Der Junge im Schatten 13

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1 Kapitel - 1.205 Wörter - Erstellt von: Mangasofi - Aktualisiert am: 2016-06-15 - Entwickelt am: - 327 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Ta-Da! Nummer 13 ist endlich da!

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    Nico`s Sicht
    Zum Glück hatte es noch einen kleinen Ast direkt über den von unserem, so konnte ich mich mit den Füssen einhacken, nach hinten fallen lassen und Hanea rechtzeitig auffangen. Das war gerade noch gut gegangen. Eine Sekunde später und sie wäre wie ein Stein auf den Boden hinunter gefallen. Ich drückte sie fest an mich damit sie sich nicht drehte. Als sie die Augen öffnete starrte sie mir in die Augen. Wie verdammt nahe sie war! „Musst du mir so einen Schrecken einjagen?“ sagte ich vorwurfsvoll und schon fast flüsternd und drückte sie noch etwas fester an mich. Ich war mir nähe ja gar nicht gewohnt aber in diesem Moment konnte ich einfach nicht anders als sie so nahe wie möglich bei mir zu haben. Ich konnte ihr Herz spüren wie wild es Klopfte. Auch meines hämmerte in meiner Brust wie verrückt und mein Gesicht fing zu glühen an. Hoffentlich bemerkte sie es nicht. Sie starrte mich weiterhin stumm an. Ihre Haare hingen ihr vom Kopf und legten ihr schmales Gesicht frei das bis jetzt immer von ihren schönen braunen locken umrahmt war. In der Ferne konnte ich das Horn hören das uns klar machte, dass wir uns beim Lagerfeuer versammeln mussten. „Wir müssen los“ sagte ich schon fast etwas enttäuscht. Warum eigentlich? Endlich taute Hanea aus ihrer Starre auf „Und wie kommen wir runter?“ fragte sie leise. Ich schaute mich für einen Moment um. „Es ist dunkel genug. Halt dich fest.“ Sie schlang ihre Arme um mich und schon waren wir in den Schatten verschwunden.
    Wir tauchten etwas abseits der Arena auf, so das uns niemand bemerkten. Wir lagen noch immer in unserer Umarmung und lösten uns voneinander kaum waren wir angekommen. Meine Gedanken waren ganz durcheinander und wir standen für eine Zeit lang einfach nur da bis Percy auf uns zu rannte. „He, wo wart ihr Zwei? Das Lagerfeuer beginnt gleich. Hanea du kommst mit mir mit, ich zeige dir zu wem du dich setzten musst.“ Und so schnell wie Percy gekommen war, machte er sich auch wieder auf den Weg. Sie drehte sich noch einmal um, rief mir „Danke!“ zu und wurde von Percy auch schon in die Arena geschleift.
    Mein Körper kribbelte noch von dem ganzen Adrenalin der durch meine Adern schoss. Ich fuhr mir mit beiden Händen übers Gesicht und Atmete einmal tief aus um mich dann anschließend selber auf den Weg in die Arena zu machen. Ich setzte mich an meinen Gewohnten Platz und hörte Chiron zu wie er eine seiner Reden hielt, dann ging es weiter wie immer. Manchmal schaute ich durch die Menge um nach Hanea zu suchen. Nach dem dritten Versuch fand ich sie schlussendlich zwischen den Hermes Kinder stehen. Ihr blick sagte mir, das ihr unwohl war. Ich wusste zwar nicht warum aber ihre Augenbrauen waren Ängstlich zusammengezogen und sie wechselte ihr Gleichgewicht ständig von einen Fuß auf den anderen. War sie etwa auch nervös? Nachdem es wieder ruhig geworden war erzählte uns Chiron die Situation mit den Satyrn, das sie verschwanden und sich nun alle Camper in acht nehmen sollte da vielleicht noch etwas schlimmeres passieren konnte. Ein