mir durch's Haar.,, N-Nein...“, stammelte ich und wandte mich unter Jason's Griff.

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    ,, Du bist so ein dummes Mädchen, Milan!“ Alex trat mir auf den Fuss, ein Zeichen, dass Jason mich hochheben sollte. Und das tat er auch. Ich wehrt
    ,, Du bist so ein dummes Mädchen, Milan!“ Alex trat mir auf den Fuss, ein Zeichen, dass Jason mich hochheben sollte. Und das tat er auch. Ich wehrte mich mit Tritten, doch Jason regierte nicht, sondern presste meine Handgelenke fester zusammen. Ich schrie auf vor Schmerz, doch Alex strich mir über's Gesicht.,, Hättest du dich mir sofort ergeben wärst du jetzt nicht hier. Und dann müsste ich dich auch nicht bestrafen. Und wenn ich dann mit dir fertig bin, dann wirst du um Gnade winseln.“ Er brachte sein Gesicht nah an meines, fast dass unsere Nasen sich berührten. Dann hauchte er mir ins Gesicht, aber eigentlich meinte er das zu seinen Freunden:,, Bringt sie weg!“ Jason nickte und band meine Hände mit einem Schnürsenkel zusammen. Als er den Knoten knüpfte, schrie ich auf vor Schmerz. Alex lachte auf und ging vor. Doch vor Müdigkeit und Schwäche fiel in in Ohnmacht.
    Die Strassenlampen flackerten auf und eine setzte sogar ganz aus, als ich meine Augen öffnete. Meine Handgelenke waren noch immer zusammengebunden. Ich leckte den Rest Lippgloss von meinen Lippen. Ein schrecklicher Hunger plagte mich. Meine All-Stars waren überzogen von Plastikfolieteilchen zusammengeklebt mit dem entsetzlich riechenden Brei der Mülltonne. Meine Haare hingen mir ins Gesicht doch ich hatte keine Hände frei um die Strähne aus meinem Gesicht zu streichen. Meine Beine fühlen sich betäubt an vor Kälte der Nacht. Ich wusste, nicht wo ich war, doch ich vermutete Schlimmstes. Bestimmt ihr Baumhaus mitten im Wald. In ihrem Hauptquartier. Ich wusste nicht, was sie von mir wollten. Ich fühlte mich wie ein gesuchter Verbrecher. Meine Augen wurden kleiner, als ein winziger Strahl von Licht vor mir auftauchte. Sonnenaufgang. Ich atmete erleichtert auf und versuchte aufzustehen. Dan konnte ich mit meinen Händen am Rücken meinen Umfang ertasten und dass vor mir ein Fenster war. Es war nicht verglast und von dort aus sah man nur die Sonne, die hinter dem Wald aufging. Es war ein herrlicher Ausblick, doch ich musste mich vor den Jungs retten. Mit einem verzweifelten Blick erkundete ich den Waldboden unter dem Baumhaus. Er war mit Laub bedeckt und mit Moos bewachsen. Ich hievte mich so gut es ging aus dem Fenster, dass meine Beine über dem Boden baumelten. Dann hörte ich wieder die Stimmen von Alex's fiesem Lachen und kämpfte gegen die Angst vor dem Sturz. Dann knallte die Tür auf und ich sah die wunderschön bronzierte Haut von Alex und blickte gleich darauf in die tiefen dunkelbraunen Augen.,, He! Bleib schön hier, Milan!“, warnte er und stürmte mit ausgestreckten Armen auf mich zu. Ich musste meine Angst überwinden. Mit einem Schrei stürzte ich aus dem Fenster des Baumhauses und blickte nach oben.,, Nein! Ihr nach! Schnell! Lasst sie nicht entwichen! Ich will sie haben!“, ertönte Alex' Stimme. Und mi einem dumpfen Schrei kam ich auf dem Boden auf und schrie vor Schmerz auf.

