Black Butler: die verbotene Liebe

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2 Kapitel - 5.891 Wörter - Erstellt von: Nanmaku Akasuna - Aktualisiert am: 2016-06-15 - Entwickelt am: - 2.785 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Kapitel 2 & Kapitel 3
Achtung es gibt schon eine Einleitung: http://www.testedich.de/quiz41/quiz/1463941811/Black-Butler-die-verbotene-Liebe
und das erste Kapitel: http://www.testedich.de/quiz41/quiz/1464696633/Black-Butler-die-verbotene-Liebe

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Dieser Butler startet durch
Der englische Sommer ist relativ kurz. Das beste Wetter hat man von Mai bis August, weshalb man diese Monate gewissermassen „die Season“ nennt. In diesen Tagen zieht der Adel vom Landhaus in das Stadthaus um, um sich der London gesellschaftlichen Vergnügen hinzugeben.
„Es ist einige Zeit her, in welcher ihr in London ward, nicht wahr junger Herr?“ Sprach Sebastian lächelnd zu seinem Herrn. „Hätte mich dieser Brief nicht erreicht, wäre ich jetzt nicht hier. Ich mag diese Menschenmassen nicht.“ Ciel stieg aus der Kutsche und ich hinter ihm. „Aber Mr. Phantomhive, euer Anwesen manchmal zu verlassen tut ihnen sicher gut, vor allem haben sie die Bediensteten nicht mehr an ihnen kleben.“ Meldete ich mich sarkastisch zu Wort. Ciel starrte mich verwundert an. „Wieso, Mr. Phantomhive?“ Fragte er mit einem finsteren Ausdruck, den er immer hatte. „Ich glaube, das sie nie Lachen werden, Mr. Phantomhive...“ Seufzte ich und lief weiter auf die grosse Villa zu. Sebastian brachte uns hinein. Ich schreckte zusammen, als ich die Leute sah. Eine Frau mir roten Haaren und ein Chinese? „Wo um alles in der Welt bewahren sie den Tee auf?“ Fragte die Frau laut und wühlte sich durch einen Schrank. „Ich kann ihn auch nicht finden.“ Antwortete der Chinese, während er in einer Vase nach Tee sah. Sebastian und Ciel sahen ungläubig diese Leute an. „Madame Red! Lau! Was macht ihr denn hier...?“ Die Frau und der Mann drehten sich zu uns um. Dabei kam noch ein dritter Mann dazu, er hatte braune Haare. „Huch, ihr wart aber schnell! Wenn mein Neffe schon mal in London ist, lasse ich mir das nicht entgehen!“ Die Frau hiess, Angelina Dulles, Gattin des verstorbenen Barons (Rufname: Madame Red) Ärztin am Royal London Hospital.
„Sei gegrüsst, Earl! Ich hörte dieses Jahr passieren hier sehr interessante Dinge.“
Lau, Leiter der Londoner Zweigstelle des chinesischen Handelshauses „Kunlun“.
