Der Hobbit – Everything happens for a reason Kapitel 11

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1 Kapitel - 3.204 Wörter - Erstellt von: Guren - Aktualisiert am: 2016-06-07 - Entwickelt am: - 432 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Die Zwerge entkommen dank Bilbos Hilfe aus ihren Verliesen, des Waldlandreiches, doch so nicht die Hexer.
Bleiben sie für immer in den düsteren Zellen gefangen, oder kommt ihnen jemand besonderes zur Hilfe?

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    Flüchtende Liebende Unbeholfen schaue ich auf meine Hände herab, da ich nicht in die wütenden Augen von König Thranduil schauen will. Da fällt mi
    Flüchtende Liebende


    Unbeholfen schaue ich auf meine Hände herab, da ich nicht in die wütenden Augen von König Thranduil schauen will.
    Da fällt mir auf, dass sie vergessen haben mir Dimeritiumfesseln anzulegen.
    Thranduil steht nun direkt vor mir und sieht mich fordernd an.
    Sein starrer, emotionsloser Blick macht mich nervös und mein Herzschlag beschleunigt sich ungewollt.
    Ich überlege angestrengt was ich nun sagen oder machen soll.
    Schliesslich entscheide ich mich für letzteres und wende Aard an.
    Eine Druckwelle entsteht und schleudert den König des Waldlandreiches direkt auf seinen erhobenen Thron.
    Seine blonden, glatten, seidigen Haare sind völlig durcheinander und zersaust, als hätte ein grosser Wirbelsturm in den grossen Hallen Thranduils geweht und sämtliches verwüstet.
    Seine Miene versteinert sich schlagartig zu einem eisernen Blick.
    Der Zwergenprinz muss sich ein schelmisches Grinsen verkneifen als er mir dann mit lauter Stimme zu ruft: „Lauft!“
    In schnellem Tempo eilen wir die lang, gebogene, steinige Treppe hinunter.
    Obwohl ich weiss, dass sie uns sicherlich bald wieder einfangen werden folge ich Thorin.

    Nach kurzer Verfolgungsjagd sind wir schliesslich umzingelt von zahlreichen, zornigen Elbenwachen.
    Sie legen uns erneut in Ketten und schubsen uns ungeachtet in unsere Zellen.
    Den anderen Zwergen fallen fast die Augen raus, als sie mich in diesem wunderbaren Samtkleid sehen, aber der intensivste und ungläubigste Blick kommt natürlich von dem einen blonden Zwerg.
    „So solltest du dich öfters einkleiden.“ Kommt es von Aiden, der an seiner Zellentür steht und mich von oben bis unten begutachtet.
    Ich verdrehe genervt meine Augen: „Und wie soll ich darin bitte kämpfen?“
    Intensiv mustert mich der Hexer und meint dann: „Vielleicht musst du das dann ja gar nicht mehr.“
    Haha sehr witzig.
    Ich verziehe angewidert mein Gesicht und erwidere: „Du kannst froh sein sitze ich hinter einer dicken Gefängnistür. Sonst wärst du jetzt nämlich einen Kopf kürzer!“

