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Der Hobbit- Deine Story Teil 1

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1 Kapitel - 4.444 Wörter - Erstellt von: Ellysmiley - Aktualisiert am: 2016-06-15 - Entwickelt am: - 2.211 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

    1
    Hobbit Alles fing vor geraumer Zeit an. Ich war jung aber erfahren im Kampf, mein Vater brachte mir alles bei, doch er verstarb leider. Nach seinem To
    Hobbit
    Alles fing vor geraumer Zeit an. Ich war jung aber erfahren im Kampf, mein Vater brachte mir alles bei, doch er verstarb leider.
    Nach seinem Tod, wurde sein Hof verkauft, ohne meine Erlaubnis.
    Ich brauchte so schnellst wie möglich ein neues zuhause.
    Ich zog in die Welt hinaus, hinaus in die schöne Mittelerde.
    Aber schon bald verirrte ich mich, in einem Wald, er sah zwar schön aus, doch ich glaubte dort stimmte etwas nicht.
    ,, Ein schöner Wald, nicht wahr?’’ ich drehte mich hektisch um und erblickte einen kleinen älteren Mann, mitlangem Bart und abgetragener Kleidung.
    ,, Ja, wie ist Ihr Name?’’ fragte ich höflich.
    ,, Radagast der Braune.’’
    ,, Sehr erfreut, mein Name ist Helena Bolt, zu Ihren Diensten.’’
    ,, Die Freude ist ganz meinerseits.’’ lächelnd sieht er mich an.
    ,, Wisst Ihr wo die nächste Stadt liegt?’’ fragte ich ihn.
    ,, Ehm…Mir fällt gerade ein, dass ich noch eine Nachricht überbringen muss, an Gandalf den Grauen.’’ Meinte Radagast.
    ,, Oh.’’ Halbwegs enttäuscht wollte ich gerade weiter ziehen als Radagast sich vor mich stellte.
    ,, Ach Helena, Sie könnten doch mit mir kommen, vielleicht weiß Gandalf ja wo die nächste Stadt liegt!’’
    Ich willigte ein und wir fuhren mit seinen Kaninchen Gespann los.
    Als wir ankamen standen vor uns 13 Zwerge, 1 Hobbit und im anscheinend nach Gandalf der Graue.
    ,, Radagast!’’ begrüßte Gandalf ihn.
    Radagast war so freundlich und stellte mich vor.
    ,, Gandalf das ist Helena, Helena mein guter alter Freund Gandalf.’’ Er schüttelte mir die Hand.
    ,, Gandalf, ich suche eine bleibe, mein Vaters Hof wurde nach seinem Tod ohne meine Einwilligung verkauft.’’
    ,, Oh, mein Beileid erst mal, du könntest ja eigentlich solange mit uns kommen bis wir eine Bleibe für dich gefunden haben, hier wimmelt es nur von Gefahren.’’
    ,, Ich kann mich verteidigen.’’ Im gleichen Moment zog ich meine Waffe.
    Gandalf schaute nicht schlecht und die Zwerge ebenfalls.
    ,, Ihr könnt also kämpfen!’’ ein größerer Zwerg ging auf mich zu und sah mich skeptisch an.
    ,, Ja!’’
    Der Zwerg zog mich zur Seite, während sich Gandalf und Radagast unterhielten.
    ,, Wie viele Waffen besitzt Ihr?’’
    ,, Ehm, vier warum?’’
    ,, Welche Waffe ist die Eure?’’
    ,, Schwert, damit kämpfe ich am liebsten.’’
    ,, Ihr könnt mitkommen.’’
    ,, Wie heißt Ihr?’’ fragte ich neugierig.
    ,, Thorin Eichenschild.’’ Waren seine letzten Worte, er sah mir genau in die Augen, plötzlich hörten wir ein Geräusch.
    ,, Wölfe?’’ hörte ich den ängstlichen Hobbit sagen.
    ,, Das sind keine Wölfe.’’
    Es kamen Gestalten auf uns zugeschossen die aussahen wie riesige Wölfe.