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    Ich rappelte mich mit gefesselten Händen auf.,, Bleib sofort stehen, Milan! Das wirst du noch bereuen!“ Ich stürmte davon und hörte hastige Schri
    Ich rappelte mich mit gefesselten Händen auf.,, Bleib sofort stehen, Milan! Das wirst du noch bereuen!“ Ich stürmte davon und hörte hastige Schritte hinter mir. Ich wagte einen Blick über die Schulter und entdeckte den Jungen mit der bronzierten Haut und seine Komplizen. Sie stürmten durch das Gebüsch. Der Schnürsenkel an meinen Handgelenken lähmte mich. Ich rüttelte daran und schliesslich waren sie locker. Ich versuchte sie mühsam abzustreifen und schliesslich konnte ich eine Hand herausziehen. Die andere war noch mit dem Band verschnürt. Meine Beine schmerzten und mein Short war mit Schlamm bespritzt. Meine Haare wehten im Wind und ich stolperte über Wurzeln, Baumstämme und durch vertrocknetes Laub.,, Wenn ich dich erwische!“, warnte Alex' Stimme wieder. Ich hatte noch nie solche Angst. Ich fühlte mich gejagt wie ein verlorener Ball auf der Strasse. Meine giftgrünen Augen funkelten beängstigt. Schliesslich erreichte ich einen Baumstamm. Ich hörte das wütende Gebrüll weiter hinter mir und gönnte mir eine kleine Pause. Ich keuchte und rieb mein wundes Handgelenk und die verbeulten Beine. Meine All-Stars sahen aus wie braune Socken. Ich wischte mit der Hand darüber, dass man die dunkelrote Farbe erkennen konnte.

    Mit klopfendem Herzen lief ich weiter, als ich das Schnürband nicht mehr fand, das Jason an meine Hand gebunden hatte. Scheisse! Wenn sie das Band finden würden, könnten sie mich orten! Mein Schmerz wurde zu stummer Qual. Es stach mich in die Seite und meine Beine bluteten von den peitschenden Zweigen. Ich hatte Kratzer am Gesicht und meine Haare verfilzt und mit Zweigen und Dornen durchflochten. Dann hörte ich Nick's Stimme:,, Bleib sofort stehen, Milan! Ich bring dich um!“ Dann sah ich seine Umrisse am Horizont. Er hielt das Band in der Hand. Ich stürmte weiter, als ich die Stadt erblickte. Erleichtert seufzte ich auf und humpelte stolpernd weiter. Ein tiefes Keuchen stieg aus meiner Kehle und meine Lungen fühlten sich kratzig und rau an. Wenn Alex mich finden würde... Ich schauderte. Er würde nicht davor halten mich zu quälen und gefangen zu halten. Ich hatte ihm doch überhaupt nichts angetan. Ich war eben das Mobbing-Opfer. Die Sonne hatte sich bereits durchgesetzt und warf mange Schatten über den Laubboden. Dieser wurde allmählich zu hartem Stein und dann lief ich auf fester Strasse. Autos düsten an mir vorbei und ich kam vor einem Laden zum Stehen. Ich hatte solchen Hunger! Mit ein paar nervösen Blicken um mich herum kaufte ich mir mit dem Rest meines Geldes ein Brötchen. Es schmeckte trocken und hart, doch ich stellte mich zufrieden. Meine Haare waren noch immer dreckig und meine Kleidung ebenfalls. Und die brennende Hitze! Jetzt war ich befreit von Nick, Jason und Alex. Jedenfalls für einen Tag... Sie würden mich nie bis in die Öffentlichkeit verfolgen. Und ich musste die schlaflose Nacht nachholen. Und mich ausruhen. Schließlich trugen meine Beine mich zum See. Er lag ein wenig ausserhalb der Stadt und war menschenleer. Ein perfekter Platz. Eine kühle Brise wehte durch die stickige Luft und erfüllte mich mit ewiger Hoffnung.

    Ich stand vor der Menge ewiges Wassers. Der See wirkte ruhig und schaukelte nur leise von der schwachen Luft. Die Sonne liess das Wasser blaugrün glitzern und ich erkannte die dunklen Fische im Wasser. Es gab eigentlich keinen Strand, sondern das Ufer war steil nach oben gerichtet und das Wasser ging sofort tief unter. Die bunten Steine glitzerten im Sonnenlicht und hier und da entdeckte ich eine Münze, eine leere Cola-dose und eine Bierflasche. Alles wirkte derart ruhig und freundlich. Inzwischen stand die Feuersonne schon hoch über mir und brodelte auf meinem haselnussbraunen Haar. Ich strich mir dadurch und fischte einige Zweige und Dornen heraus, die ich sofort im See versenkte. Mit einem Seufzer setzte ich mich hin und liess meine Füsse über dem Wasser baumeln.

