Der Junge im Schatten 14

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
1 Kapitel - 1.137 Wörter - Erstellt von: Mangasofi - Aktualisiert am: 2016-06-20 - Entwickelt am: - 348 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

    1
    Haneas Sicht
    Meine Güte, was ist das denn für ein Sack voll Flöhe! Percy brachte mich zu den Kindern des Hermes und den übrigen, deren Elternteil es noch nicht für nötig gehalten hatte sie Anzuerkennen. Die Arena war Riesig und bietet für alle Camper genügend Platz. Danach schleppten sie mich zu ihrer Hütte. Wart ihr mal auf Klassenfahrt und musstet euch zu fünft ein Zimmer teilen? (Ich musste mein Zimmer schon mal mit sechs Mädchen Teilen!) Dann wisst ihr auch was das manchmal für ein Chaos geben kann wenn sich alle denken, dass sie ihr Zeug einfach rumliegen lassen. Jetzt müsst ihr es euch einfach doppelt oder dreifach so schlimm vorstellen da wir leider nicht nur fünf sondern mindestens zwanzig waren. Nicht nur das, alle waren auch noch so laut und redeten ständig durcheinander. Ein Mädchen zeigte mir mein Bett und widmete sich sogleich wieder einem anderen Mädchen. Ich setzte mich auf die Bettkante und versuchte nachzudenken doch in diesem Chaos konnte man nichts machen! Ich entschloss mich dazu im Camp herumzulungern und wenn nötig vielleicht noch bei Will für eine Kontrolle vorbei zu schauen. Kaum war ich draußen merkte ich wie mein Kopf aufhörte zu dröhnen und es mir schon viel besser ging. Zuerst schaute ich einigen beim Schwertkampf in der Arena zu. Der Kampftechnik zu Urteilen Kämpften gerade zwei Ares Söhne gegeneinander. Beide schlugen mit einer gewissen Brutalität und Kraft zu aber ein wenig Struktur Bildete sich in dem Kampf. Als nächstes bestaunte ich die Kinder des Apollon wie sie jeden ihrer Schüsse in den Basketballkorb versenkten. Es gab gar kein großen hin und her geränne da sobald jemand zum Wurf ansetzte, stellte sich die Mannschaften für die nächste Runde auf. Mit der Zeit wurde es Langweilig und ich beschloss weiter zu gehen. So gegen den Abend ist im Camp nicht so viel los wie am Morgen. Es rannten weniger Jugendliche herum und die Kletterwand spie keine Lava mehr. Irgendwann kam ich zurück zu den Hütten. Hier war ein bisschen mehr los. Jugendliche unterhielten sich lauthals und spielten sich gegenseitig streiche. Andere standen nur herum und betrachteten sich im Spiegel. Typisch für die Kinder der Aphrodite. Mich zog es wieder in den Wald. Das letzte Mal war es so entspannend also warum nicht noch einmal hineingehen? Es war zwar dunkel und ich dachte für einen Moment etwas gehört zu haben, das einem schrei eines Monsters ähnelte, doch ich machte mir keine weiteren Gedanken darüber und ging trotzdem hinein. Die Atmosphäre hatte sich nicht gross verändert doch irgendetwas fehlte. Ich weiss nicht warum aber ich spürte es einfach, dass etwas verschwunden war. Neugierig wanderte ich im Wald herum bis ich an eine kleine Lichtung kam. Ich entdeckte drei Dryaden die mit einem Satyrn spielten. Er versuchte sie zu fangen doch bevor er seine Arme um eine der drei schliessen konnte, verwandelte sie sich in einen Baum und der Satyr knallte mit dem Kopf gegen den Stamm. Die Dryaden kicherten und den Satyrn schien es nichts aus zu machen, dass sie ihn gnadenlos verarschten. Plötzlich sah ich etwas im Schatten der Bäume herumschleichen. Eine grosse Gestalt ohne Richtige Form und gelben glühenden Augen. Die Kreatur beobachtete die Dryaden und den Satyrn mit gierigem Blick und