In den Fängen des Minotaurus

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1 Kapitel - 2.003 Wörter - Erstellt von: Flusswächter - Aktualisiert am: 2016-06-09 - Entwickelt am: - 275 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Eigentlich dachte Chloe, der heutige Tag wäre wie jeder andere. Doch es scheint anders... genau an diesem Tag hat ein Minotaurus sie zum Opfer erwählt und schickt sie ins Labyrinth. Eine Ort in dem es kein entrinnen gibt...


Das ist das erst Kapitel meines Buches. Bitte schreibt in die Kommentare, wie ihr das Buch findet. Hätte gerne eure Meinung.

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1. Mein Hund ist ein Transformer
„Chloe, steh auf! Deine Mom will uns sehen!“, schrie meine beste Freundin und bombardierte mich mit einem Kissen. Ein bisschen benommen rieb ich mir den Schlaf aus den Augen. „Okay, aber fragst du mal was sie will?“, es folgte stille, dann antwortete sie: „Sie will das du mit Caro mal Gassi gehst.“ Ich verdrehte die Augen und stöhnte genervt. Jeden Morgen musste ich mit meinen Hund Gassi gehen, es war ein Border Collie und sie hieß Caro. Sogar wenn meine Freundin bei mir Übernachtete musste ich das! Ehrlich gesagt habe nicht einmal ich mir den Hund gewünscht, dann wäre das ja nicht so schlimm. Stattdessen hat mein lieber großer Bruder ihn vor vier Jahren bei uns abgegeben. Ich war dagegen, aber meine Mutter wollte ihn behalten. Schlechte Entscheidung! Er hat unsere Beete durchwühlt und immer nachts gejault! Dann wollte meine Mutter ihm beibringen auf die Toilette zu gehen. Noch schlechtere Entscheidung! Sie war klug und mochte mich nicht, und sie konnte die Toilettenspülung betätigen und wusste was dann geschah. Stellt euch vor ihr müsst eurer Lehrerin sagen das euer Hund eure Hausaufgaben die Toilette runtergespült hat! Sie wird euch nicht glauben. Echt lustig also! Manchmal würde ich meinen Bruder dafür gerne eine Klatschen. Der Hund hasste mich. Wahrscheinlich weil mein Bruder es ihr eingetrichtert hat. Aber egal, kommen wir wieder zu mir und dem heutigen Tag zurück. Ich zog mir ein graues T-Shirt mit einer neongelben Aufschrift und eine graue Jeans an. Ich musste natürlich in die Eisens kälte des Morgens mit einem T-Shirt und einer dünnen Fleece-jacke an. Mal ehrlich, ich kann nicht sagen dass ich jeden Morgen mit Caro liebe! Meistens lag ich irgendwann am Boden und sie schleifte mich voller Lebensfreude irgendwo hin. Nach ca. 20 Minuten war der Horror dann immer vorbei und sie wurde etwas müde. Auf Deutsch, sie wollte von mir getragen werden. Aber heute war sie wenigstens ein bisschen langsamer als sie mich durch den Schlamm zog, sodass ich extra lang im Schlamm lag. Ich sagte mir die ganze Zeit, dass Schlamm doch gut für die Haut war, es half nicht. Aber plötzlich versuchte sie die Leine zu zerbeißen und wollte mir die Leine aus der Hand reißen. „Was ist mit dir los?“, fragte ich und sie antwortete mir wie erwartet nicht. Sie zog ziemlich fest und knurrte, ich musste mich förmlich gegen sie stemmen um irgendwie die Leine festzuhalten. Wieso war sie plötzlich so aggressiv? Während ich versuchte die Leine zu halten, rutsche sie mir einfach aus der Hand und Caro rannte wie verrückt los und mitten in den Wald neben der Straße. Der Wald war weit von der Straße weg und die Bäume ließen nicht den kleinsten funken Licht durch ihr Blätterdach. Es war ja schon normal sehr dunkel, aber als ich zaghaft den Wald betrat, wurde es stock finster. Ich lief weiter in den Wald hinein, immer weiter von der Straße weg... „Caro?