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Der Hobbit – Everything happens for a reason Kapitel 12

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1 Kapitel - 3.239 Wörter - Erstellt von: Guren - Aktualisiert am: 2016-06-14 - Entwickelt am: - 1.259 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Nachdem die Gemeinschaft wieder vereint ist, bekommt Riannon ein unerwartetes und aufschlussreiches Geständnis mit dem sie nie gerechnet hätte.
Doch lange Zeit zu verbleiben, bleibt der Unternehmung nicht, denn die Orkmeute ist nah.
An der Flussmündung treffen sie auf Bard, den Fährmann, welcher sie heile über den grossen See führt.

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    Drei kleine Worte Die Zwerge haben uns noch nicht bemerkt, weshalb unser Überraschungsmoment noch grösser sein wird. „Wie nett von euch dass ihr a
    Drei kleine Worte


    Die Zwerge haben uns noch nicht bemerkt, weshalb unser Überraschungsmoment noch grösser sein wird.
    „Wie nett von euch dass ihr auf uns gewartet habt.“ Begrüsst Aiden die Zwerge welche uns freudig und überrascht anschauen als sie uns erblicken.
    Ich zupfe noch etwas unbeholfen an meinem Kleid herum, so dass es zumindest einigermassen präsentabel aussieht.
    Ach was soll‘s, dann kriegen sie mich eben mal auf eine andere Art zu sehen.
    Dwalin geht sofort auf Aiden zu und begrüsst ihn brüderlich, da haben sich wohl zwei gefunden.
    Fili kommt ebenfalls freudig auf mich zu gerannt und zieht mich erleichtert in seine liebevolle Umarmung.
    Ich bin ebenfalls froh ihn heile wieder zu sehen und drücke ihn fest an mich.
    Bei Fili fühle ich mich immer sehr wohl, weil ich bei ihm so sein kann wie ich bin, er mich versteht, und weil ich ihn einfach unglaublich gerne mag.
    Nachdem mich auch die anderen freudig in Empfang genommen haben, stehe ich jetzt vor unserem Anführer.
    Hilflos stehe ich vor ihm und schaue verlegen auf den Boden.
    Ich weiss nicht wie ich mich ihm gegenüber verhalten soll, soll ich ihn umarmen? Nein, das wäre ziemlich unpassend.
    Soll ich ihm meine Hand reichen?
    Irgendwas muss ich tun, denn Thorin scheint ja wirklich nichts anderes zu machen als mich durchbohrend anzustarren.
    Langsam und unsicher hebe ich meinen Blick und schaue in seine wundervollen Augen.
    Gefühlvoll sieht er in meine und legt zögerlich seine Hand an meine Wange mit der entstellten Narbe.
    Es ist wieder einer dieser magischen Momente zwischen uns, bei dem die Spannung deutlich spürbar ist.
    Unerwartet legt er anschliessend seine andere Hand an meine andere Wange und umfasst mein ganzes Gesicht mit seinen kräftigen Händen.
    Wir sehen einander tief in die Augen, aus seinen azurblauen Augen spricht eine grosse Vertrautheit welche über eine gewöhnliche Freundschaft hinausgeht.
    Ich spüre sein warmer Atem in meinem Gesicht und bemerke dass er mir immer näher und näher kommt.
    Er haucht mir einen federleichten Kuss auf meine schwungvollen Lippen.
    Langsam zuckt er wieder zurück, doch meine Lippen prickeln immer noch von der zarten Berührung.
    Mit glitzernden Augen und einem herzlichen Lächeln schaut er mich an.
    Wir vergessen die anderen um uns herum und sehen nur noch uns beide.
    Noch immer hält er mein Gesicht fest in seinen Händen.
    Der Drang ihn weiter zu küssen ist so unbeschreiblich stark wie ich ihn noch nie zuvor verspürt habe.
    Auch Thorin scheint es nicht anders zu ergehen, denn erneut legt er seine weichen Lippen sanft auf meine.
    Mein Herz schwillt über vor Verlangen, ist dies die wahre Liebe?
    Ich weiss es nicht, denn nie zuvor hatte ich dieses Gefühl… was jetzt mit mir passiert ist einfach unbeschreiblich.
    Der Kuss mit Thorin fühlt sich ganz anders an als jenen mit Fili...
    Bedacht lege ich meine Hände auf seine starken Oberarme und erwidere den Kuss sehnsüchtig.
    Meine Bereitschaft ihn zu küssen, lässt unser Kuss leidenschaftlicher werden und meine Hände wandern von seinen Armen hoch in seinen Nacken, wo ich schliesslich meine Arme um ihn schlinge.
    Thorin umfasst meine Taille und legt die andere Hand zwischen meine Schulterblätter.
    Ich bin so fest an ihn gepresst, dass ich seinen beschleunigten Herzschlag spüren kann und er mit Sicherheit auch meinen.
    Auch wenn dieser Moment zu schön ist um wahr zu sein, müssen wir den Tatsachen ins Gesicht sehen und ihn beenden.
    „Ich liebe dich Riannon!“ haucht Thorin noch in den letzten Kuss ehe wir uns ganz voneinander lösen.
    Die anderen Zwerge beginnen vor Freude zu jubeln und johlen, alle ausser Fili was ich natürlich nachvollziehen kann.
    Ich weiss nicht ob mein Handeln jetzt falsch war, den Kuss zu erwidern.
    Fili und ich haben schliesslich nie über uns gesprochen, was wir zusammen haben und was noch sein wird.
    Thorin hingegen hat alle Karten offengelegt und mir seine Liebe zu mir gleich gestanden.
    Doch wie dem auch sei… ich werde das Gespräch mit Fili suchen um alles zu klären.