    „Ich wette die Sonne geht bald auf. Der Tag bricht sicher gleich an.“ Höre ich die Stimme eines betrübten Bofurs
    „Wir werden den Berg niemals erreichen oder?“ Erklingt die niedergeschlagene Stimme von Ori.
    Es ist aussichtslos, wir werden dieses verdammte Elbenreich nie mehr verlassen.
    Geknickt lehne ich an der steinigen Wand als ich leise Schritte vernehme.
    „Bilbo!“ schreit ein Zwerg und wir alle sind hocherfreut darüber den Hobbit wohlbehalten zu sehen.
    Glücklich gehe ich an meine Zellentür und warte bis sie mit dem Schlüssel zu mir kommen und mich befreien.
    Der Hobbit versucht jeden einzelnen Schlüssel aus, doch keiner scheint zu meinem Verlies zu passen.
    Auch Aiden wartet immer noch ungeduldig und angekettet in seiner Zelle und schaut hoffnungsvoll zu uns hinüber: „Macht schon!“
    Die Hände des Halblings zittern unaufhörlich.
    Thorin, welcher neben ihm steht verliert die Geduld und entreisst Bilbo gewaltsam die Schlüssel: „Einer muss doch der Richtige sein.“
    Vergebens versucht der Zwerg den passenden Schlüssel zu finden.
    Fili hat in zwischen auch bemerkt, dass sie uns Hexer nicht frei bekommen und kommt deshalb mit grossen Schritten auf uns zu um uns zu helfen.
    Etwas Undefinierbares liegt in seinen sonst so leuchtenden Augen.
    Er versucht ebenfalls noch einmals einige der Schlüssel aus, aber auch seine Versuche, mich aus meinem Käfig zu befreien, sind natürlich zwecklos.
    „Wir kriegen Aidens Tür nicht auf!“ ruft Kili von der anderen Seite herüber.
    Als wir dann auch noch Schritte vernehmen beginnt Thorin gewaltsam auf die Tür einzuschlagen.
    Immer wieder tritt er unberechenbar gegen sie ein.
    Dwalin kommt ihm ebenfalls zu Hilfe und stemmt sich mit aller Kraft gegen die unbezwingbare Tür.
    Traurig senke ich meinen Blick, als mir bewusst wird dass sie sich nicht öffnen wird.
    Die Zeit drängt, die Elbenwachen kommen immer näher… wenn die Zwerge jetzt nicht verschwinden, werden sie es nicht mehr aus der Festung schaffen.
    „Verschwindet!“ befehle ich, wobei ich eigentlich nicht in der Position dafür bin.
    Verständnislos und traurig sehen mich Thorins azurblaue Augen und ungläubig an. „Aiden und ich kommen schon nach.“ Versichere ich ihm, doch der Zwergenprinz schüttelt widerwillig seinen Kopf.
    Fili hingegen schenkt mir einen letzten vertrauten und zu gleich traurigen Blick, als er beginnt die anderen Zwerge zusammen zu trommeln.
    Das hat der hübsche Blonde seinem Onkel voraus… er versteht mich und auch wenn er es wollte mir zu widersprechen, so tut er dies jedoch nicht sondern er vertraut mir.
    „Nein! Wir werden nicht ohne euch gehen…“ mit seiner Stirn lehnt sich Thorin gegen die Eisenstangen des Verlieses.
    Ich weiche nicht zurück sondern bleibe ebenfalls nahe den Stangen.
    Unsere Stirnen berühren sich gegenseitig und wir sehen uns tief und vertrauensvoll in die Augen.
    Es ist ein langer, intensiver, sanfter und durchdringender Blick... ein Blick der durch Mark und Bein geht und ich bekomme weiche Knie.
    Wir vergessen alles um uns herum und sehen nur noch uns zwei.
    Wie Herzen, die doch eigentlich zu einander gehören, werden durch eine unbezwingbare Tür getrennt.
    Auch wenn ich diesen Moment gerne noch beibehalten möchte dränge ich Eichenschild weiter dazu zu verschwinden: „Geht jetzt!“
    Gegen ihren Willen folgen die Zwerge dem Halbling und werfen noch einen letzten Blick zu uns zurück.

