Kleines Mädchen allein in der Weite der Galaxie

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6 Kapitel - 2.935 Wörter - Erstellt von: Opeila - Aktualisiert am: 2016-11-22 - Entwickelt am: - 1.478 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

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    Ah... Ich bin Opeila. Eine... bekannte Attentäterin in der Galaxie. Mit einem Kopfgeld von 555.555$ treibe ich zurzeit, wie es viele nennen, meinen l
    Ah... Ich bin Opeila. Eine... bekannte Attentäterin in der Galaxie. Mit einem Kopfgeld von 555.555$ treibe ich zurzeit, wie es viele nennen, meinen leichtsinnigen Unsinn. Aber wie es dazu kam... Dafür muss man die Vorgeschichte kennen, in der ich als 6-Jährige noch den Namen Odenara gebrauchte.  

    "Odenara? Odenara!" Das war meine Mutter. Ich lief zu ihr und sah gerade noch, wie sie ihr Laserschwert in einem Umfang verbarg, nämlich vor meiner Zwillingsschwester. Dawina war eindeutig die Anstrengendere von uns beiden und hatte sich schon einmal fast mit Mutters Laserschwert erstochen. Stolz sah diese mich nun an. "Jewel wurde schon vor ein paar Monaten geprüft ob sie ein Jedi ist. Morgen seid ihr an der Reihe. Dawina und Du." Es stimmte. Meine siebenjährige Schwester Jewel war im gleichen Alter wie wir geprüft worden und war enttäuscht, dass sie wohl nicht das war, wonach die Jedi Ausschau hielten. Dawina kam durch die Tür gestürmt. Sie hatte wohl mal wieder gelauscht. Mutter schaute sie tadelnd an. Dann lachte sie und verwuschelte und beiden die Haare. "Jewel! Wir müssen los!" Mit mürrischer Miene kam Jewel die Treppe runtergestiefelt. "Mum, was wenn die beiden die Macht stärker haben als ich und dann zu Jedi werden?" Das waren Jewels Sorgen. Sie liebte uns beide zwar sehr, aber der Gedanke setzte ihr doch zu. Was würde aus Jewel werden, wenn?  

    Zeitsprung:  

    Wir waren in einer Art Container untergebracht, einem Stützpunkt. Hier warteten wir. Dawina und ich. Dawina hüpfte aufgeregt herum, während ich einfach nur an die Wand starrte. Mutter kam herein. "Dawina, komm, Du bist dran." Und Mutter ging mit Dawina davon. Ihren Mantel mit dem Laserschwert ließ sie über einem Stuhl, ihr anderes trug sie am Gürtel. Nun stand ich doch auf. Plötzlich wurde der Container durchgerüttelt und ich stand stocksteif da, zu erschrocken um etwas zu tun. Urplötzlich stand Mutter neben mir und fuhr ihr Laserschwert aus, als sich ein dutzend dunkle Gestalten mit roten Laserschwertern hinein schwangen. Die Gestalten griffen ohne Vorwarnung an. Mutter schützte uns so gut sie konnte doch war schon bald überwältigt. Ich stand unbeachtet da-und neben mir der Mantel. Ohne zu zögern nahm ich mir das Schwert heraus, aber als bei dem Zischen die Gestalten und meine Mutter mich anstarrten, zweifelte ich doch an der Idee. Ich hob es-und in dem Moment stürzten zehn Jedi-Ritter an mir vorbei. Sie schafften es, die Gestalten nach draußen zu drängen, dich kurze Zeit später begann der Container zu kippen. Ich begriff erst nach einer halben Minute, dass der Container auf dem Rand einer Klippe, nicht weit vom eigentlichen Standort, schwankte. Draußen hörte man inzwischen Schüsse und viel Tumult. Doch dann hörte ich ein Krachen und lief mit einem erschrockenen Schrei nach draußen. Die eine Hälfte des Containers, die lose über dem Abgrund hing-in der sich meine Schwestern befanden, brach langsam ab. Ich rannte wieder hinein, versuchte zu ihnen zu gelangen und versagte vor einer verschlossenen Tür, als die Hälfte abbrach und die andere Hälfte-in der ich mich befand-zusammenbrach. Nach einer Stunde, in der der Kampf längst zuende war, kämpfte ich mich aus den Trümmern und sah mich um. In der Tiefe der Schlucht sah man nichts und ich fing an zu weinen, als ich an meine Schwestern dachte. Ich lief zu weiter und entdeckte kurze Zeit später den durchbohrten Körper meiner Mutter. Ungläubig starrte ich auf die ausgebrannte Wunde und zitterte, während ich hysterisch wimmerte und neben sie sank. Da wusste ich, dass ich niemals ein Laserschwertträger sein wollte.