    Wir überlegen uns welchen Weg wir nehmen sollen, doch wir haben nichts um den See zu überqueren und gehen wir um ihn herum, werden uns die Orks einholen.
    Plötzlich werden wir von einem Unbekannten mit Pfeil und Bogen bedroht.
    „Macht das noch einmal und ihr seid tot!“ droht er uns weiter uns starrt uns warnend mit seinen dunklen Augen an.
    Balin erspäht als erster einen grossen Kahn und beginnt das Gespräch mit dem Fremden: „Ihr seid wohl aus der Seestadt? Dieser Kahn denn ihr da habt, der wäre nicht zufälligerweise zu mieten?“
    Der Fremde senkt langsam seinen Bogen und beginnt dann unsere Fässer aus dem Elbenreich aufzuladen.
    „Wie kommt ihr darauf dass ich euch helfe?“ will der Fährmann misstrauisch wissen.
    „Eure Stiefel haben schon bessere Tage gesehen, so wie auch euer Mantel. Zweifellos müsst ihr hungrige Mäuler stopfen. Wie viele Bälger?“ spricht der weisshaarige Zwerg weiter.
    Wir verlieren viel zu viel Zeit hier.
    Auch Thorin und Dwalin verlieren ihre Geduld und werden patzig.
    „Warum so eilig Herr Zwerg?“ geht die sinnlose Fragerei weiter.
    Ich seufze genervt… weniger Worte, mehr Taten wären jetzt wohl angebracht.
    „Was geht euch das an?“ kontert Dwalin in barschem Unterton und steht breitschultrig vor ihm.
    „Ich wüsste gerne wer ihr seid?“ drängt der Fährmann weiter als er weitere Holzfässer auflädt.
    Erneut tritt Balin hervor und übernimmt: „Wir sind einfache Kaufleute aus den blauen Bergen. Und wollen zu unseren Verwandten in den Eisenbergen.“
    Balins Blick ist verschwörerisch und der Fremde kauft ihm dies natürlich nicht ab.
    „Wir brauchen Essen, Vorräte, Waffen… könnt ihr uns helfen?“ erklingt endlich die Stimme unseres Anführers.
    Ich bin sichtlich überrascht dass unser Zwergenprinz einen solchen Wortschatz hat.
    Thorin würde nicht um Hilfe betteln wenn es nicht nötig wäre.
    Viel lieber macht er alles alleine und ist meistens zu Stur um Hilfe von aussen anzunehmen.
    Doch wieder weicht der Fremde der Frage aus, er misstraut uns, was ich ihm natürlich nicht verübeln kann.
    Zudem weiss er das unsere Fässer aus dem Waldlandreich stammen und dass unser Treffen mit den Elben nicht gut ausgegangen ist.
    Wir scheinen den Mann nicht überzeugen zu können, als Aiden hervor tritt: „Wir haben eurer Stadt schon oft geholfen und jetzt wollt ihr uns nicht mal einen kleinen Gefallen erweisen?“
    Neugierig schauen die schokoladenbraunen Augen meinen Partner an: „Ich weiss wer ihr seid. Nennt mir einen Grund warum ich einem unehrlichen Kartenspieler helfen sollte?“
    Das darf doch nicht wahr sein… Aiden und seine verfluchte Vorliebe fürs Kartenspielen.
    Es ist allseits bekannt, dass er bei fast jedem Spiel betrügt, auch in der Seestadt wird anscheinend darüber gemunkelt.
    Mürrisch verschränkt der Hexer seine Arme vor der Brust und sieht mich erwartungsvoll an.
    „Was?“ frage ich ihn irritiert.
    „Du bist eine Frau! Lass deine Reize und deinen Charme spielen.“ Erklärt er mir fordernd.
    Ich rolle mit meinen Augen.
    Ich war noch nie sehr gut darin, wenn es hiess ich solle meinen Charme spielen lassen.
    Warum muss ich auch die einzige Frau in der Unternehmung sein?