    Kaum haben sich unsere Gefährten verdrückt, tauchen auch schon die ersten Wachen auf.
    Sie durchsuchen jedes einzelne Verlies, doch können sie die Zwerge nicht mehr ausfindig machen.
    Weitere Wachen eilen an uns vorbei die Treppen hinunter, Aiden und ich können nur tatenlos zu sehen.
    Wird doch schwieriger hier raus zu kommen als gedacht, doch meine Gedanken sind bei den Zwergen.
    Sie scheinen mir mittlerweile doch mehr am Herzen zu liegen als ich es je zugeben würde.
    Plötzlich läuft die Waldelbin an uns vorbei, die gestern Nacht noch mit Kili gesprochen hat.
    „Wartet!“ rufe ich ihr zu in der Hoffnung sie ignoriert mich nicht und hört mich an.
    Sie hält einen Moment inne und scheint zu überlegen, bis sie sich zu mir umdreht und zögernd zu meinem Verlies kommt.
    Ihre hellgrünen Augen mustern mich wachsam.
    „Bitte lasst uns frei! Wir beschützen die Zwerge…sie brauchen uns!“ flehe ich sie an.
    Wenn sie uns jetzt nicht gehen lässt, fällt mir nichts weiter mehr ein um hier raus zu kommen.
    Nachdenklich sieht sie uns an, ehe sie genervt seufzt und unsere Zellentüren öffnet.
    Ich bin überrascht von ihrem Handeln und bedanke mich höflich bei ihr: „Ich danke euch!“
    Sie erwidert meinen Dank und spricht: „Lasst mein Handeln nicht vergebens gewesen sein.“
    Ich nicke und verspreche ihr die Zwerge mit meinem Leben zu schützen.

    Sie zeigt uns den Weg hinaus, doch als wir draussen sind, wimmelt es nur so von blutrünstigen Orks.
    Panisch kundschafte ich die Gegend aus, kann aber keinen der Zwerge ausfindig machen.
    „Dies ist eure Chance! Rennt dem Fluss entlang und klettert über die schützenden Steinmauern… dann sollte eurer Freiheit nichts mehr im Wege stehen.“ Spricht Tauriel als sie uns verlassen will.
    Wir wollten uns gerade verneinen, als ein wutentbrannter Legolas uns mit seinem Bogen bedroht.
    Blöderweise sind Aiden und ich beide entwaffnet, sogar unsere Hexer-Medaillons haben die Elben uns entnommen.
    Zudem kommt noch dass ich immer noch in diesem Kleid stecke… es sieht ja wirklich toll aus, doch zum Kämpfen ist es nun wirklich nichts.
    Der blonde Elb visiert uns an und spricht zu Tauriel irgendetwas auf elbisch.
    Ich verdrehe meine Augen und wende mich nun furchtlos an ihn: „Öffne deine Augen Legolas! Der wahre Feind kämpft bereits gegen euer Volk und vernichtet es gnadenlos, doch so nicht wir.“
    Meine Worte lassen ihn völlig kalt, es muss ihm doch klar sein, dass die Orks viel bedrohlicher sind als wir Hexer.
    Tauriel folgt wachsam meinen Bewegungen und wartet unsicher auf die Reaktion ihres Partners.
    „Wir sollten gemeinsam gegen diesen Abschaum kämpfen!“ versuche ich ihn weiter zu überzeugen.
    „Ihr habt keine Waffen, um euch zu verteidigen oder irgendeinem dieser dreckigen Orks den Kopf abzuschlagen! Ihr müsstet es mit blosser Hand tun.“ kontert er und wendet seinen Bogen nicht von uns ab.
    Jetzt reisst mir endgültig der Geduldsfaden.
    Aufgebracht stampfe ich auf ihn zu und fauche ihn an: „Ihr seid dafür verantwortlich, dass uns unsere Schwerter abgenommen wurdet!“
    Was ist nur mit ihm los? Hat er denn jegliche Emotionen verloren?
    All meine Worte prallen an ihm ab.
    Tauriel tritt nun auf ihn zu und versucht ihn zu Vernunft zu bringen: „Wenn du schon nicht mit ihnen gegen unsere Feine kämpfen willst, dann lass sie wenigstens ziehen. Weit werden sie sowieso nicht kommen.“
    Erst jetzt scheint der Blonde zu reagieren und nimmt langsam seinen Bogen runter.
    Ich schüttle meinen Kopf und weise Aiden an uns zu verdrücken, als die Stimme von Legolas ertönt: „Riannon!“
    Verärgert drehe ich mich zu dem Elben um.
    Was hat er denn jetzt noch?
    Doch plötzlich wirft er mir und Aiden einen Dolch zu.
    Ungläubig über diesen Meinungswandel starren wir ihn an.
    „Worauf warten wir?“ spricht er und geht erhobenen Hauptes und festentschlossen an uns vorbei.

