Geboren in Schnee und Eis - Der Herr der Ringe: 6. Kapitel

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3 Kapitel - 3.236 Wörter - Erstellt von: Thoreta Ràva Nénluime - Aktualisiert am: 2016-06-21 - Entwickelt am: - 612 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Theoden ist von Sarumans Einfluss befreit, Grima aus Edoras gejagt worden.Nun ist es Zeit Theodred, den ehemaligen Thronfolger Rohans zu Grabe zu tragen. Eine harte Aufgabe für Gléo ...

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    Theoden blickte sich einen Moment verwirrt um und schien seine Gedanken zu ordnen. Diesen Moment nutzte Gléo um ihren dunkelblauen Samtärmel endlich
    Theoden blickte sich einen Moment verwirrt um und schien seine Gedanken zu ordnen. Diesen Moment nutzte Gléo um ihren dunkelblauen Samtärmel endlich von Eiszapfen und Säule zu befreien. Kaum hatte sie sich gelöst ließ sie den Pfeil einfach zu Boden fallen und rannte die Stufen hoch auf ihren Vater zu. Auch Eowyn war nun dort angekommen. Einen Moment lang schaute Theoden die beiden einfach an. Schweigend standen sie vor ihm, die Blicke voller Erwartung, voller neu entflammter Hoffnung. Und dann, endlich sprach Theoden. "Ich kenne euch ... Gléo... Und Eowyn!" Gléo nickte mit Tränen in den Augen und fiel ihrem Vater um den Hals. Einen Moment stand sie einfach Arm in Arm mit ihrer Cousine und ihrem Vater da, und genoss einfach das Gefühl wieder einen Vater bei vollem Verstand zu haben, dann löste sich Theoden von Ihnen. Es gab eine Menge zu bereden, und außerdem hatte der König noch eine Rechnung mit Grima offen. Der König jagte den Verräter aus den Hallen auf die Stufen hinunter zur Stadt. Eilig folgten die anderem ihm. Theoden zog sein Schwert und holte aus um Grima ein Ende zu setzen, doch der dunkelhaarige Mensch ging dazwischen, ehe Grima die Klinge treffen konnte. "Genug Leid ist wegen ihm ertragen worden.", sagte er und auch Gandalf, der offensichtlich nicht mehr graue, war dieser Meinung. Und so gab man Grima ein Pferd und jagte ihn aus der Stadt hinaus, so war es ihm überlassen ob er weiterhin im Dienste Sarumans stehen wollte oder zurück zu seinem eigentlichen Volk kehren würde. Gléo war dies herzlich gleichgültig, sie war in diesem Moment einfach nur froh, ihren Vater wieder zu haben.
    Zurück in der Halle setzen sich die Neuankömmlinge an einen der Tische, die am Rand standen. Und nun erfuhr Gléo auch endlich wer sie waren. Der Zwerg hieß Gimli, der Elb Legolas, der Mensch Aragorn und das Mädchen Rhîwiel. Mit vier Hobbits waren sie in Bruchtal aufgebrochen um den einen Ring zu zerstören, und jetzt liefen zwei Hobbits alleine in Mordor herum um zum Schicksalsberg zu gelangen. Soviel bekam Gléo mit, der Rest der Unterhaltung ging größtenteils an ihr vorbei.


    Am nächsten Morgen wurde Gléo wach, und wäre am liebsten direkt wieder eingeschlafen. Heute war ein düsterer Tag, heute war Theodreds Beerdigung. Keine Frau sollte ihren älteren Bruder mit 19 Jahren zu Grabe tragen. Seufzend stand sie auf und öffnete ihren Kleiderschrank. Sie zog ein schwarzes, langärmeliges und bodenlanges Kleid und einer leichten Schleppe an. Wenn man von den silbernen Verzierungen am Kragen absah war es vollkommen schlicht. Gléo flocht sich die Haare noch zu einem seitlichen Zopf, setzte seufzend ihr silbernes Diadem auf und betrachtete sich dann im Spiegel. Ihre Augen wirkten müde und unendlich traurig, ihre Haut war bleich und kein Lächeln umspielte wir sonst immer ihre Mundwinkel. Seid einer gefühlten Ewigkeit hatte sie ihr Diadem nicht mehr getragen. Sie schluckte und legte sich noch eine silberne Kette mit einem Anhänger, der wie ein steigendes Pferd geformt war um. Theodred hatte ihr die Kette zu ihrem 10 Geburtstag geschenkt, und seid her hatte sie sie gehütet wie einen Schatz. Sie ging runter in die Halle, wo bereits Eowyn und die Gefährten standen. Die Männer trugen ihre normale Alltagskleidung, doch Rhîwiel hatte sich ebenfalls ein schwarzes Kleid - höchstwahrscheinlich ausgeliehen von Eowyn, da die beiden ungefähr gleichgroß waren - angezogen. Es hatte Ellenbogenlange Ärmel und viel nach unten hin weiter. Als alle Anwesenden Gléo bemerkten war es dann nun so weit, und sie machten sich auf den Weg hinter der Stadt zu den Grabstätten.

