Pirates of the Caribbean: Fate of Jane 2

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2 Kapitel - 1.948 Wörter - Erstellt von: Iamjustnobody1 - Aktualisiert am: 2016-06-07 - Entwickelt am: - 809 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Weiter geht es mit der Geschichte von Jane auf der Black Pearl...

    1
    Jane stand am Steuer und studierte die Seekarten. Vor ihr lag ein Kompass. Nun sollte sie einen Kurs bestimmen und das Schiff zur Isla de Muerta bringen. Das war ihre Aufgabe, die sie auf Befehl von Barbossa erledigen sollte. Die Piraten brachten ihr seit ihrer Ankunft das Leben auf See bei. Wie man mit den Segeln umging, wann man sie hisste wie man den Anker richtig abwarf. Nun eben das Navigieren auf See. Jane warf noch einen raschen Blick auf die Karten und drehte das Steuerrad hart nach Backbord. „Hisst alle Segel, ihr lahmarschigen Rumsäufer! Dies ist das schnellste Schiff in der Karibik, ihr faulen Hunde!“
    Und tatsächlich fuhren sie bald darauf mit doppelter Geschwindigkeit.
    „Sehr schön, Miss Smith.“, hörte sie eine dunkle Stimme hinter sich. Barbossa hatte sich von seiner Kiste erhoben und war hinter sie getreten. Sie hatte ihren falschen Nachnamen behalten, und obwohl die Crew ja davon wusste, zog sie sie nicht mit ihrer Familiengeschichte auf. Jane hatte den Verdacht, dass Barbossa daran nicht ganz unschuldig war.
    „Schiff in Sicht!“, ertönte es plötzlich aus dem Krähennest, „Steuerbord, etwa ein Uhr!“
    „Und was machen wir jetzt?“, fragte Barbossa.
    „Alle Mann in Gefechtsstation, Kanonen laden und bereit zum Entern?“, schlug Jane vor.
    „Aye, ihr habt sie gehört!“, rief Barbossa der Crew zu, die unten an Deck stand und ihn fragend ansah. Sofort stürzten alle unter lautem Gejohle an die Kanonen und begannen, sie zu laden. Jane trat zurück ans Steuerrad und riss es nach Steuerbord.
    Nur wenige Minuten später waren sie kurz davor, den Weg des Schiffes zu kreuzen. Wie sich herausgestellt hatte, war es ein spanisches Handelsschiff. Die Piraten warfen die Enterhaken und stürzten sich in den Kampf. Jane griff gerade nach einem Seil, als sie eine Hand auf ihrer Schulter spürte. „Ihr bewacht das Schiff, Miss Smith“, befahl Barbossa.
    „Aye!“, stimmte Jane, wenn auch nur widerwillig, zu und trat von der Reling weg. Barbossa nahm ihr das Seil aus der Hand und schwang sich an ihrer Stelle auf das andere Schiff.
    Der Kampf schien bald zu Ende, doch da geschah etwas, das keiner erwartet hatte: Eine Gruppe Matrosen schwang hinüber auf die Black Pearl, kappte die Seile und verbrannte die Seile, sodass die Piraten auf dem Handelsschiff festsaßen. Jane zog ihr Schwert und stürzte auf sie zu. Den einen erschoss sie, mit den übrigen begann sie einen schnellen, wilden Kampf. Während die Matrosen unaufhörlich auf sie zugingen, war Jane dazu gezwungen, immer weiter nach hinten auszuweichen. Obwohl sie durchaus eine sehr gute Fechterin war und in der letzten Zeit häufig mit den anderen Piraten geübt hatte (die sie ausnahmslos alle besiegt hatte), waren ein dutzend großer Männer zu viel für sie. Fünf erstach sie, drei ließ sie sich durch geschicktes Parieren von ihrem eigenen Säbel umbringen, doch die letzten vier schien sie einfach nicht loszuwerden. Durch den Tod der acht anderen waren die vier restlichen Seemänner schwächer geworden und mussten selbst das ein oder andere Mal mehrere Schritte zurückgehen. Jane fing nun an, taktisch vorzugehen. Sie beobachtete, welches das stärkste und welches das schwächste Glied der Gruppe war. Als sie dies herausgefunden hatte konzentrierte sie sich mit ihren Angriffen auf den besten Fechter und nach kurzer Zeit hatte sie ihm ihren Degen in den Brustkorb gerammt. Wieder fokussierte sie ihre Angriffe auf den nun Besten und parierte sonst nur. So schaffte sie es, alle Männer umzubringen, bis auf den letzten. Als er bemerkte, dass er nun allein gegen Jane kämpfen musste, ließ er entsetzt seinen Säbel fallen und fiel um Gnade winselnd vor ihr auf die Knie. Erbarmungslos stieß sie ihm seinen eigenen Säbel durch die Rippen und ließ ihn auf dem Boden liegen.
    Dann wandte sie sich dem Handelsschiff zu. Dort stand die gesamte Crew, an den Mast gefesselt und von den Matrosen bewacht. Diese sahen entsetzt zu Jane hinüber. Einer der Männer brabbelte etwas auf Spanisch und etwa ein Dutzend stürzte zu den Kanonen.
    Bevor jedoch auch nur eine von ihnen abgefeuert werden konnte, hatte Jane das Steuer herumgerissen und die Black Pearl trieb mit dem Bug zu dem anderen Schiff. Sie stürzte unter Deck und feuerte die bereits geladenen Kanonen, die die Männer in aller Eile und ohne nachzudenken verlassen hatten, um beim Kapern des Handelsschiffes zu helfen.
    Angst um ihre eigene Crew hatte sie nicht, denn die war ja unsterblich. Gibbs war vor ein paar Tagen mit einem kleinen Beiboot auf dem Meer ausgesetzt worden, da er die Mitfahrt von Jane auf der Black Pearl stark kritisiert hatte. Er war immer noch der Meinung gewesen, Frauen an Bord brächten Unglück.
    Durch die Lücke zwischen dem Eisen der Kanone und dem Holz des Schiffes sah sie die Matrosen eilig zur Seite hechten und die Kanonenkugel einschlagen. Rasch lud sie die Kanone erneut und zielte diesmal auf den Mast, welcher unter lautem Knirschen zerfetzt wurde. Als auch die zweite Kugel das Schiff getroffen hatte und die Männer abgelenkt waren, da ihre Gefangenen fliehen konnten, rannte Jane wieder an Deck und brachte das Schiff längsseits. Danach stürzte sie zurück zu den Kanonen, griff sich eine Fackel und zündete im Vorbeilaufen alle Kanonen der Steuerbordseite. Sie rissen große Löcher in die Flanke des Schiffes, zu denen sofort Wasser einströmte und das Schiff nach unten zog.
    Die Piraten indessen hatten sich vom Mast befreien können und schlachteten nun die gesamte Besatzung des spanischen Schiffes gnadenlos ab. Als der letzte Mann gefallen war, begann das Wasser auf das Deck zu kriechen und den Piraten an den Schuhen zu lecken. Sie sprangen ins Wasser und schwammen hinüber zur Pearl, von der ihnen Jane ein Seil herunterwarf. Rasch kletterten sie daran empor und schwangen sich über die Reling.
    „Gute Arbeit, Miss Smith!“, gratulierte Barbossa, „hiermit seid Ihr offiziell Teil der Crew und erster Offizier.“
    „Aber Captain, Sir…!“, beschwerte sich einer der Piraten.
    „Jaaaa!“, meinte Barbossa provozierend.
    „Oh, nichts, nichts“, winkte der Pirat schnell ab, denn er wusste, dass ihm dasselbe Schicksal wie Gibbs drohte.
    Ab diesem Tag akzeptierten, und mehr noch, respektierten die Männer Jane, und sahen in ihr die große Kämpferin, die sie auch war. Sie stand nun oft am Steuer oder gab der Crew Befehle, während Barbossa ein Auge auf die Seekarten hatte oder sich ausruhte.