    Gemeinsam stürzen wir uns in den Kampf.
    Es herrscht ein wildes und unübersichtliches Durcheinander.
    Überall wimmelt es von grausamen Orks.
    So gut es geht schlage ich mich mit meinem Dolch durch, wobei mir mein Silberschwert viel lieber wäre.
    Aber ich sollte mich nicht beklagen, eine Stichwaffe ist schliesslich besser, als die Orks mit blosser Hand töten zu müssen.
    Während ich einen Ork nach dem anderen zu Fall bringe, bete ich inständig, dass die Zwerge dieses Chaos bereits hinter sich gelassen haben.
    Plötzlich stolpere ich über einen leblosen Körper eines Elben.
    Neben ihm liegt ein meisterlich geschmiedetes Elbenschwert welches ich mitnehme.
    Ich weiss, eigentlich gehört es sich nicht wehrlose Leute zu fleddern, aber mit einem Schwert kämpfe ich eben um einiges besser als mit einem kleinen Dolch.
    Als ich wieder aufschaue, kann ich Aiden nirgends ausfindig machen.
    Ungeachtet sehe ich mich um und merke dabei nicht wie einer der Ork sich von hinten an mich heranschleicht.
    Ehe ich mich umdrehe, fällt er auch schon leblos zu Boden, durchbohrt von einem Elbenpfeil, der von Tauriel kam.
    Dankend nicke ich ihr zu bevor wir Seite an Seite mit einander Kämpfen und dem Flussverlauf folgen, als ich die Zwerge in grossen Fässern ausmache.
    Sie sind froh mich zu sehen, doch treibt sie das wilde Wasser des Flusses immer weiter abwärts in Richtung des grossen Sees.
    Ich renne weiter, so schnell mich meine Beine tragen können und es dieses verdammte Kleid zulässt, als ich ungeachtet und mit voller Wucht gegen einen strak gebauten Körper renne.
    Seine Arme fangen mich auf und als ich an ihm hochblicke, erkenne ich zu meiner Freude den jungen Hexer vor mir.
    Sofort beschliessen wir den Zwergen zu folgen und verabschieden uns von Tauriel und Legolas.

    Wir rennen was das Zeug hält und weichen den Orks immer wieder aus, bis wir sie letztendlich etwas abgehängt haben.
    Unerwartet stolpere ich und drohe fast hin zu fallen, finde aber mein Gewicht wieder und bleibe aufrecht stehen.
    Mein Kleid hatte sich in einem Busch verfangen.
    Mit einem Ruck reisse ich es von ihm weg, wobei ein grosses Stück hängen bleibt.
    Wütend über mich selber, dass ich es wiedermal mit Gewalt versuchen musste und es so kaputt ging fluche ich herum.
    „Sieht heiss aus!“ Verspottet mich mein Kamerad, ehe wir weiter sprinten.
    Vor einem steilen Abhang kommen wir zum Stehen.
    Ein Wasserfall fällt in ein kleines Wasserbecken, aber ob es wirklich tief genug ist, ist eine andere Frage.
    „Spring runter!“ befiehlt Aiden und macht mich dadurch noch nervöser.
    Schnell wage ich einen Blick nach hinten und erblicke dutzende Orks welche auf uns zu stürmen.
    Na schön… ich presse meine Augen zusammen und springe hinunter.
    Durch den heftigen Sog werde ich sofort unter Wasser gezogen.
    Panisch versuche ich wieder an die Oberfläche zu schwimmen was mir dann auch gelingt.