    Zeitsprung, etwa zwei Stunden:  
    Ich lief herum auf der Suche nach irgendetwas, nach Hilfe und fand es: Dort stand ein heimatloses Shuttle. Dort fand ich Lebensmittel, Medikamente und alles, was ich fürs erste benötigte um zu überleben. Mit der Zeit lernte ich, mit dem Shuttle umzugehen und es auch zu fliegen. In einem Fach entdeckte ich auch ein Blaster, das ich vorsichtig betrachtete. Als ich um es herumging, erkannte ich, was ich mein Leben widmen wollte. Die Zerstörung der Laserschwertträger. Das entschloss ich, als ich sieben Jahre alt war.  

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    Natürlich wurde ich älter und reifer. Ich brachte es mit meinen schmutzigen Geschäften zur Perfektion und kam recht gut zurecht. Tatooine war meine
    Natürlich wurde ich älter und reifer. Ich brachte es mit meinen schmutzigen Geschäften zur Perfektion und kam recht gut zurecht. Tatooine war meine Heimat geworden, ich reiste mit 14 Jahren dorthin. An meinem 19. Geburtstag aber, änderte sich alles... 

    Ich lag in meinem Shuttle und ließ meine Gedanken schweifen. Da hörte ich es. Das Zischen, das ich niemals verwechseln würde. Die lautlosen Schritte, die ich spürte ohne sie zu hören. Ich wusste wer oder eher was da auf mein Shuttle zu kam. Mit einer Mischung aus Erwartung, Panik und unglaublichem Zorn sprang ich von der Liege und trat mit meinem Blaster nach draußen. Es war komisch, es wieder zu halten, das einzige Mal wo ich es benutzte war vor 6 Jahren, als ich einen Kopfgeldjäger ausschalten musste, kurz nachdem mir ein hohes Kopfgeld von 600000 Credits aufgedrückt wurde. Aber zum Thema zurück. Ich starrte auf das rote Glimmen, das zu mir hochleuchtete. Eine tödliche Schönheit. Für mich bedeutete sie Unheil und Verderben. Es waren zwei Stück. Und zwei Personen. Ihre Gesichter waren unter schwarzen Kapuzen verborgen, doch ich konnte mir ihre Blicke auch so nur zu gut vorstellen. Sie kamen noch näher, ihre Schritte machten nicht ein Geräusch auf dem trockenen Gras von Tatooine. Ohne Vorwarnung schoss ich. Sie wichen zurück und schwangen ihre rotglühenden Schwerter, sodass kein Treffer gelang. Trotzdem schoss ich weiter, doch dann riss etwas mir die Waffe aus der Hand. Sie drehte sich in der Luft und krachte dann mit voller Wucht in einen Baum und landete rauchend in ihren Einzelteilen auf dem trockenen Boden. Erschrocken stand ich nun ohne Waffe da und wusste, dass ich verloren hatte. Ich konnte aufgeben. Wenn ich es aber getan hätte, wäre ich nicht Opeila und so wich ich zur Seite weg, als einer auf mich zusprang. Ich griff nach oben und zog mich in den Baum, sah dadurch jedoch das rote etwas nicht, das mich im nächsten Moment oberhalb meiner Hüfte traf. Mit einem Aufschrei fiel ich vom Baum und knallte auf den Boden, wo ich es nicht wagte mich zu rühren. Die beiden diskutierten leise mit unangenehm durchdringenden Stimmen- vielleicht kam es mir auch nur so vor. Sie entfernten sich tatsächlich! Ich spürte es. Vorsichtig richtete ich mich auf und erhob mich, doch dann blieb mir wieder fast das Herz stehen. Das selbe Zischen. Sie waren nicht verschwunden. Ich rannte, trotz der unerträglichen Schmerzen. Schnell schloss ich das Shuttle und warf mich ans Steuer. Dann hob ich ab.