    Schweigend stand Gléo neben Eowyn, während Theodred auf einer Liege mit seiner Rüstung und all seinen Waffen durch den Gang trugen, den die Menschen gebildet hatten. Als sie ihren Bruder an Gléo vorbei trugen schluckte sie die ersten Tränen runter. Sie wechselte einen Blick mit Eowyn und holte einmal tief Luft. Dann begannen sie gemeinsam zu singen.
    "Bealocwealm hafad
    fréone Frecan forth onsended
    giedd sculon singan
    Gléomenn sorgiende on Meduselde
    thæt he ma no wære
    his drythne dyrest and maga deorost
    Bealo..."

    Mit den einzelnen Zeilen stimmten immer mehr der Versammelten mit ein, sodass der gesamte Platz vom traurigen Gesang der Rohirrim erfüllt war. Die letzten Worte blieben Gléo und der Kehle stecken, zu schnell kamen nun die Tränen doch sie versuchte sie tapfer zurück zu halten. Schluchzend schaute sie zu wie das Grab ihres Briders geschlossen wurde, immer noch kämpfte Gléo gegen die Tränen an. Ihr Bruder war tot ... Egal wie groß der Scjmerz bereits gewesen war, jetzt wurde es ihr noch einmal viel klarer und härter vor Augen geführt. Sie hielt es hier unter den ganzen Menschenmassen einfach nicht mehr aus. Ohne sich umzusehen machte Gléo auf dem Absatz kehrt und rannte in Richtung der Ställe.

