Fluch oder Segen? Teil 2

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2 Kapitel - 2.386 Wörter - Erstellt von: Lily Geen - Aktualisiert am: 2016-06-02 - Entwickelt am: - 5.179 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Lily Weasley wird gefoltert und bei den Malfoys erst einmal aufgenommen. Daraufhin wird sie von ihrer Familie verstoßen. Wie wird es nun weitergehen?

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    Kapitel 3 Zwei Jahre Später: „Lily, Lily! Die Eulen sind da. Lily, wach auf!“ „Schon gut, schon gut, ich bin ja wach. Was ist denn los?“ nusc
    Kapitel 3
    Zwei Jahre Später:
    „Lily, Lily! Die Eulen sind da. Lily, wach auf!“ „Schon gut, schon gut, ich bin ja wach. Was ist denn los?“ nuschelte ich. Völlig verschlafen schaute ich Draco an. „Die Eulen von Hogwarts sind da!“ „Was?“ „Cool, oder? Komm runter!“ Ich nickte. Er verstand nicht. Wenn ich dieses Jahr nach Hogwarts kommen würde, würde ich meine ehemaligen Geschwister wiedersehen und Ron würde dieses Jahr auch nach Hogwarts gehen. Ich hatte Angst. Ich wollte nicht nach Hogwarts. Nächstes Jahr konnte ich auch nicht eingeschult werden, denn dann käme Ginny nach Hogwarts. Und noch ein Jahr später würde auffallen. „Beruhig dich Lily!“ ermahnte ich mich selber. „Du bist keine Weasley mehr, du bist eine Malfoy!“ Mit neu geschöpftem Mut ging ich nach unten. Meine Eltern und Draco saßen am Tisch. „Hier, dein Brief!“ Lucius gab mir ihn. „Danke.“ Ich machte ihn auf und laß:

    HOGWARTS-SCHULE FÜR HEXEREI UND ZAUBEREI

    Schulleiter: Albus Dumbledore
    (Orden der Merlin, Erster Klasse, Großz. Hexenmst. Ganz hohes Tier, Internationale Vereinig. d. Zauberer)

    Sehr geehrte Mrs Malfoy,
    wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können,
    dass Sie an der Hogwarts-Schule für Hexerei und Zauberei aufgenommen sind.
    Beigelegt finden Sie eine Liste aller benötigten Bücher und Ausrüstungsgegenstände. Das Schuljahr beginnt am 1. September.
    Wir erwarten Ihre Eule spätestens am 31. Juli. Mit freundlichen Grüßen
    Minerva McGonagall
    Stellvertretende Schulleiterin

