Vom Schicksal zusammengeführt Teil 29

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1 Kapitel - 2.576 Wörter - Erstellt von: Yukiyuriyumi - Aktualisiert am: 2016-05-25 - Entwickelt am: - 1.090 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

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    Kapitel 29

    Yukis Sicht:

    Ich ging schlürfend Maron hinterher.
    Der Weg zur Schule kam mir heute länger vor, als sonst. Gestern war Katsuro, wie versprochen, zurückgekehrt. Es stellte sich heraus, dass jemand anderes, im Namen von seinem Vater Raku, mir den blauen Sand als Warnung geschickt hatte. Ich hatte bereits die Entscheidung geäußert, selbst nach Toku zu fahren, um die Sache mit seinem Vater alleine zu regeln. Doch Katsuro bestand darauf, dass ich dies unterließ, weil er bereits die Situation 'geklärt' hätte. Einzelheiten erzählte er nicht. Aber ich beschloss ihm in dieser Sache zu vertrauen, schließlich war er sein Vater...
    Ich hatte bereits genug um die Ohren, wegen dem Treffen mit den Kagen. Das ließ mir die ganze Nacht keine Ruhe. Maron meinte, dass ich ihnen die Schriftrolle direkt vorlegen sollte, ihnen von der Legende erzählen und meine Absichten klar stellen sollte... Das klang so einfach, dass mir nur bei dem Gedanken daran, die Knie schlotterten. Was, wenn sie es mir nicht glauben würden und sie mich direkt angreifen würden? Schließlich waren sie die stärksten Ninjas ihrer Dörfer!
    Und dass ich eine kurze Zeit lang zur Akatsuki gehörte, rückte mich auch nicht gerade in ein besseres Licht...
    "Wenn du dieses Tempo beibehältst, kommen wir abends erst an!", rief mir Maron über ihrer Schulter.
    Ich ließ mein Gesicht hängen und beschleunigte meinen Schritt.
    "Entschuldige, ich habe nicht viel geschlafen...", murmelte ich unmotiviert. Sie drehte sich um und stemmte ihre Hände in die Hüften.
    "Also wirklich! Machst du dir immer noch Sorgen wegen dem Treffen? Bislang hattest du doch ganz ähnliche Situationen gemeistert. Woher kommt auf einmal diese Unsicherheit?", fragte sie mich. Ich sah sie nachdenklich an.
    "Bislang war ich auch immer auf mich alleine gestellt. Und jetzt begleitet ihr mich. Ich könnte euch in Gefahr bringen...", antwortete ich ihr ehrlich.
    Sie verstand meine Sorge und legte mir eine Hand auf die Schulter.
    "Tja, das musst du wohl in Kauf nehmen. Katsuro und ich lassen uns nicht abwimmeln. Wir kommen mit! Egal ob du und sein Vater dagegen seid.", erklärte sie und machte sich wieder auf den Weg.
    Ich lächelte ergebend und beschleunigte meinen Schritt, um sie einzuholen.
    Ich wäre ihr beinahe in den Rücken gelaufen, weil sie plötzlich stehen blieb.
    "Was? Hast du es dir etwas anders überlegt?", fragte ich sie neckisch.
    Sie drehte sich mit besorgten Blick zu mir und zeigte auf die Straße.
    Die Straße war auf einmal nicht mehr zu sehen. Eine dicke Nebelwand breitete sich auf unserem Schulweg aus.
    "Aber es war gerade eben doch noch herrliches Wetter...", murmelte ich verwirrt.
    Maron stieß einen spitzen Schrei aus, als sie mir über die Schulter schaute.
    Ich fuhr herum und sah den ganzen Nebel der sich um uns herum breitete. Er war so blickdicht, dass ich nichts erkennen konnte. Wären wir mitten rein gelaufen, könnte ich nicht sagen, wo wir uns befänden.
    "Das ist bestimmt alles andere, als eine plötzliche Wetterwendung. Maron, bleib dicht hinter mir und nimm meine Hand.", forderte ich sie auf, während ich misstrauisch auf den Nebel hinter uns sah, "Maron, wieso nimmst du nicht...". Ich erschrak, als plötzlich meine beste Freundin nicht mehr hinter mir stand.
    Ich lief etwas weiter unseren Schulweg Rauf und rief ständig ihren Namen. Wieso antwortete sie mir nicht? Zu blöd, dass mir der Nebel die Suche erschwerte. Ich versuchte mit meinem Sharingan etwas zu erkennen, weil ich das Gefühl hatte, dass der Nebel mit jeder Sekunde dicker wurde.
    Ich konnte Umrisse von Bäumen und Laternen entdecken, doch von Maron fehlte jede Spur.

