Wer bist du wirklich? 17

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7 Kapitel - 2.324 Wörter - Erstellt von: Kerstingarde 1611 - Aktualisiert am: 2016-05-25 - Entwickelt am: - 877 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

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    Kylas Sicht:
    Nun war Poe schon schlafen gegangen und ich saß immer noch draußen und dachte nach. Was würde wohl als nächstes passieren? Würde ich Ben wieder begegnen? Wie würde er reagieren? Was sollte ich ihm sagen? Sollte ich es noch einmal versuchen oder versuchen, ihn zu besiegen? Nein… Das könnte ich nicht. In dem Moment, in dem ich ihn töten würde, würde ich einen Teil meiner selbst töten. „Ich kann das nicht tun!“, sprach ich frustriert in die Nacht hinein. „Ich weiß, wie du dich fühlst…“ Zuerst dachte ich, Luke wäre zu mir gekommen, doch dann sah ich den Geist Obi-Wans. „Großvater! Was tust du hier?“, fragte ich überrascht. Er setzte sich neben mich: „Ich wollte dir etwas Gesellschaft leisten. Ich habe gemerkt, dass es dir nicht so gut geht und ich weiß, dass du an Ben denken musst.“ Ich schaute vor mir in die Dunkelheit: „Aber woher willst du wissen, wie es mir geht? Du hast doch nie so etwas erlebt.“ Er seufzte: „Ach, Kyla! Anakin hat mir damals auch sehr wehgetan. Er hat mich hintergangen. Er war für mich wie ein Bruder und er hasste mich von einem Moment zum anderen auf einmal.“ Ich erwiderte: „Er hat dir aber nicht eines deiner beiden Augenlichter genommen! Ihr habt euch nicht seit eurem ersten Lebenstag gekannt und wart auch kein Liebespaar. Ben war der einzige Grund, warum ich all die Jahre auf Jakku durchgehalten habe und ums Überleben gekämpft habe. Er war mein Lebensgrund…“ Wieder seufzte mein Großvater: „Weißt du, wem du sehr ähnelst?“ Ich schaute ihn interessiert an: „Nein.“ Sein Gesichtsausdruck wurde fröhlicher: „Du ähnelst deiner Großmutter sehr…“ Er machte mich neugierig: „Wer war sie eigentlich?“ Sein Lächeln wurde noch breiter. „Ich glaube, dass muss ich dir ein anderes Mal erzählen.“ Damit verschwand er wieder und ich war allein. Plötzlich setzte sich Luke neben mich. Er sprach: „Du denkst an Ben, oder?“ Ich nickte: „Er fehlt mir. Aber andererseits habe ich auch Angst, ihm wieder zu begegnen…“ Er sah mich überzeugt an: „Du wirst das schaffen, Kyla. Du bist ein starkes, mutiges und liebenswertes Mädchen. Ich weiß, dass du deine Bestimmung erfüllen wirst. Und zwar besser als ich meine damals. Du wirst es schaffen. Ich kenne dich und Ben seit eurer Geburt. Ich bin mir absolut sicher, dass du es hinbekommen wirst. Du wirst nicht versagen! Aber jetzt sollten wir wirklich schlafen. Ich spüre, dass morgen etwas passieren wird…“ Ich antwortete ihm: „Ich weiß. Ich spüre es auch…“ Aber im Gegensatz zu ihm wusste ich, worum es sich dabei handelte…

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    Bens Sicht:
    Bald war es soweit. Wir hatten den Aufenthaltsort des Widerstandes herausgefunden. Morgen würden wir sie angreifen. Snoke war sogar extra hierhergekommen, um dabei zu sein. Er meinte, ich bräuchte Hilfe bei diesem Kampf. Er wollte Kyla verführen, damit sie uns half und all ihre Freunde verriet. Doch ich wusste, dass er das nie schaffen würde. Kyla war zu klug und stark, um auf seine Pläne hereinzufallen. Allerdings konnte man es nie wissen… Trotzdem stand mein Entschluss fest. Ich würde das tun, was das einzig Richtige war. Aber ich musste ab sofort sehr gut schauspielern. Doch ich musste das Ganze Kyla zu Liebe tun. Nun machte ich mich fertig, denn in ein paar Stunden würden wir bereits losfliegen und ich wollte auf alles vorbereitet sein.

