Lovestory Law - Love is Pleasure (Part2)

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1 Kapitel - 1.869 Wörter - Erstellt von: Azazel - Aktualisiert am: 2016-06-20 - Entwickelt am: - 1.015 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

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    Es dauerte nur wenige Stunden, ehe wir an der Insel angekommen waren. Die Zeit nutzten wir dazu, um alles Nötige für einen kurzen Aufenthalt auf der
    Es dauerte nur wenige Stunden, ehe wir an der Insel angekommen waren. Die Zeit nutzten wir dazu, um alles Nötige für einen kurzen Aufenthalt auf der Insel zusammen zu packen. Sehr wahrscheinlich würden wir zwei Tage dort verbringen.
    Aufgeregt war ich sicherlich. Law hatte mir versprochen ein paar Sachen zu kaufen, sodass ich mein Zimmer endlich vollständig einrichten konnte. Es fand sich immerhin nichts anderes als ein wenig Kleidung dort. Vielleicht würde ich ihn sogar dazu überreden können, noch mehr Kleidung für mich zu kaufen. Zusammen, wie wir es bereits schon einmal getan hatten.
    Lächelnd sah ich auf meinen Schreibtisch. Nachdem die neue Insel angekündigt worden war, hatte ich mich zurück gezogen. Zwar war ich gerne mit meinem Captain zusammen, doch durchgehend an seiner Seite zu sein, war irgendwie nervig. Ein wenig Abstand tat uns beiden wahrscheinlich immer mal wieder ganz gut.

    „Naoe, bist du soweit? Wir haben gerade angelegt!“
    Laut rief einer der Jungs nach mir. Die Zeit verging schneller als ich dachte.
    Schnell sah ich mich noch einmal in meinem Raum um. Ich trug das Selbe wie immer, hatte alles dabei was ich brauchte und alles Andere hatte mein Captain. Ich konnte gehen.

    Leise ließ ich die Tür hinter mir ins Schloss fallen und ging an Deck. Die Anderen waren bereits auf dem Schiff versammelt und warteten auf mich.
    „Wer geht alles mit auf die Insel?“, fragend sah ich mich um. Grinsen hoben Jean, Law, Shachi, Penguin und Inu die Hand in die Höhe. Sie schienen sich zu freuen.
    „Was ist mit dir Bepo?“
    „Ich bleibe dieses Mal auf dem Schiff. Inu nimmt meinen Platz ein. Ich bezweifle, dass diese Insel etwas für mich ist. Mein Gehör ist ziemlich empfindlich und diese Insel würde es wohl schädigen.“
    „Diese Insel?“
    Nickend sah der Bär mich an und zeigte auf ein Gebäude. Erstaunt weitete ich die Augen.
    Beinahe jedes zweite schien ein Glockenturm zu sein.
    „Wo sind wir hier?“
    „Auf Sanctury.“
    „Der schönsten Insel der gesamten Grand Line!“, ertönte es von unten. Eher gesagt vom Steg.
    Als wir alle an das Geländer gingen um nachzusehen, wer uns unterbrochen hatte, stand ein kleiner und vor allem alter Mann auf dem Holz zu Fuße unseres Schiffes.
    „Willkommen in Sanctury, der feinmechanischen Insel des Meeres!“
    „Wer zur Hölle ist das?“, fragend sah ich meinen Captain an, welcher nur unwissend mit den Achseln zuckte.
    „Lass uns runter gehen.“
    Artig liefen wir alle in Reihe und Glied hinter unserem Captain die Planke herunter auf den Steg, wo der Mann zitternd auf uns wartete. Er schien noch älter zu sein, als er aussah.
    „Ihr müsst Piraten sein!“
    Zweifelnd hob Law eine seiner Augenbrauen an. Er schien sich nicht sicher zu sein, ob der Mann vor uns wirklich die Zeit wert war, die wir soeben verplemperten.
    „Guten Tag, ja, wir sind Piraten.“, antwortete ich dem Greis.
    „Habt ihr Lust auf eine kleine Geschichtsstunde zur Einführung in diese Insel?“
    Fragend sah ich in die Runde. Die Crew schien genauso sehr interessiert zu sein wie ich, wobei Law im Moment alles recht zu sein schien.
    „Klar, das klingt klasse. Führen sie uns rum, erzählen sie uns etwas über die Insel!“
    „Mit vergnügen meine Dame.“
    Langsam ging er voraus, wobei er sich mehrere Male räusperte.

