Kalte Asche, kaltes Herz (Warrior Cats)

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5 Kapitel - 1.248 Wörter - Erstellt von: Fuchsherz - Aktualisiert am: 2016-06-15 - Entwickelt am: - 408 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Aschenherz schlich durch den Wald. Etwas Kaltes hatte sich ausgebreitet. Noch kälter als die nagende Kälte des Winters. Die Tannen schienen hoch. Der nieselnde Regen sah aus wie schwarze Tränen. Der Himmel war aschgrau. Aus den Wolken schien sich ein Gesicht zu bilden.,, Die Asche wird erlöschen und das Herz erkalten“

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    ,, Die Asche wird erlöschen und das Herz erkalten“ Die Wolken verdichteten sich wieder und stattdessen zuckte ein Blitz über den Himmel. Der Schne
    ,, Die Asche wird erlöschen und das Herz erkalten“ Die Wolken verdichteten sich wieder und stattdessen zuckte ein Blitz über den Himmel. Der Schnee löste sich im Tränenregen auf und der Boden wurde schlammig. Ich knurrte unruhig und wedelte mit dem Schwanz. Das war eine eindeutige Prophezeiung! Aber es gab fast keine Feinde und ich war Einzelläuferin. Auf einmal wirbelte ich herum. Ein Rascheln und ein schütteln von durchnässtem Fell, ließen meine Krallen ausfahren. Ich sträubte mein grau getigertes Fell. Der schlammige Untergrund wurde zu echtem Moor. Ich musste mich anstrengen um nicht auszurutschen. Ein Knurren ertönte von dem Busch und ich schnüffelte die Luft.,, Feinde!“, zischte ich und setzte zum Sprung an.,, Nein!“ Ein Fauchen erschallte und ein weiss-schwarz gefleckter Kater mit grünen Augen stürmte auf mich zu. Ich schnurrte belustigt. Doch der Kater rutschte aus, doch er zog mich mit sich zu Boden. Nun rappelte er sich auf. Ich konnte nicht aufstehen. Er presste mich mit der Pfote in den Schlamm und ich rutschte immer wieder aus. Ich fauchte fluchend. Nun schnurrte der Kater belustigt und leckte sich die Pfote. Mein Fell war von Schlamm verklebt...

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    Ich nutzte seine Unaufmerksamkeit und meine Wut und sprang auf. Meine Krallen bohrten sich in sein Fleisch und er schrie auf. Nach einigen Herzschläg
    Ich nutzte seine Unaufmerksamkeit und meine Wut und sprang auf. Meine Krallen bohrten sich in sein Fleisch und er schrie auf. Nach einigen Herzschlägen keuchte er und Blut tropfte aus seinem Maul. Er lag auf der Flanke und ich bearbeitete diese mit den Zähnen. Seine Stimme sprudelte vor Blut. Und ich ließ keine Gnade. Meine Augen blitzen gnadenlos und blutrünstig.,, Geissel! Hilfe!“, schrie der Kater und zappelte zuckend. Ich schreckte zurück. Gegen zwei Katzen kam ich nicht an. Eine knurrende Stimme ertönte:,, Was ist denn, Knochen?“ Ein pechschwarzer Kater mit weißer Pfote und eisblauen Augen trat aus dem Unterholz. Sein Anblick bracht mir mehr Erstaunen als Schreck. Als er mich erblickte, verengte er die Augen und knurrte:,, Knochen, töte diese Kätzin!“ Knochen protestierte:,, Wie soll ich das machen! Die ist verdammt stark!“ Er windete leise.,, Du weisst nicht wie du das machen sollst?“, schnurrte Geissel belustigt.,, Na so!“ Er sprang auf mich und biss in mein Genick. Er rüttelte derart fest daran, dass ich schrie. Doch Wut packte mich. Meine Augen flackerten vor Zorn. Wie von selbst sprang ich auf seinen Rücken und biss ihm in den Schwanz, der wütend hin und her peitschte.,, Wag es ja nicht!“ Geissel fauchte und schleuderte mich vor seine Pfoten. Ein Schmerz durchzuckte mich, als ich auf den moorigen Boden aufkam. Ich fühlte mich zerbrechlich und schwach. Geissel stemmte triumphierend eine Pfote auf meine Flanke, die andere auf meine Wange.,, Mach ja keine Dummheiten! Du weisst, dass ich dich töten kann... Und nichts wird mich davon abhalten. Bloss, kannst du mir sagen, wie ich eine derart temperamentvolle Kätzin umbringen soll?“ Dann fügte er etwas lauter hinzu:,, Du wirst dich unserem Clan anschließen und meine Gefährtin werden! Knochen, bring sie zum Lager. Und ab nun wirst du Mitternacht heissen. Wegen deiner Mutternachtfarbenen Augen und deinem dunklen Fell!“ Er schnurrte und trat wieder ins Unterholz...

