Hogwarts-Eisprinz und Eisprinzessin...05

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
7 Kapitel - 2.633 Wörter - Erstellt von: Noname - Aktualisiert am: 2016-06-15 - Entwickelt am: - 914 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

    1
    Hi:)

    Ja jetzt geht es endlich weiter, hat wirklich eine Ewigkeit gedauert...Aber ich hatte für eine Zeit die Lust am schreiben verloren und wenn ich dann irgendwas geschrieben hätte, wäre die Geschichte nicht gut geworden. Also dachte ich mir bevor ich euch etwas liefere, was keiner lesen will, schreibe ich erst wieder, wenn ich auch brauchbare Ideen habe. Da kommen wir auch zu meinem Vorschlag, ich dachte mir ich frage euch, ob ihr ein paar Vorschläge, oder Ideen habt, in welche Richtung sich das ganze entwickeln soll.
    Wenn ihr also Lust habt, dann könnt ihr mir in den Kommentaren ein paar Anregungen da lassen. Ich würde mich freuen. Jetzt aber geht es erst mal weiter mit dem 5. Teil. Viel Spaß!

    2
    Die große Halle ist bereits voller Schüler und alle Augen sind nach vorne gerichtet. Die Einteilung hat schon begonnen und wie es aussieht ist sie auch bald zu ende. Niemandem fällt es auf, als du die große Halle betrittst und dich zu den anderen Slytherins setzt, was dir so was von egal ist. Körperlich bist du zwar anwesend, aber mit den Gedanken bist du wieder mal ganz wo anders. Das passiert immer öfters in letzter Zeit, normalerweise bist du immer konzentriert und darauf bedacht dein bestes in der Schule zu geben und keinen falls deine Ziele durch unnötige, weitere Gedanken zu gefährden. Um ehrlich zu sein hast du solche Menschen immer für unfähig gehalten und den Umgang mit ihnen gemieden, aber jetzt da du teilweise selber einer von ihnen geworden bist... nein, du musst das jetzt endlich auf die Reihe kriegen. Es kann doch nicht ewig so weitergehen. Draco... warum? Du brauchst einen Schlachtplan, aber wie soll der aussehen...?

    Nach dem Essen bist du eine der ersten, die aufsteht um in den Schlafsaal zu gehen. Du bist nämlich müde und unkonzentriert. Gespräch führen funktioniert auch nicht wirklich, da du immer wieder in deine Gedanken versinkst und nicht aufnahmefähig bist. Wenn es so weitergeht wirst du dieses Schuljahr nie im Leben schaffen. Gleich nachdem du dir die Zähne geputzt und dich umgezogen hast schmeißt du dich auf dein Bett und schläfst mit seltsamen Träumen ein.

    3
    Am nächsten Morgen wachst du viel zu früh auf, aber schlafen ist auch keine Option mehr, also duscht du in aller Ruhe und machst dich fertig. An den Traum von letzter Nacht kannst du dich nicht mehr so recht erinnern, das einzige was du noch weißt ist, das es wie immer um Draco ging. Wenn dein Gehirn dich schon mit ständigen Träumen von ihm im Schlaf quälen muss, könnte es dann nicht auch mal einen Lösungsvorschlag hervor bringen? Das wäre ziemlich hilfreich.