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    ,, Hallo, Süße...“ Mir stockte der Atem und ich wirbelte herum. Sofort traf ich Alex' wütenden blick und sein finsteres Grinsen. Herzschläg
    ,, Hallo, Süße...“ Mir stockte der Atem und ich wirbelte herum. Sofort traf ich Alex' wütenden blick und sein finsteres Grinsen. Herzschläge danach packte er mich am Rücken und warf mich in den See. Die Clique lachte laut und blickten mich höhnisch an.,, Gehst du baden, Süße?“, lachte Nick und beugte sich über das Ufer zu mir hinab. Die Haare klebten mir am Kopf und ich war noch immer fassungslos. Das eiskalte Wasser betäubte mich ganz. Alex knurrte:,, Genug! Bringt sie her...“ Jason beugte sich über das Ufer und erwischte mich gerade noch am Arm. Nick half ihm und sie zogen mich aus dem Wasser. Alex grinste. Nick packte meine Handgelenke und verschränkte sie hinter meinem Rücken. Was für ein schreckliches Déja-vu. Ich schluckte den Schmerz hinunter, als Alex die Finger zusammenpresste und Nick mit den Händen meine Handgelenke zusammenpresste. Ich versuchte den Schmerz nicht zu zeigen, doch Alex lachte:,, Ich weiss, dass du leidest...“ Er presste die Finger dichter zusammen und Nick machte das gleiche mit meinen Gelenken.,, Ich sehe den Schmerz in deinen Augen. Hättest du bloß nicht versucht zu fliehen! Dann hätten wir dir nicht so viel angetan wie nun... Tja...“ Er wendete sch an Jason und Nick und knurrte:,, Gehen wir lieber in den Wald. Da sieht uns niemand...“ Er packte mich am Arm und entriss mich Nick's Griff. Alex drückte meinen Arm derart fest zusammen, dass ich Tränen in den Augen hatte und laut aufschrie. Er lachte auf und schob mich vor sich hin. Weitere Schmerzen durchzuckten mich und mein Hals wurden trocken von den schreien.

    Ich weinte schon und ich konnte nicht kontrollieren, wann die Tränen kamen.,, Nicht heulen, Süße“, höhnte Jason und presste meine Handgelenke zusammen. Alex stand vor mir. Seine tiefen Augen blitzten erfreut und er kam näher zu mir. Fast berührten unsere Gesichter sich. Eine weitere Träne kullerte über meine Wange und ich kniff die Augen zusammen. Alex wischte mit dem Finger über meine Wange und pustete mir ins Gesicht:,, Du hast dich falsch entschieden, Milan. Du bist echt süß aber... ein zu temperamentvolles Mädchen.“ Mein Mascara verlief in den Tränen und ich blickte den bronzierten Jungen an. Ein breites Grinsen verlief über sein Gesicht und... er küsste mich. Dann hob er den Kopf und warf mich zu Boden.,, Jason, binde sie fest!“ Der hatte noch ein Seil bereit und gleich darauf war ich an einen Baum gefesselt. Die Sonne ging langsam schon unter und tauchte den Wald in Schatten. Die Jungs waren schon längst verschwunden.

    Das raue Seil hinterliess rote Spuren an meinen Armen, die noch von Alex' Schlägen bluteten. Meine Beine waren versehrt mit blauen Flecken und Kratzern, die Alex mir höchst persönlich verpasst hatte. "Eine Ehre" hatte er es genannt, von ihm höchst persönlich geschlagen zu werden. Ich stöhnte auf. Das raue Seil scheuerte in meinen Wunden. Nun war es schon ganz stockfinster und ich machte mir nicht die Mühe mich zu befreien. Wölfe würden mich töten. Bären würden mich verschlingen... Vor Erschöpfung konnte ich mir nicht mehr darüber den Kopf zerbrechen und ich sackte zusammen. Wenn ich jetzt einschlafen würde, dann würde Alex mich morgen grob aufwecken. Doch ich konnte meine Augen nicht mehr offen halten und schloss sie lange. Zu lange...