    Ich zog sofort mein Schwert und griff an.
    Ein Vieh schlich sich an Thorin heran, doch bevor es zu schnappen konnte hackte ich dem Ding den Schädel ab.
    Thorin drehte sich verwundert um.
    ,, Danke.’’
    Ich lächelte nur und kämpfte direkt weiter.
    Es wurden zu viele und Radagast lenkte Sie mit seinem Gespann aus Kaninchen von uns ab.
    Wir alle liefen hinter her und versteckten uns hinter großen Gestein.
    Doch einer der Orks entdecke uns.
    Thorin gab einem Zwerg die Anweisung, den Ork zu töten.
    Der Zwerg schoss einen Pfeil, der Ork samt diesem Vieh fiel zu Boden.
    Wir schlugen auf den Ork ein bis er tot war.
    Doch weitere Orks kamen und wir wurden von ihnen umzingelt.
    ,, Wo ist Gandalf?’’ rief ich.
    Wir sahen uns alle samt um, doch Gandalf war nicht zu sehen.
    Der Zwerg namens Kili schoss weitere Pfeile auf die Orks, doch es wurden immer mehr.
    Gandalf zeigte sich und rief uns, er versteckte sich hinter einem Felsen.
    ,, Hier her ihr Narren!’’ rief er laut.
    Alle rannten zu Gandalf, jeder einzelne rutschte einen kleinen Abhang hinunter.
    Ich als erstes.
    Unten angekommen wartete ich auf die Anderen.
    Einer nach dem Anderen kamen angerutscht.
    Zuletzt Thorin, ich fiel fast hin, er stolperte auf mich zu und wir stießen an die Wand.
    Er sah mir in die Augen, seine schönen blauen Augen.
    Oh Gott was dachte ich da!
    ,, Thorin.’’
    ,, Ja Balin?’’
    ,, Elben haben die Orks angegriffen, und ein paar getötet.’’
    Thorins Blick verfinsterte sich.
    Anscheinend hasst er Elben.
    ,, Thorin, ich habe einen Pfad gefunden, sollen wir ihm folgen?’’ fragte einer der größeren Zwerge.
    ,, Ja, das sollten wir.’’ Murmelte Gandalf vor sich hin.
    Wir gingen den Pfad entlang und ich bemerkte hin und wieder mal ein paar kleine flüchtige Blicke, von Thorin.
    Einmal sogar stupste ihn Kili an und sah zu mir, Thorin fand das aber nicht so lustig und sah ihn finster an.
    Der Pfad war zu ende, wir standen im Bruchtal.
    ,, Du wolltest uns schon die ganze Zeit über hier her bringen?’’ Thorin platzte gleich vor Wut.
    ,, Thorin, es ist nur zum besten.’’ Versuchte ich ihn zu dämpfen.
    ,, So oder so mussten wir zu den Elben, wir brauchen jemanden der die Karte lesen kann.’’ Schmunzelte Gandalf.
    Wir betraten das Reich und ich war verwundert von der Schönheit und Pracht der Festung.
    Thorin jedoch, sah sich nur abschätzig um.

    Gandalf begrüßte einen Elben, anscheinend ein Freund kein Feind.
    Ich blieb in der Nähe von Thorin und den restlichen Zwergen.
    Plötzlich kamen Reiter auf uns zu galoppiert.
    Thorin und die Anderen hielten ihnen ihre Waffen entgegen.
    Auf den ersten Blick sahen die Reiter ja ganz harmlos aus, aber vertrauen tat ich ihnen auch nicht.
    Zur Sicherheit zog ich meinen Dolch.
    Die Reiter stiegen ab von ihren hohen Roßen.
    Einer von ihnen sagte etwas und sah mich an, was mir unverständlich war.
    ,, Thorin weißt du was die zu mir gesagt haben?’’ flüsterte ich ihm zu.
    Sein Gesichtsausdruck war düster.
    ,, Jedenfalls nichts Nettes.’’
    Er drängte sich an mir vorbei und begann ein Gespräch mit dem Elben neben Gandalf.