“, ich bekam richtig Angst. Meine Fleece Jacke schützte mich nicht vor der Kälte und ich fror, aber ich durfte nicht von hier weg. Nicht ohne Caro. Sie war zwar nervig, aber ich wollte sie auch nicht allein hier zurück lassen. Aber es war nicht Caros Art einfach so davonzulaufen! So langsam wollte ich auch davonstürmen, es fühlte sich an als sollte ich nicht hier sein. Ich bekam richtig einen Schauer als ein Gebüsch raschelte. Würde jetzt ein Irrer mit Kettensäge hervorspringen, so wie man es aus Horrorfilmen kannte? Oder war es doch bloß ein kleines Tier? Ich war mir nicht sicher, dennoch trat ich ein paar Schritte rückwärts den Weg zurück den ich davor genommen hatte. Dann drehte ich mich der Straße zu und rannte los, ganz schnell weg von dem gruseligen Wald. Ich stolperte in der Dunkelheit fast über einen Stein, aber konnte mich zum Glück noch an einem Baum halten. Da! Ein weiteres Rascheln in meiner Nähe. Verfolgte mich irgendetwas? Ich lief noch schneller und kam endlich an einer Straßenlaterne an. Laut Atmend stütze ich mich erste einmal gegen sie. Ich schaute zur Laterne auf und da meine Augen noch nicht so gut an die Helligkeit gewöhnt waren, sah ich nur grelles Licht, dass mich blendete. Dafür sah ich danach alles besser. Auch wie ein schwarzer Schatten aus den Wald preschte. Die Gestalt blieb abrupt 10 Meter von mir entfernt stehen und zwar genau so weit von mir entfernt dass ich nicht erkennen konnte, was es war. Ich beugte mich vor und kniff die Augen zusammen um die Gestalt erkennen zu können. Dann lachte ich schon fast vor Freude, es war nur Caro! „Du hast mir echt einen Schreck eingejagt. Puh! Was sollte das vorhin?“, befragte ich sie. diese schien dass anscheinend nichts anzugehen, sie trat einfach nur einen einzigen Schritt nach vorne. Dann passierte etwas dass ich bis heute noch nicht richtig beschreiben kann. Caros Körper begann zu zucken und zu Rucken. Sie stellte sich torkelnd auf zwei Beine. Diese wurden Dicker und dicker und bekamen Hufe, ihre Arme wurden Muskulös und ihr Körper wurde auch muskulös und viel größer als normal. Ihr Kopf wurde in die Länge gezogen und bekam ein Stiergesicht mit zwei Hörnern. Ich war schon längst vor Schreck auf den Boden gefallen und starrte einfach nur auf das Wesen, dass vor kurzem noch mein kleiner Hund gewesen war. Ich versuchte so schnell ich konnte nach hinten zu robben, weit weg von diesem Ding! Aber das war gar nicht so leicht. Da ich meinen Kopf nach hinten zu dem Wesen gerichtet hatte, schaute ich nicht nach vorne und stieß eine Mülltonne um. Dann richteten sich die komischen Ohren des Wesens in meine Richtung und er Begann zu brüllen. Und dieses Brüllen war ohrenbetäubend, vielleicht sogar schlimmer. Dann überlegte ich eigentlich nicht mehr und mein Fluchtreflex übernahm die Arbeit. Ich sprang auf und rannte so schnell ich konnte von diesem Ding weg. Ich war wohl gerade auf die Straße zu gerannt denn ich hörte rufe, dass Hupen der Autos und wurde öfters von Scheinwerfern geblendet. Mir war das egal ich rannte und rannte, rumpelte Menschen an und kam an vielen bekannten und unbekannten Geschäften vorbei. Ich kannte mich leider in dem Teil der Stadt nicht aus und außerdem wurde ich immer langsamer! Nach zwei Minuten ging ich eigentlich nur noch durch das fremde Stadtviertel, bis ich endlich an eine bekannte Straße kam. Genau hier stand ein Café indem meine Mutter früher gearbeitet hatte, bevor sie meinen Dad kennengelernt hatte. Vor vielen Jahren waren wir oft hier essen gewesen, weil sie öfters Joe den Besitzers des Cafés aushelfen musste. Egal ob sie dort nicht mehr arbeitete. Ich hatte mich wirklich daran gewöhnt, jeden Tag nach der Schule hier her zu kommen und ein warmes leckeres Mittagessen zu bekommen. Dann aber wollte sie keine wie sie es nannten ´Freundschaftsdienste` mehr tun und wir waren nie wieder dort gewesen. Naja... bis jetzt. Dann fiel mir wieder ein wieso ich hier war... ein verrücktes Wesen