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    ,, Süße, wach auf...“ Ich schlug die Augen auf und sog erstarrt die Luft ein, als ich in Alex' tief braune Augen blickte. Zu meiner Überrasc
    ,, Süße, wach auf...“ Ich schlug die Augen auf und sog erstarrt die Luft ein, als ich in Alex' tief braune Augen blickte. Zu meiner Überraschung verpasste er mir keinen Schlag. Nein... Er klang sogar sanft. Ich stellte außerdem noch fest, dass es kurz vor Morgendämmerung war. Mit ein paar huschenden Blicken blickte ich mich nach Nick und Jason um.,, Sie sind nicht hier, Milan“ Alex schnurrte schon fast. Er klang zu ungewohnt sanft. Dann spürte ich wie sich das Seil lockerte und streifte ganz vom Baum. Vor Erschöpfung sank ich zu Boden.Es tat gut, wieder Boden unter den Füssen zu spüren. Ich musste meine Augen schließen, doch ich konnte nicht. Ich war zu schwach zum Sprechen.,, Steh schon auf“, hetzte Alex ein wenig rauer und verschränkte seinen Arm in meinen. Dann zog er mich auf die Beine. Seine Hand strich mir durch's Haar und er wirkte sanft und liebevoll. Plötzlich seufzte er und knallte mich wieder an den Baum.,, Jetzt reicht's!“ Ich stöhnte, als ein Schmerz mich durchzuckte. Seine Hände pressten gegen meine Schultern und er hauchte mir geradezu ins Gesicht. Dann knurrte er:,, Wage es ja nicht, mich wieder reinzulegen! Du bist so gut wie tot!“ Er verpasste mir einen Schlag auf die Brust. Meine Lungen rangen nach Atem, doch der Schmerz erlaubte es ihnen nicht. Der Druck auf meinen Schultern ließ nach und ich sackte wieder zusammen.,, Und nun gehörst du mir!“, zischte Alex und packte mich am Handgelenk. Damit schubste er mich vor sich hin. Meine müden Beine humpelten vor ihm her. Meine Augen waren hellwach. Das Laub raschelte unter meinen All-Stars. Langsam erhob sich die Sonne und beleuchtete den Wald. Ich war zu müde um den Weg um mich herum wahrzunehmen. Auf einmal knallte ein viel stärkerer Schlag gegen meinen Rücken und ich stolperte nach vorne ins Laub. Alex blickte mit verzogener Miene auf mich hinab.,, was willst du von mir? Ich hab dir nichts angetan!“, legte ich ein und rappelte mich auf. Ich war mir sicher, dass meine Augen ihn verzweifelt flackernd anflehten. Alex grinste auf und zog mich wieder zu sich hinauf. Mit einem schnellen Handgriff packte er auch mein anderes Handgelenk und rief nach Nick. Ich riss mich von ihm los und stiess ihn von mir weg.,, Was soll das? Was willst du von mir?“ Meine Brust bebte vor Anstrengung. Alex grinste und lachte. Plötzlich raschelte das Laub und Nick kam angerannt. Er keuchte:,, Mann, Alex, Alter! Ich dachte schon, sie wär' entwischt!“ Er stiess mich mit dem Fuss in die Seite und nahm mich in seinen Griff. Danach folgte keuchend Jason.,, Bringt sie einfach ins Baumhaus und fesselt sie dort fest. Ich will nicht, dass sie wieder flieht. Ich hab' da noch'ne Rechnung offen...“ Nick stieß mich an und lachte:,, Komm, Süße.“ Doch seine Worte waren viel freundlicher als sein Umgang mit mir. Jason reichte ihm einen Schnürsenkel und meine Hände wurden wieder zusammengebunden. Ich hatte keinen Plan, was sie mit mir vorhatten. Und en plötzlicher Wutblitz durchzuckte mich. Ich wurde von diesen Jungs gemobbt und verprügelt. Auf einmal verpasste ich Nick einen Tritt ins Schienbein und er fluchte:,, Sch*t!“ Dann umklammerte er sein Schienbein und ich nutzte meine Chance.