    2
    Es war in den frühen Morgenstunden, die Sonne war kurz davor aufzugehen. In den Straßen und Kneipen von Esperadós trieben sich nur noch die letzten Säufer herum.
    „Habt ihr das Gold?“, wollte Ragetti wissen.
    „Gold?“, fragte Jane spöttisch, „Ihr dachtet doch nicht etwa, dass ich vorhabe, den Rum zu bezahlen!“
    „Ah, ich verstehe!“, meinte er heimtückisch, „Ihr wollt euren Degen spielen lassen!“
    „Nein, das wird nicht nötig sein. Ich denke, es genügt, wenn ich meine weiblichen Reize spielen lasse.“, sagte Jane gelassen.
    Ragetti sah sie verdutzt an.
    „Wartet auf dem Schiff, ich werde bald wieder da sein.“, befahl Jane und schritt die Planke hinab auf den Hafen. Die Blicke der Crew im Rücken, steuerte sie auf den erstbesten Pub zu, der ihr zu Augen kam, „Zur Hafenschenke“.
    Sie öffnete die knarrende Tür und trat ins stickige Halbdunkel des alten Gebäudes.
    Am Tresen saßen nur noch zwei alte, stockbesoffene Männer, deren Vollbärte bis zum Boden gingen und ein kleiner Junge, der mit der Nase in einem Bierkrug vor sich hin schnarchte.
    Dahinter stand der Wirt, der eindeutig ebenfalls ziemlich über den Durst getrunken hatte. Das konnte Janes Vorhaben nur erleichtern.
    Beschwingten Schrittes trat sie an die Bar, setzte sich auf einen der Hocker und beugte sich weit über den Tresen, sodass sie dem Wirtsmann einen tiefen Einblick in ihr Dekollete gewährte. „Ahoi, Seemann!“, grüßte sie ihn mit verführerisch gesenkter Stimme.
    „A-hick! Ahoi!“, lallte der Wirt mit großen Augen, „was treibt´n sone sch’ne junge Fr-hicks! Frau g’nz allein in so’m versüfft’n hick! Puff, eeh, Pub, ha?“
    „Nun, mein Lieber, ich bin auf der Suche nach was zu trinken“, antwortete Jane und fuhrt sich durch die Haare.
    „Ssu trink’n? Hick! `ch hab´ was z’ trink’n da!“, grinste der Wirt, „Was willst’n trink’n-icks?“
    „Oh, Rum wäre gut“, sagte Jane und zwinkerte ihm zu.
    „`ne große oder `ne kleine Flasch-hick?“
    „Sieben Fässer, bitte.“
    „Mann, da kann’ste aber saufen, hick!“, sagte der Wirt verblüfft und verschwand im Hinterzimmer. Kurz darauf kamen nacheinander sieben Fässer herausgerollt. Dann erschien der Wirt wieder.
    „Ich bin nur leider gerade etwas knapp bei Kasse, Liebster“, beichtete Jane und blinzelte ihn traurig an.
    „Aach, des mach´ doch nix, so `ner schön’ Frau wie dir kamma doch nich’ böse sein!“, winkte der Wirt ab und grinste sie dreckig an. Dann verdrehte er die Augen, klappte vornüber auf den Tisch und begann laut zu schnarchen.
    Jane stieß die Tür auf und rollte die Fässer eins nach dem anderen hinaus. Mit einem großen Satz sprang sie unter Gejohle der beiden Alten auf das letzte Fass, lief auf ihm zur Tür hinaus und die kleine Erhebung hinunter zum Hafen. Schon von weitem rief sie ihren Männern zu: „Aus dem Weg, Ladeplanke freimachen!“
    In einer Reihe polterten die großen Fässer den Steg hinauf auf die Black Pearl. Als auch das letzte Fass zusammen mit Jane an Bord war, landete sie gekonnt mit den Füßen auf dem Boden.
    Die Crew jubelte, seit mehr als einer Woche war der Rum leer gewesen, und es war fast zu einer Meuterei gegen Barbossa gekommen, da dieser vehement gegen das Anlegen an einem Hafen war. Nur mit Mühe hatte Jane einen Kompromiss finden können.
    Die Piraten waren in bester Laune, sie hatten eines der Fässer geöffnet und waren fleißig dabei, Becherweise Rum zu trinken.
    „Wenn ihr so arbeiten würdet, wie ihr sauft, würden wir nur die Hälfte von euch brauchen!“, spottete Jane und die Piraten lachten.
    Jane selbst bevorzugte es, auf See wenigstens so nüchtern zu sein, dass sie noch gerade stehen konnte, was bei einem Großteil der Piraten bereits nicht mehr der Fall war.
    Als sie das ganze (!) Fass geleert hatten, bereitete Jane der Sauferei ein Ende:
    „Das reicht jetzt! Wenn ihr so weitersauft, sind wir schon morgen den ganzen Rum losgeworden und ich werde mich garantiert nicht noch mal dafür einsetzen, dass wir irgendwo anlegen, nur weil ihr zu gierig seid, ihn euch einzuteilen! Also setzt die Segel und auf nach Port Royal! Oder wollt ihr nie erlöst werden!“