„Herrje, tut mir leid! Ich bin noch gar nicht auf Gäste vorbereitet. Ich werde sofort eine Kanne Tee vorbereiten, bitte gedulden sie sich noch ein wenig.“ Sebastian verschwand und Ciel murmelte leise. „Ausgerechnet, die lästigsten Zecken von allen...“ Ich kicherte leise neben ihm, aber er merkte es trotzdem und schaute mich erschrocken an. „Ciel komm und setz dich! Wer ist den diese reizende kleine Dame hier?“
Ich sass in einem Sessel neben Ciel und schaute interessiert zu seiner Tante. „Das hier ist Jessica O'Finnigan. Sie ist die Enkelin der Queen.“, Madame Red verschluckte sich an Sebastians Tee, „Aber zurzeit wohnt sie bei mir.“ „Sie ist Queen Viktorias Enkelin?“ Madame Red schaute mich mit grossen Augen an. „Du bist auch wunderschön, Jessica.“ Ich wurde rot und lachte sarkastisch. „Ach, nun übertreiben sie nicht.“ Sebastians stellte gerade Gebäck auf den Tisch. „Von diesem Butler kannst du etwas lernen, Grelle!“ Meckerte Madame Red ihren Butler, Grelle Sutcliffe an. „Se...Sehr wohl...“ „Du bist wirklich ein Bild von einem Mann! Wann gibst du das Landleben endlich auf und kommst zu mir!“ Madame tätschelte Sebastians Po mit ihrer Hand und er zuckte stark zusammen. „Madame Red!“ „Tut mir leid, ich konnte nicht anders.“
„Kommen wir zur Sache...Vor einigen Tagen wurde in Whitechapel eine Prostituierte ermordet.“ Sagte Ciel ruhig. „Ich weiss die Zeitungen schreiben ja seit Tagen über nichts anderes. Aber, dass du dich dafür interessierst, sagt mir doch, dass da noch mehr dahinter steckt.“ Säuselte Madame Red lächelnd. „ Richtig, das war kein gewöhnlicher Mord. Die groteske Art und Weise, wie diese Frau ermordet wurde, lässt „sie“ kein Auge mehr zu tun.“ „Was meinst du damit?“ Platzte es aus mir heraus. „Das Opfer, eine Prostituierte Namens Mary Ann Nichols wurde mit einer besonderen Art von Messer bis zur Unkenntlichkeit aufgeschlitzt und verstümmelt. Bei Scotland Yard und den Huren heisst der Mörder deshalb nur noch Jack the Ripper. Als ich davon erfuhr, eilte ich sofort nach London um der Spur nachzugehen.“ Lau grinste spöttisch. „Was der Wachhund der Königin heraus schnüffelt interessiert auch mich. Aber hast du überhaupt den Mut, dir den Tatort anzusehen?“ Er stand nun vor Ciel und grinste breiter. „Der bestialische Gestank der Verderbnis dürfte selbst gestandene Männer umhauen. Gut möglich, dass er dir den verstand raubt, sobald du auch nur in die Nähe kommst. Das ist dir doch klar oder? Earl Phantomhive!“ Mir lief eine Gänsehaut über den Rücken. „Ich bin hierher gekommen um „Ihre“ Sorgen und Ängste zu vertreiben. Also stell mir nicht so dämliche Fragen!“ Keifte ihn Ciel an.
Dann lass uns jetzt gehen, Earl!“ Damit zerrte Lau Ciel aus dem Sessel. „Beruhige dich wieder! Wer hat den gesagt, dass wir zum Tatort gehen?“ Seufzte Ciel tief. „Hä?“ Sagten Madame Red und Lau im Chor. „Wir könnten sowieso nicht mehr dort hin, am Tatort wimmelt es jetzt sicher nur so von Schaulustigen!“ „Und was sollen wir stattdessen tun?“ Fragte Madame Red nervös. „Earl... du willst doch nicht allen ernstes...?“ Stammelte Lau vorsichtig. „Doch genau das will ich. Wenn es einen anderen Weg geben würde, hätte ich auch lieber vermieden. Aber bei derartigen Fällen, gibt es niemanden der mehr Informationen hat als Er.
„Wo sind wir nun hier?“ Wir alle standen vor einem alten Haus. Über der Holztür hängte ein Schild darauf „Undertaker“ stand. „Bei einem Leichenbestatter, einem Freund des Jungen Herrn.“ Erklärte Sebastian grinsend. „Bei einem Leichenbestatter?“ Fragte Lau verwundert. Ciel Schritt stumm in das verstaubte Haus. „Bist du da Undertaker?“ Rief er kalt herum.
„Hi...hi...Ich hab mich schon gefragt, wann du endlich auftauchst...Sei mir willkommen Earl...“ Ertönte eine hohe, kichernde Stimme. Auf einmal schob sich ein Sargdeckel auf die Seite. „Hast du dich jetzt doch entschlossen in einen meiner Spezialsärge zusteigen...?“Undertaker, ein unheimlicher grauhaariger Mann, lag in diesem Sarg. Er besass einen hohen schwarzen Hut, eine für ihn zu grosse Mönchskutte und seine Haaren verdeckten seine Augen. Über sein Gesicht zog sich eine lange Narbe, zu dem hatte er ziemlich lange schwarze Nägel. „Das hättest du wohl gern, nein heute...“ Fing Ciel unerschrocken fort. „Sag es mir nicht. Was du sagen willst, dass weiss ich schon längst! Meine letzte „Kundin“ war schliesslich alles andere als präsentabel. Aber ich habe sie hübsch wieder hergerichtet.“ Säuselte Undertaker süss. „Darüber wollte ich mit dir reden.“ „Dann lass uns darüber reden! Ich mach uns einen Tee. Ihr könnt euch schon mal da irgendwo hinsetzen!
