Prelude- Vodevils Origin (CreepyPasta)

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3 Kapitel - 1.903 Wörter - Erstellt von: Herr Doktor - Aktualisiert am: 2016-05-25 - Entwickelt am: - 321 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

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Die Abendluft war schmeichlerisch warm. Durch das halb geöffnete Fenster drang der Duft der verschiedenen Blumen, welche die Stadt hatte einpflanzen lassen. Ein wenig grün im Kampf gegen den Beton.
Eindeutig verlorene Liebesmühe.
Es war das erste Mal, dass ich nachts arbeiten musste. Vollkommen alleine und vollkommen schutzlos, lediglich bewaffnet mit einer Taschenlampe, schlich ich durch die Lagerhalle.
Der Lichtkegel wanderte über die aufgestapelten Kartons, streifte ab und zu die Wand und den staubigen Boden.
Wahrscheinlich würde es eine ziemlich ruhige und verdammt langweilige Nacht werden. Wer würde hier schon einbrechen? Vielleicht jemand, der unbedingt Pfannen klauen wollte. Hier gab es keine Kasse, die man um ihr Geld erleichtern konnte und wirklich... Pfannen? Niemand würde jemals Pfannen klauen, wenn er noch alle Tassen im Schrank hatte.
Seufzend drehte ich mich und wollte mich auf den Weg in das kleine Büro neben der Tür machen, um in einem Buch zu lesen, da es hier ja leider keinen Fernseher gab, wie in den meisten Serien, die momentan im TV liefen.
Plötzlich sah ich ihn: einen langgezogenen, kräftigen Schatten, der hinter einem Kartonstapel auftauchte und auf die Ecke zuhuschte.
"Hey, Sie da! Stehen bleiben!"
Ich war selbst verwundert, wie selbstsicher meine Stimme klang, die im krassen Gegensatz zu meinem rasenden Herzen stand.
Innerlich hoffte ich jedenfalls, dass es sich hierbei nur um meinen Chef handelte, der was auch immer hier vergessen hatte.
Aber seit Gott zu wissen schien, dass ich existierte, passierten die Schicksalsschläge beinahe minütlich.
Während ich mich auf den Schatten konzentrierte, überhörte ich die leisen Schritte von hinten beinahe vollkommen.
Etwas raschelte hinter mir, ich wirbelte erschrocken auf dem Absatz herum, der Lichtschein der Lampe tanzte durch die Luft und mein Herz sprang vor Schreck förmlich meinen Hals hinauf.
Ich sah noch etwas Glänzendes auf mich zufliegen, bevor ein harter Schlag mich an der Schläfe erwischte und meinen Kopf zurückwarf, als wäre er nur ein Luftballon.
Der Schmerz explodierte hinter meiner Schädeldecke und schlagartig verließ mich beinahe jegliche Kraft. Wie eine Marionette, der man die Fäden durchgeschnitten hatte, klappte ich zusammen und blieb regungslos am Boden liegen.
Die Wände der Halle zerflossen vor meinen Augen und etwas heißes, ekelerregend klebriges lief über mein Gesicht.
Alleine schon die Tatsache, dass ich keinen Schmerz mehr spürte, gab mir Anlass zur Sorge.
So starb ich also. Als unbedeutender Mitarbeiter einer unbedeutenden Firma, erschlagen von schlechten Kriminellen.
Was für ein Ende.

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