    ,, Balin, was hat der Elb zu mir gesagt?’’
    ,, Das du, für eine Zwergin sehr hübsch bist.’’ Zwinkerte er mir zu.
    ,, Aber warum sagt dann Thorin was anderes?’’ irritiert sah ich zu Thorin.
    ,, Vielleicht wollte er nicht, dass andere, vor allem Elben dich hübsch finden.’’ Lächelte er mir zu.
    Warum sagte Thorin zu mir der Elb hätte mich beleidigt, obwohl es genau das Gegenteil war?
    War er eifersüchtig?
    Ich musste ein wenig schmunzeln.
    Wir wurden, nach Thorins Einverständnis zum Essen eingeladen, vom Elb.
    Das Essen war sehr Gemüselastig, ich hatte nichts gegen Gemüse aber da war kein bisschen Fleisch oder wenigstens Fisch drin.
    Ich nahm was mir vorgebracht wurde, Hauptsache ich konnte mich stärken.
    Der Elb beäugte die neuen Waffen die die Zwerge von einer troll Höhle mitgenommen hatten.
    Das Schwert Thorins am meisten.
    Ich saß neben Thorin und hörte jedes Wort mit, wenn auch unabsichtlich.
    Nach dem Mahl zogen die Zwerge sich zurück.
    Am späten Abend erwartete Gandalf Thorin, Balin und mich, er wolle reden.
    ,, Unsere Angelegenheiten gehen die Elben nichts an!’’ maulte Thorin.
    ,, Meine Güte, Thorin, zeig ihnen die Karte.’’ Seufzte Gandalf.
    ,, Ich muss sie schützen.’’ Antwortete Thorin.
    ,, Du stehst vor einem der wenigen in Mittelerde die diese Karte lesen können.’’ Gandalf wurde langsam aber sicher ungeduldig.
    Thorin übereichte die Karte an Herrn Elron.
    Herr Elron entfaltete die Karte, er sah sich die Karte genau an und führte uns zu eine Art Altar.
    Es war ein schöner Ausblick, auf einer Art Klippe standen wir, über uns ein Wasserfall fließend.
    Ich stand neben Thorin doch blendete sein Gespräch mit dem Elb aus.
    An sich ist dieses Bruchtal gar nicht mal so schlecht, nur die Elben sind mir unsympathisch.

    Das Gespräch war beendet, Thorin nahm seine Karte zurück und wir gingen wieder zu den anderen Zwergen.
    Die Zwerge hatten sich bereits ein kleines Feuer gemacht und wollten sich selbst etwas zu Essen kochen.
    Ich half ihnen ein wenig dabei, denn ich hatte selbst nicht viel im Magen.
    ,, Hilfe gefällig?’’ fragte ich.
    ,, Klar nur zu.’’
    Ich half den paar Zwergen einen leckeren Eintopf zu machen.
    Nach einer Weile setzte sich Thorin zu uns.
    ,, Ich weiß was auf der Karte steht, wir können schon bald wieder gehen.’’ Mit einem triumphierenden lächeln sah er uns an.
    ,, Weiß Gandalf davon?’’ fragte ich Thorin.
    ,, Wo von?’’
    ,, Das du hier weg willst.’’
    ,, Er wusste ganz genau das ich hier nie hin wollte.’’
    ,, Das weiß jeder hier, Thorin, aber wenigstens haben wir jetzt einen Vorteil.’’ Besänftigte ich ihn.
    ,, Stimmt.’’ Er sah zu mir und lächelte.
    ,, Also, was ist dein Plan?’’ fragte ich neugierig und wies ihm einen Platz neben mich.
    Er setzte sich, angelehnt an einer Säule.
    ,, Kurz vor Morgen Anbruch verschwinden wir hier, so leise wie möglich, wenn auch ohne Gandalf.’’ Sagte er mit ernster Miene.
    ,, Gut, ich bin dabei.’’ Stimmte ich zu.
    Es wurde immer später und später, einige der Zwerge schliefen schon, die einzigen die noch auf waren, waren Thorin und ich.
