Die Macht des Blauen Steins

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2 Kapitel - 2.240 Wörter - Erstellt von: LYMusicum - Aktualisiert am: 2016-05-21 - Entwickelt am: - 188 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Wie alle 17. Jährigen mit der besonderen Gabe, wird Jenna auf ein Internat geschickt, wo sie innerhalb von drei Jahren ihre Gabe herausfindet und erlernt. Jedoch gibt es da ein paar Mädchen, welche sich,, die Schatten,, nennen. Was ist los mit ihnen und was haben sie wohl vor?

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    1.Kapitel

    «Jetzt komm, ich bin spät dran.» Ungeduldig wartete ich vor meinem Haus, das mein grosser Bruder endlich kommt. Immer wieder warf ich Blicke auf meine Armbanduhr. 9:45 Uhr. Das schaffen wir doch niemals. Endlich hörte ich die Türe von dem Haus zuschlagen und mein Bruder eilte zu mir und schloss sein Auto auf. Ich öffnete die Tür und warf meine Tasche auf die Hintere Sitzreihe. «Das schaffen wir nie rechtzeitig.» sagte ich ganz beiläufig. «Jetzt schnall dich einfach an.» Antwortete mein Bruder genervt. Ich zog den Gurt zu und setzte mir meine Beats auf. Mein Bruder, der übrigens Jack hiess, startete den Motor und fuhr los. 9:48 Uhr. Ich linste zu ihm rüber. Seine braun-schwarzen Haare hingen ihm verstrubelt ins Gesicht und seine grünen Augen waren konzentriert auf die Strasse gerichtet. Ich lehnte mich zurück und strich mir eine meiner schwarzen Locken aus dem Gesicht. Das ich an meinem ersten Tag schon zu spät kommen würde, passte mir überhaupt nicht. In Gedanken ging ich noch einmals durch, ob ich alles eingepackt hatte, den schliesslich würde ich erst in einem Monat wieder zurück nach Hause kommen. Ich beobachtete die Häuser, die an mir vorbeizogen. Alle diese normalen Menschen, die tun mir irgendwie leid. Obwohl ich selbst 17 Jahre unter ihnen gelebt habe. Schon von Geburt an, wusste ich das ich nicht normal bin, wie etwa 20% der Menschheit. Ich habe angeborene Fähigkeiten, welche sich nach meiner Persönlichkeit richteten, oder umgekehrt. Jedoch treten diese erst ab dem 17. Lebensjahr auf, weshalb eigentlich alle zuerst Auf normale Menschenschulen gehen müssen, bevor sie dann von 17-20 Jahre unterrichtet werden. Und heute werde ich endlich auch dazugehören. Mich wunderte es schon, ob es auch Leute von meiner alten Menschenschule dort gibt…
    «Jenna! Hör auf zu träumen! Wir sind da.» Ich schreckte auf. So schnell? Jack grinste. Da begriff ich. Jack war bereits 24 Jahre alt und hatte aber auch Fähigkeiten. «Du hast die Zeit angehalten!» Ich begriff. Deshalb konnte ich nur so wenig denken. Er hatte einfach die Zeit angehalten. Ich blickte auf die Uhr. 9:54. Jetzt kam ich doch nicht zu spät. Jack war vor ein grosses, Schmiedeeisernes Tor gefahren und wartete, während sich die Tore öffneten. Plötzlich ganz Zappelig, schaute ich aus dem Fenster. Rechts und links, sah ich grüne Wiesen, wo Bänke, Tische und Bäume gleichmässig verteilt waren. Vor uns, wir fuhren jetzt einen Kiesweg entlang, war ein riesiger, mit Steinen bepflasterter Platz. Schon viele Schüler tummelten sich dort und redeten aufgeregt miteinander. Hinter dem Platz, erhob sich ein grosses, U-förmiges Gebäude im Mittelalterlichen Stil. Mit grossen Augen nahm ich all diese neuen Eindrücke in mich auf. Es war… wunderschön.
    Ich stieg aus, hängte meine Tasche um und öffnete den Kofferraum. Mühsam zerrte ich meinen Koffer heraus. Jack umarmte mich und plötzlich wurde mir bewusst, das ich ihn lange nicht mehr sehen würde. «Machs gut Kleine.» Er fuhr mir grinsend durch die Haare und ich entzog mich ihm lachend. «Lass das.» Er lachte auch und schlug mir leicht auf die Schulter. «Also dann, wir sehen uns, und sonst schreib mir.» «Werde ich, keine Sorge.» Erwiderte ich schmunzelnd. «Also dann, ich bin weg.» Er steig wieder ins Auto und winkte mir, bevor er wendete und durch das Tor wegfuhr. Ich schaute ihm noch nach und blinzelte mir eine Träne weg.