lautes Gemurmel ging durch die Arena doch Chiron ließ sie alle mit einem heftigen Aufschlag seines Hufes auf den Stein wieder verstummen. Er versicherte uns, dass wir nichts zu befürchten hätten und einfach die Augen aufhalten sollen. Nach all dem Trubel ging ich zum Pavillon und aß schon frühzeitig mein Abendessen. Ich wollte mal für ein paar Minuten einfach alleine sein und über alles nachdenken. Ich dachte an das was ich mit Hanea letztens gemacht habe. Dieser Schwarze Faden. Waren das diese Seelen die ich in ihr wahrgenommen habe? Konnte ich sie entfernen oder habe ich es einfach nur ungewollt verschlimmert? Es ging ihr zwar besser nachher aber war es wirklich zu Ende? Ich zerbrach mir förmlich den Kopf daran wie ich das angestellt hatte. Ich war so tief in Gedanken verloren das ich nicht Bemerkte wie sich jemand neben mich setzte und versuchte mit mir zu Reden. Erst als er mir gegen die Schulter schlug wurde es mir bewusst. Ich hielt mir meine Schmerzende Schulter und schaute Jason ins Gesicht. „Autsch! Musste das sein?“ fragte ich empört. „Ja! Ich habe ja gerade versucht mit dir zu Reden aber ich konnte dich nicht aus deiner Tagträumerei reißen.“ Sagte er mir. „Ich war nicht am Tag träumen.“ Wiedersprach ich ihm. Er wiederum lächelte mich nur an und schaute auf mein mittlerweile kaltes Essen. „Nicht ein bisschen zu früh fürs essen?“ „Das mache ich immer wenn ich alleine über etwas denken möchte.“ Erklärte ich ihm monoton. „Und über was denkst du denn so nach?“ „Wird das ein verhör oder so? Das geht dich nichts an.“ „Geht es um Hanea?“ „Wie….?“ Wieso weiss der immer alles? Ich merkte wie meine Ohren warm wurden und ich meinen Blick auf mein Kaltes Essen richtete. „Lass mich in Ruhe.“ Versuchte ich ihn abzuwimmeln aber Jason konnte manchmal so hartnäckig sein, wie ein Kleinkind das sich um dein Bein klammert und verlangt das du mit ihm spielst. „Komm schon. Du kannst mit mir reden.“ Versuchte er es weiter aber ich drehte mich weg und wollte mir den ersten Löffel meines Essens in den Mund löffeln als er mir eine Hand auf die Schulter legte. Ich wandte mich ihm wieder zu und schaute in einen Ernsten blick. „Bitte sag mir was passiert ist als Hanea zusammengebrochen ist. Ich werde es auch niemandem sagen wenn du darauf bestehst.“ Ich legte den Löffel hin und drehte mich ihm wieder zu. „Versprich mir, dass du niemandem etwas sagst. Weder Percy noch Chiron oder sonst wer.“ Das war mein voller ernst und ich glaube er hatte es verstanden, denn er nickte und verzog keine Miene. Ich atmete noch einmal ein und aus und begann damit ihm zu erzählen was geschehen war. Er hörte mir zu ohne mich zu unterbrechen. Ich beendete die Geschichte dort als ich nach draussen ging und mir Percy entgegen kam. Von dem kleinen „Zwischenfall“ Am Morgen erwähnte ich natürlich nichts. Jason nickte nur und klopfte mir dann Kameradschaftlich auf den Rücken. „Danke, dass du mir das alles gesagt hast ich nehme mir das zu Herzen. Ich schwöre beim Styx das ich es niemandem ausser mit deinem Einverständnis weiter sagen werde.“ Das war vielleicht etwas übertrieben versprochen aber ich war trotzdem froh darüber. „Danke.“ Entgegnete ich. Ich stand nun auf und liess Jason alleine am Tisch sitzen. Das war ein ereignisreicher Tag gewesen, weswegen ich sofort mein Bett aufsuchte.

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