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    Ich war gezwungen unterzutauchen, da ich durch meine Wunde an allem gehindert wurde. Aber... Ich konnte ihn endlich ablegen, ohne, dass meine Kleidung
    Ich war gezwungen unterzutauchen, da ich durch meine Wunde an allem gehindert wurde. Aber...

    Ich konnte ihn endlich ablegen, ohne, dass meine Kleidung sich mit Blut vollsog. Der Verband fiel zu Boden und ich stand vorsichtig auf. Ich lachte, als der Schmerz ausblieb. Zum Schutz legte ich aber trotzdem einen an. Dann ließ ich zum ersten Mal seit Monaten wieder das Shuttle an. Plötzlich durchzuckte mich ein heftiges Gefühl wie ein Blitz, als ich auf den Verband starrte. Was sollte meine Familie noch erleiden? Auch wenn sie anscheinend nur noch aus mir bestand... Da deutete ich das Gefühl. Es war Hass, purer Hass und der Wunsch nach Rache. Dann holte mich eine Idee ein. Wer stellte einen höheren Verlust da, als jemand Mächtiges? Eine Königin... Da viel mir eine einzige ein. Ich flog los, vollkommen in Rachegedanken versunken und merkte deshalb erst etwas später, dass ich verfolgt wurde. Hinter mit flog ein Schiff, kein großes, aber meine Nackenhaare stellten sich sofort auf und ich griff zu meinem Komlink.

    Ich landete erneut. Das andere Schiff erreichte mir gegenüber ebenfalls den Boden. Ich beobachtete die Tür des Schiffes, bereit, die Pilotin gegebenenfalls zu beseitigen. Sie öffnete sich und eine Frau trat heraus. Sie schien älter als ich und um einiges gelassener, was mich verunsicherte. Ich fand heraus, dass ihr Name Jem war. "Mir war langweilig", sagte sie auf die Frage, warum sie mich verfolgte und ich hatte im selben Moment einen Einfall.
    Jem half mir. Sie folgte mir, als ich durch Alderaan lief, in eine abgelegene Kneipe. Ich hatte in den letzten Jahren nützliche Kontakte aufgebaut, unter anderem zu Vrelum, einem merkwürdigen Wesen, das jedoch immer zu wissen schien, wer sich wo zu welcher Zeit aufhielt. Schnell fand ich heraus, dass der jetzige Standort Königin Louanas von Alderaans auf Korriban war. Dort hatte ich eine Ruine gefunden, vor drei Jahren, fiel mir ein. Dort würden wir unentdeckt landen können. Schnell verließen wir Alderaan und flogen nach Korriban. Ich grinste Jem zu, als sie die Ruine musterte. Meine Ausrüstung lag gut versteckt in der Ruine und lächelnd reichte ich Jem ein paar Minen. Dann verließen wir die Ruine und rannten Richtung Stadt. Unser Abenteuer begann...

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    Während ich hier erzähle, hat sich in der Galaxie vieles getan. 5 lange Jahre liegen diese Ereignisse nun zurück... Ich rannte. Mit einer Mischung
    Während ich hier erzähle, hat sich in der Galaxie vieles getan. 5 lange Jahre liegen diese Ereignisse nun zurück...