...Also! Du hast sicher im Sinn, mich über Jack the Ripper auszufragen, lieg ich richtig? Selbst Scotland Yard müsste schon aufgefallen sein das dies, nicht das erste Mal ist, dass ich so eine Kundin auf dem Tisch liegen habe.“ Undertaker hatte unterdessen Hundekekse, aus einer Dose herausgeholt. „Nicht das erste Mal? Was soll das heissen?“ Madame Red liefen kleine Schweisstropfen herunter. Undertaker setzte sich neben mich und grinste mich zuckersüss an. „Solche Hurenmorde,“ er wandte seinen Blick nicht von mir ab, „gibt es schon länger. Nur der Mörder verunstaltet die Huren mit jeden Mal brutaler und auffälliger.“ Er hielt mir die Dose hin. Ich nahm ohne zu zögern einen Keks und steckte ihn in meinen Mund. „Zu beginn waren sie nicht so blutig, so dass Scotland Yard noch keine Verbindungen zwischen den Fällen gemacht hat, aber alle Huren, die und Whitechapel gemordet wurden, haben etwas gemeinsam.“ „etwas Gemeinsam?“ Ciel stutzte. „Tja, was das wohl ist? Was könnte das sein? Das hättet ihr gern gewusst, was...?“ Lau murmelte gut verständlich. „Ich verstehe, Undertaker möchte entlohnt werden! Nun gut, wie viel möchtest du?“ Undertaker raste auf Lau zu. „Wie viel? Ich bin nicht im geringsten an Geld interessiert. Also Earl! Du weisst was ich will...!“ Er kicherte hysterisch und raste zu Ciel. „Du willst, dass man dich wieder mal so richtig zum lachen bringt, oder?“ Stellte ich ruhig fest. „Undertaker blickte grinsend zu mir. „Die Kleine hat recht!“, er lief auf mich zu und setzte sich wieder neben mich. Dann legte er seine Arme um meine Hüfte. „Übrigens, du bist gewachsen. Du siehst sogar noch besser aus als früher.“ Ich lehnte mich an ihn und schnappte seinen Hut weg. „Ihr kennt euch?“ Ciel und Sebastian, der Undertaker eifersüchtig anblickte, wunderte sich wirklich. „Ja klar, als kleines Kind habe ich mit ihm hier gespielt und Hundekekse gefuttert.“ Ich grinste und setzte mir Undertakers Hut auf. „Nun gut, wollen wir mal schauen, wer mich zum lachen bringt, oder Jessy?“ Ich nickte und schaute zu den anderen. „Jetzt zeig ich mal, was in mir steckt und warum man mich nur „Tiger der selbst Neujahr verschläft“ nennt! Das Brett brettert ins Bett.“ Undertaker und ich schwiegen, was zur Hölle war das? „Erbärmlich, Lau! Zum Glück hat Madame Red, der Star der feinen Gesellschaft, noch eine amüsante Geschichte auf Lager.“ Eine Stunde später...
Undertaker hatte Madame Red und Lau den Mund zu geklebt. „Na, willst du es versuchen Jessy?“ Er grinste mich an. Ich nickte und erhob mich. Ich schritt auf Undertaker zu und...fing ihn an zu kitzeln. Ich wusste genau wo er kitzelig war. „Hi...nein...das ist unfair...“ Er startete einen gegen Angriff und ich versuchte erst zu unterdrücken nicht zu lachen. Aber nach ein paar Kitzeleinheiten von Undertaker konnte ich nicht anders und lachte. Mein Lachen steckte Undertaker und die anderen an, aber Undertaker lachte am lautesten und heftigsten. Am Ende lag Undertaker halb auf meinem Bauch und sabberte. „Also, Undertaker...erzähl uns was du weisst...“ Kicherte ich immer noch. Er stand sich schwankend auf und hob mich dann hoch. Er trug mich wieder zu einem Sarg und setzte sich, liess mich aber nicht runter. So legte ich meine Arme um seinen Nacken und er fing an mir das Haar zu streicheln. „Seit ich diesen Laden betreibe, kommt es immer wieder vor das Kunden kamen denen etwas fehlte. Und zwar die Organe.