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    Rhîwiel betrat leise den Stall. Sie hatte Gléo nach der Beerdigung fortrennen sehen, und sich Sorgen um sie gemacht. Als sie Eowyn gefragt hatte wo sie ihre Cousine wohl am ehesten finden würde, hätte diese sie direkt zu den Ställen geschickt. Hier wiederum standen in den Boxen nur Pferde. Rhîwiel schaute sich um. Ein leises schluchzen kam aus der hintersten Box. "Gléo?", hauchte Rhîwiel leise und ein wenig unsicher. "Was willst du?", kam es aus der Box. Langsam trat Rhîwiel näher und öffnete die Boxentür. In einer Ecke lag ein Pferd im Stroh, eine braune Stute, und vor ihr hockte Gléo, das Gesicht in den Händen vergraben und weinte. "Geh weg!", murrte Sie abweisend. Doch Rhîwiel ließ sich nicht beirren. Vorsichtig ließ sie sich ins Stroh sinken und hockte sich hin, in einigem Abstand zu Gléo und dem Pferd, da sie sich nicht sicher wie sie reagieren würden. Gléo und das Pferd. "Ich habe mir Sorgen gemacht...", murmelte Rhîwiel. "Das sagen sie alle", gab Gléo zurück ohne aufzuschauen. "Nein ich meine wirklich Sorgen ... Ich verstehe wie du dich fühlst, glaub mir.", Rhîwiels Stimme war sanft. "Weißt du wie es ist seinen eigenen Bruder zu verlieren?", gab Gléo skeptisch zurück. Einen Moment schwieg Rhîwiel, wie immer wenn es um dieses Thema ging. "Ja, ich hatte auch mal einen Bruder. Oder zumindest so etwas ähnliches. Ich habe ihn in einem Schneesturm verloren, als er mich aus einer Höhle befreien wollte ..." Endlich schaute Gléo auf. "Wirklich?" Rhîwiel nickte. Gléo schien einen Moment zu überlegen, in dem sie aufmerksam zu ihrem Pferd schaute, dann rückte sie ein Stück zur Seite und bedeutete Rhîwiel sich neben sie zu setzen. Das Mädchen tat wie ihr geheißen, wenn auch etwas zögerlich. Eine Weile saßen sie schweigend neben einander. Dann fragte Gléo: "Du bist auf Ceorl geritten, nicht wahr?" "Ja, wieso?" Ein leichtes Lächeln umspielte Gléos Mund und ihre geröteten und verweinten Augen begonnen leicht zu Funkeln. "Er hat dich sehr gern, auch wenn du anscheinend noch keine erfahrene Reiterin bist. Weißt du, schon viele sind auf ihm geritten, von meinem Cousin und Pferdeherren Eomer bis zu einem der Soldaten oder dem Schmied. Er sucht sich seine Reiter aus, und wenn er einen gefunden hat, dann ist er ihm treu ergeben. Du kannst dich glücklich schätzen." Rhîwiel lächelte leicht. "Danke. Aber ... Woher weißt du das er mich gern hat?" Wieder schwieg Gléo einen Moment und schaute zu ihrer Stute. Dann wandte sie sich wieder Rhîwiel zu. "Das verrate ich dir, wenn du mir erklärst was es mit dem Pfeil aus Eis von gestern auf sich hatte." Rhîwiel nickte, und so erzählten die beiden sich nun gegenseitig von Gléos größtem Geheimnis und Rhîwiels Fähigkeiten.
    Danach driftete ihre Unterhaltung weiter ab. Rhîwiel fragte Gléo nach den Pferden aus. Zwar interessierte sie das wenn sie ehrlich war nicht sonderlich, doch sie merkte eines schnell: Wenn Gléo über Tiere und insbesondere Pferde sprach, war sie glücklich. Und damit war das auch die wohl beste Möglichkeit sie aufzuheitern. Schließlich erzählte Rhîwiel wo sie herkam und was sie bereits mit den Gefährten erlebt hatte.
    "Im Fangornwald habe ich die Stimmen der Bäume gehört ... Sie haben sich weitergeleitet, ich bin ihnen gefolgt ohne zu merken das ich mich immer weiter von den anderen entfernt habe. Bis Legolas mich wiedergefunden hat. Und dann wären wir" sie stockte einen Moment. "Was war?", fragte Gléo neugierig. "Ach nichts ... Gimli ist auch noch gekommen und dann sind wir zurück gegangen..." Ein Hauch von Enttäuschung schwang in ihrer Stimme mit. Gléo schaute Rhîwiel mit zusammengekniffenen Augen an. "Wenn du mich fragst, bist du über beide Ohren in den blonden Elben der keine Frauen schlägt verliebt." "Gar nicht!", stritt Rhîwiel das ab und bewarf Gléo mit einer Hand voll Stroh. Diese grinste nur, "Warts ab." In diesem Moment war von draußen ein lauter Ruf zu hören.
    "Auf Geheiß des Königs wird die Stadt geräumt! Wir suchen Zuflucht in Helms Klamm!"
    Gléo rappelte sich auf. "Das war Hama. Wir sollten unsere Sachen zusammenpacken, ehe sie noch auf uns warten müssen." Rhîwiel nickte, stand auf und klopfte sich etwas Stroh von dem geliehenen Kleid. Sie wandte sich schon zum gehen, als Gléo sie noch einmal am Arm zurück hielt. "Warte!" Einen Moment schaute das rothaarige Mädchen sie nur unergründlich an, dann sagte sie: "Danke."