    Ich rannte. Mit einer Mischung aus Verzweiflung und Triumph sah ich mich um. Wo war Jem? Ich wusste nun, wo Louanas Versteck war, aber wo war Jem hin? Nach ein paar Minuten erfolglosen Suchens gab ich auf und lief zum Tempel zurück. Ich würde warten bis sie herauskommt. Den Sithtempel zu betreten war allein zu gefährlich. Damals war ich arrogant genug zu glauben es mit einem Machtnutzer problemlos aufnehmen zu können, aber ich wusste, dass ich niemals lebend herauskäme, wenn ich allein einbrach. Ich verharrte vor dem Tempel gut versteckt und wartete. Nach einer Weile kam ich darauf, dass sie es bemerkt haben mussten, denn da kam niemand. Ich überlegte und hatte sofort eine Idee. Langsam zog ich eine Mine aus der Tasche und betrachtete sie eingehend. Dann lief ich zur Hauptstraße zurück. Ich setzte mir meine Kapuze auf und mischte mich unauffällig unter das Volk. Dann warf ich die Mine an die Seite, ich brachte es nicht über mich, aus Rache unschuldige Leute zu töten. Aber die Explosion war stärker als erwartet und riss mich und einige Umstehende von den Füßen, während auf den Straßen Panik ausbrach. Ich lächelte, das würde nicht zu über sehen sein und Louanas heraus locken. Möglicherweise. Das ganze war ein Glücksspiel, aber darauf musste ich hier setzen, ich hatte keine Wahl. Ich schlug rücklings auf dem Asphalt auf und ein paar Leute liefen an mir vorbei. In Panik trat mir einer gegen den Kopf und es war fast wie eine zweite Explosion, die nur in meinem Kopf stattfand. Mit tränenden Augen richtete ich mich auf und stieß die Leute beiseite. Am Straßenrand sah ich die verkohlten Reste der Mine und rannte weiter. Irgendwann wich ich der Menge in eine abgelegene Gasse aus und rannte weiter Richtung Tempel.

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    So, die Saat war ausgestreut... Und nun war ich bereit zu ernten... Mit tränenden Augen rannte ich durch die staubige Nebengasse, oder eher, ich käm
    So, die Saat war ausgestreut... Und nun war ich bereit zu ernten...

    Mit tränenden Augen rannte ich durch die staubige Nebengasse, oder eher, ich kämpfte mich hindurch. Jem war noch immer nicht aufgetaucht und ich machte mir Sorgen. Wo war sie? Als ich ein vertrautes Brummen hörte hielt ich inne. Vorsichtig spähte ich durch eine Gasse auf die Hauptstraße und was ich sah, ließ mich überrascht grinsen. Auf einem Speeder saß eine brünette Schönheit, die nicht besonders auffiel... Dafür aber die Person hinter ihr, eine Machtnutzerin zweifellos, ich sah den Griff ihres Schwertes. Das signalisierte mir, wer diese Brünette war.Ich war mir sicher, dass ich hier Louana vor mir hatte und zögerte nicht länger. Mit triumphierender Miene ging ich durch die Gasse auf das schnelle Gefährt zu um einen Moment abzupassen.

