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Das Leben von Klaus After, verfasst von Klaus After

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1 Kapitel - 671 Wörter - Erstellt von: Klaus After - Aktualisiert am: 2016-06-02 - Entwickelt am: - 215 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Klaus After hat ein hartes Leben. Das Ozonloch ist selbst für ihn zu eng. Klaus findet sein Leben nun nicht mehr lebenswert und steht vor dem psychischen Aus. Niemand kann ihm mehr helfen, nicht mal Oprah. Sein Glaube an Justin Bieber, ist das einzige, was ihn am Leben erhält.Wird er es schaffen, das Ozonloch für sich zu begeistern oder muss Justin seine MyWorld Tour in Guatemala absagen?

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    Es war ein düsterer Samstagmorgen. Das Radio spielte leise im Hintergrund und trotzdem konnte ich mich nicht an dessen klängen erlaben. Hitler war schon ganze Zwei Tage tot und Justin Bieber hatte versprochen, ein Abschiedskonzert auf dessen Beerdigung zu spielen. Der Song "Boyfriend" sollte ihm gewidmet sein. Ich trank einen großen Schluck aus meiner Kaffeemaschine und starrte gedankenverloren aus dem Fenster. Im Nachbarhaus waren die Rollladen offen und ich konnte sehen, wie Fr. Müller. Welch idyllischer Anblick. Ich schmunzelte leicht. Es erinnerte mich an meine Eltern in den frühen 70ern. Wir waren immer eine sehr lebhafte Familie gewesen. Ich blies die Luft aus meinen Wangen und ging Richtung Balkon, um mir das Leben zu nehmen. Ein morgendliches Ritual meinerseits. Am Rasen angekommen, wischte ich mir das Blut von der Stirn und machte ein paar Yogaübungen. Als auf einmal Batman auftauchte, um mir die Einladung zu Hitlers Beerdigung zu bringen. Schnell packte ich meine Autoschlüssel in die Tasche und fuhr Richtung H&M, um mir einen neuen Anzug zu kaufen. Leider hatten sie die nicht in meiner Größe. Welch Schande, eine 8Xl sollte doch jeder Laden zur Verfügung haben. Da ich gerade umgezogen war, befand sich in meinem Kleiderschrank nicht mehr als ein Negligé. Das musste wohl ausreichen.

    Zwei Stunden später:
    Hitlers Beerdigung war bereits in vollem Gange. Sie wurde 2 Tage vorverschoben wegen schlechten Wetters. Hitler sah sehr friedlich aus in seinem MyLitllePony Sarg. Es war eine Sonderanfertigung, seitens Goebbels. Batman legte traurig ein kleines, handgeschmiedtes Hakenkreuz in das Grabloch und rannte schluchzend davon, wobei sein Cape am Grasbstein hängen blieb und er auf den nassen Friedhofsboden fiel.


    Hitler P.o.V

    Ich lag in diesem öden Grab, wo der Deckel noch offen war und schaute Batman beim hinfliegen zu. Volltrottel! Hätte der mal gewusst, dass ich eine Bombe in seiner Hose befindet. Und die anderen Idioten denken tatsächlich ich bin Tot... Dabei plane ich mein Comeback, sowie damals in der 2ten Klasse.

    Flashback::
    Damals, Achtzehnhundertzwölfundsiebzig... ICH und der Napoelon, waren zusammen in der Schulband. Heil, was waren das für Zeiten! Wir hatten nicht mal ein Mikrofon und Goebbels kam immer zu spät zur Probe. Als meine Mutter schließlich zur deutschen Fahrgemeinschaft zustimmte, war alles schon zu spät und Goebbels brach sich beim Bockspringen mit dem Hausmeister einen Hoden. Da wurde ich ab jetzt als Leadsänger eingesetzt und mein Sieg war unüberbrückbar.


    Nun lag ich in diesem Grab auf meiner Fakebeerdigung und schaute Klaus und Batman dabei zu, wie sie sich verschlangen und Justin stand auf der Bühne und gab sein bestes, ohne, dass ihm jemand zuschaute. Nach dem 14. Song gab es Autogramme und Selfies. Ich stellte mich unauffällig in die Reihe und holte mein Führerphone aus der Tasche, um vor dem Reichstagfriedhof ein Foto zu schießen. Doch dann hatte ich vergessen, den Blitz aus zu schalten. Er riss alle mit sich und er war so hell, dass er alle blendete und die Trauergemeinschaft, inbegriffen mir, erlag den Verletzungen. Es war vorbei. Alle waren Tot. Ende.

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