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    Ich rannte einfach nur. Auch wenn Alex mich nicht verfolgte. Ich wollte so weit weg wie möglich. Laufen, bis ich irgendwann zusammenbrach. Weg von di
    Ich rannte einfach nur. Auch wenn Alex mich nicht verfolgte. Ich wollte so weit weg wie möglich. Laufen, bis ich irgendwann zusammenbrach. Weg von diesen Jungs. Die Strasse war feucht vom rieselnden Regen und mein Magen flehte nach Essen. Doch mein letztes Geld hatte ich in die letzte Brötchen investiert. Mir blieb nichts anderes übrig, als meinen Hunger zu ignorieren. Ein Kälteschauder durchzuckte mich, als ich durch die Gasse mit der Mülltonne lief. Der übel riechende Gestank der Essensreste und der Pizzaverpackungen liess meine Nase rümpfen. Überall drang warmes Licht aus den Fenstern der Häuser und erfüllte die nassen Strassen. Freudiges Gelächter brach in den Häusern aus. Ich blieb einen Moment stehen, um eine Familie zu beobachten, die gerade speiste. Das Kleinkind spielte gerade mit einer Stoffpuppe und die Mutter unterhielt sich mit dem Vater. Ich seufzte einmal auf und strich mir durch die braunen Haare. Familie. Meine Mutter starb früh und mein Vater war schwer krank. Ich lebte eine Zeit alleine im Haus, bis Alex, Nick und Jason mich fertig machten. Seit dem streune ich umher. Ein leises Miauen ertönte. Ich wirbelte erschrocken herum, als eine magere Gestalt hinter der Mülltonne hervorkroch. Es war eine Katze. Sie war schön gesprenkelt mit Bernsteinaugen. Ihr Fell war verfilzt und ein Ohr eingerissen. Sofort tat mir das Geschöpf leid. Es lebte auch auf der Straße. Alleine... Zurückgelassen... Ohne heim... Ich hockte mich vor dem Tier nieder und steckte meine Hand aus. Vorsichtig kam die Katze näher und beschnüffelte meine Hand. Ein Mal in meinem nutzlosen Leben fühlte ich mich geborgen. Ein warmes Gefühl breitete sich in meinem Herzen auf, obwohl meine Kleider durchnässt waren und ich im eisigen Licht der Straßenlaternen fror. Äußerlich war mir eiskalt, doch innerlich hatte ich ein Gefühl angenehmster Wärme und Geborgenheit. Die feuchte rosa Nase des Katers rieb sich an meiner Hand. Dann strich er mit dem Fell gegen meine Hand und schnurrte leise. Ich fühlte mich nicht mehr so einsam und alleine. Und der Katze ging es wohl auch so.,, Kommst du mit mir?“, wisperte ich und strich mit der Hand über seinen wunderschön geschecktes Fell. Die Katze schnurrte wieder und ich spürte ihre Zustimmung. Eine eiskalte Brise wehte durch die Gasse und trug den übel riechenden Geruch der Mülltonnen mit sich. Ich erhob mich und blickte mich um. Es war ein trostloser Ort. Und diese Trostlosigkeit brachte mich hilflos. Ich dachte nach. Wie alles begann... Ich hatte diese Erinnerung noch ganz hinten in meinem Kopf und wagte kaum, sie hervorzurufen. Doch ich brauchte Antworten. Alles fing vor Jahren an. Ich bekam meine 12 Jahre. Alles war toll. Meine Mutter war schon gestorben und mein Vater machte alles um mich glücklich zu machen. Doch am Tag vor meinem Geburtstag sank er plötzlich im Einkaufszentrum zusammen. Ich war jung und hatte Todesangst um meinen noch verbleibenden Vater. Er lag nun da. Regungslos... doch zum Glück half eine ältere Dame mir, um den Krankenwagen zu holen. Und mein geliebter Vater wurde abgeführt. Und ich stand alleine da. Unglücklich. Niemand kümmerte sich um mich. Ich wollte wieder heim, und lief gekränkt durch die enge Gasse. Ich war fassungslos und wollte einfach weg. Mich unter meiner Decke verkriechen und einfach heulen. Ich wusste nicht mal, ob mein Vater noch lebte. Ich hatte solche Angst um mein Alles. Ich hatte nichts mehr und nichts war noch mein Eigen. Ich wollte schnellstens in mein Zimmer und einfach zu weinen und den Rest meines Lebens zu verbringen. Doch Alex schnitt mir den Weg ab. Er hielt mich am Handgelenk fest und zog mich zu sich heran.,, Wen haben wir denn da?", höhnte er und zog mein Gesicht nah an seines. Ich kannte Alex schon... Er war an meiner Schule. Und mobbte mich seit ich denken konnte.,, Lass mich los!“, flehte ich mit Tränen in den Augen.,, Nö“, höhnte er weiter und trieb mich nach hinten.,, Du bist ganz allein und hast nichts, Milan. Aber ich werde dich gehen lassen... Für einen Kuss kannst du entkommen...“ Ich wimmerte und weitere Tränen liefen mir über die Wange.,, Du bist nichts weiter als ein Opfer, Milan. Wenn ich erst mit dir fertig bin, dann wirst du mich küssen, Süße...“, fuhr er fort und schlug seine Hand auf meinen Rücken und stieß mich näher an sich heran.,, Nur ein Kuss!“, höhnte er weiter. Ich schrie und trat gegen sein Schienbein... Und so wurde ich verfolgt!