    Drei...zwei...eins...Schuss. Rennen. Ich hatte nie gedacht, das etwas so simples funktionieren könnte, aber ein Rick durchfuhr Louana und sie drohte vom Speeder zu fallen. Das Gefährt hielt ruckartig an und für einen Moment ruhte der Blick der Machtnutzerin auf mir. Das nahm ich als Vorwand um um mein Leben zu rennen. Die Gasse entlang zurück, bis das vertraute Brummen wieder einsetzte. Ich griff nach einer Rinne, die eine Hauswand hinablief und zog mich daran aufs Dach. Währenddessen begann mein Kopf unheilvoll zu pochen. Ich umklammerte die Rinne und lag dann auf dem Dach, erleichtert. In dem Moment bohrte sich etwas glühend heißes in mein Bewusstsein und ich schrie auf. Gib auf, flüsterte etwas in meinem Kopf und ich Begriff schnell, wessen Stimme das war. Ergib dich und nichts wird dir geschehen... "Darauf kannst du warten bis du schwarz wirst..." Ich war mir nicht sicher, in ich das laut gesagt hatte, oder nicht, aber der Druck verschwand aus meinem Kopf. Stattdessen legte er sich um meine Kehle.
    Ich wusste schon, was ich sehen würde, noch bevor ich den Kopf hob. Die Machtnutzerin sah verächtlich auf mich herab und drückte etwas unsichtbares zusammen. Ich rang nach Luft und tastete nach meinem Hals, aber da war nichts. Der Druck nahm weiter zu und ich wusste, dass ich so gut wie tot war. Wenn sie es denn so weit kommen lassen wollte. Ein Plan nahm in meinem Kopf Gestalt an und ich kramte verstohlen in meiner Tasche. Ich fand schnell das, was ich suchte, das ganze nahm etwa zwei Sekunden Zeit ein. Dann warf ich die Mine zwischen uns auf das Dach und ihre Konzentration brach ab. Die Explosion schleuderte uns beide vom Dach und ich landete mit einem Aufprall, der mir die Luft aus der Lunge weichen ließ, auf dem Rücken, in der dunklen Gasse, die mir einen Schutz bot, auf den ich nicht mehr gehofft hatte. Ich nahm zwei tiefe Atemzüge und rannte wieder los. Die Machtnutzerin und Louana schienen verschwunden zu sein. Ich ließ die Stadt hinter mir und lief auf unsere Schiffe zu. Schritte hinter mir und ich schoß. Louana hatte ihre Perücke noch immer nicht abgelegt und die Machtnutzerin sah wutentbrannt aus. Ich sprang blindlings in eines der Schiffe und startete es schnell. Einen Moment der Erleichterung. Ich hole dich, Jem, versprochen... Das waren meine Gedanken, als ich abdrehte. Als ich Gas gab, spürte ich schon, dass etwas nicht stimmte. Das Schiff ruckelte mehrmals und schien immer kleiner zu werden. Erst als es meine Ellbogen berührt, Begriff ich, dass es tatsächlich immer kleiner wurde. Panisch öffnete ich die Tür. Bis nach unten waren es fünf Meter, aber ich sprang. Mit einem Krachen brach mein Bein und der Schmerz ließ mich aufschreiben. Einen Moment lang sah ich alles verschwommen. Ein Schiff landete. Jem? Der Pilot hatte einen Helm auf und kam langsam auf uns zu. Ich wusste, dass es nicht Jem war. "Lavaris..." Es dauerte einen Moment, bis ich begriff. Alle starrten mich an. Der Pilot erstaunt, Louana und die Machtnutzerin verwirrt. Ich hatte das gesagt. Aber was war Lavaris? Oder wer? Dieser unbekannte Pilot?

    Ja, es war der Name des Piloten. Ich war mir aber sicher, ihn noch nie gesehen zu haben. "Du bist Lavaris?" Es war eigenartig, Louanas Stimme zu hören, ihre Verwirrung. Gleichzeitig wäre ich am liebsten auf sie los gegangen. Lavaris sah mich noch immer an, dann nickte er. "Und ihr seid?" Ich hielt gespannt den Atem an, fest entschlossen, Louana bloß zustellen. "Louise. Ich bin Louise." Während ich den Mund öffnete, begann mein Kopf wieder zu pochen. "Louana, Königin von Alderaan..." Wieder begann mein Kopf zu schmerzen und ich sah in Louanas zuckersüßes Lächeln. "Vielen dank, ich weiß, ich sehe ihr zum Verwechseln ähnlich, aber mein Name ist Louise..." Lavaris glaubte ihr nicht, stellte ich befriedigt fest und als ich vor Schmerz die Augen schloss, nahm er die Hand von seinem Gürtel. Darin lag etwas längliches, metallenes, dass im nächsten Moment blau glühte. Ein rotes Glühen erschien an Louanas Seite. Dann gingen die drei aufeinander los. Schmerz schoss durch mein Bein, als ich aufsprang und wieder rannte. Ich rannte die Straßen weiter entlang, bis ich die Ruine sah. Daneben war Jem. An den Schiffen. Sie rief mir etwas zu, doch ich warf mich einfach ans Steuer meines Schiffes und gestikulierte hektisch Richtung Jem. Und so verließen wir Korriban. Lavaris war meine Rettung.

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    Wir mussten unsere Taktik ändern... Oder vielleicht auch nicht, jedenfalls flogen wir nach meiner Heilung nach Alderaan... Mindestens zwei Dutzend be
    Wir mussten unsere Taktik ändern...
    Oder vielleicht auch nicht, jedenfalls flogen wir nach meiner Heilung nach Alderaan...