    Weiter Flussabwärts wird das Wasser ruhiger.
    Völlig durchnässt schleife ich mich an das Ufer.
    Das Kleid, die aufwändiger Frisur… alles ist hinüber.
    Ein Glück ist das Wasser des Flusses so trüb und ich kann mein Spiegelbild nicht anschauen.
    Verärgert setze ich mich auf einen kleineren Felsen und reisse an meinem Kleid herum, so dass es wieder einigermassen akzeptabel aussehen sollte, doch es bringt überhaupt nichts.
    „Was tust du da?“ will Aiden wissen und scheint die Welt nicht mehr zu verstehen.
    „Wonach sieht es denn aus?“ stelle ich ihm die Gegenfrage und konzentriere mich weiter auf mein zerfetztes Kleid.
    Fassungslos und aufgebracht kommt der Hexer auf mich zu: „Eine Ork-Meute ist hinter uns her! Und was machst du? Setzt dich auf den erst besten Stein und willst dein Kleid retten?“
    Grimmig beäuge ich ihn und antworte ebenso aufgebracht: „Sollen mich die Zwerge etwa so zu Gesicht bekommen?“
    Aiden verzieht sein Gesicht und winkt ab, als ihm einleuchtet wieso ich dies mache.
    Grinsend dreht er sich zu mir und fragt: „Welcher ist es? Thorin? Fili? Oder vielleicht Kili? Dwalin?“
    Ich merke wie ich erröte und senke rasch meinen Kopf.
    War ja klar, dass mir mein bester Freund auf die Schliche kommt.
    Ertappt stehe ich auf und versuche vom Thema abzulenken: „Ist das wichtig? Gehen wir!“

    In der zwischen Zeit bei den Zwergen.
    Die restlichen Meter zum Ufer mussten die durchnässten Zwerge schwimmen.
    An Land rennen Fili und Bofur unverzüglich zu dem jungen Bogenschützen und verbinden sein schwer verwundetes Bein.
    Dabei ist es weitaus klar, dass dies nicht reichen wird, Kili braucht schnellstens gute Medizin, ehe das Gift sich in seinem Körper ausbreiten kann.
    Bilbo steigt auf einen grösseren Felsen und hält Ausschau, nach allem was sich ihnen nähert, ob Ork, Elb oder vielleicht ja die beiden Hexer.
    „Wir sollten aufbrechen!“ teilt Dwalin mit und sieht seinen Anführer abwartend an, auch wenn er eigentlich gerne noch auf die beiden Hexer warten würde.
    Eine Ork-Meute ist ihnen dicht auf den Fersen und wird sie einholen wenn sie nicht sofort aufbrechen.
    Die Hoffnung darauf, dass sich die Hexer aus eigener Hand befreien konnten schwindet…
    „Wir warten noch!“ befiehlt der junge Zwerg und schaut hoffnungsvoll hinauf in Richtung der Elbenfestung.
    Die Zwerge verstehen die Welt nicht mehr, erst scheucht er sie herum Kilis Bein möglichst schnell zu verbinden und jetzt sollen sie noch warten?
    Dwalin gesellt sich näher zu seinem Anführer, stellt sicher dass keiner der Truppe in der Nähe ist und räuspert sich: „Kann ich helfen? Soll ich Violine spielen oder Blumen besorgen?“
    Ungläubig und verwundert über diese Aussage, schauen die zwei azurblauen Augen in die dunkelbraunen von Dwalin.
    Der Zwergenprinz kann nicht ganz folgen und fragt verdutzt und leise, so dass es die andern nicht hören können: „Was zum Teufel meinst du damit?“
    Dwalin blinzelt einige Male und will bestürzt wissen: „Was? Sag bloss nicht, dass du sie nicht bitten willst im Erebor zu bleiben?“
    Thorin nickt verstehend, sieht ihn dennoch fassungslos an: „Warum machst du dir darüber Gedanken?“
    „Oben in der Elbenfestung, habe ich bemerkt wie ihr euch anseht… so hast du noch nie eine Frau angesehen. Ausserdem weisst du ja dass sich ein Zwerg nur ein einziges Mal in seinem ganzen Leben verliebt.“ Spricht der glatzköpfige Zwerg weiter und trifft genau ins Schwarze.
    Er spricht die Worte aus, die schon seit geraumer Zeit in Thorins Herz schlummern.
    Natürlich ist der Zwergenprinz zu stur um dies zuzugeben, doch ist ihm bewusst, dass sein Gefährte Recht hat.