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    Rhîwiel saß auf Ceorl und ritt in stetigem Tempo neben ihren Freunden her. Sie saß immer noch nicht sonderlich gut im Sattel, doch nachdem Gléo ihr von Ceorls Treue erzählt hatte fühlte sie sich auf seinem Rücken schon ein ganzes Stück sicherer. Ein Stück vor ihnen saß Gimli auf einem Pferd, das von Eowyn geführt wurde. Der Zwerg saß stolz im Sattel und erzählte wüste Geschichten. "Es stimmt schon, viele Zwergenfrauen sieht man nicht. Außerdem sind sie uns ihn Stimme und Erscheinung so ähnlich das man sie oft für männliche Zwerge hält."
    Eowyn drehte sich zu Aragorn um der ihr wiederum erklärte: "Es liegt an den Bärten!" Nun war Eowyns Blick eine Mischung aus Unglauben und Belustigung. Gimli redete weiter: "Und daraus wiederum ist der Trugschluss entstanden das es gar keine Zwergenfrauen gibt, und das Zwerge einfach so aus Erdlöchern schlüpfen! Was natürlich lächerlich ist!"
    Rhîwiel wechselte einen kurzen Blick mit Gléo, die neben Aragorn her ritt und musste sich ein Lachen verkneifen, da Gléo ein wenig angewidert schien. "Bärte?", fragte sie ungläubig. Die ganze Situation wurde auch nicht gebessert als Gimlis Pferd plötzlich scheute und einen Satz nach vorne machte, was den Zwerg glatt aus dem Sattel fegte. Während er versuchte wieder auf die Beine zu kommen, rief er: "Keine Sorge, alles in Ordnung! Das war Absicht! Das war Absicht!" Jetzt konnte Rhîwiel sich nicht mehr halten und begann lauthals zu lachen. Auch Aragorn, Gléo und Legolas schien es ähnlich zu gehen.
    Eine weile ging der Ritt ohne Zwischenfälle weiter, doch plötzlich wurden zwei Orkspäher entdeckt. Rhîwiel hatte keine Ahnung was sie tun sollte, ehe weitere Orks kamen, und hielt sich deshalb an ihre Freunde. Gléo trabte auf die Männer zu die sich zum Kampf bereit machten, doch Theoden hielt sie zurück. "Du musst das Volk sicher nach Helms Klamm führen!" Gléo sah aus als wollte sie widersprechen, doch da kamen schon die ersten Warge über die Ebene gerannt,, also biss Gléo sich auf die Lippe und drehte ab zum Volk. "Folgt mir!", rief sie und die Menschen eilten ihr und Eowyn hinterher.
    Rhîwiel vergrub die Hände angespannt in Ceorls Mähne. Wo war Legolas? Verdammt eben warmer doch noch hier gewesen! Sie schaute sich um. "Legolas?" "Er ist oben auf den Hügeln!", rief Gimli und preschte auf einem viel zu großen Pferd an ihr Vorbei. Rhîwiel wusste nicht genau was ihr das sagen sollte, hier war doch alles voller Hügel! Also folgte sie einfach Gimli und den anderen Reitern, und tatsächlich, Legolas stand dort und schoss mit seinem Bogen einen Warg nach dem anderen ab. Als Gimli mit seinem Pferd an ihm vorbei ritt, schwang er sich vor den Zwerg auf das Pferd. Ein leiser und erleichterter Seufzer entfuhr Rhîwiel. Ihm war nichts passiert. Doch jetzt hatte sie keine Zeit sich darüber zu freuen, denn nun entbrannte der Kampf. Doch wie sollte sie sich jetzt wehren, wo sie doch beide Hände zum Festhalten brauchte? Sie schluckte als der erste Warg auf sie zu sprang. Wenn sie die Zügel losließe, dann würde sie höchst wahrscheinlich herunterfallen ... Aber sie musste das jetzt Riskieren. Sie hob Ihre Linke Hand und konzentrierte sich. Das altbekannte blaue Leuchten zeigte sich. Und schon schoss ein armlanger, blaueweißer Speer aus Eis hervor und bohrte sich in den Kopf des Warges, der sich überschlug und seinen Reiter unter sich begrub. Rhîwiel zog den Speer aus Eis aus dem Kopf und versuchte das schmierende und irgendwie ekelige Geräusch das sie dabei verursachte zu ignorieren. Dann schleuderte sie den Speer auf einen weiteren Warg, dem es nun ebenso erging wie dem ersten. Ceorl preschte in großen Sprüngen über die Ebene, während Rhîwiel mit Pfeilen aus Eis die Warge und Orks beschoss. Doch plötzlich kam hinter einem Felsen direkt neben ihnen ein Warg hervor und Kam knurrend auf sie zu. Ceorl stieg vor Schreck. Roh war nicht darauf vorbeireitet gewesen und konnte sich nicht mehr rechtzeitig festhalten, und so stürzte sie aus dem Sattel. Der Warg kam knurrend auf sie zu. Schnell kroch Rhîwiel ein Stück Rückwärts, doch sie stieß mit dem Rücken gegen besagten Felsen. Verdammt! Was sollte sie nun tun? Nackte Angst überfiel sie als der Warg knurrend und Zähne fletschend über ihr stand. Sie zitterte am ganzen Leib. Jetzt war es aus, da war sie sich sicher.
    "Rhîwiel!" Ein entsetzter Ruf kam von irgendwo in der Nähe. Es war Legolas, da war Rhîwiel sich sicher, seine Stimme würde sie unter tausenden Wiedererkennen. Ein leises Zischen Durchschnitt die Luft und schon verdrehte der Warg die Augen und kippte tot um. Erleichtert seufze Rhîwiel auf und richtete sich langsam wieder gerade auf. Legolas kam auf sie zu geritten, neben ihm her trottete Ceorl. Der Elb beugte sich runter und hielt ihr seine Hand hin, die sie dankend entgegennahm und sich hochzog. "Bist du verletzt?", fragte er besorgt. "Nein, mir geht's gut", antwortete Rhîwiel und schwang sich wieder in Ceorls Sattel. Legolas seufzte. "Es ist zu gefährlich für dich ganz ohne Waffen unterwegs zu sein..." "Ich habe meine Fähigkeiten!", gab sie zurück und zielte auf einen Warg der ein herrenloses Pferd verfolgte. Der Speer aus Eis traf ihn in der Flamke und das Tier brach zusammen.