    Thorin ging hin und her, rauf und ab, so langsam wurde ich müde und gähnte schon bei dem Gedanken.
    ,, Geht schlafen, ihr braucht die Kraft für morgen früh.’’ Sagte Thorin sachte zu mir.
    ,, Ich kann nicht, ich muss Wache halten, mit euch.’’ Antwortete ich tot müde.
    Thorin ging auf mich zu und setzte sich genau neben mich.
    ,, Ihr werdet jetzt schlafen, und wenn ich euch zwingen muss.’’ Ein kleines Lächeln huschte über sein Gesicht.
    ,, Und wo? Alle liegen hier querfeldein.’’
    Thorin sah in die schlafende Masse von Zwergen, dann sah er wieder zu mir und streckte seine Arme aus.
    ,, Thorin, was wird das?’’
    ,, Ihr müsst schlafen und ich bräuchte auch einmal eine Pause.’’ Letzten Endes willigte ich ein und schlief in seinen Armen tief und fest.

    Als ich aufwachte, waren bereits die meisten Zwerge wach, auch Thorin hatte sich aufgerüttelt und war startbereit.
    Es dauerte nicht lange, da waren wir bereits aufgebrochen.
    ,, Gibt alle gut acht, gleich überqueren wir die Grenze zur Wildnis.’’ Sagte Thorin auf halbem Weg.
    ,, Balin, geh voran.’’
    Balin und die anderen gingen weiter, Thorin drehte sich noch einmal um.
    Wir gingen immer weiter, die Berge rauf, den Pfaden entlang.
    Ich war immer an Thorins Seite, irgendwas zog mich magisch an, zu ihm.
    Er hatte etwas Beschützendes an sich, und wenn es nur sein Schwert war, er strahlte etwas aus, was ich noch nie in meinem Leben gespürt hatte.
    Jedoch redeten wir nicht allzu viel.
    Manchmal sogar dachte ich, er könne meine Gedanken lesen und wusste was ich wollte.
    Ich konnte nicht mehr, auch wenn ich lange Strecken gewohnt war zu laufen, ich brauchte Wasser.
    ,, Dwalin, hast du noch etwas Wasser bei dir?’’ fragte Thorin plötzlich.
    ,, Klar!’’ Der Zwerg warf Thorin einen Behälter zu, der mit Wasser gefüllt war.
    ,, Hier.’’ Thorin übergab mir den Behälter und ich nahm ein paar Schlucke davon.
    ,, Woher wusstet ihr, dass ich Durst hatte?’’ irritiert sah ich Thorin an.
    ,, Ich merke so was.’’ Dabei sah er mir tief in die Augen und lächelte.
    Ich mochte es wenn er lächelte, dass machte ihn nicht zu ernst.
    Irgendwann erreichten wir riesige Berge, jedoch war der Weg sehr eng.
    ,, Vorsichtig, langsam weiter.’’ Rief Thorin.
    Es donnerte und regnete, ich sah kaum was da die Wolken die Sonne verdeckten.
    ,, VORSICHT!’’ schrie Dwalin plötzlich, doch bevor ich mich versah, flog ein riesiger Steinbrocken über uns gegen die Felswand.
    Ich stand zwischen Fili und Kili, wir bückten uns und beide gaben mir Deckung.
    ,, Das ist kein Donner Groll, das ist eine Donner Schlacht!’’ rief Balin Thorin zu.
    Plötzlich, riss der Fels auseinander.
    Fili, ich, Bilbo, Dwalin, Bofur und ein paar andere wurden Von dem Rest der Truppe getrennt.
    Die Truppe von Thorin konnte sich auf einen anderen Abschnitt des Felsens retten.
    Der Steinriese, auf dessen Bein wir standen, kippte langsam.
    Ich hatte zum ersten Mal Angst.
    Auch sah ich Thorin, mit Angst erfüllten Augen sah er mir nach, wie ich und der Rest auf eine Felswand zu steuerten.
    Was er jedoch nicht wusste war, dass wir abspringen konnten.
    ,, NEIN!’’ hörte ich ihn schreien.