    Aiden und ich folgen eine Weile dem Fluss bis wir unsere Gefährten wohlbehalten erblicken.
    Ich beginne zu strahlen und will zu ihnen gehen als Aiden mich am Arm zurück hält: „Hör zu, du weisst dass das nie funktionieren kann?“
    Ich versuche mich seinem Griff zu entziehen doch er lässt nicht locker: „Egal welcher von ihnen es sein mag. Du bist eine Hexerin, viel auf Reisen, waghalsige Abenteuer, das Abschlachten von Monstern… du wirst keine Zeit für ihn haben, früher oder später wirst du ihm sein Herz brechen und ihn verlassen.“
    Ich versuche seine Worte nicht in mir aufzunehmen, mein Atem beschleunigt sich vor Weissglut und ich befreie mich gewaltsam von seinem festem Griff: „Es reicht! Was weisst du schon? Gar nichts!“
    „Ich bin dein bester Freund, ich kenne dich! Du bist ein Freigeist… die Freiheit ist für dich das aller wichtigste.“ Spricht er weiter und ich merke wie er mich herausfordern will.
    „Vielleicht kann dies der Richtige ändern!“ kontere ich weiter und versuche mich von ihm nicht provozieren zu lassen.
    „Und du glaubst das ist einer von ihnen? Einen Zwerg? Ist das dein Ernst Riannon?“ hackt er weiter nach und bringt mich zum Kochen.
    „Es reicht Aiden! Zwing mich nicht dir weh zu tun!“ sage ich mit lauter Stimme und stehe bedrohlich vor ihm.
    Bedrückt sieht der junge Hexer nun zu Boden und offenbart: „Tut mir leid. Ich will nur nicht, dass du enttäuscht wirst und dass du etwas aufgibst was dir sehr viel bedeutet.“
    Ich lächle ihn liebevoll an: „Du weisst ich kann auf mich selbst aufpassen.“
    Er grinst ebenfalls: „Ach ja? Wie oft musste ich dich bereits retten?“
    Ich lache belustigt auf und meine dann: „Wir wollen gar nicht erst davon anfangen wie oft ich dir schon deinen Arsch gerettet habe.“

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Der Hobbit – Everything happens for a reason ...
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Die Zwerge entkommen dank Bilbos Hilfe aus ihren Verliesen, des Waldlandreiches, doch so nicht die Hexer. Bleiben sie für immer in den düsteren Zellen gefangen, oder kommt ihnen jemand besonderes zur Hilfe?
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2016-06-05
402C
Herr der Ringe