    Müde schaust du dich im Spiegel an, eigentlich brauchst du kein Make-up, aber heute würde es nicht schade, zumindest um die Augenringe musst du dich kümmern. Mit der Schultasche in der Hand verlässt du deinen Gemeinschaftsraum und bahnst dir deinen Weg durch das Labyrinth, welches verhindert, dass unerwünschte Gäste euren Gemeinschaftsraum finden können. In der großen Halle befinden sich kaum Schüler, was auch kein Wunder ist. Niemand steht freiwillig so früh auf. Die einzigen die verrückt genug sind sich das anzutun, sind die Rawenclaws... und...Draco? Was macht der den schon hier? Plötzlich total nervös blickst du dich nach einem Fluchtweg um, doch dann realisierst du wie dumm so etwas wäre, du kannst doch nicht einfach so vor ihm weglaufen, wie würde das denn aussehen? Nein, du bist nicht feige, aber leider auch nicht so mutig wie eine Gryffindor, deswegen setzt du dich bloß schweigend ihm gegenüber auf die Bank. Es liegt eine undefinierbare Spannung in der Luft, oder du bildest es dir nur ein. Du kannst kaum noch sagen was wirklich los ist, oder ob du diesen Jungen noch kennst. Ist das wirklich noch der selbe Junge, mit dem du früher jeden Tag in seinem großen Garten gespielt hast, ist das wirklich noch der selbe Junge, dem du all deine Geheimnisse anvertrauen konntest und er dir seine?
    Bei genauerem betrachten fällt dir auf, dass sich nicht nur sein Charakter verändert hat, sondern auch sein äußeres, das ist dir bis zu dem Moment noch gar nicht richtig bewusst geworden, das ist auch die seit langem längste Begegnung mit ihm, sonst war er immer gleich wieder verschwunden wenn du in der Nähe warst. Du glaubst sogar, dass es ihm noch nicht mal aufgefallen ist, dass er jetzt nicht mehr allein an diesem Tisch sitzt. Er sitzt nur da, den Kopf auf eine Hand abgestützt, während er mit der anderen Hand mit einer Gabel in seinem unangerührten Essen rumstochert. So musst du also auch immer aussehen wenn du in Gedanken bist. Dieser Blick, der einfach nur ins leere geht. Diese wunderschönen Augen, die nichts zu sehen scheinen. Das makellose Gesicht emotionslos versteinert. So unnahbar und doch so schön. Ein wenig peinlich berührt bemerkst du, wie intensiv du ihn anstarrst und kümmerst dich um dein Frühstück, darauf bedacht keinen unnötigen Lärm zu machen, um ihn aus seiner Starre zu lösen. Du hast zwar schon überlegt ihn anzusprechen, den Gedanken aber sofort wieder verworfen, du willst das jetzt nicht kaputt machen, das ist das erste mal, wo du wieder in seiner Nähe bist und das genießt du. Vielleicht ein wenig zu sehr, vor allem wenn man bedenkt, dass du eigentlich nur einem körperlich anwesendem Draco gegenüber sitzt, der dich nicht einmal wahrnimmt, doch das reicht dir...für den Moment.

    Mit der Zeit trudeln immer mehr Schüler in die große Halle und der Lärmpegel steigt mit der Schülerzahl an. Gegessen hast du immer noch nicht viel, du machst dir langsam wirklich sorgen um Draco. Was beschäftigt ihn so, dass er beinahe wie ein Zombie herumläuft? Nicht einmal die anderen Slytherins, die sich jetzt zu uns an den Tisch sitzen können ihn aus seiner Starre lösen.
    Mit besorgter Miene schaust du ihn an, bis er plötzlich mit einem Ruck aufsteht und seinen vollen Teller zurück lässt und mit einem gleichgültigen Blick die große Halle verlässt. Nach ein paar Minuten machst du dich ebenfalls ohne Frühstück auf den Weg zum Unterricht. Die Stunden vergehen, ohne dass du etwas von dem was der Lehrer versucht hat der Klasse zu erklären, mitbekommen hast. Die ganze Zeit hast du versucht herauszufinden was Draco so verändert hat. Die meisten denken Draco sei ein gemeiner Mistkerl, der nichts anderes zu tun hat, als anderen das Leben zur Hölle zu machen. Doch das stimmt nicht, die wenigsten, also du, wissen, dass Draco auch anders sein kann, er sorgt sich genauso um die Menschen, die er liebt wie jeder andere, wenn nicht sogar mehr, er hat ein gutes Herz, auch wenn er das selbstverständlich nie zugeben würde. Das ist auch der Grund, weswegen ihr beste Freunde seid, oder es zumindest gewesen seid. Du vermisst es schrecklich Zeit mit ihm zu verbringen, du hast dich bei ihm immer wohl gefühlt, so glücklich und du wusstest, bei ihm kannst du sein wie du bist, er würde dich nie verurteilen. Deswegen ist es auch um so schlimmer, dass er sich von dir entfernt. Du weißt nicht was du machen sollst und bist verzweifelt.