    Ich lag auf dem Boden, dezent zerquetscht von Bombur.
    Ich versuchte aufzustehen.
    Eine Hand half mir hoch, es war Thorin.
    Plötzlich und total überraschend umarmte er mich, es war ein schönes Gefühl zu wissen das man gemocht wird.
    Nach viel zu kurzer Zeit lösten wir uns.
    Ein paar sahen verdutzt aus und starrten uns an, doch das war mir in dem Moment egal.
    ,, Wo ist eigentlich Bilbo? Wo ist der Hobbit?’’ fragte Bofur.
    Ich drehte mich um und erblickte ihn, sich fest haltend an einem kleinen Stück des Felsens.
    Wir eilten ihm zur Hilfe.
    Thorin half Bilbo hoch, dafür rutschte er herunter.
    Ich packte ihn an der Hand und zog ihn mit einem Ruck hoch.
    ,, Danke.’’ Sagte er.
    Wir zogen weiter und betraten bald darauf eine Höhle.
    ,, Sieh dich um, Höhlen im Gebirge sind meistens nicht unbewohnt.’’ Befahl Thorin Dwalin.
    Doch Dwalin fand nichts.
    Thorin sagte Bofur er solle die erste Wache übernehmen, die anderen konnten sich ausruhen.
    Ich schlief ein Stückchen weiter neben Thorin, ich wurde wach von dem Geflüster von Bofur und Bilbo.
    Thorin wurde auch bald wach.
    Er sah echt gut aus in allem, egal was er tat, er sah sogar beim Schlafen gut aus.
    Ich setzte mich ruckartig auf, ich hörte ein knarren.
    Thorins Augen weiteten sich.
    ,, Wacht auf!’’ sagte Thorin mit hektischer Stimme.
    Auf einmal wurden alle mit runter gezogen.
    Wir prallten alle aufeinander.
    Zu meinen Gunsten landete ich auf Bombur.
    Kurz danach überfielen uns Trolle.
    Sie nahmen uns unsere Waffen weg.
    Sie drängten uns über eine wackelige Brücke, sie rannten uns teilweise selbst über den Haufen.
    Ich drängelte mich zu Thorin.
    ,, Alles in Ordnung?’’ fragte ich außer Atem.
    ,, Ja mir geht es gut, euch?’’ fragte er besorgt.
    ,, Alles bestens, bis auf diese Viecher.’’
    Der Troll hinter mir bedrängte mich mit einem Schwert und fuchtelte damit rum.
    Wir wurden dem König des Gesindels vorgeworfen, wir wurden von oben bis unten untersucht.
    ,, Was hat euch in diese Gegend geführt? Redet!’’ schrie der Fettsack.
    Doch keiner sprach.
    ,, Nun gut, dafür müsst ihr bezahlen, holt den Zerfleischer! Wir fangen mit der Dame an.’’ Grinsend zeigte er auf mich.
    ,, Wartet!’’ schrie Thorin.
    ,, Wen haben wir denn da? Seht euch das an Thorin, Sohn von Thrain, Sohn von Thror.’’ Der Troll verbeugte sich schauspielerisch.
    ,, Ich kenne jemanden der einen guten Preis für deinen Kopf zahlen würde.’’ Kicherte der Troll.
    ,, Azog der Schänder, wurde im Kampf getötet.’’ Sagte Thorin und blickte auf den Troll.
    Der Troll befiel einen seiner Helfer Azog aufzusuchen und ihm mitzuteilen das Thorin sich hier befindet.
    Was mache ich wenn Azog der Schänder Thorin etwas antut?
    Wir konnten nicht fliehen, wurden von den Trollen umzingelt.
    Einer von diesen Trollen piekste mich andauernd mit meinen Dolch.
    ,, Au, du Idiot lass es sein!’’ maulte ich es an.
    Ich sah wie weitere Trolle irgendwelche Geräte brachten und der Trollkönig plötzlich anfing zu singen, na ja was er machte war eher ein jaulen.
    Der Trollkönig stoppte und sah etwas auf dem Boden an.