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Guren ( von: Gure )
Abgeschickt vor 228 Tagen
Das gute Ende findet ihr unter dem Namen "Der Hobbit - Everything happens for a reason - Eine erleuchtende Herrschaft
•Silberfluss• ( 23936 )
Abgeschickt vor 230 Tagen
Einfach toll 😍wann kommt das Gute Ende raus?
Lydia ( von: Lydia )
Abgeschickt vor 236 Tagen
Wieder ein sehr toller Teil und ich freue mich schon total auf das gute Ende! Als die beiden gestorben sind musste ich fast weinen, ein Glück das es aber noch ein gutes Ende geben wird!
Guren ( von: Gure )
Abgeschickt vor 238 Tagen
@ Tina waschy
Ich werde noch ein Gutes Ende schreiben was auch beinhaltet wie alle überleben... wieviele Kapitel es da geben wird weiss ich noch nicht
Glg Guren
Tina waschy ( 62739 )
Abgeschickt vor 238 Tagen
Wie viele Teile gibt es?
Lydia ( von: Lydia )
Abgeschickt vor 247 Tagen
Wieder ein richtig toller Teil und ich bin schon gespannt wie es weitergeht!
Guren ( von: Gure )
Abgeschickt vor 250 Tagen
Hey Gwen :)
Es sollten alle 17 Kapitel im Hauptteil vorhanden sein.
http://www.testedich.ch/quiz41/quiz/1461512353/Der-Hobbit-Everything-happens-for-a-reason
Anstonsten kannst du auf die anderen Teile der Geschichte klicken ;)
Gwen Parker ( von: Gwen Parker )
Abgeschickt vor 251 Tagen
eine interessante geschichte aber ich check die reihen folge nicht ????!!!!
Wie soll ich weiterlesen ??? ich hab mit dem Teil angefangen da ich dachte das das erste ist ???
Lydia ( von: Lydia )
Abgeschickt vor 266 Tagen
Wieder mal ein sehr gelungener Teil! Weiter so!!
Guren ( von: Gure )
Abgeschickt vor 272 Tagen
Hallo ihr Lieben :D
Habe heute das nächste Kapitel geschrieben wird wohl nächste Woche aktualisiert werden :)
Danke für eure Unterstützung und wenn ihr Wünsche, Vorschläge oder Kritik habt meldet euch doch :)
Für die ganz neugierigen hier auf fanfiktion.de ist das nächste Kapitel schon draussen ;)
Tina waschy ( 73014 )
Abgeschickt vor 272 Tagen
Ich habe mir alle Folgen hintereinander durchgelesen. Ich finde
Die Geschichte Megabyte gut und würde mich freuen,wenn bald
Der nächste Teil raus kommt.

Lg,Tina💝
Lydia ( von: Lydia )
Abgeschickt vor 273 Tagen
Richtig Richtig tolle FF!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Morgoth25 ( 34656 )
Abgeschickt vor 286 Tagen
Normalerweise habe ich es nicht so mit Hobbit FFs/ Liebesgeschichten, aber dass hier ging mir wirklich unter die Haut. Der Teil, indem sich Thorin und Rhiannon küssten.... das konnte ich mir extrem gut vorstellen.

Hut ab!
Mach weiter so.
Lucy ( 93713 )
Abgeschickt vor 312 Tagen
Ja, also ich bin in der Hinsicht sehr neidisch, wie toll du schreiben kannst! Behalte es auf alle Fälle bei, ich freue mich jedes mal :) ♥
Guren ( 97877 )
Abgeschickt vor 314 Tagen
Vielen lieben Dank Lucy :*
Freut mich dass es dir gefällt :D
Bin gerade das nächste Kapitel am schreiben ;)
Lucy ( 79068 )
Abgeschickt vor 314 Tagen
Also ich muss einfach sagen, dass du so wundervoll schreiben kannst. Sehr detailliert.. Ich bekomme wirklich Herzrasen bei deinen Texten :D
Sehr, sehr schön. Freue mich auf das nächste FF.
Guren ( 97877 )
Abgeschickt vor 315 Tagen
Hey Lucy :)
Habe es gestern aktualisiert weiss aber nicht wie lange das noch dauert...
Ansonsten kannst du auf fanfiktion.de weiter lesen ;)
Lucy ( 79068 )
Abgeschickt vor 315 Tagen
Hallo Guren, weißt du schon wann das nächste Kapitel rauskommt? :3 Freue mich total!
Guren ( 97877 )
Abgeschickt vor 322 Tagen
Danke Lucy :D
Auf der anderen Seite heisse ich anders ;)
Denke nächstes Wocheenende dürfte es weiter gehen
Lucy ( 02066 )
Abgeschickt vor 322 Tagen
Ich habe es gefunden. :) Es war mal wieder unglaublich gut. Ich bin sehr gespannt wie es weiter geht!!;)