    „Wann gehen wir in die Winkelgasse?“ fragte Draco. „Nach dem Frühstück.“ Antwortete Narzissa ihm mit einem Lächeln. Wir apparierten in die Winkelgasse und gingen direkt zu Madam Malkins-Anzüge für alle Angelegenheiten. Madam Malkins persönlich steckte unsere Schuluniformen ab. Danach gingen wir zu Ollivander. Draco bekam den Zauberstarb aus Weißdornholz. Meiner war aus Eichenholz und der Kern war aus Drachenherzfasern.
    Nun war der erste September gekommen und ich würde meine ehemaligen Geschwister treffen. Wie würden sie reagieren? „Macht’s gut ihr beiden. Enttäuscht uns nicht.“ „Machen wir nicht Narzissa. Mach dir keine Sorgen.“ „Genau. Auf Wiedersehen.“ „Bis zu den Ferien!“ „Bis bald ihr beiden!“ Draco und ich suchten uns ein leeres Abteil im Zug. Nach kurzer Zeit setzten sich unsere Freunde zu uns und Pansy Parkinson. Ich konnte dieses Mädchen nicht ausstehen. Immer hing sie an Draco. Es nervte. Jeder Blinde konnte sehen, wie sehr sie ihn liebte und Draco ihr immer wieder einen Korb gab. Darauf war ich stolz. Nein, ich bin nicht in ihn verliebt, es ist eher eine Geschwisterliebe.
    Der Zug kam endlich zum Stehen und ein großer Mann nahm uns in Empfang. Vor der großen Halle wartete eine Frau auf uns. Als sie weg war, um den Schulleiter zu benachrichtigen, trat Draco nach vorne und ging zu zwei Jungen. „Also stimmt es?“ fragte er. „Man sagt, dass du Harry Potter bist. Also bist du es?“ „Ja.“ Sagte Potter. „Mein Name ist Malfoy. Draco Malfoy.“ Von dem anderen Jungen kam ein leichtes Husten, das sich anhörte wie ein verdrucktes Kichern. Draco sah ihn an. „Meinst wohl, mein Name ist komisch, was? Lily“ wandte er sich nun an mich. „Schau mal wer hier ist.“ Ich stellte mich neben Draco. „Wer das wohl ist?“ fragte er mich. „Ein Blutsverräter!“ sagte ich voller Abschaum. „Musstest dich wohl mit dem berühmten Harry Potter anfreunden, um etwas zu sein! Lächerlich.“ „Du warst auch mal eine von uns. Vergiss das nicht.“ „Genau, ich war! Aber das ist schon lange her. Damals war ich dumm, genau wie ihr. Doch nun bin ich schlauer und gebe mich mit euch Blutsverrätern nicht mehr ab. Komm Draco, der ist kein guter Umgang für uns!“ Ich ging, doch ich konnte hören, was Draco sagte. „Das war’s wohl mit Familie Weasley!“ Professor McGonagall, wie sie sich uns vorgestellt hatte, kam zurück und wir gingen in die große Halle. Ich blickte nicht zum Gryffindortisch. Ich hätte den Anblick nicht ertragen können. Wir stellten uns unten an die Treppen und wurden der Reihe nach aufgerufen. Schließlich war Draco an der Reihe. „Malfoy, Draco!“ Er stieg selbstbewusst die Treppen hinauf und setzte sich auf den Hocker. Der Hut hatte seinen Kopf noch nicht einmal berührt, da rief er schon: „SLYTHERIN!“ Der rechte Tisch klatschte laut. „Malfoy, Lily!“ Jetzt war ich dran. Würden die Weasleygene hervorkommen oder nicht? Ich setzte mich auf den Hocker und mir wurde der Hut aufgesetzt. „Ah ja. Eine Weasley. Aber keine typische. Du hast den Namen Malfoy angenommen. Sehr interessant. Mh… Ja. Wo stecke ich dich denn hin? Hufflepuff kann ich ausschließen. Ravenclaw auch. Bleiben noch Gryffindor und Slytherin.“ „Bitte zu meinem Bruder, bitte zu meinem Bruder.“ Wiederholte ich still in Gedanken. „Sicher? Na gut, wenn es dein Wunsch ist: SLYTHERIN!“ Wieder klatschte der linke Tisch. Als ich an Ron vorbeikam warf ich ihm einen arroganten Blick zu. „Willkommen in Slytherin, Lily.“ Begrüßte mein Bruder mich. „Warum hat das denn so lange bei dir gedauert?“ „Der Hut war sich nicht sicher, ob ich besser nach Gryffindor passe oder nach Slytherin.“ „Wäre gar nicht auszudenken gewesen, wenn du nicht nach Slytherin gekommen wärst.“ „Stimmt. Hey Blaise. Auch in Slytherin?“ Er setzte sich gerade zu uns „Na klar! Was denkst du denn?“ Wir lachten. Ja, in Slytherin war ich gut aufgehoben.