hatte versucht mich anzugreifen. Konnte so etwas echt sein oder war das nur eine Lichtspiegelung? Ich wusste es einfach nicht! Ich erwischte mich wie ich andauernd kurz zum Café schaute und hörte meinen Magen grummeln. Vielleicht tat ein kleiner Happen zu essen ja gut? Ich stand auf klopfte mir den Dreck von den Klamotten und ging zum Café. Die Glastür begrüßte mich beim Öffnen mit einem kleinen klingeln und ich ging in das Café. Es hatte sich ein wenig verändert, aber der Hauptteil war noch wie früher. Es gab überall kleinere Steintische mit roten Tischdeckchen die bis zu dem Boden reichten, braune Stühle mit rotem Sitzkissen und an der Bar waren hohe Hocker mit einem grauen Sitzkissen. Das Café war klein und süß. Die Atmosphäre lies das Café schön gemütlich wirken und der Service war auch gut. Ich ging geradewegs auf die Bar zu, setzte mich auf einen Hocker und bestellte ein Glas Cola und einen Kuchen. An der Bar erkannte ich sofort Lisa, sie hatte früher immer mit mir die Hausaufgaben gemacht, während meine Mutter die Gäste bediente. Aber ich glaube sie erkannte mich nicht mehr. Ein paar Minuten später bekam ich meinen schon fast frisch aus dem Ofen kommenden Kirschkuschen und meine eiskalte Cola. Ach wie lecker! Ich kratzte schnell ein paar Euro zusammen die ich in meiner Hosentasche hatte und bezahlte mein Essen. Ich dachte noch dieser Moment würde niemals vergehen, aber dann hörte ich ein Ohrenbetäubendes Brüllen. Ich kannte dieses Brüllen! Ich wurde schlagartig aus meinen Gedanken gerissen und mir fiel alles wieder ein. So schnell ich konnte, rannte ich unter einen Tisch und versteckte mich. Dann hörte ich nur noch ein krachen. Schnell hob ich die Tischdecke um 5 cm hoch und sah noch gerade so wie die Glastür aus den Angeln und im hohen Bogen gegen die Wand gegenüber flog. Plötzlich standen zwei dicke schwarze Ziegenbeine vor dem Tisch unter dem ich mich versteckte. Ich schloss die Augen, hielt die Luft an und fragte mich: Warum ich? Als ich die Augen wieder öffnete hörte ich ein Schnauben und einen Moment später flog der Tisch über meinem Kopf hinweg gegen eine Glaswand. Die nächsten Momente vergingen für mich wie in Zeitlupe. Die Menschen die nicht schon weggerannt waren, rannten jetzt panisch aus dem Café. Überall lagen Splitter. Und ein riesiges Loch klaffte in der Glaswand hinter mir. Und ich packte die größte Scherbe die Ich fand und warf meine letzte Hoffnung auf das Vieh. Er traf ihn mitten im Arm. Ich wollte mich schon freuen. Aber er riss sie sich einfach aus dem Arm und die Wunde schloss sich. Ich musste schon fast weinen, nichts half! Jetzt gab es nur noch einen Ausweg... Die zersplitterte Glaswand. Ich drehte mich so schnell ich konnte um, damit ich dem Ausgang zugewendet war. Ich stand auf und rannte los. Doch ich kam nur ein paar Meter von dem Café weg. Das Wesen sprang hinter mir her, durch die Decke und landete 3 Meter vor mir. Ab jetzt hatte ich keinen Fluchtweg mehr. Aber Nein! Ich durfte nicht aufgeben! Wankend stand ich auf und stellte mich dem Wesen. Meine Kleidung war zerrissen, meine Haare verstrubelt und ich fühlte mich elend, doch ich versuchte so auszusehen als ob ich stark wäre. Dennoch war ja noch meine Angst da und ich zitterte am ganzen Körper. Das Wesen trat einen Schritt vor, sodass er nur noch einen Meter von mir entfernt war. Mein Herz raste, ich hatte so Angst! Dann packte er meinen Hals und hob mich hoch. Ich bekam keine Luft mehr, meine Sicht schwand. Ich wurde langsam ohnmächtig! Das letzte was ich sah war, dass ein schwarzer Schatten auf den Rücken des Wesens sprang und dann nichts mehr. Schwarz! Gar nichts mehr...

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Abgeschickt vor 220 Tagen
Fand ich ganz gut! Schreib bitte weiter!!