    Mittlerweile starren mich auch die Zwerge bettelnd und flehend an.
    Ich seufze ergebend und gebe schliesslich nach… na gut ich kann ja mal versuchen mit ihm zu reden.
    Langsam gehe ich auf den braunhaarigen Mann zu, greife vorsichtig nach seiner Hand während er gerade nach einem Fass greift und sehe ihn flehend an: „Wir brauchen wirklich eure Hilfe. Bringt uns ungesehen in die Stadt und wir werden euch nicht weiter zur Last fallen.“
    Auch ich bin nicht dafür bekannt, dass ich um Hilfe flehe, aber jetzt spiele ich die hilflose Frau in Nöten.
    Eine Hexerin ist eine einsame Jägerin, aber selbst eine einsame Jägerin braucht ab und zu Hilfe.
    Ich habe auch schon einen Plan wo wir uns verstecken können und wo wir unterkommen sobald wir uns in der Stadt befinden.
    „Aiden und ich besitzen je einen Passierschein, wir müssen also nur die Zwerge unbemerkt in die Stadt schleusen.“ Berichte ich weiter worauf der Fremde etwas ruhiger wird und uns schlussendlich nach langem Überlegen zustimmt.

    Auf seinem grossen Kahn führt er uns sicher über die raue See.
    Die Zwerge sammeln das Geld zusammen als sie plötzlich inne halten.
    Hinter dem dichten Nebel, in Sonnenlicht getränkt erstrahlt der Erebor weit in der Ferne.
    Für mich und Aiden ist dies ein Berg wie jeder andere auch, doch für die Zwerge ist es weitaus mehr als nur ein einzelner entlegener Berg.
    Es ist ihre Heimat, ihr Zuhause, welches sie vor langer Zeit aufgeben mussten.
    Für mich ist es eine grosse Ehre sie auf ihrer Reise zu begleiten und mit ihnen den Berg zurück zu erobern.
    „Wo kommt ihr eigentlich her?“ richtet der Fährmann seine Frage an mich.
    Ich senke meinen Blick… ich spreche nicht gerne über meine richtige Heimat und wenn, dann nur sehr selten.
    „Ich stamme aus Nazair. Aiden aus Aedirn.“ Antworte ich ihm möglichst kurz.
    Doch der Fährmann weisst sich als äusserst neugierig und fährt mit der Fragerei fort: „Wie ist es dort?“
    Ich erhebe meinen Blick und mustere den braunhaarigen.
    Allem Anschein nach, ist er womöglich noch nicht sehr weit gereist.
    Auch wenn ich mich nicht gerne an meine alte Heimat zurück erinnere, so antworte ich ihm dennoch: „Meine Heimat liegt südlich der Amellberge. Es ist ein Meer aus Gras, vom einem Horizont zum anderen. Es gab keine Grenzen, ausser im Westen denn der wird vom grossen Meer eingenommen. Nazair ist ausserdem berühmt für die blauen Rosen, mit dem sanften violetten Schatten an den Enden der Blütenblätter.“