    Er starrte die Waffe Thorins an, den Ork Spalter.
    Er befahl den Trollen, uns zu zerfetzten, doch soweit kamen sie nicht, denn wir konnten uns wehren auch ohne Waffen.
    Ich sah wie zwei der Trolle Thorin festhielten und der dritte ihn gerade den Kopf abhacken wollte, doch es erschien ein Licht, Gandalf rettete uns mal wieder das Leben.
    Ich stand sofort auf und lief zu Thorin.
    ,, Alles in Ordnung, Thorin?’’ ich sah ihn mit besorgtem Gesichtsausdruck an.
    ,, Ja, es geht schon.’’ Ich war über ihm gebeugt und wir sahen uns direkt in die Augen.
    Ich bemerkte wie unangenehm es mir war und ich half Thorin schnell hoch damit nichts auffiel.
    Wir nahmen unsere Waffen und kämpften gegen die Troll Masse.
    Einem nach dem Anderen schlug ich den Kopf ab, bis uns keine Trolle mehr im Weg waren.
    Gandalf voran, wir folgten ihm, immer weiter hinaus aus dem Berg.
    Doch weitere Trolle kamen uns entgegen und wir mussten uns verteidigen.
    Dwalin schlug mit vollem Körper Einsatz eine ganze Reihe an Trollen weg.
    Und auf Thorins Kommando zerschnitten wir ein paar Seile worauf hin es ein paar Trolle weniger gab, denn die sind alle von der Brücke gestürzt.
    Ich hatte das Gefühl es gäbe endlos viele Trolle, denn es kamen immer mehr.
    Ich konnte sie bald nicht mehr alle im Überblick behalten.
    Ich dachte wir hatten es bald geschafft, aber der Trollkönig überfiel uns plötzlich und versperrte uns den Durchgang.
    ,, HABT IHR GEGLAUBT IHR KÖNNTET MIR ENTKOMMEN!’’ brüllte der riesige Troll.
    Abrupt schnitt Gandalf dem Troll Bauch und Kehle auf.
    Doch das war ein Fehler, der Troll fiel hin und die Brücke auf der wir standen brach ein.
    Ich schrie.
    Ich hatte Glück das Thorin mich fest hielt, sonst wäre ich was weiß ich wo gegen geknallt.
    Trotzdem sind wir einiger Maßen sicher auf dem Boden gelandet.
    Aber schon am Boden angekommen, mussten wir wieder los rennen, denn Trolle kamen scharen weise.
    ,, Das sind zu viele, dass schaffen wir nicht, Gandalf.’’ Meinte Dwalin.
    ,, Das einzige was uns jetzt noch rettet ist Tageslicht.’’
    Wir kamen unversehrt aus dem Berg heraus.
    Wir rannten den Abhang hinunter.
    Wir stoppten, Gandalf zählte uns durch.
    ,, Bilbo fehlt, wo ist unser Hobbit.’’
    Wir sahen uns alle fragend an.
    ,, Verfluchter Halbling! Jetzt ist der Weg!’’ motzte Dwalin herum.
    ,, Wo habt ihr ihn zuletzt gesehen?’’ fragte Gandalf hastig.
    ,, Als die uns gefangen nahmen, konnte er sich davon stehlen.’’ Meinte einer der Zwerge.
    ,, Ich sag euch was los ist, der Hobbit hat seine Gelegenheit erkannt und hat sich davon gestohlen, er ist bestimmt schon längst fort.’’
    ,, Ist er nicht!’’ Bilbo stand plötzlich vor uns, die meisten haben sich gefreut, ich zwar auch aber nur weil er noch mal heil davon gekommen ist.
    ,, Wieso bist du wieder hier?’’ fragte Thorin.
    ,, Ich weiß, dass du an mir gezweifelt und das von Anfang an. Und du hast Recht, ich denke oft an Beutelsend, ich vermisse meine Bücher und meinen Sessel, meinen Garten, da gehöre ich nämlich hin, dass ist Heimat und deshalb bin ich zurück gekommen, weil ihr keine habt. Sie wurde euch genommen, aber ich will euch helfen sie zurück zu holen.’’ Als ich das hörte, von einem Hobbit, von Bilbo hatte mich das echt von den Socken gehauen.