    4

    Ein paar Tage später hat sich nicht viel verändert, um genau zu sein überhaupt nichts. Draco isst immer noch nichts und wird mit jedem Tag dünner. Auf seinen besten Freund Blaise hört er auch nicht und Crabbe und Goyle laufen jetzt nur noch zu zweit durch die Gänge und verbreiten Angst und Schrecken bei hilflosen Erstklässlern. Du weißt immer noch nicht was du tun sollst um Draco zu helfen, der erste Schritt wäre natürlich herauszufinden, was ihm so zusetzt, doch das ist nicht so einfach. Außerdem warst du noch nie ein großer Redner und die Worte scheinen förmlich in deinem Hals stecken zu blieben. Mitanzusehen, wie es Draco immer schlechter geht ist kaum auszuhalten, aber du musst hilflos mitansehen, wie die Dinge seinen Lauf nehmen.

    5

    Die Träume hören nicht auf, mittlerweile hast du immer den selben Traum.
    'Du läufst mitten in der Nacht aufgewühlt zum Astronomieturm und betrachtest fasziniert die Sterne, das hat eine beruhigende Wirkung auf dich, früher hast du auch immer mit Draco die Sterne angeschaut, wenn du einen Alptraum hattest. Draco sagte dir immer „Siehst du den hellen Stern da oben, der leuchtet nur für dich, er wird immer für dich da sein und dich trösten wenn du Kummer hast“. Plötzlich hörst du eilige Schritte hinter dir die Treppe herauf kommen. Du drehst dich um und siehst Draco völlig außer Atem auf dich zulaufen. Überrascht schaust du ihm ins Gesicht, panisch schaut er zurück, er versucht dir verzweifelt etwas mitzuteilen doch du siehst nur, wie sich sein Mund bewegt. Beunruhigt versuchst du ihm klar zu machen, dass du ihn nicht verstehst, doch er ist verschwunden, einfach weg, als wäre er von den Steinen der Mauer verschluckt worden. Wie aus dem nichts wird die Nacht von einem grünen Licht erhellt und du hast ein ungutes Gefühl im Magen. Ein Blick zu Himmel bestätigt dein Gefühl, über dir befinden sich nun keine Sterne mehr, der helle Stern, der dich beschützen sollte ist von einem großen dunklen Mal überdeckt worden. Bedrohlich leuchtet der Totenschädel mit der Schlange auf dich herab und bevor du auch nur eine Sekunde überlegen kannst, wachst du auf.'

    6
    Du weißt nicht, was du mit dem Traum anfangen sollst, wieso ist Draco so aufgeregt, warum ist dort das dunkle Mal am Himmel, was will Draco dir so unbedingt sagen und wieso träumst du jede Nacht das gleiche? Diese Fragen schwirren dir nun schon ein paar Tage durch den Kopf. Bedeutet der Traum etwas, ist das die Zukunft, aber was hat das alles mit Draco zu tun, das dunkle Mal...
    Er wird doch nicht etwa... nein, das kann doch nicht wahr sein. Das würde er nie tun, er würde das nicht schaffen, nicht Draco, er würde daran zerbrechen.

    Ein Klingeln bringt dich wieder zurück in die Gegenwart und du erhebst dich von deinem Platz. Gemeinsam mit Daphne verlässt du die Kerker und ihr begebt euch zum Abendessen in die große Halle. Nebenbei erzählt dir Daphne etwas über Blaise, wie er ihr heute in Zaubertränke geholfen hat und er doch so hilfsbereit ist...du bekommst aber nur die Hälfte mit, was Daphne sofort merkt, als du ihre Frage nicht beantwortest und sie dich an den Schultern packt und somit am weitergehen hindert. Verwundert schaust du sie an. „Was ist den los mit dir? Du sprichst kaum noch und hörst mir überhaupt nicht mehr zu. Du läufst genau wie Draco nur noch wie ein Zombie durch die Gegend“. Der Name Draco macht dich hellhörig und du zuckst ein wenig zusammen. „Oh, Entschuldigung...ich hab es vergessen, ist es immer noch so schlimm?“ Du nickst. „Ich weiß auch nicht Daphne, was soll ich denn tun? Ich würde ihm so gerne helfen und für ihn da sein aber ich weiß nicht wie ich das anstellen soll...“ Daphne schaut dich mitleidig an „Ich verstehe dich, aber du bist die Einzige die ihn wirklich kennt, da kann ich dir leider nicht helfen. Hast du schon mal versucht ihn direkt darauf anzusprechen?“ Du hast dich bis jetzt nicht getraut mit ihm über sein Problem zu reden. Vor allem seit du diese Vermutung hast, dass er ein Todesser sein könnte. Dir ist bewusst, dass du dir das auch alles bloß einbilden könntest, jedoch besteht die Möglichkeit. Seine Eltern sind schließlich auch Anhänger vom dunklen Lord, aber du glaubst nicht, dass sie so etwas jemals ihrem eigenen Sohn antun würden. Nein ihr Plan war es eigentlich immer Draco da raus zu halten, seine Mutter war von Anfang an dagegen. Was ist...wenn etwas schiefgelaufen war, was ist, wenn der dunkle Lord darauf bestanden hat? Diese neuen Gedanken machten die ganze Sache nicht gerade besser, du musst einen Weg finden ihm zu helfen, auch wenn das bedeuten würde dass du... Nein es wird auch so klappen. Gemeinsam könnt ihr das schaffen. Jetzt musst du nur noch einen geeigneten Zeitpunkt finden Draco irgendwie darauf anzusprechen. Aber wie und vor allem wo? Nachdem du fieberhaft überlegt hast wie und wo du Draco fragen willst verlässt du den Tisch und willst eigentlich nur noch schlafen gehen. Das viele Überlegen hat dich müde gemacht und anstatt dass sich endlich ein paar Antworten finden, stellen sich dir nur noch mehr fragen.