Ich muss meine Kunden doch schön herrichten, bevor ich sie in ihre Särge stecke. Bei dieser Gelegenheit pflege ich immer eine Art Leichenschau zu machen und sie ein wenig zu befingern, weil es mein Hobby ist.“ Er grinste breiter. „Heisst das ihnen alle eine Niere oder sonst was fehlte? In diesem Fall dürfte der Täter wohl ein Organhändler sein...“ Undertaker kicherte und setzte die Streicheleinheiten fort. „Auf so einem gruseligen Gedanken kommen auch nur die Chinesen! Ihr lebt ja nach wie vor in Höhlen, aber das ist es nicht. Es ist etwas...das nur Huren, Beziehungsweise Frauen besitzen, zum Beispiel besitzt Jessica eine...
Den Opfern fehlte die Gebärmutter. Solche „Kundschaft“ bekomme ich neuerdings ständig rein und das Make-Up wird zunehmend blutiger. Ich hatte noch nie so viel zu tun!“ Deshalb hatte ich dich ja schon erwartet, Earl...Ich wusste, beim geringsten Verdacht, dass der Täter von der Unterwelt stammt würdest du mich aufsuchen. Er wird sicher wieder morden, solche Leute hören erst dann auf, wenn man sie stoppt. Und wirst du ihn stoppen? Du, der „ruchlose Adlige“ Earl Phantomhive?“Er liess mich herunter und Ciel antwortete emotionslos. „Die Unterwelt besitzt eigene Gesetze. Diese Leute würden niemals grundlos die Normale Gesellschaft angreifen oder nicht kriminelle umbringen. Denn wer den Garten der Königin beschmutzt, dieser jemand wird ausnahmslos und ohne erbarmen von mir beseitigt und dazu ist mir jedes Mittel recht!“, Ciel stand an der Tür, „Danke für die Gastfreundschaft, Undertaker!“ Ich schaute ihm hinterher. „Du musst mich wieder besuchen kommen.“, Undertaker stand hinter mir und sein warmer Atem berührte meinen Nacken. Er schlang seine Arme noch einmals um meine Hüfte und flüsterte in mein Ohr, „Ich mag dich jetzt sogar noch mehr.“Ich schlug ihn sanft auf den Kopf und lacht, gab ihm dann aber den Hut zurück und verabschiedete mich.
„Jetzt können wir den Täterkreis schon eingrenzen.“ erkannte Ciel gelangweilt und stützte seinen Kopf ab. „Allerdings muss jemand es mit medizinischen oder Anatomischen Kenntnissen sein, der in der Nacht von den Morden kein Alibi hat und der in einer Geheimgesellschaft oder einer schwarz magischen Sekte angehört. Die Rituale mit Menschlichen Innereien durchführt.“ Überlegte Sebastian nachdenklich. „Und das nennt ihr eingrenzen?“, fragte Madame Red unglaubwürdig, „Habt ihr eigentlich eine Ahnung, wie viele Leute London, während der Season, besuchen? Da gibt es nicht nur Londoner Ärzte, sondern auch Leibärzte, die der Adel von seinen Landsitz mitbringt. Ausser dem wären noch die unzähligen Medizinstudenten und angehenden Ärzte. Und natürlich auch noch die chinesischen Wanderer, die wie Lau Akupunktur betreiben und sich auch mit menschlicher Anatomie auskennen. Dazu kommt noch das sie Leibärzte London wieder in einer Woche verlassen, da die Season schon vorbei ist.“ „Dann müssen wir den Täter bis dahin überführt haben!“ Stellte Sebastian grinsend fest, „ Wir brauchen doch nur sämtliche Verdächtige zu befragen und ihre Alibis überprüfen, noch bevor die Season zu ende ist, mehr nicht.“ „Das sagst du so leicht!“ rief Madame Red empört, „ Wir wissen noch nicht einmal wie viele Leute in Frage kommen verdächtig zu sein.“ Sebastian schaute sie an. „Überlasst das ruhig mir...Als Butler der Phantomhives sollte ich schon dazu in der Lage sein! Ich werde sofort eine Liste aller Verdächtigen erstellen und sie umgehend aufsuchen! Ich empfehle mich jetzt.“ Er öffnete die Kutschen Tür und sprang hinaus. „Dieser Kerl springt einfach aus der fahrenden Kutsche!“ Schrie Madame Red gehetzt.