    Ich sah wie beschämt Thorin war.
    Ich stupste ihn leicht an.
    Er nickte dem Hobbit zu.

    Wir schreckten auf, ein heulen.
    Warge!
    ,, LAUFT!’’ brüllte Gandalf.
    Ich lief um mein Leben, so schnell wie ich konnte.
    Aber sie holten uns langsam ein also musste ich mein Schwert ziehen und ein paar von ihnen töten, um mein Leben zu schützen.
    Letzten Endes flüchteten wir jedoch auf die nah gelegenen Bäume.
    Es wurden zu viele Warge.
    Ich kletterte soweit hoch wie möglich.
    Ungemein hatte ich Angst vor diesen Viechern.
    Ich war auf demselben Baum wie Thorin.
    Als Azog der Schänder mit seinen Leuten kam, sah ich den unfassbaren Groll in Thorins Augen.
    Azog provozierte Thorin, es machte mich selbst wütend zu sehen wie er leidet.
    Er feuerte die Warge auf uns, sie kletterten hoch.
    ,, Thorin.’’ Flüsterte ich.
    ,, Ja?’’ ich gab ihm einen Kuss auf die Wange.
    ,, Ich weiß nicht, ob wir beide das mit Azog überleben, ich will nur das du weißt das…’’ weiter kam ich nicht denn einer der Warge zog mich runter.
    Ich prallte auf den Boden.
    Sofort rüttelte ich mich auf und zog mein Schwert.
    Ich zögerte nicht dem Warg den Kopf ab zu hacken.
    Alles was mir zu nah kam bekämpfte ich in dem Moment.

    Ich hörte ein knacksen, drehte mich um und sah das einer der Bäume im Begriff war zu fallen.
    Der Baum stürzte und zog die anderen Bäume gleich mit.
    Aber ich durfte mich nicht ablenken lassen und musste weiter kämpfen.
    Es stand zuletzt nur noch ein Baum wo alle drauf waren.
    Es wurden zu viele Warge und ich stahl mich inklusive auf den noch einzig stehenden Baum.
    Ich kletterte hoch bis zu Kili.
    Gandalf warf nach brennenden Tannenzapfen.
    Er übergab uns welche damit wir auch attackieren konnten.
    Die Warge wurden halbwegs vertrieben da kam auch schon das nächste Problem, der Baum stürzte immer mehr ab.
    Ich hielt mich an einem Ast zusammen mit Kili fest.
    ,, Was macht er da?’’ hörte ich Kili fragen.
    Ich sah automatisch zu Thorin, er erhob sich und ging auf Azog los.
    Als Thorin auf dem Boden lag war ich wie gelähmt, ich versuchte mich hoch zu ziehen, versuchte zu ihm zu gelangen.
    Er rappelte sich wieder hoch und war bereit zum Angriff.
    Doch Azog war stärker und schlug ihn mit einer Stahl Keule zu Boden.
    In dem Moment konnte ich mich hochziehen, denn ich hatte genug Kraft, ich durfte ihn nicht verlieren!
    Ich rannte mit meinem Schwert in der Hand los.
    Der Warg hatte Thorin in seinem Maul und in dem Moment holte ich aus und rammte mein Schwert in den Leib des Warg.
    Es spuckte Thorin aus und er landete auf einen großen Stein.
    Sofort eilte ich zu ihm.
    ,, Thorin.’’ Ich bemerkte nicht wie mir Tränen ins Gesicht schossen.
    Thorins Hand streichelte mein Gesicht, seine Hand war etwas rau, er war sehr schwer verletzt.
    Ich hörte nur neben bei das Azog einen seiner Leute befahl ihm Thorins Kopf zu geben, dass ließ ich nicht zu.
    Ich stellte mich beschützerisch vor Thorin.
    ,, Lass ihn inruhe sonst bist du gleich ein Kopf kleiner!’’ drohte ich.