    Ich breche ab… diese Blume war, die Lieblings Blume meiner Mutter.
    Meinem Grossvater ist es damals gelungen, Setzlinge zu züchten und mit der blühenden Pracht der blauen Rosen unseren Garten zu schmücken.
    „Scheint einen Besuch wert zu sein.“ Unterbricht Bard die Stille, als ihm bewusst wird, wie sehr es mich beschäftigt und quält.
    „Ja das ist es… doch Nazair liegt weit weg.“ Sage ich mit einem aufgezwungenen Lächeln und versuche nicht allzu traurig zu wirken.
    „Darf ich euch noch eine letzte Frage stellen?“ fragt der braunhaarige weiter, doch hält sich etwas zurück.
    Ich nicke langsam ohne zu wissen, was er noch wissen will und höre mir seine Frage an: „Wenn ihr sterben und auferstehen würdet… würdet ihr noch einmal Hexerin werden.“
    Überrascht und fassungslos starre ich ihn an.
    Das interessiert ihn am meisten?
    Ob ich gerne eine Hexerin bin?
    Meine Stimmlage wirkt nun bedrückter, dennoch antworte ich ihm nachdenklich: „Ich habe es mir nicht ausgesucht Hexerin zu sein. Hätte ich die Wahl gehabt, hätte ich einen anderen Beruf ergriffen. Einen bei dem ich nicht ständig mein Leben riskieren muss und der mir vielleicht sogar etwas Respekt einbringt.“
    Der braunhaarige bedankt sich mit einem Nicken für meine Ehrlichkeit und schweigt dann.
    Er scheint begriffen zu haben, dass es mir sehr schwerfällt darüber zu sprechen.
    Thorin tritt aufmunternd neben mich und legt mir sanft eine Hand auf meine Schulter und schenkt mir ein wunderbares Lächeln.

    Bard der Fährmann befiehlt den Zwergen sich in den Fässern zu verstecken.
    Aiden und ich gewähren ihnen Sicherheit, da wir unser Schleuser fest im Blick haben.
    „Kein Durchgang!“ halten uns die Wachen sofort zurück, womit wir überhaupt nicht gerechnet haben.
    Seit wann wurden solche Massnahmen denn getroffen?
    Ich war schon länger nicht mehr in Esgaroth, jedoch kann ich mich nicht erinnern so in Empfang genommen zu werden.
    „Wir dürfen niemanden in die Stadt lassen. Befehl ist Befehl. Nur mit Passierschein.“ Erklärt uns die Stadtwache.
    Trotzdem kommt es uns ziemlich merkwürdig vor, weshalb Aiden wissen will: „Wer hat angeordnet die Stadttore zu schliessen?“
    „Angeblich der Bürgermeister selbst. Er will nicht dass ihm die schöne Stadt von Bettlern und Flüchtlingen vollgepisst wird.“ Offenbart uns der Wachmann äusserst freundlich.
    Aiden und ich zeigen ihm unsere Passierscheine und sie lassen uns durch.