    „Also, wie bereits erwähnt seid ihr hier auf Sanctury, der feinmechanischen Insel des Meeres. Diese Insel ist bekannt für ihre Uhren. Genau! Wir produzieren Uhren, an jeder Ecke dieser Stadt. Sie sind die hochwertigsten und schönsten der gesamten Grand Line.“, wieder räusperte er sich.
    Stück für Stück führte er uns in die Stadt hinein. Überall konnte man einen Blick durch Schaufenster werfen. Spieluhren, Armbanduhren und auch kleine Taschenuhren wurden ausgestellt.
    Auch meinem Captain entging das funkeln in meinen Augen nicht.
    „Magst du solche Sachen?“
    „Ja...ich meine, sieh dich mal um. Siehst du diese Pracht von der wir gerade umgeben werden?“
    Er lies seinen Blick ein Weilchen schweifen, ehe er mich lächelnd ansah und nickte.
    „Wir kommen gleich in der Innenstadt an. Ich lasse euch ab da wieder frei. Doch vorab noch ein paar weitere Sachen. Man findet hier natürlich auch noch normale Geschäfte, Bibliotheken und vieles weiteres. Wir haben uns unsere Existenz hier zwar mit der Feinmechanik aufgebaut, doch nachdem wir uns zu einem der beliebtesten Ziele der Grand Line entwickelt haben, konnten wir auch andere Geschäfte aufbauen. Wenn ihr genaueres zu der Entstehungsgeschichte wissen wollt, dann solltet ihr mal in unserer Bibliothek nachsehen. Dort finden sich eine ganze Menge Informationen.“
    Kurz drehte er sich zu uns um, ehe er mit einem letzten Nicken wieder zurück in Richtung Schiffshafen trottete.

    „Das ist mit Abstand die schönste Insel, die wir bis jetzt besucht haben! Und seht euch um!“, strahlend drehte ich mich zu meinem Captain, welcher neben mir stand.
    „Uhren sind wunderschöne Schmuckstücke, die immer und immer mehr in Vergessenheit geraten, findest du nicht auch. Du solltest auch eine tra-“
    Schnell legte Law mir seinen Zeigefinger auf die Lippen und brachte mich somit zum schweigen.
    Auch die anderen Jungs gaben keinen Laut von sich. Erst in diesem Moment bemerkte ich, dass es insgesamt recht leise an diesem Ort vor sich ging. Und noch etwas Anderes.
    „Hörst du das?“, wisperte mein Captain, während er weiterhin den Zeigefinger auf meine Lippen hielt. Ich nickte.
    Die Melodie einer Spieluhr drang an mein Ohr. Nein.
    Mehrere Melodien drangen an mein Ohr und obwohl sie alle so verschieden klangen, erfüllte es meinen gesamten Körper mit Ruhe und Gelassenheit. Sie wirkten harmonisch aufeinander abgestimmt. Steigerten das Wohlbefinden.
    Sanft griff ich nach der Hand meines Captain, um sie ein Stück zurück zu schieben.
    „Das ist wunderschön.“
    „Nicht war? Vielleicht sollten wir eine Spieluhr mitnehmen.“
    „Und wo willst du diesen Kitsch hinstellen?“
    „Auf meinen Tisch?“
    Ich konnte mir ein leises Auflachen nicht verkneifen. Irgendwie war der Gedanke komisch gewesen, Law mit einer Spieluhr in der Hand an seinem Schreibtisch sitzend zu sehen.
    „Okay, genug Romanze für einen Tag. Zumindest für mich. Wie wäre es, wenn wir uns aufteilen?“
    Entschlossen sah Shachi mich an. Er wollte wohl, dass ich mit Trafalgar allein die Zeit auf der Insel verbrachte. Oder er hatte eigene Pläne.
    „Das können wir machen. Es gibt kein festes Ziel hier. Wir sind nur kurzfristig auf dieser Insel, um ein paar Sachen einzukaufen und uns umzusehen. Von daher, kümmert euch um die nötigen Dinge und genießt es hier so lange ihr könnt!“, mit einer wegwerfenden Handbewegung entließ er die Jungs. Diese verstreuten sich sofort in sämtliche Richtungen.
    „Jetzt sind wir allein..“
    „Mal wieder. Sehen wir uns etwas um.“