    Als du die große Halle verlässt bemerkst du im Augenwinkel einen Schatten vorbeihuschen. Dir fällt ein, dass Draco heute gar nicht beim Abendessen war und du folgst dem Schatten in die Finsternis. Leise schleichst du die dunklen Gänge entlang, mit einem leichten kribbeln im Bauch. Du bist ein wenig nervös, die ganze Geheimnistuerei ist dir nicht ganz geheuer. Du läufst viele Stufen hinauf, so viele, dass du nicht mehr weißt in welchem Stockwerk ihr euch befindet. Je höher ihr kommt, desto heller wird es und du kannst gerade noch sehen wie ein Junge mit hellblonden Haaren um die nächste Ecke geht. Du wartest noch kurz und folgst ihm dann weiter. Als du jedoch um die Ecke schaust ist von Draco keine Spur mehr. Das kann doch gar nicht sein, so schnell ist er doch nicht gelaufen. Ein wenig misstrauisch gehst du weiter bis zur nächsten Ecke, doch dort ist er auch nicht, also gehst du wieder zurück und schaust, ob du etwas übersehen hast. Verwundert stehst du nun im Siebten Stock, oder zumindest denkst du das und blickst dich verwirrt um, aber kannst nichts entdecken. Keinen Eingang oder etwas wodurch man verschwinden könnte, nichts. Du beschließt, dass du ihn verloren hast und er wahrscheinlich doch schneller gelaufen war und dir entwischt ist. Während du den gesamten Weg zurück läufst und dich in die Kerker begibst, überlegst du, was Draco wohl um diese Zeit im Siebten Stock wollte, was war dort, oder hatte er bemerkt, dass du ihm folgst und wollte dich dort nur abhängen? Mit diesen Fragen legst du dich in dein Bett und wälzt dich noch eine Zeit lang hin und her, bis dich der erlösende Schlaf überwältigt und du deinen Traum von neuem durchlebst.

    7
    So das war der 5. Teil, ich hoffe ihr hatte Spaß beim Lesen.
    Bis zum nächsten Teil: D
    Und wenn ihr wollt könnt ihr Vorschläge in den Kommentaren da lassen.

Kommentare Seite 0 von 0
Klicke hier um ein Kommentar zu schreiben - Wenn du Mitglied bei testedich bist logge dich bitte hier ein
Noch keine Kommentare.

Sie haben die Möglichkeit den Text zu gestalten.
((bold))Fett((ebold)) ((cur))Kursiv((ecur)) ((unli))Unterstrichen((eunli))
((big))groß((ebig)) ((small))klein((esmall))
((green))grün((egreen)) ((maroon))dunkelrot((emaroon)) ((olive))graugrün((eolive)) ((navy))marineblau((enavy)) ((purple))violett((epurple)) ((teal))teal((eteal)) ((gray))grau((egray)) ((red))rot((ered)) ((blue))blau((eblue)) ((fuchsia))fuchsia((efuchsia))
Bitte beachten Sie, dass Sie immer beide Codes, z.B. ((bold)) hier der Text der fett sein soll ((ebold)), gebrauchen, mit dazwischen den Text.