    Bevor wir ans Zolltor kommen, müssen die Zwerge leider etwas leiden… denn sie werden mit tiefgefrorenem Fisch völlig überdeckt.
    Während Aiden und ich uns nichts anmerken lassen und uns gelassen an den Schiffsmast lehnen, wirft Bard mir immer wieder unsichere Blicke zu.
    Erneut kontrollieren sie unsere Papiere und wollen wissen ob wir etwas anzumelden haben.
    Der alte Mann am Zoll posten kennt Bard und will ihn ohne weiteres durchlassen, als neben ihm eine grässliche Gestalt auftaucht.
    Er erblickt die Fässer mit dem vielen Fisch, welche eigentlich leer angemeldet wären, was jetzt ein kleines Problemchen darstellt.
    Eine hitzige Diskussion beginnt zwischen den beiden, woraus wir Hexer uns vorerst raushalten.
    „Dieser Fisch, ist nicht genehmigt! Kippt die Fässer über Board!“ befiehlt die hässliche Gestalt, welche auf den Namen Alfrid hört.
    Doch dies müssen wir unausweichlich verhindern.
    Aiden und ich schreiten ein und stellen uns je auf eine Seite von Bard.
    „Gibt es hier ein Problem?“ fragt der junge Hexer bedrohlich und in einem knurrenden Ton.
    Hätte er sein Schwert dabei, hätte er seine Hand bereits am Griff des Schwertes, aber leider wurden uns all unsere Waffen abgenommen.
    Sein Blick fällt auf uns und er verstummt abrupt.
    Auch wenn wir entwaffnet sind, ein Hexer weiss wie man kämpft, ob mit Schwertern oder mit Fäusten.
    Bedrohlich haben wir den Kerl fixiert, worauf er nach gibt und uns ohne weiteres durchlässt.
    Das war zu einfach… ich wette sie werden uns auf Schritt und Tritt verfolgen und beobachten.

    Die Zwerge können endlich aus ihrem stinkigen Versteck hervor kommen.
    Als ich mich bei Bard für seine Hilfe bedankt habe, packt er mich unerwartet an meinem Arm: „Wo bringt ihr sie hin?“
    Mein Blick gleitet von seinem Griff zu seinen geheimnisvollen braunen Augen und ich antworte: „Wir gehen zum Südstern und Langgrundblatt.“
    Ich entreisse mich seinem Griff und bitte die Zwerge mir zu Folgen.
    Lange schaut der Fährmann uns noch hinter her.
    Wehe er kann seinen Mund nicht halten… denke ich mir als wir durch die Stadt schleichen.
    Dicht folgen mir die Zwerge und haben keinen Schimmer wohin ich sie führe, aber mittlerweile wissen sie dass sie mir vertrauen können.
    „Wo sind wir hier?“ will Bilbo wissen und blickt sich erstaunt um.
    „Das Meister Beutlin, ist die Welt der Menschen.“ Offenbart ihm Thorin welcher nun hinter mich getreten ist.
    Ich weiss nicht, doch habe ich das Gefühl dass Thorin dies mit einem Ton der Verachtung ausgesprochen hat.
    Die ganze Zeit über verwende ich meine Hexer-Sinne, damit ich alles besser erspähe und hören kann.