„Jessica, seit wann kennst du eigentlich Undertaker? Ihr scheint euch wohl gut zu kennen...“ Fragte Ciel auf einmal. „Diese Information musst du nicht unbedingt wissen...“ Sagte ich kalt und schaute aus dem Fenster. Ciel schien verwundert und auch Lau und Madame Red tauschten Blicke untereinander. „Aber, weshalb kennst du einen Leichenbestatter, obwohl du eigentlich Enkelin von Queen Viktoria bist.“ Hackte er nach. Ich schwieg, Ciel schaute mich an. „Jessica, ich habe dich was gefragt!“ Ich schwieg weiter. Er holte aus und schlug mir in mein Gesicht. „Ciel! Was tust du denn!“ Schrie Madame Red entsetzt. „Jessica, gib mir eine Antwort!“ Die Kutsche hielt vor dem Haus und ich sprang hinaus ohne auf die Rufe zu achten. Ich stürmte auf die Tür zu und riss sie auf. „Willkommen zu...“ Begrüsste mich Sebastian, stockte aber als er mein Gesicht sah. „Miss Jessica..?“ Ich eilte weiter, erreichte die Treppe, doch stolperte und fiel hart auf den Marmorstufen. Ich erhob mich ein zweites Mal, schlug aber ein zweites Mal hart auf den kalten Boden der Treppe. Ich blieb liegen und versuchte nicht einmal mehr aufzustehen.


Ciel schaute entsetzt seine Hand an, hatte er gerade wirklich eine Frau geschlagen? „Ciel, wieso hast du das getan?“ Schrie in Madame Red an. Schnell stieg sie aus und rannte Jessica hinterher. Lau zögerte auch nicht lange und sprintete aus der Kutsche. Ciel bewegte sich langsam, danach immer schneller in Bewegung. Währenddessen kniete sich Sebastian schon neben Jessica hin versuchte sie zu bewegen. Sie wehrte sich jedoch heftig dagegen. „Nein, hör auf damit Dad! Ich will nicht wieder, nicht der Tisch!“ Sebastian schreckte zurück, Jessica schien in einer Vergangenheitserinnerung gefangen zu sein.

„Miss Jessica! Ich wollte sie nicht schlagen! Wirklich!“ Ciel stürme in seine Villa und seine Pupillen weiteten sich. Jessica lag auf dem Boden und zitterte, Madame Red und Sebastian versuchten sie zu beruhigen, in der zwischen Zeit versuchte Lau sie auf den Rücken zu drehen. „Jessica!“ Ciel rannte zu ihr. Jessica öffnete ihre Augen und zuckte stark zusammen, augenblicklich hörte sie auf zuschreien und setzte sich auf. Ihr liefen Tränen über die Wangen, aber sie erwiderte. „Ist schon gut, mir fehlt nichts...“ Sie erhob sie und sah in meine Richtung. Sie setzte ein Lächeln auf. „Sebastian, informiere uns bitte über die Informationen die du herausgefunden hast.“Alle blickte sie noch skeptisch und misstrauisch an. Ich nickte jedoch und sagte. „Bitte Herrschaften, gehen sie in den Teesaal.“ Lau, Madame Red und Ciel gingen sofort, aber Jessica wartete noch ein paar Sekunden und lief erst dann los. Man sah genau das sie hinkte und das ziemlich stark. Ich eilte leise zu ihr und legte meinen Arm um ihre Hüfte. Sie erschreckte bei der Berührung. „Kein Sorge, Miss,“ Ich schaute sie lieblich an, „Ich werde sie stützen.“

