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Zwischen Leben und Tod

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2 Kapitel - 882 Wörter - Erstellt von: Undead Pirate - Aktualisiert am: 2016-05-29 - Entwickelt am: - 314 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Was ist der Tod, wenn man nichts mehr zu verlieren hat?

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    Der Beginn

    "Verdammt... Ich hätte vorsichtiger sein sollen" dachte ich, während ich die Kälte der Klinge an meinem Hals spürte. "Lass die Waffe fallen kleine, oder ich muss dir wehtun... Und das wollen wir beide nicht..." hörte ich eine sehr bekannte Stimme in der nähe meines Ohres. Es war Olidir, einer meiner Gefährten. Nunja... Er war einer meiner Gefährten, bevor er starb und von dieser verfluchten Hexe wiederbelebt wurde. Ich ließ meine Waffe fallen, es hatte keinen Sinn sich zu wehren... Ich könnte nicht gewinnen. Ich hörte ihn lachen. "Wo bleibt dein Kampfgeist, Feuerklinge?" sagte eine Stimme die ich noch nie zuvor gehört hatte. "Ich habe sie wohl mit meine Gefährten begraben..." sagte ich bitter, währen mir die Hände auf den Rücken gebunden wurden, nicht gerade ein guter Knoten... Ich hätte ihn lösen können... Wenn Olidir ihn nicht noch einmal überprüft hätte. "Schade eigentlich...", murmelte Olidir, "Wir haben doch so viel erlebt... Nicht wahr, Odila?" Ich erwiderte nichts, mir war klar das er versuchte mich wütend zu machen, und diesen Gefallen würde ich ihm sicher nicht tun. "Ich meine... Selbst nach all den Jahren konntest du mich nicht töten..." fügte er hinzu. Ich wusste das er lächelte. Als ich weiterhin schwieg trat er zurück, eine Person stülpte mir einen Sack über den Kopf. Man packte mich und warf mich auf einen Karren. Rumpelnd fuhr der Karren los. Während der Fahrt hörte ich sie sprechen, sie brachten mich zu ihrem Hauptquartier und damit auch zur Hexe. Ich wusste, dass dies mein Ende sein konnte.

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    Gespräche unter Gefährten

    Ich hatte jegliches Zeitgefühl verloren, als wir anhielten. Ich wurde wieder gepackt und unsanft vom Karren gewuchtet. "Seid vorsichtig..." sagte Olidir, "Sie will sie... Nunja... Lebend." er lachte. Ich bemerkte wie sehr ich sein lache doch hasste, als jemand mich über seine Schulter warf und mich in ein Gebäude trug. Schließlich legte mich dieser jemand ab, verließ den Raum und schloss die Tür. Ich öffnete mit viel Mühe meine Fesseln und nahm den Sack vom Kopf. Ich fand mich in einer Zelle wieder, und ich war nicht allein, wie ich gedacht hätte. Als ich aufsah erkannte ich Olidir, er trug wie immer seine schwarze Maske und seinen schwarzen Umhang. Ich hielt den Blick aus seinen eisblauen Augen stand. "Lange haben wir uns schon nicht gesprochen Odila...", er lächelte. "Was willst du hier?" erwiderte ich knurrend. ""Ich wollte nur mit dir reden...""Es gibt nichts zu reden...""Ach wirklich?" er sah mich ruhig an und zog seinen Dolch, "Ich habe aber einige Fragen die nach Antworten suchen...""Welche Fragen?" ich sah auf den Dolch. Wie naiv er doch war... Er hatte seine Waffen dabei... "Nun... Wenn du mich so sehr verachtest... Warum hast du mich wiederbeleben lassen?" Ich saß da und schwieg. Weil ich ihn nicht gehasst habe... ER war mein Gefährte und hat mich mehrmals vorm Tod bewahrt... Als ich nicht Antwortete stand er auf und ging auf und ab. "Du hast die Hexe überredet mich wiederzubeleben... Und danach... Bist du gegangen und hast mich bei der Hexe gelassen... Der Hexe mit der wir beiden eine Rechnung offen hatten..." er sah wütend zu mir, "Ich hätte alles für dich getan... Und du? Du lässt mich zurück... Halb tot, ohne irgendjemanden dem ich vertrauen kann... Und nun will ich das du antwortest und du schweigst..." er warf mit seinem Dolch und traf meine Schulter, ich zuckte zusammen und griff mit der anderen Hand nach dem Dolch. "Ich hatte keine Wahl..." sagte ich während ich mit einem Ruck den Dolch aus der Schulter zog. "Keine Wahl? Man hat immer eine Wahl" sagte er immer noch wütend und griff nach seinem Nächsten Dolch. "Wenn ich nicht gegangen wäre hätte sie dich nicht wiederbelebt..." murmelte ich. Ich umschloss den Griff des Dolches, stand auf und stürmte auf ihn zu. Ich rammte ihm den Dolch in seine Schulter. Er seufzte "Das Herz ist weiter unten... Kleine..." Er nahm Odilas Arm, zog den Dolch aus seiner Schulter und steckte ihn weg. "Vielleicht wären Eisenfesseln besser für dich..." Sagte er noch bevor er die Zelle verließ. Ich seufzte, und versorgte meine Wunden mit einigen Fetzen einer Decke.

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