    Ungeahnt mache ich halt, worauf der Zwergenprinz fast in mich hinein läuft.
    „Eine Patrouille! Sie dürfen uns nicht sehen.“ Warne ich die andern mit leiser Stimme.
    Wir warten bis sie vorbei ziehen und schleichen dann weiter.
    Bis zum Südstern und Langgrundblatt ist es nicht mehr weit.
    Auch wenn der Weg dorthin ziemlich gefährlich für unsere Gefährten ist, halte ich es für besser wenn wir vorübergehend dort unterkommen.
    Armut und Elend ist überall zusehen und die Stadtwachen sprechen noch von einer schönen Stadt.
    Vielleicht war sie das einst… doch jetzt ist alles anders.
    „Halt! Im Namen des Königs…“ eine Wache des Bürgermeisters hat uns erspäht, zeigt auf uns und befiehlt uns stehen zu bleiben.
    Natürlich denken wir überhaupt nicht daran und verstecken uns in der Menschenmasse.
    Wir sind mitten auf einem überfüllten Marktplatz und plötzlich umzingelt von den Wachen.
    Mit Rudern, Pfannen und unseren Fäusten gelingt es den Zwergen die Wachen still zu legen.
    Eine weitere Patrouille inspiziert den Markt misstrauisch.
    Sie kommen direkt auf uns zu.
    Schnell ergreifen Aiden und ich die Initiative und begeben uns vor die Wachen und versperren ihnen so den Weg.
    „Hexer!“, stellt er fest und die Wachen mustern uns abschätzend.
    Trotz aller Verachtung uns gegenüber, dürfen sie uns nichts tun.
    Dann taucht auch noch der Oberkommandant auf und kommt bedrohlich und mit herabfallendem Blick auf uns zu: „Wusstet ihr, dass Fledermäuse Motten meilenweit riechen können?“
    Irritiert gleitet mein Blick zu meinem Partner welcher ihn schliesslich fragt: „Was wollt ihr?“
    Erneut versucht er uns mit seinen Worten einzuschüchtern: „Wie Fledermäuse die Motten, so erspüre ich Missgeburten und warne sie, dass Esgaroth kein geeigneter Ort für sie ist.“
    Emotionslos lasse ich seine widerwärtigen Beleidigungen über mich ergehen.
    Von den Verstecken der Zwerge heraus, ist ein wütendes aber leises knurren zu hören.
    „Wir haben nichts Falsches getan.“ Offenbare ich ihm und bleibe standhaft stehen, auch wenn er mir nun bedrohlich nahe gekommen ist, und mich von oben bis unten lüstern mustert.
    Seine durchdringenden Blicke sind mir regelrecht unwohl.
    „Aber ihr werdet es. Früher oder später machen eures Gleichen immer Ärger und diese Stadt wird von mir geschützt. Noch können wir nichts unternehmen, aber ich weiss, dass ihr wieder hier seid. Ein falscher Schritt, ein Fehler… ihr werdet schon etwas falsch machen, das ist unvermeidlich. Ich höre das als Erster. Und dann passiert das, was mit allem Abschaum geschieht, dass die Luft in Esgaroth verunreinigt. Wir sehen uns.“ Spricht er und läuft von dannen, nachdem er noch weitere Drohungen ausgespuckt hat.

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1465499372
Der Hobbit – Everything happens for a reason ...
Der Hobbit – Everything happens for a reason ...
Nachdem die Gemeinschaft wieder vereint ist, bekommt Riannon ein unerwartetes und aufschlussreiches Geständnis mit dem sie nie gerechnet hätte. Doch lange Zeit zu verbleiben, bleibt der Unternehmung nicht, denn die Orkmeute ist nah. An der Flussmünd...
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2016-06-09
402C
Herr der Ringe

Kommentare (32)