    Gléo lief unruhig in der Großen Halle von Helms Klamm auf und ab. Sie hasste diesen Ort. Alles war voll uraltem und harten Gestein, keine Pflanzen, in den Höhlen gab es kein Tageslicht. Wie konnte Theoden nur davon ausgehen dasäße hier sicher waren? Und wie konnte er sie mit dem Volk hier hin schicken während sie dringend Krieger im Kampf brauchten? Seufzend lehnte Gléo sich an eine Wand. Jetzt konnte sie eh nichts mehr tun, außer zu warten und zu hoffen. Ein entsetzliches Gefühl.
    "Sie kommen!" "Sie sind wieder da!" "So wenige?" Laute Rufe wurden am Tor laut, Gléo schaute auf und rannte durch die Gänge hinunter zum Tor. Es waren wirklich wenige die zurück gekehrt waren. Hastig schaute Gléo sich nach Rhîwiel um. Hoffentlich war ihrer neugefundenen Freundin nichts passiert. Da entdeckte sie das weißhaarige Mädchen unversehrt auf ihrem großen Hengst sitzend hinter - oh welch ein Wunder - Legolas herreitend. Auch der Zwerg kam Unversehrt wieder. Wo Gandalf abgeblieben war war Gléo ein Rätsel, der weiße Zauberer war nicht mal mit auf den Weg nach Helms Klamm gekommen. Gléo hoffte inständig das Gandalf sich auf die Suche nach Eomer und den Reitern machte. Da entdeckte Gléo Eowyn, die wie eine Salzsäule da stand. "Was ist los? Besorgt sah Gléo ihre Cousine an. "Herr Aragorn, er ..." Weiter musste sie gar nicht sprechen, da verstand Gléo schon. "Oh ..." Natürlich traf sie diese Nachricht schon hart, aber sie hatte bisher kaum mit ihm gesprochen, aber Eowyn schien komplett fertig zu sein. War sie etwa ... Eowyn hatte sich anscheinend Hals über Kopf in Aragorn verliebt. Gléo umarmte sie ein wenig unbeholfen, da sie nicht wusste wie sie mit diesen plötzlichen Gefühlen umgehen sollte, die Eowyn hegte. "Komm, wir sollten sehen wo wir helfen können." Eowyn nickte niedergeschlagen und Gléo wandte sich den Pferden zu. "Sind irgendwelche Pferde verletzt worden?" Einer der Männer schüttelte den Kopf, doch zeitgleich schnaubte Ceorl: "Alag lahmt am rechten Hinterlauf." Gléo lächelte leicht, auf Rhîwiels Hengst war wirklich immer Verlass. Sie strich ihm kurz über die Nüstern und murmelte ein Danke, dann zwinkerte sie Rhîwiel zu, die gerade absteigen wollte. Diese zwinkerte zurück, dann machte Gléo sich zwischen den Pferden auf die Suche nach dem dunkelbraunen Alag.

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Geboren in Schnee und Eis - Der Herr der Ringe:...
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Theoden ist von Sarumans Einfluss befreit, Grima aus Edoras gejagt worden.Nun ist es Zeit Theodred, den ehemaligen Thronfolger Rohans zu Grabe zu tragen. Eine harte Aufgabe für Gléo ...
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2016-06-12
402C
Herr der Ringe

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