    Als er voraus schlenderte, lief ich zuerst ein paar Schritte hinter ihm her. In einer Hand hielt er sein Schwert, welches an einer seiner Schultern gelehnt den Weg mit uns bestritt. Die andere Hand war frei. Peinlich berührt rieb ich Zeigefinger und Daumen aneinander. Ich war mir nicht sicher, ob ich nach ihr greifen sollte. Würde mein Captain, ein Pirat solchen Kalibers, Händchen halten dulden? Wäre es ihm nicht unangenehm?
    Tief einatmend machte ich einen großen Schritt, um ein wenig aufzuholen. Ein letzter Blick zu ihm hoch, in der Hoffnung, dass er nicht zu mir sah.
    „Hey, sie mal da drüben.“, im selben Moment, als ich nach seiner Hand greifen wollte, hob er diese hoch, um auf ein Geschäft zu zeigen.
    Da ich eigentlich geplant hatte mich an ihn zu hängen, wie eine kleine, aufdringliche Klette, griff ich nun mit Schwung ins Leere. Dabei stolperte ich über meine eigenen Füße und fiel an Law vorbei auf den harten Steinboden.
    „Was machst du denn da?“, verdutzt blieb er stehen und sah zu mir herunter. Ertappt setzte ich mich auf meine Knie.
    „Ich...Ich wollte...eigentlich nur...vergiss es, ist nicht so wichtig.“
    „Ist das ein normales Verhalten bei verliebten Mädchen?“, lächelnd ging er in die Knie und sah mich an. Ich konnte nicht anders, als verlegen zu Boden zu schauen.
    Vorsichtig griff er nach meinem Handgelenk und half mir auf die Beine. Gerade als er mich loslassen wollte, griff ich nach seiner Hand. Zumindest einem Teil davon. Ich erwischte lediglich drei seiner Finger.
    „Du bist wirklich klein...“, murmelte er.
    „Das habe...ich mir sicherlich anders vorgestellt..“
    „Macht nichts.“, auf seine Worte verhakten wir unsere Finger systematisch ineinander. Die wohl beste Art um Hand in Hand miteinander durch eine Stadt zu laufen.
    „Und was wolltest du mir zeigen?“
    „Dort drüben ist ein Laden mit Taschenuhren. Ich glaube da sind einige schöne dabei. Wir sollten mal vorbei schauen.“
    „Gedenkst du eine zu kaufen?“
    „Eine, vielleicht auch zwei.“

    Zusammen gingen wir zu einem kleinen Laden, an der Ecke einer Abzweigung. Er hatte Recht gehabt. Allein die Uhren im Schaufenster waren an Schönheit kaum zu übersehen gewesen.
    Auch als wir den Laden betraten, nahm das Staunen kein Ende. Doch unter all den Objekten stach mir eines sofort ins Auge. Sie unterschied sich kaum von den Anderen, war silbern, etwa Faustgroß.
    Sie hing an einer Kette von einem Nagel in der Wand herab.
    „Du scheinst auf Anhieb eine gefunden zu haben.“
    „Ja. Sie ist wunderschön.“
    „Alles klar.“, ohne zu zögern ging er auf das Schmuckstück zu und nahm es von seinem Platz. Fragend hielt er sie mir vor die Nase.
    Die Gravur auf dem Deckel zeigte kein bestimmtes Muster. Eher sah es aus, als würden Ranken einer Pflanze sie umschlingen.
    „Wenn du willst, nehmen wir sie mit.“
    „Wir...?“
    Es klang beinahe so, als würden wir alles zusammen machen. Zusammen einkaufen, Essen, Geld ausgeben, entscheiden in welcher Farbe wir das Schlafzimmer streichen sollten. Röte schoss mir in die Wangen. Ich konnte es förmlich spüren.
    „Ja, wir. Ein Geschenk von mir an dich.“
    „Kann ich ihnen helfen?“, die Stimme einer Frau ertönte aus einer hinteren Ecke des Shops.
    „Ja, wir würden gerne diese Uhr hier kaufen.“
    „In Ordnung. Wenn sie so freundlich wären.“, verlangen streckte sie die Hand aus.
    Und so kam ich zu meiner ersten Uhr.

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Lovestory Law - Love is Pleasure (Part2)
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2016-06-17
407B
One Piece

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