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    Ich weiß es ist kein Grund und ich weiß auch, dass es nicht der wahre Grund ist. Und auf einmal tat ich mir selbst über alles leid. Und ich brach i
    Ich weiß es ist kein Grund und ich weiß auch, dass es nicht der wahre Grund ist. Und auf einmal tat ich mir selbst über alles leid. Und ich brach in Tränen aus. Wieso ich? Ich war normal. Ein normales Mädchen von 15 Jahren... Und Alex, ein anormaler Junge von 17 Jahren? Er wäre so perfekt gewesen, wenn er nicht so ein hässliches Inneres besäße. Ich hatte nichts was sie wollen könnten. aber ich war es eben. Ein Opfer. Ein Nichts. Meine Brust bebte und ich blickte vor mich hin. Diese Jungs hatten mir alles versaut! Mit nervösen Schritten humpelte ich die Gasse entlang. Der Halbmond leuchtete über mir. Das Silbervlies wurde vom Licht der Straßenlaternen überscheint. Und schmerzliche Erinnerungen an meine Mutter klagten mich. Ich wusste nicht mal mehr, wer meine Mutter und mein Vater waren. Ich war so abgelenkt durch meine eigenen sorgen. Meine wund getretenen All-Stars traten auf den rauen Stein des Bürgersteigs der Hauptstraße. Die Sonne ließ ihren Schein über das Land huschen und warf lange Schatten über die Welt. Erst nach wenigen Minuten kannte ich den Feuerball der sich über den Horizont kämpfte und den Mond verdrängte. Ich wüsste zu gerne, wo Alex war. Die Katze rieb sich an meinem Bein und ich strich ihr über den Kopf. Unsicherheit flackerte in mir auf wie ein plötzlicher Blitz. Ich hatte wirklich keine Zeit für Selbstmitleid! Okay, ich war wirklich ein echtes Opfer, aber ich musste einfach tapfer sein. Ich fühlte mich einfach hilflos! Meine Beine trugen mich auf die Parkbank und ich sank erschöpft zusammen. Ich brauchte dringend Schlaf. Und was zu essen. Ich atmete schwer und erschöpft. Meine Augen blickten trübe auf einen Punkt in der Landschaft und meine Ohren lauschten dem Rascheln der Bäume und des Schilfes im Wind. Eine kalte Luft umwickelte mich wie ein Schleier aus Kälte und Einsamkeit. Bi jedem Gedanken an mein glückliches Leben wurde mein Herz schwer.

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    (Eine andere Sicht:) Ich blickte mich nach Milan um. Dieses dreckige Ding, hatte doch tatsächlich geglaubt, dass ich sie einfach so gehen lassen wür
    (Eine andere Sicht:)

    Ich blickte mich nach Milan um. Dieses dreckige Ding, hatte doch tatsächlich geglaubt, dass ich sie einfach so gehen lassen würde. Innerlich strahlte ich schadenfroh. Dann erblickte ich meinen Kumpel Jason, der gerade an einem Grashalm herumzupfte.
    ,, Mann, hast du sie gefunden?", fragte ich genervt und blickte ihm stur in die giftgrünen Augen.,, Nope aber vielleicht weiß Nick mehr", versicherte er mir und ich fuhr mir durch das Haar. Es machte mir ehrlich gesagt Spaß Milan zu verfolgen. Sie War einfach ein Opfer. Und außerdem War sie echt hübsch. Ich stemmte meinen Arm an die Wand des Gebäudes.,, Wo bleibt der denn?" knurrte ich und kratzte mich mit der anderen Hand am Hals. Auf einmal vernahm ich Schritte am anderen Ende der Gasse. Hoffend wartete ich noch ein paar Sekunden, bis Nick eintraf. Ich blies mir eine schwarze Haarsträne aus dem Gesicht und verschränkte die Arme vor der Brust. Dann kniff ich die Augen zu Schlitzen zusammen und durchbohrte ihn mit meinem Blick.,, Was gibt's Neues?“, fragte ich ihn und er wich meinem Blick aus.,, Ich hab sie gesehen... Etwas weiter am Stadtrand. Mit so einer Katze. Sie saß auf einer Bank, wo sie womöglich geschlafen hat“, fing Nick an und ich vergrößerte meine Augen wieder und erwiderte:,, Schläft sie noch?“ Nick kam kaum zu Wort und stotterte:,, J-Ja, aber-",, Wir müssen da hin, bevor sie aufwacht! Das wird ein perfekter Überraschungsangriff!“, unterbrach ich ihn und vergrub die Hände in den Taschen.,, Wo?“ Nick antwortete:,, Da, aber-“ Er deutete mit dem Finger auf die Hauptstraße.,, Dann kommt!“ Damit stürmte ich vor den anderen die Gasse entlang. Ich strich mir eine schwarze Sträne Haar aus dem Gesicht und stürmte gleich weiter...