    Mindestens zwei Dutzend bewaffnete Männer liefen auf dem Gelände vor dem Schloss herum. Wieder mal hatte ich Jem aus den Augen verloren und hockte nun hinter einem Baum und versuchte die Lage zu peilen. Mit einer Hand durchsuchte ich meine Tasche, ohne zu schauen, was ich da tat, bis mir etwas metallenes in die Hand schnitt. Mit einem Zischen zog ich meine Hand samt dem Metallteil aus meiner Tasche und hätte beinahe aufgelacht. Ich hätte nicht gedacht, dass ich noch eine Rauchkapsel besaß, aber jetzt hielt ich eine in der Hand. Wie es für einen Seilun-Zwilling normal ist, hielt ich mich nicht mit Nachdenken auf, sondern warf die Kapsel und löste sie im letzten Moment aus. Noch bevor die Wachmänner sie bemerkten, warf ich eine Mine aufs Schloßtor und rannte los.
    Das Tor explodierte mit einem Krachen und eine Druckwelle riss mich von den Füßen. Ich konnte nichts sehen, Rauch von der Kapsel und der Explosion versperrten mir die Sicht. Nur kurz konnte ich Bewegungen wahrnehmen, hilflos rudernde Arme. Ich lief einfach geradeaus, dahin, wohin ich die meisten Geräusche hörte. Einen abwegigen Moment lang musste ich ein Auflachen unterdrücken. Genauso, kein bisschen anders hätte Dawina gehandelt. Wir, die leichtsinnigen Seilun-Zwillinge. Ich gelangte so tatsächlich ins Gebäude. Hier war der Rauch schwächer. Ich konnte den ganzen Raum einigermaßen gut ausmachen. Genauso die sechs riesenhaften Gestalten, die ihre Waffen jetzt auf mich richteten. Ich konnte diese Männer nicht besiegen. Aber dann sah ich es und setzte mit einem Hechtsprung zu dem Gitter in der Wand und riss es heraus. So schnell ich konnte zog ich mich in den Metallschacht, daran mündete. Die Männer riefen etwas, ein paar Schüsse schlugen da ein, wo soeben meine Beine waren. Der Schacht ging senkrecht hoch und fünf Meter weiter, konnte ich eine Kurve sehen. Ich wollte mich gerade hochziehen, als ich sah, wie sich der Lauf eines Blasters in den Schacht schob. Mein Atem stockte. Dann feuerte die Waffe. Dreimal. Nun ging mein Atem zu schnell, denn nur wenige Zentimeter vor mir waren die Löcher der Kugeln, genau vor meinen Augen. Hektisch drückte und zog ich mich nun vorwärts, voller Angst, dass der Kerl noch einmal schießen würde. Da war die Kurve. Drei Meter. Zwei Meter... Die schabenden Geräusche, die meine Schuhe an der Wand machten, störten mich. Ein Meter. Und dann zog ich mich in die Kurve. Beruhigt kroch ich den Schacht entlang. Hinter der Kurve ging der Schacht waagerecht weiter. Was mich beunruhigte, war, dass dort auch die Metallwänder dünner wurden. Vorsichtig zog ich mich vorwärts, das Metall ächzte leicht unter meinem Gewicht. Bloß keine heftigen Bewegungen... So langsam ich konnte, kroch ich weiter entlang. Und erstarrte, als das Metall unter meinem Körper bebte. Dann flog es von der Decke, aber nicht polternd und senkrecht, sondern schräg und blitzschnell zog ich meine Füße weg. Das konnte nur durch einen Jedi, oder- sehr wahrscheinlicher- einen Sith zu erklären sein. Das nächste Stück Metall riss ab und diesmal konnte er mich gar nicht übersehen, denn meinen Körper zog es aus dem Schacht und ich fiel zu Boden. Als ich nach oben sah, starrte ein rotes Augenpaar zurück. Zwei Worte kamen mir in den Sinn.
    Lord Malgus.

    Bevor ich mich aufrappeln konnte, zog mich etwas an meiner Kehle hoch. Ich wusste genau, wo mein Blaster war. In der Tasche, die noch immer hinter dem Baum auf dem Schlossgelände lag, wo ich sie zurückgelassen hatte. Verzweifelt warf ich Malgus meine letzte Mine entgegen und wie bei Louanas Wache- Evana tauchte in meinen Gedanken auf- klappte es. Malgus ließ mich fallen, die Mine sprengte einen Teil der Schlosswand und ich wurde mit den Trümmern hinaus geschleudert. Malgus setzte mir mit einem Sprung hinterher. Ich rannte um mein Leben einfach los, ins nichts, hinter mir konnte ich auf einmal mehr als nur ein Fußpaar hören. Meine kopflose Flucht führte mich in einen Wald. Irgendwann brach ich durch die Bäume auf eine Lichtung. Fast sofort verlor ich das Bewusstsein.

