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Warrior Cats – Geheimnis des Todes

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2 Kapitel - 1.222 Wörter - Erstellt von: Lota - Aktualisiert am: 2016-06-09 - Entwickelt am: - 581 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Wenn Clankatzen sterben kommen sie in den SternenClan oder in den Wald der Finsternis, so lautet das vorgeschriebene Gesetz des Todes. Doch wohin kommen die Katzen, die keinem Clan angehören? Das erfährt die junge Schülerin des DonnerClans, Schwarzpfote jede Nacht, wie viele andere Schüler der Clans. Doch hinter dem einfachen Himmel steckt eine dunkle Verschwörung. (SPOILERALARM IM PROLOG!)

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    Prolog.
    Der Himmel war in einem dunklen Blau gefärbt, welches fast schon schwarz war. Immer wieder wurde der volle Mond von dünnen Wölkchen verdeckt. Ein kleines Waldstück lag in einem dichten Nebelschleier verdeckt. Es war ruhig… unheimlich ruhig. Viel zu ruhig. Es fühlte sich so an, als würde der Wald wie ein riesiges Monster auf seine Beute warten. In den dichten Nebelschleier bewegte sich etwas und dunkle Gestalten kamen von zwei Seiten heran. Während die eine Seite geordnet vortrat, ging die andere Seite ungeordnet, jedoch trotzdem leise vor. Krallen blitzten im Mondlicht, Augen leuchteten auf. Dann stürzten die Gruppen auf einander los und kreischten laut. Die Stille verschwand augenblicklich. Purpurnes Blut spritzte auf den Waldboden. Siegesschreie und das Heulen von Niederlagen waren zu hören. Mitten im Kampf schleuderte ein feuerroter Kater einen mächtigen schwarzen Kater zu Boden. „Feuerstern! Was für eine Ehre, gegen den ach-so-großen Anführer zu kämpfen!,“ sagte der Schwarze und grinste. Schon war der Kater wieder auf den Beinen und drückte den Roten zu Boden. „Eichenschatten!,“ knurrte Feuerstern und stoß ihn mit den Hinterbeinen von sich. Eichenschatten grinste weiter. „Der Anführer, der von einem brennendem Baum geschlagen worden ist!“ „Nein!,“ fauchte Feuerstern. „Meine Wunden töteten mich!“ Wie wild lachte Eichenschatten. „Vielleicht hast du da Recht! Aber du bist trotzdem schwach! Genau wie deine schwachen Clankatzen! Rauchfell, Mausefell, Distelblatt… und Tüpfelblatt!“ Eichenschatten lachte weiter. Feuerstern fauchte nun sichtlich wütender. „Auf eurer Seite waren auch Opfer! Habichtfrost, Tigerstern, Braunstern, Rotweide, Fetzschweif…“ Feuerstern wurde unterbrochen, da Eichenschatten die Krallen über sein Gesicht zog. Jaulend stürzten sich die Katzen aufeinander und rollten über den Blutbefleckten Boden. Immer wieder kassierten beide Katzen böse Schläge. Schlussendlich lag Eichenschatten am Boden. Feuerstern hob zum finalen Schlag aus und ritzte ihm die Kehle auf. Es ratschte hässlich und Blut strömte langsam aber stetig aus der tiefen Fleischwunde. Ein gurgeln war in der Kehle zu hören und er rang rasselnd nach Atem. Feuerstern sah triumphierend auf den im Sterben liegenden Kater. „Der SternenClan hat wieder gesiegt!,“ jaulte er laut. „Das g… glaubst du…,“ krächzte der schwarzbraune Kater und das Licht in seinen blauen Augen flackerte. „Diese Sch-Schlacht wird niemals vorbei sein bis sie gewonnen ist!,“ murmelte er leise. „Wald der Finsternis, lasst die Katzen entkommen!,“ rief er so laut er konnte, dann wandte er sich wieder Feuerstern zu. „Du denkst… ich bin der Anführer…, nicht wahr? Das stimmt aber nicht… ich bin der Diener!“ Mit diesen Worten erlosch das Feuer in den Augen des Katers…

    An einem dunkeln Ort an einem Teich saß eine schwarze Katze und sah in das finstere Wasser. „Oh wie schade…,“ flüsterte die Katze säuselnd und hob die eine weiße Pfote über den Teich. Kaum tat er das, schwebte eine eisblaue Lichtkugel aus dem Teich. Der kalte Schimmer beleuchtete torfiges Gras. Die Kugel versank in der Pfote der Katze und verschwand. Nun beugte er sich über den Teich und tippte einmal auf die Wasseroberfläche. Die kleinen Ringchen bewegten sich Kreisförmig über den Kreis. Da erschien das Bild einer Katze. „Ja…,“ murmelte der Kater. „Diese Katze ist die Richtige…“ Langsam tauchte die Lichtkugel wieder aus der Pfote auf und tauchte in das eisige Wasser ein. „Die Rache kann beginnen!“