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    Kylas Sicht:
    Am nächsten Morgen wachte ich auf. Die ganze Nacht über hatte ich nur Albträume gehabt und war immer wieder aufgewacht. Ich hatte meine Freunde und meine Familie verraten und war auf die Dunkle Seite gewechselt. Aber in manchen Träumen erlebte ich auch, wie Ben meine Freunde und Familie quälte, obwohl ich ihn anbettelte aufzuhören. Dummerweise hatte ich in diesen Träumen nie die Kontrolle über meinen eigenen Körper. Doch der Höhepunkt war erreicht, als Ben mich einfach kaltblütig ermordete. Nun lag ich hier. Die Sonne würde in ein paar Minuten aufgehen und ich lag hier in meinem Bett und zitterte am ganzen Leib. Wie sehr wünschte ich mir jetzt den alten Ben herbei. Er hätte nichts gesagt und hätte mich einfach in den Arm genommen, bis ich mich beruhigt hätte. Doch dieser Ben war nun nicht da! Ich musste durchhalten! So viele Menschen verließen sich auf mich. Ich durfte sie nicht enttäuschen! Somit stand ich auf und machte mich fertig. Und einer Sache war ich mir dabei absolut sicher: Ich würde dafür sorgen, dass diese Träume nie Wirklichkeit werden!

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    Als ich zum Essen kam, sah ich, wie Rey, Poe, Finn, Alan, Leia und Luke schon zusammen an einem Tisch saßen. Ich nahm mir mein Essen und ging zu ihnen hin. Sobald ich mich gesetzt hatte fingen sie alle gleichzeitig an „Happy Birthday“ zu singen. Erst wusste ich nicht, was das sollte, bis mir einfiel, dass ich heute Geburtstag hatte. Was man nicht alles so vergisst, wenn man sich im Krieg befindet und versuchen soll einen dunklen Ritter der Ren zum Widerstand zurückzuholen. Ein breites Grinsen bildete sich auf meinem Gesicht und ich setzte mich zwischen Alan und Poe. „Danke, Leute! Das ist wirklich süß von euch.“ Alan sah mich grinsend an: „Aber das war doch noch gar nicht alles! Denkst du wirklich, wir würden es an deinem Geburtstag nur bei einem Liedchen belassen? Natürlich haben wir noch Geschenke für dich…“ Er zeigte unter den Tisch und mir klappte vor Erstaunen die Kinnlade runter. Dort lagen jede Menge verpackte Geschenke, die mir bis jetzt noch gar nicht aufgefallen waren. Mir stiegen vor Freude Tränen in die Augen und ich wusste nicht, was ich sagen sollte. Ich hatte die besten Freunde und die beste Familie der Welt. Nun sagte Luke: „Jeder von uns hat sich ein Geschenk überlegt, was dir gefallen oder vielleicht auch nützen könnte. Ich hoffe dir gefällt es. Aber erst einmal solltest du dein Frühstück essen, bevor es kalt wird.“ Er lächelte und so aß ich zuerst, während wir alle miteinander absprachen, was wir im Falle eines Angriffs durch die Erste Ordnung tun sollten. Ich selbst hatte dieses Thema angesprochen, da ich schon den ganzen Morgen über ein ungutes Gefühl im Bauch hatte. Schließlich war ich fertig und alle wollten unbedingt, dass ich die Geschenke auspackte. Also holten wir alle auf den Tisch und ich fing mit einem gelb verpackten Geschenk an, das von Rey stammte. Es war zwar nicht sehr groß, doch das hatte schließlich nichts zu sagen. Ich packte es vorsichtig aus und öffnete den Karton, der unter dem Papier versteckt gewesen war. Darin lag ein wunderschöner silberner Armreif, in den ein klarer grüner Stein eingearbeitet war. „Wenn du auf den Stein drückst, kannst du mit mir kommunizieren. Ich trage das Gegenstück dazu.“, sagte Rey und zeigte mir ihren Arm, an dem ein goldener Armreif mit blauem Stein hing. Ich bedankte mich bei ihr und zog mir den Armreif an. Von Leia bekam ich eine neue Jedi-Robe, weil meine langsam schon zu klein wurde und auch seit Bens Attacke auf mich etwas kaputt war und Luke schenkte mir ein Buch über den alten Jedirat, das einmal meinem Großvater gehört hatte. Ich war ihm sehr dankbar dafür. Als nächstes war das Geschenk von Finn dran. Ich öffnete es und fand einen Pilotenhelm darin vor. Ich fand das echt süß von ihm, auch wenn ich nicht wirklich wusste, was ich damit anfangen sollte. Finn schien dies zu bemerken, denn er sagte: „Du wirst schon noch erfahren, wozu das gut ist.“ So langsam hatte ich eine Vermutung, worauf das Ganze hinauslief und ich musste grinsen. Alan gab mir sein Geschenk mit einem Grinsen und ich fand darin ein Buch über verschiedene Lichtschwerttechniken und Machtübungen vor. Nun sah ich Poe an und er sagte zu mir: „Mein Geschenk, das ich im Übrigen zusammen mit Finn und Joran besorgt habe, kannst du dir leider erst gleich draußen anschauen. Aber das Geschenk, das ich gerade in den Händen halte, ist eigentlich nicht von mir, sondern von einer Person, die du kennst, die aber nicht kommen konnte…“