    Und tatsächlich-Milan lag auf der Seite auf der Parkbank und atmete schwer. Über ihr hatte sich wirklich eine kleine gesprenkelte Katze zusammengerollt. Ihre Krallen sahen schön spitz aus. Ich drehte mich noch einmal zu den anderen um und hielt mir den Finger vor die Lippen. Dann watete ich mit großen Schritten den Kiesweg entlang. Ich wollte wirklich keine Kratzer von Katzen abbekommen. Und außerdem war ich allergisch gegen Katzenhaar. Ich bemühte mich nicht mit meinen schwarzen Converses auf einen der vielen Zweige zu treten und näherte mich der Bank, bis ich direkt vor Milan stand und ihren sanften Atem auf meiner Hand spürte. Plötzlich hörte ich einen Zweig geräuschvoll knacken und danach Kies Schuppen, darauf folgend ein lautes Poltern. Ich wirbelte herum und sah Jason am Boden sitzen. Ich durchbohrte ihn mit meinem eisernen Blick und fauchte:,, Halt die Klappe!“ Als ich mich umdrehte, blickte ich sofort in die bernsteinfarbenen Augen der Katze. Sie hatte die Zähne gebleckt und sich vor mir aufgebaut. Ich unterdrückte das Niesen meiner Allergie und fordere Nick und Jason auf, dieses verdammte Fellvieh von mir fern zu halten. Doch gleich darauf fühlte ich gebogene Krallen in meinem Bein. Ich unterdrückte einen schmerzvollen Schrei und funkelte Nick an. Dieser schluckte und packte die Katze am Nacken. Diese fauchte und miaute laut. Ich beugte mich über Milan, sodass sich unsere Nase fast berührten. Wieder miaute die Katze laut und fauchte. Milan schlug die Augen auf und schrie auf. Sie sprang auf, wobei sie gegen meine Stirn stieß. Erschrocken blickte Milan sich um und ich nutzte die Chance um ihr Handgelenk zu packen. Sie schrie wieder auf, was in meinen Trommelfellen weh tat, weshalb ich unmittelbar stöhnte.,, Halt die Schnauze!“, zischte ich und umklammerte ihr Handgelenk, weshalb alles nur noch dramatischer wurde.

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1466438725
Lauf so schnell du kannst!
Lauf so schnell du kannst!
Die Nacht brach ins Schweigen.,, Bleib stehen, Süße!“ Ich wirbelte herum und erkannte Alex' Silhouette. Seine bronzierte Haut und die braunen Augen mit dem schwarzen Haar waren verlockend, doch ein breites Grinsen überzog sein Gesicht. Dann ver...
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2016-06-20
40J0
Horror, Krimi