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    Ich wachte wenige Stunden später wieder auf, in der Zeit, in der ich abwesend war, passierte einiges. "Opeila! Hey, jetzt komm, wach auf! Opeila
    Ich wachte wenige Stunden später wieder auf, in der Zeit, in der ich abwesend war, passierte einiges.

    "Opeila! Hey, jetzt komm, wach auf! Opeila!" Als ich die Augen öffnete, schlug mir nur Dunkelheit entgegen. "Jem? Wo- Au!" "Vorsicht. Da sind Gitter." Gitter? Oh, na klar. Malgus musste mich in das Gefängnis im Schloss Alderaan gebracht haben. Aber wie kam Jem hierher?
    Langsam gewöhnten sich meine Augen an das düstere Licht in dem Zellentrakt. Ich hatte all meine Sachen bei mir, die ich auch vor meiner Ohnmacht hatte. Jem sah mich an. "Ruhe darin!" Ich zuckte bei dem Schrei der Wache zusammen. "Opeila, was hast du gemacht?" Nach einer plötzlichen Eingebung griff ich in die Ecke meiner Zelle und zog meine Tasche hervor. Und daraus eine Mine. Jems vorwurfsvoller Ausdruck wurde erst überrascht und dann belustigt. "Schön blöd uns unsere Sachen zu lassen..." Frustriert schlug die Wache gegen ein Gitter. "Klappe, hab ich gesagt!" Lachend warf ich die Mine gegen die Ecke der Zellentür und der Trennwand zu Jems Zelle, so dass die Wache weg geschleudert und in unser beider Zellen ein riesiges Loch riss.

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1465153140
Kleines Mädchen allein in der Weite der Galaxie
Kleines Mädchen allein in der Weite der Galaxie
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2016-06-05
402A
Star Wars

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Opeila/Luca ( von: Opeila/Luca )
Abgeschickt vor 99 Tagen
Na dann ^^ xD
Ferid-Co. ( 17534 )
Abgeschickt vor 101 Tagen
( Totsicher xD )
Opeila/Luca ( von: Opeila/Luca )
Abgeschickt vor 102 Tagen
Sicher?
Ferid-Co. ( 60990 )
Abgeschickt vor 102 Tagen
Werd' ich schon nicht machen ^^
Opeila/Luca ( von: Opeila/Luca )
Abgeschickt vor 104 Tagen
Klar xD Mach dir nicht ins Hemd...
Ferid-Co. ( 60990 )
Abgeschickt vor 104 Tagen
Schön! Kurz aber schön :D! Gib mir mehr :P
Opeila ( 05134 )
Abgeschickt vor 210 Tagen
Ich weiß noch nicht ob ich weiter schreibe, aber es geht keinesfalls gut mit ihr aus.
Ferid ( 74538 )
Abgeschickt vor 251 Tagen
( Schreibt beide weiter! :D )
Opeila ( 05134 )
Abgeschickt vor 251 Tagen
Danke :-) Also ich fände es toll, wenn du weiterschreiben würdest!
Lavaris ( von: Lavaris )
Abgeschickt vor 251 Tagen
Cool! 👍
Ich hätte nur eine frage. Ich habe früher ja selber an so einem text geschrieben (jedi in der galaxie). Soll ich da weiter schreiben?
Die frage ist auch an forice und so
Ferid ( 74538 )
Abgeschickt vor 252 Tagen
Ich will mehr lesen ^^
Forice ( von: ForiceAmber )
Abgeschickt vor 279 Tagen
Achso, ok. Freue mich schon^^
Opeila ( 78153 )
Abgeschickt vor 283 Tagen
Deshalb führe ich sie doch wieder weiter!
Hobbitfan ( 38469 )
Abgeschickt vor 348 Tagen
Schreib auf jeden Fall weiter