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    Flankiert von Knochen und Tod, ging ich den verdreckten Weg entlang. Ich fand es widerlich. Auf einmal schubste Tod mich in einen roten Container. Ich
    Flankiert von Knochen und Tod, ging ich den verdreckten Weg entlang. Ich fand es widerlich. Auf einmal schubste Tod mich in einen roten Container. Ich fiel hinein und Tod schloss quietschend die Tür. Pure Finsternis! Die winzigen Staubkörnchen sah man Herz fliegen. Plötzlich blitzten eisblaue Augen auf. Sie musterten mich von oben bis unten.,, Mitternacht...“, schnurrte er und ich konnte seine ganze Gestalt erkennen.,, Ich versichere dir, dir wird es im BlutClan gefallen!“ Ich zischte:,, Darauf würde ich nicht wetten!“ Er umkreiste mich und blickte in die dunkelblauen Augen.,, Du bist schön“, schnurrte er schließlich und sein Fell strich gegen meines.,, Du wirst meine Gefährtin werden, Liebste...“ Ich fauchte protestierend und verpasste ihm einen Hieb auf die Schnauze. Er fauchte nur und trottete davon

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    ,, Bist du nicht stolz auf sie?“, schnurrte Geissel und leckte das Junge. Das andere Junge biss in meinen Schwanz und zog daran.,, Der eine soll Nar
    ,, Bist du nicht stolz auf sie?“, schnurrte Geissel und leckte das Junge. Das andere Junge biss in meinen Schwanz und zog daran.,, Der eine soll Narbe und die andere Distel heißen...“ Geissel hatte ein kaltes Herz. Er hatte mich zur Mutter gezwungen und jetzt verlangte er die Opferung der beiden.,, Wann werden wir sie ertränken?“, knurrte Geissel und schlug auf das Genick des Kätzchens. Dieses jaulte.,, He!“, schrie ich und leckte das Junge. Schützend legte ich das andere unter meinen Bauch und leckte den kleinen Kater. Doch er bewegte sich nicht mehr.,, Narbe!“, jaulte ich hektisch und schockiert. Doch er atmete nicht mehr.,, Du hast Narbe getötet, du Verrückter!“, schrie ich mit Tränen in den Augen.,, Du hast ein bitterkaltes Herz! Du tötest dein Junges! Warum?“ Ich leckte den Leichnam des Kätzchens.,, Oh, Narbe...“, wisperte ich weinend und presste meine Schnauze in das Fell meines Jungen.,, Nein? Was machst du da!“ Geissel packte das andere Junge und lief davon.,, Nein! Wie kannst du mir nur alles nehmen?“ Ich humpelte hinter ihm her. Tränen schossen aus meinen Augen. Geissel, ich hasse dich! Du bist so grausam!,, Gib mir MEIN Junges zurück!“ Ich rannte hinter ihm her. Meine Beine schmerzten vor Erschöpfung. Geissel rannte viel schneller. Nach so vielen Versuchen brach ich zusammen. Ich brach in Tränen aus.,, Warum?“ Da fiel mir wieder die Prophezeiung ein, die ich vor so vielen Monden erhalten hatte. Die Asche wird erlöschen und das Herz erkalten... Geissel war das Kalte Herz, doch das war ihr klar. Vor Verzweiflung kletterte sie einfach auf die Hochkiefer und warf sich hinunter.

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    Sie schaute sich um. Alles war hell und weiss. Die Sonne war unsichtbar. dann bildete sich eine Lichtung.,, Der SternenClan!“, wisperte sie. Auf ein
    Sie schaute sich um. Alles war hell und weiss. Die Sonne war unsichtbar. dann bildete sich eine Lichtung.,, Der SternenClan!“, wisperte sie. Auf einmal kam eine winzige schwarze Gestalt auf sie zu.,, Narbe!“, rief ich mit Tränen in den Augen und rannte auf ihn zu. Seine dunkelblauen Augen funkelten lieb und traurig.
    ,, Papa ist nicht bei uns... Er ist wirklich tot!“,, Papa ist tot?“,, Ja.“ Ich schnurrte und fragte:,, Wo ist denn Distel?“ Ich blickte mich um.,, Distel!“ Narbe schnurrte und strich mit dem winzigen Schwanz über meine Ohren.,, Mein Sohn“, flüsterte ich überglücklich und mit Tränen in den Augen.,, Wo ist meine Tochter?“ Narbe erklärte:
    ,, Sie ist nicht hier...“,, Was? Meine geliebte Tochter! Warum ist sie nicht hier! Der SternenClan wollte sie nicht!“ Narbe schnurrte:,, Nein! Distel lebt!“ Ich blickte auf. Mit einem Lächeln blickte ich auf den Wald hinab. Ich war die erloschene Asche und Geissel das Kalte Herz.,, Leb wohl, Distel. Ich wache über dich! Meine geliebte Tochter!“

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Kalte Asche, kaltes Herz (Warrior Cats)
Kalte Asche, kaltes Herz (Warrior Cats)
Aschenherz schlich durch den Wald. Etwas Kaltes hatte sich ausgebreitet. Noch kälter als die nagende Kälte des Winters. Die Tannen schienen hoch. Der nieselnde Regen sah aus wie schwarze Tränen. Der Himmel war aschgrau. Aus den Wolken schien sich ein ...
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2016-06-14
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Warrior Cats

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Leopardensprenkel ( von: Leopardensprenkel )
Abgeschickt vor 278 Tagen
Wow, das ist voll die traurige aber auch spannende Geschichte, schreib bitte mehr davon!
LG Lepardensprenkel