Kommentare Seite 3 von 3
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Aschenglut ( von: Daya Riddle )
Abgeschickt vor 15 Tagen
Danke, Leute! Ich werde weiter schreiben, bloß blockte im Moment mein Profil und ich muss meine E-Mail-Adresse bestätigen. Habt noch ein bisschen Geduld
Komikoro ( von: Komikoro )
Abgeschickt vor 38 Tagen
Die Story find ich super. Bitte du musst unbedingt weiterschreiben. Übrigens ist das normal das ich bloß bis zu dem punkt mit der Parkbank lesen kann oder ist das noch nicht weitergeschrieben worden?
Maria ( 47122 )
Abgeschickt vor 100 Tagen
Mega geschichte schreib bitte weiter. Es könnte auch ein film daraus werden❤
Alexi Mafloy ( von: Alexi Mafloy )
Abgeschickt vor 100 Tagen
Du schreibst toll! Bitte schreib weiter. 😄😍😘
Tupfenpfote ( von: Tupfenpfote )
Abgeschickt vor 100 Tagen
Schön geschrieben😍😍😍 (dafür, dass du niht aus deutschland kommst)
Aschenglut ( 10444 )
Abgeschickt vor 132 Tagen
Ja, du hast recht, aber das liegt daran, dass ich nicht aus Deutschland komme. In unserem Land, lernen wir die deutsche Sprache nur in der Schule. Und ich benutze sie nicht jeden Tag, deshalb bin ich vielleicht nicht so gut wie andere. Naja, aber das mit dem "lern mal die deutsche Rechtschreibung" war echt [BEEP] ausgedrückt. Du hättest es ja anders formulieren können!
darkrose ( 72977 )
Abgeschickt vor 142 Tagen
Da du auch negative Kommentare willst, bitte sehr:
Du wiederholst dich häufig, die Ausdrücke sind nicht richtig,lern mal die
deutsche Rechtschreibung
pllfangirl2006 ( von: pllfangirl2006 )
Abgeschickt vor 163 Tagen
Ich will nicht ungeduldig klingen oder so ......aber wann kommt die Fortsetzung
??? ( 40305 )
Abgeschickt vor 181 Tagen
Schreib bittteeee weiter *fleh*!!! ( Jaaa! Ich weis das diese Komentare meegaaa stressen! Schreib graf selbst ne Geschichte...)
Aschenglut ( 58116 )
Abgeschickt vor 184 Tagen
Sorry, ich meinte "Saphir13"
Aschenglut ( 00572 )
Abgeschickt vor 187 Tagen
Danke, Leute für diese netten Kommentare, doch ich werde unter einem ganz speziellen neuen Namen nur solche Geschichten erstellen. Und zwar unter dem Namen "Saphir03"
lilly-magnolie ( 49061 )
Abgeschickt vor 190 Tagen
Du musst unbedingt weiter schreiben deine Geschichte ist einfach unglaublich schön, toll und super
Schreib bitteeeeeeeeeee weiter
Lg
Herzauge ( von: Herzauge )
Abgeschickt vor 195 Tagen
Wow, Aschenglut, du schreibst richtig schön, ich würde vieles dafür geben, um halb so gut schreiben zu können. Kleiner Tipp: Ich würde vielleicht ein Ziel setzen, wie pro Woche ein Kapitel zu schreiben. Denk dran, dies ist nur ein Tipp von einem Amateur, der vieles geben würde, um halb so gut schreiben zu können;).
Herzchen❤
Panem girl ( 04585 )
Abgeschickt vor 204 Tagen
Mein Verbesserungsvorschlag(soll nicht böse klingen): Bitte Bitte schreib etwas mehr! Ich gucken hier jeden Tag Rein und es geht einfavh nicht weiter! Wenn dann nur 2 -3 Sätzen!
Aschenglut ( von: Fuchsherz )
Abgeschickt vor 207 Tagen
Danke, aber ich würde mich auch über Verbesserungsvorschläge freuen (;
Astrid Hofferson ( 46396 )
Abgeschickt vor 208 Tagen
Waruuuuum??? Möchte ein Quizersteller nicht über den grünen Klee gelobt werden? 😉 Ist doch gut wenn deine Story erfolgreich ist. Es gibt kaum Rechtschreibfehler und du beschreibst alles sooo schön! Was sollte man da nicht mögen?
Aschenglut ( 28394 )
Abgeschickt vor 208 Tagen
Ja, ich habe kein anderes Bild gefunden, das passt😐 Ich würde mich auch mal über negative Kommentare freuen
Ich ( 17477 )
Abgeschickt vor 209 Tagen
nice story😉
~immy~ ( 25929 )
Abgeschickt vor 209 Tagen
Mal wieder sehr schön!😊
lola ( 63599 )
Abgeschickt vor 210 Tagen
das ist nicht [BEEP] das bild und alle andern bilder sind wunderschön abc! lass dur nichts sagen aschenglut es ist toll so wie es ist!