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    Die große Eiche wankte Gefährlich im eisigem Nachtwind und die vier Anführer der Clans drückten sich auf die dicken Äste. Eine ungewöhnliche Stimmung lag über den versammelten Katzen. Der volle Mond wurde nicht von Wolken bedeckt und doch war es merkwürdig dunkel. Irgendwie schienen alle auf etwas zu warten… Brombeerstern erhob die Stimme: „Wir werden beginnen! Ich fange mit den Nachrichten aus dem DonnerClan an. Die Blattgrüne ist sehr hart. Eigentlich sollte es viel Beute geben, aber sie traut sich wahrscheinlich nicht aus den Bauen. Wir sind trotzdem stark!“ Nun nickte er zu Nebelstern, die alte Flussclan Anführerin. Die Schnauze hatte den graublauen Schimmer schon lange verloren und war vom Alter schon ganz hellgrau. „Beim FlussClan gab es merkwürdige Vorkommnisse!,“ fing sie an. „Es wurden viele tote Fische an den Ufern des Flusses gefunden. Sie waren frisch, doch als ein Krieger in die Beute biss, strömte Wasser aus dem Fisch und der Krieger wurde krank. Das war sehr merkwürdig. Wenn ein Fisch stirbt, ist doch kein Wasser in ihm! Manche sagen sogar, die Fische ertrinken.“ „Die Fische ertrinken?“ Ein Raunen ging durch die Katzenmenge. Nebelstern sprach nicht weiter und nickte zu Habichtstern, dem WindClan-Anführer. Seine Vorgängerin, Aschenstern, war erst vor ein paar Monaten gestorben. „So wie bei den anderen Clans gab es merkwürdige Vorkommnisse. Die Wölfe aus den Bergen kommen bis auf das Moorland, doch wir konnten sie immer zurückschlagen. Warum die Berghunde zu uns kommen, wissen wir nicht. Aber wir haben auch eine erfreuliche Nachricht. Wasserpfote wurde zu Wasserspiegel.“ „Wasserspiegel, Wasserspiegel!“ Hautsächlich die WindClan-Katzen riefen, aber auch Katzen aus anderen Clans stimmten mit ein. Schwarzpfote rief auch, auch wenn sie die ernennung der anderen Schüler oder Jungen nicht besonders interessierte. Nun kam Flügelstern, die junge SchattenClan-Anführerin an die Reihe. „Bei uns ist alles gut. Es gibt keine merkwürdi…“ Weiter kam sie nicht. Der Himmel wurde von grellen Blitzen durchzogen und die Katzen schrien auf. Mehr neugierig als ängstlich sah Schwarzpfote in den Himmel. In einem der Blitze glaubte sie den Umriss einer Art Blitzkatze zu sehen, welche sie mit durchdringenden eisblauen Augen ansah. Dann fühlte sich Schwarzpfote schwach. Sie taumelte leicht, bis sich ein höllischer Schmerz in ihrem Kopf ausbreitete und sich bis in ihren Brustkorb zog. Sie brach zusammen und die Welt um ihr drehte sich zuerst, und verschwamm dann.

    Mit schmerzendem Kopf und Gliedmaßen schlug sie wieder die Augen auf. Aber anstatt der Versammlungsinsel odere anderer vertrauter Umgebung sah sie eine goldbraune Katze vor einem großen Teich. Die Pfoten und Beine, beosnders die Sehnen glühten wie die Blitze im Nachthimmel auf der Versammlung. "Die Blitzkatze!," dachte sie erschrocken, doch sie blieb stehen. Der Kater sah sie an und miaute dann: "Sei willkommen im Reich der über alles herschende Katze! Sie ist mächtiger als der SternenClan, mächtiger, als der SternenClan je sein wird." "Mächtiger als der SternenClan...?," murmelte Schwarzpfote. "Warum bin ich dann hier?" "Du bist einer der wenig Katzen der Clans, die wir in das Geheimnis des Todes einweihen werden..."

Kommentare (1)

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*Leopardenschatten* ( von: *Leopardenschatten*)
vor 417 Tagen
Wow, du hast einen wunderschönen Schreibstyl, großes Lob an dich!