„Wie schon gesagt, Treffen drei Voraussetzungen auf lediglich eine Person zu. Auf den Viscount von Druit. Er hat ein abgeschlossenes Medizin Studium, war jedoch niemals in einem Krankenhaus angestellt. Während der Season gibt er mehrere Partys in seinem Haus. Ich habe jedoch auch erfahren, dass Geheimpartys stattfinden, zu denen nur engste Vertraute geladen sind. Heute ist übrigens wieder eine solche Party, und zwar ab 19 Uhr in der Residenz des Viscounts. Und da die Season zu ende geht, dürfte das wohl die letzte Chance sein, sich dort einzuschleichen und der Sache auf den Grund zu gehen.“ Madame Red stand dominant Lachend auf. „Ich, werde uns die Einladung beschaffen, verlasst euch darauf Herrschaften! Das ist unsere einzige Chance!“

„Ziemlich Imposant hier!“ Stellte Madame Red fest, sie trug ein rotes Ballkleid, sehr reizend. „Das wird sicher ein amüsanter Abend!“ Kicherte Lau leise, er trug einen Anzug schwarz und weiss. „Aber wenn sie auf uns aufmerksam werden, ist es aus. Vergesst das nicht!“ „Ach das wissen wir doch, du bist so süss!“ Madame Red knuddelte den verkleideten Ciel. „Lass das! Mir ist das schon genug peinlich!“ „Na, na, na...ihr seit doch Ladys und Ladys schreien nicht herum!“ Sebastian schritt heran, er hatte Lein Lehrer aussehen, was neu war, war die Brille. Er sah echt heiss aus. „Ach komm schon Ciel...Du siehst echt süss aus in diesem Kleid.“
Mein Kleid war schwarz mit schwarzen Rüschen verziert, Schulterfrei, der Hauptrock ging gerade mal bis in die Mitte der Oberschenkel, besass eine Schleppe, der Kopf verziert mit zwei Zöpfen, wie Ciel, schwarze Rosen und Katzen Ohren. In diesem Kleid sah ich heiss und gleichzeitig zuckersüss aus. „Gehen wir noch mal die Rollen durch...
Lau, du bist mein jugendlicher Liebhaber. Ciel, du bist meine Nichte von vom Land. Jessica, du bist meine zweite Nichte, kommst aber von der Stadt. Sebastian, du bist der Hauslehrer von Jessica und Grelle, du bist einfach du!“ Erläuterte Madame Red uns es ganz genau. „Weshalb musste ich so reizend angezogen, mitkommen?“ Fragte ich leicht rot im Gesicht. „Ich habe gehört der Viscount von Druit hegt eine Vorliebe für junge Mädchen.“ Madame Red kicherte verschmitzt. „Was? Ich will aber nicht das er sich an mir vergreift!“ presste ich nervös hervor. „Ziehen wir es einfach durch, Ciel und Lau, ihr schaut euch hier draussen um. Sebastian und Jessica, ihr geht ins Anwesen.“ Ich nickte zustimmend. „Also, gehen wir gnädiges Fräulein!“, Ich hakte mich bei Sebastian ein, „Ich selber mag den Gedanken auch nicht, dass der Graf von Druit sie anfassen wird, jedoch hat das hier etwas gutes, ich bekomme die Chance mit ihnen zu tanzen.“ Ich blickte ihn überrascht an und er lächelte zufrieden. „Wie wunderschön ihr Kleid ist! Und dieser Hut, einfach zauberhaft!“ Ich blieb erschrocken stehen, Sebastian starrte ebenfalls zur kleinen Gestalt, der diese Stimme gehörte. „Das ist doch Elizabeth! Sie kennt uns, unsere Tarnung fliegt sicher auf!“ Elizabeth war ein blondes Kleinkind, sie hatte mich früher sehr oft besucht.