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    Kapitel 4 Ich teilte mir ein Zimmer mit Millicent Bullstrode und Pansy Parkinson, die schnell den Spitznamen „Mopsgesicht“ hatte. Wie ich sie hass
    Kapitel 4
    Ich teilte mir ein Zimmer mit Millicent Bullstrode und Pansy Parkinson, die schnell den Spitznamen „Mopsgesicht“ hatte. Wie ich sie hasste! Immer fragte sie mich über Draco aus. Konnte sie nicht mal mich und meinen Bruder in Ruhe lassen?
    Ich hing immer mit Draco, Blaise und Theodore ab. Wenn Blaise und Theo nicht bei uns waren, waren dafür Vincent und Gregory da. Schnell hatte Draco seine Mobbingopfer gefunden: den berühmten Harry Potter und die Muggelstämmige Hermine Granger. Ich hielt mich zurück. Das, was ich immer befürchtet hatte, geschah. Die Weasleygene kamen zum Vorschein. Ich hatte Mitleid mit den Beiden. Dennoch hielt ich mich im Hintergrund und sagte nichts zu denen. Doch heute ging Draco zu weit. Potter und Weasley kamen uns entgegen. „Hey Potter!“ „Was willst du, Malfoy?“ schrie Weasley ihn an. „Halt du dich daraus, du Blutsverräter! Potter, Duell? Um Mitternacht unten in den Kerkern? Oder hast du Angst?“ „Ich werde da sein. Nur, ob du genug Mut hast, mag ich zu bezweifeln!“ „Also abgemacht? Heute um Punkt Mitternacht unten in den Kerkern?“ „Nein!“ schrie ich und stellte mich zwischen den Beiden. „Was hast du Lily? Geh bei Seite! Das ist eine Sache zwischen ihm und mir!“ schrie er mich an und schubste mich weg. „Nein! Könnt ihr nicht mal aufhören euch die ganze Zeit zu streiten? Draco, er hat dir nichts getan. Und du“ wendete ich mich an Harry, „halt dich von meinem Bruder fern. Das gleiche gilt für dich, Weasley!“ Ich zog Draco wieder den Gang zurück. „Sag mal, was sollte das eben?“ „Ich habe es satt, dass ihr nicht einmal aneinander vorbeilaufen könnt, sondern euch immer bekriegen müsst! Weißt du eigentlich, wie nervig das ist? Draco, ich bin deine Schwester und verstehe dich! Doch irgendwann ist auch mal Schluss. Ich kann und will das nicht länger mit ansehen!“ „Was soll das heißen?“ „Wenn Potter in der Nähe ist, gehe ich. Akzeptier es einfach, bitte!“ Ich drehte mich um und ging in das Schlafzimmer. Milli saß auf ihrem Bett und schaute mich fragend an. „Frag nicht!“ herrschte ich sie an. Ich zog mich um und schlief ein. Es war ein sonderbarer Traum. Es war der Tag, an dem ich zu den Malfoys kam. Ich rannte in den Wald, als achtjähriges Mädchen und als Bill mich fand, war ich elf Jahre. Auf der Wiese waren schon alle Anderen und ich fiel Ginny um den Hals. Wir gingen zurück zum Haus und feierten weiter Arthurs Geburtstag. Was hatte der Traum zu bedeuten? Was will er mir sagen?
    „Lily, wach auf! Dein Bruder will dich sprechen!“ weckte Milli mich. „Wie spät ist es denn?“ völlig verschlafen schaute ich zu ihr auf. „Gleich neun.“ „Sag ihm, ich komme.“ Wortlos ging sie hinaus. „Was ist denn so wichtig, dass er mich so früh weckte?“ dachte ich. „Was ist?“ fragte ich ihn als ich unten im Gemeinschaftsraum war. „Ich will, dass du wieder mit mir redest und mir nicht aus dem Weg gehst.“ „Und?“ „Nichts und.“ Ich sagte nichts und schaute ihn vielsagend an. „Ja, okay, es tut mir Leid, zufrieden?“ „Was tut dir leid?“ ich blieb ruhig, während Draco immer aufgebrachter wurde. „Das weißt du ganz genau!“ „Ich will es aber aus deinem Mund hören.“ „Muss das sein?“ „Ja. Denn so schnell verzeihe ich dir nicht.“ „Aber nicht hier.“ „Doch, Draco. Hier, vor allen Leuten. Du musst endlich mal über deinen Schatten springen.“ „Das kann ich nicht. Für wen sollen die mich denn halten?“ „Für denjenigen, der du bist. Oder willst du, dass alle dir zustimmen und dich gewinnen lassen, weil sie Angst vor dir haben? Mach endlich die Augen auf und komm wieder auf den Boden! Du bist nicht allen überlegen, im Gegenteil: Es gibt Zauberer und Hexen die dir weit überlegen sind und du ihnen nicht mal annähernd das Wasser reichen könntest.“ „Was willst du damit sagen?“ jetzt musste ich aufpassen was ich sagte. „Dass es auch mal okay ist zu verlieren, dass es Zauberer und Hexen gibt, gegen die du immer verlieren wirst, denen du weit unterlegen bist, dass du nicht immer gewinnen kannst. Keiner kann das. Es wird immer jemanden geben, der besser ist als man selber. Damit müssen alle Leben, du, ich, unsere Eltern, die Lehrer, alle Schüler, ja sogar der Dunkle Lord ist nicht allmächtig. Doch wir alle können das Beste aus unserem Leben machen, wenn wir wollen.