    Aber der Ork hörte nicht und stach mit einem Dolch erst mal in meinen Unterleib.
    Das war das dümmste was ich getan hatte, ich wollte Thorin vor seinem Leid beschützen, da werde ich selbst zum Opfer!
    ,, Helena.’’ Kam aus ihm heraus.
    Ich knickte ein, ließ mein Schwert aber nicht fallen.
    Bevor ich jedoch ausholen konnte um den Ork die Beine weg zu hacken, kam Bilbo und schmiss ihn mit aller Kraft um.
    Bilbo tötete den Ork, mit seinem Schwert, hätte nie gedacht dass er zu so etwas fähig ist.
    ,, Danke Bilbo!’’ der Hobbit und ich standen nun nebeneinander, umzingelt von Orks.
    Sie kamen auf uns zu und ich dachte schon dass ich sterben muss.
    Jedoch bekamen wir Hilfe von den Zwergen.
    Ich schaute nach Thorin.
    Er war sehr erschöpft, er war in Ohnmacht gefallen.

    Ich kämpfte trotzdem weiter.
    Bis plötzlich riesige Adler auftauchten.
    Sie griffen die Orks und deren Warg an.
    Sie nahmen immer Stück für Stück die Zwerge mit.
    Ein Adler kam auf mich zu gesteuert, es griff mit den Krallen nach Thorin.
    Ich hielt mich zuerst am Hals des Tieres fest und kletterte dann langsam hoch bis zum Rücken.
    So flogen wir noch heil davon.
    Die Adler steuerten auf einen großen Fels zu, mein Adler war der erste der uns ablegte.
    Ich kniete mich zu Thorin hin und wartete bis er aufwachte.
    Die anderen kamen auch schon.
    Gandalf kniete neben mir.
    Ich hielt Thorins Hand.
    Gandalf hielt seine Hand über Thorins Gesicht und flüsterte ein paar Worte.
    Von jetzt auf gleich wachte Thorin auf, ich strahlte.
    ,, Helena, du und der Halbling.’’ Flüsterte er mir zu.
    ,, Bilbo ist wohlauf.’’ Sagte Gandalf und ging einen Schritt zur Seite.
    Thorin sammelte sich wieder und stand auf beiden Beinen.
    ,, Du, was hast du getan! Das hätte dich das Leben kosten können, auch du Helena!’’ ich war total verblüfft, was meinte er!
    ,, Bilbo, habe ich nicht gesagt du seist eine Last! Das du in der Wildnis nicht überlebst, dass du niemals zu uns gehören wirst. Ich habe mich noch nie so getäuscht!’’ Thorin umarmte Bilbo.
    Ich war irritiert aber erfreut zu gleich.
    Ist das, dass was ich denke?’’ fragte Bilbo.
    ,, Erebor!’’ kam er aus mir heraus geschossen.
    ,, Der einsame Berg, das letzte große Zwergenreich in Mittelerde.’’ Kommentierte Gandalf.
    ,, Das schlimmste liegt hinter uns, würde ich sagen.’’ Meinte Bilbo.

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1465932681
Der Hobbit- Deine Story Teil 1
Der Hobbit- Deine Story Teil 1
http://www.testedich.de/quiz42/quiz/1465932681/Der-Hobbit-Deine-Story-Teil-1
http://www.testedich.de/quiz42/picture/pic_1465932681_1.jpg
2016-06-14
402C
Herr der Ringe

Kommentare (4)

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ellysmiley (63126)
vor 407 Tagen
Klar wird es ein happy End geben! ^^
Lana (22560)
vor 409 Tagen
Bitte.....bitte.....bitte scbreib weiter.....
Und bitte lass es ein happy end geben😆
ellysmiley ( von: ellysmiley)
vor 412 Tagen
Vielen Dank! Ich hoffe es kommt noch mehr Kritik bzw Lobe, soll ich weiter schreiben? Wenn ja, Happy End oder die grausame Wahrheit des Films?
Lana (47945)
vor 412 Tagen
Supeeeer kapitel...😃👍