    Soten Sicht:

    Ich strich mir eine silberne Strähne aus meinem Gesicht und amüsierte mich bei dem Anblick, wie die kleine Schülerin ziellos im Nebel herumirrte.
    Es war nutzlos, Yuki. Dieser Nebel ist so stark, dass sich sogar Eliteshinobis darin verirrt hätten. Wenn sie so weiter machte, würde sie Stunden nach ihrer Freundin suchen.
    Ich sah auf das Mädchen herab, das bewusstlos vor meinen Füßen lag. Ihre kurzen violetten Strähnen hingen ihr wild im Gesicht.
    Maron Watanaba...
    Eine enge Vertraute von Yuki und Katsuro. Und soweit ich wusste eine Freundin von Jiro Nakamura gewesen.
    Es ist schade, dass wir sie nicht gleich nach ihrer Geburt rekrutiert hatten. Anhand meiner Recherschen konnte ich sagen, dass dieses Mädchen eine große Loyalität gegenüber ihrer Mitmenschen empfand. Nicht zu vergessen, dass sie ebenfalls wie Jiro eine Nachfahrin eines großen Ninja - Clans war...
    Mein Blick glitt wieder zu dem Mädchen im Nebel. Was tat sie da?
    Ich sah nur noch, wie sie etwas in die Luft warf und dabei etwas Unverständliches rief. Im nächsten Moment tauchte ein dunkles monströses Tier im Nebelschwall auf.
    Was war das für ein Ding? Hatte sie etwa gerade ein Beschwörungsjutsu angewandt?
    In meinen Informationen war gar nicht aufgeführt, dass Jutsus einsetzen konnte! Schon gar nicht Einen vertrauten Geist...
    Ich konnte erkennen, dass das Tier schwarz war, Flügel hatte und ziemlich groß war. Doch durch die Entfernung konnte Ich nicht deuten, um welche Tierart es sich hier handelte.
    Ich holte meine Waffe heraus, bereit um einen plötzlichen Angriff von ihr abzuwehren. Doch sie stand nur mit ihm da und... stritten sich?

    Yukis Sicht:

    "Wie oft noch einmal, Isanagi! Ich würde dich nicht rufen, wenn es sich nicht um einen Notfall handeln würde!", schrie Ich meinen Faulpelz von Drachen an.
    "So wie es für mich aussieht, hast du dich wie ein Kleinkind im Nebel verlaufen, Mondauge. Du solltest mich rufen, wenn es um einen Kampf ging und nicht, nur weil du den Weg nicht mehr wiederfindest! Dafür hättest du auch Isano rufen können... Sag mal, wieso bist du überhaupt so naiv und spazierst einen benebelten Weg entlang?", fragte er mürrisch.
    Ich ballte meine Hände zu Fäusten und stellte mich auf die Zehnspitzen.
    "Erstens: Bin ich nicht einfach hier herein 'spaziert', der Nebel hatte sich plötzlich um Maron und mich gebildet. Zweitens: War Maron gerade noch hinter mir gewesen und jetzt ist sie plötzlich verschwunden und reagiert nicht auf meine Rufe! Reicht das nicht als Notfall?", erklärte ich verärgert.
    Dann verschränkte ich meine Arme über die Brust und sah ihn skeptisch an.
    "Ist ja gut, steig auf meinen Rücken! Umso schneller wir sie finden, desto schneller kann ich mich wieder verziehen.", gab er nach.
    Während ich auf seinem Rücken stieg, murmelte er noch so etwas wie 'Für so etwas werde ich langsam zu alt'.
    Isanagi erhob sich aus dem Nebel, bis er nur noch unter uns war.
    Wie ich es vermutet hatte, war nur ein Teil dieser Gegend im Nebel gehüllt. Der Rest der Stadt war absolut wolkenfrei. "Isanagi, kannst du den Feind sehen?", rief ich meinem Drachen zu.
    Er schwenkte seinen Kopf nach rechts und nickte in die Richtung, in der ich auch hinsah.
    Auf dem Dach eines der höheren Gebäude reflektierte etwas das Sonnenlicht. Ich gab Isanagi ein Zeichen und wir flogen darauf zu.
    Wehe Maron war etwas passiert!