In diesem Moment drehte sie sich zu uns um und stürzte sich zu uns durch. „Jessica! Du hast das schönste Kleid von allen hier!“, sie blickte neugierig zu Sebastian, „Ist das dein Freund?“ „Ja, das ist Michael...“ Elizabeth machte grosse Augen. „Ihr zwei seit ein Paar? Wie süss!“ Sie rannte wild durch die Menschenmasse und ich seufzte tief. „Das war knapp!“ Sebastian grinste mich schelmisch an. „Ich bin dein Freund? Michael, wie ist dir bloss dieser Name eingefallen...“ „Würdest du mich nun zur Tanzfläche geleiten, Michael?“ Fragte ich amüsiert. „Dies lasse ich mir nicht entgehen!“ Er legte seinen langen Arm um meine Hüfte.
Wir erreichten die Tanzfläche und Sebastian zog mich schon auf sie. Wir gaben uns dem gespielten Walzer hin, Sebastian führte und zusammen schwebten wir über die gigantische Tanzfläche. Der Tanz hörte zu schnell wieder auf, ich stand nahe an Sebastian, unsere drückten sich mit einem leichten Druck aneinander. „Danke für diesen wundervollen...“, fing Sebastian, ich legte ihm schnell meinen Zeigefinger auf den Mund. So brachte ich ihn zum Schweigen, ich schaute in seine Augen und verlor mich voll und ganz ihn ihnen. „Ihr tanzt wundervoll, wie ein Engel!“, Neben mir stand ein blonder Mann, dann erkannte ich ihn, der Viscount von Druit! Sebastian löste sich von meinem Griff und schlich weg, ich hatte das Gefühl er trug einen traurigen Ausdruck in den Augen. „Ihr seit zu nett, euer Lob ehrt mich zutiefst.“ Säuselte ich. „Mit wem seit ihr den am Ball?“ Er hob meine Hand und küsste sie. „Meine Tante Angelina hat mich hierher mitgenommen .“ „Madame Red? Amüsiert ihr euch den?“ Er legte seinen Arm meine Taille. „Natürlich, jedoch sehne ich mich nach einem Abenteuer, ich habe es satt zu tanzen...“ Was laberte ich den da? Zum Glück sehen das die anderen nicht. „Ihr sehnt euch nach etwas aufregenderes?“ Seine Hand rutschte näher zu meinem Allerwertesten, als mir lieb war. „Wisst ihr den etwas aufregenderes, Viscount?“ Fragte ich weiter. Er beugte sich über mein Gesicht, wieso bin ich nur so fügsam? „Aber natürlich, mein Engel, wenn du magst, zeige ich es dir...“ Er legte seine Hand unter mein Kinn und zwang mich so ihn anzusehen. Ich strich zart eine Strähne aus dem Gesicht, wie konnte ich nur, es gehörte nun Mal zum Fall. „Vielleicht bist noch etwas zu jung dafür.“ Er schob sein Gesicht näher an meines, langsam stieg Panik in mir hoch. Ich wollte nicht das er mich küsst! „I..ich bin eine erwachsene junge Dame!“ Flüsterte ich stotternd. Er kam mir noch näher und unsere Nasen berührten sich schon. Wo ist Sebastian wenn man ihn braucht!
Auf einmal stand Sebastian auf der Tribüne, mit einer schwarzen Maske. „Ladies und Gentlemens! Ich werde ihnen nun ein Stück Magie vorführen. Sie da drüben, wären sie so nett mich zu assistieren?“ Er deutete auf Lau. Ich war drauf und dran zu Sebastian zu flüchten. Ich verkniff es mir und wendete mich wieder zum Viscount. „Viscount, ich bitte euch, zeigt es mir!“ Was ist das für eine Bitte, fragte ich mich. Er wiederum grinste triumphierend und zog mich zu einer Tür hinter einem der roten Vorhänge.
„Da wo wir hingehen ist es viel besser, glaub es mir!“ Ich betrat den Raum und es roch seltsam. Irgendetwas roch klebrig und süss in diesem Raum. Ich hielt meine Hand an die Schläfe, alles drehte sich. Ich muss...diesen Raum wieder...verlass..en...
Rückwärts wankte ich zurück zur Tür. „Oh ja, es wird dir bestimmt gefallen...“, ich sank zusammen, „ ...mein Engel...“













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Black Butler: die verbotene Liebe
Black Butler: die verbotene Liebe
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2016-06-12
407LA
Black Butler

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