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    Flashback (Poes Sicht):
    Heute Abend war ich mit der Nachtwache im Wald beauftragt worden, weshalb ich hier nun umherging und Ausschau hielt. Meine Gedanken wanderten zu Kyla. Würden ihr die Geschenke, die wir uns überlegt hatten und die wir ihr morgen geben würden, gefallen? Plötzlich hörte ich ein Rascheln hinter mir. Ich drehte mich blitzschnell um und entdeckte eine dunkle Gestalt, die am nächsten Baum angelehnt dastand. Natürlich kannte ich die schwarze Gestalt mit Maske nur zu gut. Es war Kylo Ren. Ich zielte immer noch mit meinem Blaster auf ihn, während ich fragte: „Was willst du hier? Wieso bist du hier?“ Ich konnte ein Lachen seinerseits vernehmen und dann erwiderte er: „Ich hoffe, du weißt, dass du mit deinem Blaster keine Bedrohung für mich darstellst. Steck das Ding wieder weg. Ich will dir nichts tun und danach werde ich dir auch verraten, warum ich hier bin.“ Ich hasste diesen arroganten Ton. Allerdings wusste ich dank unserer ersten Begegnung, dass er Recht hatte. Ich stellte keine ernsthafte Bedrohung für ihn dar. Also befestigte ich den Blaster wieder an meinem Gürtel und fragte: „Also was willst du jetzt? Und warum sollte ich dir vertrauen?“ Zu meinem Erstaunen nahm er seine Maske ab und fing an, zu sprechen: „Ich bin hier, weil ich dich um etwas bitten möchte. Natürlich weiß ich, dass du mir nicht vertrauen kannst, aber ich weiß, dass du Kyla sehr nahe stehst und sie magst. Deshalb hoffe ich, dass du dies wenigstens ihr zur Liebe tust.“ Ich sah ihn skeptisch an: „Und was soll ich genau tun?“ „Ich bitte dich darum, dass du ihr das hier gibst. Sie hat schließlich morgen Geburtstag und es soll auch eine Art der Entschuldigung sein.“ Er streckte mir seine Hand entgegen, in der ein kleines, grün verpacktes Geschenk lag. Mit der Macht ließ er es zu mir herüber schweben und legte es vor mir ab. Ich antwortete ihm: „In Ordnung. Ich werde es machen. Aber ich kann dir nicht versprechen, dass sie es aufmachen wird oder die Entschuldigung akzeptiert. Sie hat in den letzten Wochen sehr gelitten. Nur damit du es weißt…“ Für einen Augenblick glaubte ich, Schmerz, Trauer und Reue in seinen Augen zu erkennen, aber da musste ich mich geirrt haben, denn sein Gesicht blieb neutral. Doch ich war noch nicht fertig: „Ihr Gesicht hat sich zwar wieder von den Verbrennungen erholt, doch sie wird nie wieder ohne Hilfe mit beiden Augen sehen können. War es das, was du wolltest! Bist du jetzt zufrieden!“, schrie ich ihn an. Doch ich bekam keine Antwort. Er hatte sich von mir abgewandt, setzte seine Maske wieder auf und verschwand. Das letzte, was ich von ihm mitbekam, war, dass ich ihn in meinen Gedanken hörte: „Bitte, gib ihr das Geschenk. Es würde sowohl mir als auch ihr viel bedeuten…“ Dann war er verschwunden.