“ „Das stimmt nicht!“ schrie er durch den ganzen Raum. „Was stimmt nicht?“ Draco und ich drehten uns zur Tür. Professor Snape stand vor uns. „Dass…“ fing Draco an. Ihm fiel keine Lüge ein. „Dass wir gegen Gryffindor verlieren. Es gibt Gerüchte, dass die Gryffindors einen neuen Sucher hätten, den Besten den sie seit Jahren gesehen hätten.“ Kam ich ihm zu Hilfe und es war keine Lüge. Die Gerüchte existierten wirklich. „Leider ist es so. Potter ist der Neue Sucher. Deswegen werden wir noch härter trainieren müssen. Ich gebe es nur ungern zu, aber wenn er nur halb so gut ist wie sein Vater, haben wir nur geringe Chancen. Strengt euch also an. Das nächste Spiel ist in zwei Wochen!“ Er ging hinaus. Potter war Sucher? Ein Erstklässler? Das konnte nicht gut gehen.
    Am Tag des Spieles: Gryffindor gegen Slytherin:
    Die beiden Hausmannschaften kamen auf das Spielfeld. Marcus und der Kapitän der Gryffindors, Wood, gaben sich die Hände und die gesamte Mannschaft stieg auf ihre Besen. „Sag mal, Lil, ist der Besen von Potter nicht der Nimbus 2000?“ fragte ich Milli. Draco und ich redeten nur das nötigste. „Ja, du hast Recht! Von wem hat er den denn bekommen?“ „Keine Ahnung. Warum kann er ihn nicht selber gekauft haben?“ „Denkst du, dass er sich so etwas kaufen würde? Nein. Er muss es von jemand geschenkt bekommen haben. Nur von wem?“ Sie zuckte mit den Schultern. Lee Jordan kommentierte dieses Jahr das Spiel. „Und Angelina Johnson von Gryffindor übernimmt sofort den Quaffel-was für eine glänzende Jägerin dieses Mädchen ist, und außerdem auffallend hübsch-“ „JORDAN!“ schrie ihn Professor McGonagall an. „Verzeihung, Professor.“ Er war ein Freund von Fred und George. Früher hatten mir alle drei öfters Streiche gespielt. Wie sehr ich es manchmal vermisste. „Und sie hat wirklich ein Höllentempo drauf da oben, jetzt sauberer Pass zu Alicia Spinnet, eine gut Entdeckung von Oliver Wood, letztes Jahr noch auf der Reservebank-wieder zu Johnson und-nein, Slytherin hat jetzt den Quaffel, ihr Kapitän Marcus Flint holt sich ihn und haut damit ab“ „Jaaa! Komm schon Marc, mach ihn rein!“ schrien wir. „Flint fliegt dort oben rum wie ein Adler-gleich macht er ein To…-nein, eine glänzende Parade von Gryffindor-Torwart Wood stoppt ihn“ „Nein!“ schrien wir. „Marc hätte auch mal besser aufpassen können. Dieser Wood kam doch direkt auf ihn zu!“ meckerte Milli. „Stimmt. Ich hoffe, dass er den Fehler nicht noch einmal macht!“ Doch dann machte Gryffindor ein Tor. „Bletchley! Was machst du da?“ schrie ein Junge. Bletchley war abgetaucht und hatte den Quaffel verfehlt. Wir stöhnten und manche Heulten fast. Von dem Schnatz war noch nichts zu sehen. Wir waren im Quaffelbesitz als Jordan meinte: „Moment mal-war das der Schnatz?“ Potter und Terence flogen dem Schnatz hinterher, doch Potter war schneller. Kein Wunder, er hatte ja auch den besseren Besen. Doch noch war nichts verloren. „Terence Higgs! Terence Higgs!“ feuerten wir unseren Sucher an. Potter legte noch etwas zu und Wumm! Marcus hatte ihn absichtlich geblockt. „Foul!“ schrien die Gryffindors. Madam Hooch knöpfte sich Marcus vor und gab Gryffindor einen Freiwurf. Wieder machten sie ein Tor. Nun ging es hin und her. Mal hatten wir den Quaffel, mal die anderen. Doch dann stürzte Potter auf den Boden und es sah so aus, als müsste er sich übergeben. Er spuckte etwas in die Hand und hielt es hoch. Es war der goldene Schnatz. Die Gryffindors jubelten. „Er hat ihn nicht gefangen, er hat ihn fast verschluckt! Das kann nicht gültig sein!“ rief Marc immer wieder. Auch noch, als wir im Gemeinschaftsraum waren.

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Fluch oder Segen? Teil 2
Fluch oder Segen? Teil 2
Lily Weasley wird gefoltert und bei den Malfoys erst einmal aufgenommen. Daraufhin wird sie von ihrer Familie verstoßen. Wie wird es nun weitergehen?
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2016-05-29
402D
Harry Potter

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