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Laurie (44515)
vor 144 Tagen
Schreibst du denn noch weiter? Ich finde es sehr spannend und würde gern mehr lesen 😊
Guren ( von: Gure)
vor 442 Tagen
Das gute Ende findet ihr unter dem Namen "Der Hobbit - Everything happens for a reason - Eine erleuchtende Herrschaft
•Silberfluss• (23936)
vor 443 Tagen
Einfach toll 😍wann kommt das Gute Ende raus?
Lydia ( von: Lydia)
vor 449 Tagen
Wieder ein sehr toller Teil und ich freue mich schon total auf das gute Ende! Als die beiden gestorben sind musste ich fast weinen, ein Glück das es aber noch ein gutes Ende geben wird!
Guren ( von: Gure)
vor 452 Tagen
@ Tina waschy
Ich werde noch ein Gutes Ende schreiben was auch beinhaltet wie alle überleben... wieviele Kapitel es da geben wird weiss ich noch nicht
Glg Guren
Tina waschy (62739)
vor 452 Tagen
Wie viele Teile gibt es?
Lydia ( von: Lydia)
vor 461 Tagen
Wieder ein richtig toller Teil und ich bin schon gespannt wie es weitergeht!
Guren ( von: Gure)
vor 463 Tagen
Hey Gwen :)
Es sollten alle 17 Kapitel im Hauptteil vorhanden sein.
http://www.testedich.ch/quiz41/quiz/1461512353/Der-Hobbit-Everything-happens-for-a-reason
Anstonsten kannst du auf die anderen Teile der Geschichte klicken ;)
Gwen Parker ( von: Gwen Parker)
vor 465 Tagen
eine interessante geschichte aber ich check die reihen folge nicht ????!!!!
Wie soll ich weiterlesen ??? ich hab mit dem Teil angefangen da ich dachte das das erste ist ???
Lydia ( von: Lydia)
vor 479 Tagen
Wieder mal ein sehr gelungener Teil! Weiter so!!
Guren ( von: Gure)
vor 485 Tagen
Hallo ihr Lieben :D
Habe heute das nächste Kapitel geschrieben wird wohl nächste Woche aktualisiert werden :)
Danke für eure Unterstützung und wenn ihr Wünsche, Vorschläge oder Kritik habt meldet euch doch :)
Für die ganz neugierigen hier auf fanfiktion.de ist das nächste Kapitel schon draussen ;)
Tina waschy (73014)
vor 486 Tagen
Ich habe mir alle Folgen hintereinander durchgelesen. Ich finde
Die Geschichte Megabyte gut und würde mich freuen,wenn bald
Der nächste Teil raus kommt.

Lg,Tina💝
Lydia ( von: Lydia)
vor 487 Tagen
Richtig Richtig tolle FF!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Morgoth25 (34656)
vor 500 Tagen
Normalerweise habe ich es nicht so mit Hobbit FFs/ Liebesgeschichten, aber dass hier ging mir wirklich unter die Haut. Der Teil, indem sich Thorin und Rhiannon küssten.... das konnte ich mir extrem gut vorstellen.

Hut ab!
Mach weiter so.
Lucy (93713)
vor 526 Tagen
Ja, also ich bin in der Hinsicht sehr neidisch, wie toll du schreiben kannst! Behalte es auf alle Fälle bei, ich freue mich jedes mal :) ♥
Guren (97877)
vor 527 Tagen
Vielen lieben Dank Lucy :*
Freut mich dass es dir gefällt :D
Bin gerade das nächste Kapitel am schreiben ;)
Lucy (79068)
vor 528 Tagen
Also ich muss einfach sagen, dass du so wundervoll schreiben kannst. Sehr detailliert.. Ich bekomme wirklich Herzrasen bei deinen Texten :D
Sehr, sehr schön. Freue mich auf das nächste FF.
Guren (97877)
vor 528 Tagen
Hey Lucy :)
Habe es gestern aktualisiert weiss aber nicht wie lange das noch dauert...
Ansonsten kannst du auf fanfiktion.de weiter lesen ;)
Lucy (79068)
vor 529 Tagen
Hallo Guren, weißt du schon wann das nächste Kapitel rauskommt? :3 Freue mich total!
Guren (97877)
vor 535 Tagen
Danke Lucy :D
Auf der anderen Seite heisse ich anders ;)
Denke nächstes Wocheenende dürfte es weiter gehen