    Soo, das war der zweite Teil, bald lad ich dann den nächsten hoch!
    Hoff' es hat euch gefallen, eure iamjustnobody1.

Kommentare Seite 1 von 1
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Annabeth de Villiers ( 96341 )
Abgeschickt vor 57 Tagen
Bitte schreib weiter
lilly-magnolie ( 49061 )
Abgeschickt vor 188 Tagen
Die Geschichte ist so toll du musst unbedingt weiter schreiben
Lg
Mietze 05 ( 07962 )
Abgeschickt vor 208 Tagen
Bitte weiterschreiben. es ist so geil.
Jojo Midnight ( 93247 )
Abgeschickt vor 251 Tagen
Schreib unbedingt weiter!! Weißt du schon wann der nächste Teil ungefähr kommt? Ich kanns nich erwarten!!!!
iamjustnobody1 ( 23620 )
Abgeschickt vor 264 Tagen
Danke euch drei!^^
Falkenstern ( 08047 )
Abgeschickt vor 264 Tagen
Richtig tolle geschichte bitte lade den nächsten Teil hoch ich find es richtig klasse wie du schreibst

Freue mich schon
😉
Mondschein ( 21462 )
Abgeschickt vor 301 Tagen
Die Geschichte klingt interessant und spannend zu werden also kannst du bitte weiter schreiben so
Mizuki ( 90193 )
Abgeschickt vor 302 Tagen
Bitte mach den nächsten Teil rein
Bitte bitte bitte bitte bitte bitte bitte bitte
Ok: )