Die Schiller

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1 Fragen - Erstellt von: Florachild - Aktualisiert am: 2016-05-21 - Entwickelt am: - 128 mal aufgerufen

Schiller sind gefährliche Wesen. Zwar sind sie ähnlich wie Vampire, doch es gibt sie. Und als einer zu Agatha kam veränderte sich alles.

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    Ich sah mich um. Sie waren hinter mir her, aber ich saß wohlwissend, dass ich sterben würde und las meine Lieblingsmärchen. Sie stapelten sich, fielen auf den Teppich, oder ins Kaminfeuer. Das war mir egal, ich hatte so wieso nur noch wenige Stunden zu leben. Das Feuer knisterte, der Stuhl wackelte und das Papier raschelte. Alles war vorbereitet. Alles. Der Brief, das Buch, meine Forschungen, die Fotos, die Kassette und das Video waren an ihrem rechten Platz. Sogar der silbrige Dolch, im Fall der Fälle. Das Fenster flog von alleine auf und ich musste in meinen alten Pantoffeln hin tapsen. Ein regenbogenschimmernder Schatten stand vor meinem Fenster. "Och, komm rein." Das Monster gehorchte. Es sprang herein, besser gesagt gegen die Wand und von dort in den Schaukelstuhl. Es funkelte mich mit seinen grauen Augen an. "Oh nein, es macht mir überhaupt nichts aus zu stehen", sagte ich und lächelte "du bist Bradys Tochter Benny, oder? Freut mich dich kennen zu lernen." Es war ein Genuss, den verwirrten Blick des Monsters zu sehen. Benny sprang in Richtung Feuer. "Du willst durch Feuer Energie bekommen?" Sie schüttelte den Kopf. "Es gefällt dir? Das kann ich dir glauben. Soll ich dir etwas vorlesen?" Benny zog ein brennendes Blatt aus dem Feuer. "Ich hab andere. Hier, Sommernachtstraum, ein schönes Buch, von Shaekespeare. Mein Lieblingsautor." Das Monster setzte sich geduldig hin und wartete. Ich klappte das Buch auf und begann vor zu lesen. "Ich schreibe auch selber Bücher", erklärte sie am Ende. Benny machte eine Kopfbewegung zu ihren Notizen. Ich wurde rot. Bennys Vater war ein ausgezeichneter Dichter, es war ein großes Lob dass von ihr kam. "Auch wenn in Dunkelheit alles anfangen und in Dunkelheit alles enden würde, würde nichts mehr so sein wie es einst war. Zwischen Anfang und Ende war eine Mitte, voller Licht der Hoffnung. Nach diesem Licht sah ich dem Ende nicht mehr ins Auge. Ich würde aber nicht viel verpassen. Es gab nur einen Tagesablauf, der sich jedes Mal wiederholte. Nur an Sylvester nicht, da würde ich ein Abenteuer erleben. Doch auch die wiederholten sich, so lang war mein Leben." las ich, ich stockte nur wegen Benny, die aufsprang als ich über langes Leben las. Ihre Augen funkelten, sie sprang mich an und legte die Finger an meinen Puls. Ich schnappte nach Luft. "Benny! Du brauchst mich als Opfer! Du das nicht, du bereust es noch!" Ich hielt die Hand nach dem silbrigen Dolch ausgestreckt. Eine Träne verließ mein Auge, ich musste einfach sterben. Wenn nicht stellte Benny eine richtige Bedrohung für mich da. Ich musste einfach nur irgendetwas nehmen um mich zu töten. Da wurde Bennys Griff fester. Ich erstickte fast, hätte sie nicht etwas noch stärkeres als den Tod auf mich gehetzt. Es schoss durch meinen Körper und betäubte mich für kurze Zeit. Dann war es als drehten sich meine Augen nach innen. Ich verlor die Farbe. Und als ich die Augen öffnete war ich Benny unendlich dankbar.

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