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    Kylas Sicht:
    Ich wusste sofort, wen er meinte und nahm das Geschenk. „Ich werde es später öffnen.“, sagte ich leicht lächelnd. Die anderen sahen mich skeptisch an. Vermutlich verstanden sie nicht, warum ich lächelte. Da hatten sie eben Pech gehabt! Sie müssen nicht alles verstehen. Das ließ mich noch breiter grinsen und ich sagte zu Poe, Finn und Alan: „Wollt ihr mir denn jetzt vielleicht euer Geschenk für mich draußen zeigen?“ Nun mussten die drei auch grinsen. Sie führten mich nach draußen, aber es gab ein paar Schwierigkeiten. Alan hielt mir auf dem Weg die Augen zu, weshalb es sehr schwer war, mich so zu führen, dass ich niemanden der umherlaufenden anrempelte. Doch wir machten uns nichts daraus und lachten nur darüber. Schließlich kamen wir an und Alan holte seine Hände von meinen Augen. Was ich dort sah, bestätigte zwar meine Vermutung, verschlug mir jedoch trotzdem die Sprache. Dort stand ein zwar etwas älterer aber trotzdem noch funktionierender und gut in Stand gehaltener X-Wing. Ich konnte es nicht glauben und fiel den drei Jungs um den Hals: „Ihr seid die besten Freunde, die man haben kann!“ Nach einem Probeflug verschwand ich in mein Zimmer, um in Ruhe das Geschenk von Ben öffnen zu können.

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    Hey, Leute! ;) Ja, ich melde mich auch noch einmal. Tut mir Leid, dass es so lange gedauert hat, aber meine Pollenallergie macht mir im Moment sehr zu schaffen und dann fühle ich mich nie so gut und bin sehr schlapp. Das hatte natürlich auch Auswirkungen auf meine Versuche, weiterzuschreiben. Aber jetzt ist der nächste Teil da. Ich hoffe, es gefällt euch. Was denkt ihr, ist Bens Geschenk für Kyla? Na? ;D Ich bin gespannt, ob es euch gefallen hat. Bitte, lasst Kommentare da, damit ich einschätzen kann, ob der Teil gut ist, denn dann weiß ich, ob ich trotz meiner gesundheitlichen Verfassung, weiterhin gute Kapitel schreibe. vielen dank für euer Verständnis und eure Unterstützung!
    Möge die Macht mit euch sein!: D
    LG eure Kerstingarde1611

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