manchmal hätte ich mir vorstellen können wie es sich genüsslich über die Lippen leckte. Dunkle lange Arme formten sich an der Seite des Geschöpfes und von einem Moment auf den anderen wurde es dunkel auf der Lichtung. Ich spürte wieder die Vibrationen die ich schon zuvor im Wald spürte bevor Nico auftauchte. Das Summen war leise und kaum wahrzunehmen. Nun verging auch den Dryaden der Spass. Sie schauten sich gegenseitig an und warfen einen ängstlichen Blick den Satyrn zu. Der wiederum machte auch ein verwirrtes Gesicht und schaute sich um. Anscheinend konnten sie die Kreatur nicht wahrnehmen den als es auf die Lichtung schritt konnte ich es nur noch schemenhaft erkennen. Der Himmel wurde immer dunkler als sich das Geschöpf dem Satyrn näherte. Meine Knie fühlten sich wie Pudding an. Ich wollte los schreien „Rennt Weg!“ doch meine Kehle fühlte sich an wie zugeschnürt. Das Summen wurde lauter und stärker. Das Gefühl von einem Lauten Bass im Magen wurde stärker und mein Kopf begann zu dröhnen. Gelähmt schaute ich dem Szenario zu. Die Kreatur stand nun direkt hinter dem Satyrn der kurz davor war los zu sprinten. Die Dryaden flüsterten untereinander, winkten den Satyrn kurz zu und verschwanden im Wald. Als der Satyr sich in Bewegung setzten wollte legte sich die grusseligen langen schwarzen Arme des Geschöpfes wie Schlangen um seine Beute. Seine Gestalt wurde wieder komplett sichtbar und die Lichtung wieder heller. Nun konnte ich die Struktur der „Haut“ des Geschöpfes erkennen. Es war etwas zwischen schleimig und fest. Es weiter zu beschreiben würde mir mein Mittagessen aus dem Magen jagen und auf das hatte ich nicht gerade sehr Lust. Die Kreatur schlang ihre Arme so lange um den Satyrn bis dessen Körper komplett umschlungen war. Ich hatte schon Angst davor erleben zu müssen wie jemand zerquetscht wird doch der Satyr verlor an Farbe und wurde immer Transparenter bis er sich komplett in Luft auflöste. Hatte das Ding ihn gerade Absorbiert? Die Augen des Monsters Glühten für einen Moment Grün auf und wurden dann wieder Gift gelb. Es schüttelte sich als hätte es gerade einen Schüttelfrost und verschwand wieder hinter den Bäumen in den Wald.
    Ich hatte nicht bemerkt, dass ich die Luft angehalten hatte und erinnerte mich nun wieder ans Atmen. Meine Beine waren wie Zuckerwatte bis ich meine Füsse in die Hände nahm und zurück ins Camp rannte. Ich sage euch eins. Ich bin noch nie so schnell gerannt in meinem ganzen Leben. Ich schlug niedrige Äste aus dem Weg und sprang über kleine Schlaglöcher um nicht auf die Fresse zu fallen. Ich hielt mir schützend die Arme vor die Augen als ich aus dem Wald stürmte und mit voller Wucht gegen jemanden raste und mit ihm erst einmal einige Rollen schlug bis wir aufeinander auf dem Boden liegen blieben.

Kommentare Seite 0 von 0
Klicke hier um ein Kommentar zu schreiben - Wenn du Mitglied bei testedich bist logge dich bitte hier ein
Noch keine Kommentare.

Sie haben die Möglichkeit den Text zu gestalten.
((bold))Fett((ebold)) ((cur))Kursiv((ecur)) ((unli))Unterstrichen((eunli))
((big))groß((ebig)) ((small))klein((esmall))
((green))grün((egreen)) ((maroon))dunkelrot((emaroon)) ((olive))graugrün((eolive)) ((navy))marineblau((enavy)) ((purple))violett((epurple)) ((teal))teal((eteal)) ((gray))grau((egray)) ((red))rot((ered)) ((blue))blau((eblue)) ((fuchsia))fuchsia((efuchsia))
Bitte beachten Sie, dass Sie immer beide Codes, z.B. ((bold)) hier der Text der fett sein soll ((ebold)), gebrauchen, mit dazwischen den Text.