    Ich sprang auf das Dach runter und lief zu meiner bewusstlosen Freundin, die dort lag.
    "Maron! Wach auf!", schüttelte ich sie wach. Sie öffnete langsam ihre Augen und rappelte sich auf.
    "Was ist los?", fragte Maron mich verschlafen. "Sie wurde mit einem Genjutsu betäubt.", erklang Isanagis Stimme, als er direkt neben uns landete.
    "Ein Genjutsu? Hast du denjenigen gesehen, der dich betäubt hatte?", fragte ich. Maron schaute in den Himmel und meinte: "Betäubt? Ich kann mich nur an einen schönen Traum erinnern, indem...", dann wurde sie knallrot.
    "Indem?", hakte ich nach. Doch sie schüttelte ihren Kopf und gab mir keine Antwort.
    Ich stand auf und ging um Maron herum. "Sag mal, gehört das dir?", fragte ich verwirrt. In meiner Hand hielt ich einen quadratischen Spiegel hoch.
    Wohlmöglich war es das Ding gewesen, was eben das Licht reflektiert hatte. Maron stand achselzuckend neben mir. Wir schauten beide unsere fragenden Gesichter an.
    "Wirf den Spiegel weg, Mondauge!", schrie Isanagi warnend.
    Doch es war bereits zu spät gewesen.
    Der Blick war starr in den Spiegel gerichtet, bis uns Licht in die Augen stach. Ich ließ den Spiegel aus der Hand fallen und deckte meine Augen mit ihnen zu. Wie sehr sie brannten...
    "Maron! Alles okay mit dir?", fragte ich blinzelt.
    "Autsch, tun mir die Augen weh...", hörte ich sie murmeln.
    Als wir uns ansahen, blieben unsere Münder zunächst offen stehen. Im nächsten Moment kreischten wir, dass es in der Stadt ein Echo hallte.
    "Wie zum Teufel!", schrie ich fassungslos. Ich sah auf meine Schuluniform, zu meinem schwarzen Haaren bis hin zu meinen hellblauen Augen, die Mich entgeistert ansahen.
    Ich sah mich selbst!
    Als ich an mir herab sah, stellte ich fest, dass ich nicht nur wie Maron aussah....
    Ich war in ihrem Körper und sie in meinem!
    "Yuki?... Was ist hier los?", fragte ich, also Maron, mich.
    "Sieh mich nicht so an! Ich kann dir das auch nicht beantworten.", erklärte ich panisch, "Isanagi, Maron steckt in meinem Körper und ich in ihrem! Wie ist das möglich?"
    Der schwarze Drache sah irritiert zwischen mir und Maron hin und her.
    "Ich habe dich doch gewarnt...", erklärte er ermüdend, "Wo ist der Spiegel?", unterbrach Maron ihn.
    Ich sah um mich herum und musste feststellen, dass er zerbrochen auf dem Boden lag.
    "Und nun?", fragte Maron unsicher.
    Ein dunkles Lachen erklang und wir warfen unsere Köpfe in die Richtung aus der sie herkam.
    Unser Geschichtslehrer stand lässig mit verschränkten Armen an der Dachtür zum Gebäude.
    "Ich wusste, dass mit ihnen etwas faul war!", zeigte ich auf den silberhaarigen Mann, der mich nun amüsiert mit seinen violetten Augen anschaute.
    Isanagi knurrte bereits kampfbereit, doch ich hielt ihn zurück.
    "Zuerst müssen herausfinden, wie Maron und ich wieder in unsere Körper gelangen, außerdem... Interessiert es mich brennend wer dieser Kerl wirklich ist und was er im Schilde führt.", erklärte ich meinem vertrauten Geist ruhig.
    Soten Shikata stützte sich von der Tür ab und kam einige Schritte näher.
    "Bleib, wo du bist!", rief ich ihn warnend. Ich hob meine Hand und wollte ihm mit meinem kalten Feuer drohen. Ich erschrak, als ich mein Chakra gar nicht spürte.
    Er lachte nur auf und blieb stehen.
    Der Spiegel hatte nicht nur meinen Körper mit Maron vertauscht, sondern auch mein Chakra und meine Jutsus.
    Ich starrte verstört zu Isanagi, der die Situation sofort Begriff. Er schnellte nach vorne und breitete seine Flügel schützend vor uns aus.
    "Yuki, was ist mit dir?", fragte mich Maron besorgt. Ich schaute sie schweigend von der Seite an. Zum Glück war Isanagi hier, sonst wären wir diesem Kerl hilflos ausgeliefert. Im Moment kam ich mir so unbrauchbar vor...
    "Ich kann mein Chakra nicht einsetzen, dass könntest im Moment nur du, weil du in meinem Körper steckst...", antwortete ich ihr. Sie sah mich entgeistert an und richtete ihren Blick wieder auf Soten.
    "Da fällt mir ein, Yuki, dass du deine Hausaufgabe nicht abgeben hattest. Aber ich weiß bereits, dass du genügend Wissen über die Shinobis verfügst, da du ja selbst in dieser Epoche warst.", gab der Kerl von sich.
    Er wusste alles. Sowohl vom Schicksalkristall, als auch von der Shinobi Zeit.
    "Bist du derjenige, der mir den blauen Sand geschickt hatte?", fragte ich, obwohl ich mir die Antwort bereits denken konnte.
    "Ich musste ja einen Weg finden, dich aufzuhalten. Dir ist es wohl egal, dass du mit deinen Einmischen in der Vergangenheit, sowohl deinen Bruder als auch uns alle gefährdest. Tja, die beste Methode war es, Dir dein Chakra zu nehmen. Meine Mission habe ich damit erfüllt, sobald du deine Lektion gelernt hast, werde ich eure Körper weder tauschen. Bis dahin...", endete er und verschwand.
    Dieser Feigling! Er war wirklich abgehauen...
    "Bis ich meine Lektion gelernt hatte! Er gibt sich immer noch als Lehrer hin! Warte es nur ab...", ich drehte mich zu Maron um und nahm ihre Hand, " Maron, konzentrierte dich auf Konoha, damit uns der Schicksalskristall dorthin bringt! Die anderen wissen bestimmt einen Weg, wie wir unsere Körper wieder Tauschen können...".
    Maron sah mich unsicher an, aber nickte mir zu. Sie kniff die Augen zusammen und versuchte sich zu konzentrieren, doch das Amulett reagierte nicht.
    Sie öffnete ihre Augen wieder. "Es geht nicht... Ich denke an Sakura und das Dorf, aber es passiert nichts...", murmelte sie.
    "Das hat keinen Sinn, Mondauge. Selbst wenn du es ihr beibringen würdest... Nur Dein Chakra kann den Schicksalkristall aktivieren und solange Maron in deinem Körper ist und du in ihrem, wird sie nicht in der Lage sein, dein Chakra einzusetzen.", bedachte Isanagi.
    "Aber... Morgen ist das Treffen der Kage! Wenn wir den Schicksalkristall nicht anwenden können, dann...", würden wir es gar nicht dorthin schaffen und Naruto wüsste nicht den Grund, warum wir nicht da wären. Oh nein, Naruto... Er wollte doch auf uns warten...
    "Wir müssen unsere Körper unbedingt heute tauschen! Tut mir leid, Maron aber ich fürchte, die Schule muss heute ausfallen...", Entschied ich und bestieg Isanagis Rücken. Ich hielt ihr meine Hand hin, um sie hochzuziehen.
    "Was hast du vor, Yuki?", sagte Maron verwirrt.
    "Wir fliegen zu denjenigen, der für die ganze Sache verantwortlich ist.", "Du meinst doch nicht...", begann sie zu verstehen.
    Ich wies Isanagi an in die Richtung nach Toku zu fliegen.
    "Doch ganz genau, Katsuros Vater!
    Raku Kumiko..."

    ....Fortsetzung folgt

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