    «An alle neuen Schüler, darf ich um Aufmerksamkeit bitten?» Die klare Stimme liess mich herumfahren. Eine ältere Frau stand auf einem Podest und hielt ein Mikrofon in der Hand. Sofort wurde es still und alle drängten sich zusammen, schnell schloss ich auf und versuchte nach vorne zu blicken. «Willkommen liebe Schüler.» Begann die Frau, als es ruhig wurde. «Ich denke ihr wisst warum ihr hier seid, also lasst uns gleich beginnen.» Sie machte eine ausladende Handgeste. «Das hier ist das Schulgelände, da dürft ihr euch frei bewegen. An dem Wochenende dürft ihr auch in die Stadt, unter der Woche bleiben alle innerhalb des Schulgeländes. Jetzt aber zum Schulleben. Montag bis Freitag habt ihr Schule, den Stundenplan bekommt ihr später. Die Zimmer könnt ihr so einrichten wie ihr wollt, sprecht das mit euren Mitbewohnern an, denn in jedem Zimmer sind vier Personen. Jedes Zimmer hat eine Person aus dem 2. Jahrgang, welche euch mit den Regeln bekanntmacht und weitere Fragen beantwortet, da ich alles nur kurz und knapp erkläre. Ihr werdet heute noch keinen Unterricht haben, erst Morgen dann, damit ihr euch heute mit der Schule vertraut machen könnt.» Sie hielt kurz inne und lächelte. «Um den gesamten Platz haben sich jetzt die aus dem 2. Jahrgang verteilt. In der Einladung, habt ihr eine Nummer bekommen, diese sollte eine der Personen hoch heben, geht bitte zu ihnen, dann werden sie euch alles weitere selbst erklären.» Sie machte ein kurze Verbeugung. «Möget ihr ein erfolgreiches erstes Jahr haben.» Dann drehte sie sich um und stieg vom Podest. Sofort brach der Lärm los. Von allen Seiten stiessen andere mich an und ich stolperte ungeschickt zum Rande des Tumults. Wie war meine Zahl noch gleich? Ach ja, die 13. Die Unglückszahl. Ich versuchte irgenwie meine Zahl zu finden, sah aber nur die 9 auf anhieb. Die konnte ja nicht sehr weit von der 13 entfernt sein, als steuerte ich auf diese zu und fand mit dieser Taktik auf die 13. Das Mädchen, welches ein Schild mit der Zahl 13 hochhielt, hatte Wasserstoffblondes Haar mit roten Spitzen. Sie schaute genervt herum und neben ihr stehen schon zwei weitere Mädchen. Eines mit Feuerroten Haaren und eine mit schwarzen, aber glatten Haaren. Ich näherte mich dem Grüppchen und stand neben das Mädchen mit den roten Haaren, diese lächelte mich freundlich an, was ich erwiderte. «Hast du die Nummer 13?» Sprach mich das blonde Mädchen schroff an. Ich nickte nur und sich wandte sich wieder ab. Sie schien nicht gerade froh darüber zu sein, das sie vier Neulinge betreuen musste. Mein Blick wanderte über die Menschenmenge, welche sich immer mehr in Grüppchen aufteilte. Bald waren nur noch wenige ohne Gruppe. Jetzt kam ein Mädchen mit kurzen braunen Haaren auf uns zu. Sie blickte erleichtert auf das Nummernschild. «Bist du auch Nummer 13?» Fragte das Blonde Mädchen sie. Schüchtern und leise bejahte sie. «Gut dann sind wir ja alle. Kommt mit.» Im Gänsemarsch folgten wir ihr. «Ich heisse Raven, mehr müsst ihr nicht wissen. Ich bringe euch jetzt zu eurem Zimmer.» Ich versuchte, mir den Weg dorthin gut einzuprägen, damit ich mich, wenn ich das Zimmer wieder verliess, es dann wiederfinden würde. Was mich verwunderte war, von aussen sah das Internat wie ein Mittelalterliches Schloss au, von innen aber, sah alles sehr modern aus. «Hier ist euer Zimmer, Zimmer Nummer 13.» Sie öffnete eine weisse Türe, mit den Schwarzen Ziffern 13 drauf. Wir vier liefen langsam rein. Der Boden war aus Parkett, die Wände in einem schönen weiss. Auf der rechten Seite waren zwei Hochbetten aufgestellt, auf der linken Seite war ein Schrank aus hellbraunem Holz und ein grosser Schreibtisch mit vier Stühlen. Geradeaus war ein grosses Fenster. «Das ist euer Zimmer, hier noch die Stundenpläne, dort steht alles drauf.» Hastig verteilte sie die Stundenpläne. «Hier im zweiten Stock sind alle vom 1. Jahrgang. Im dritten Stock ist der 2. Jahrgang und im ersten Stock ist der 3. Jahrgang. Also habt ihr in den anderen zwei Stöcken nichts zu suchen. Wenn ihr Fragen habt, kommt zum Zimmer 25, dort bin ich. Versucht die Regeln nicht zu brechen, diese Stehen auf dem Zettel an der Tür.» Sie zeigte zu einem angehefteten Zettel an der Innenseite der Zimmertür. «Viel glück.» Dann verschwand sie aus dem Zimmer und schlug regelrecht die Türe hinter sich zu. «Ich nehme das untere Bett am Fenster!» Das Mädchen mit den schwarzen Haaren, zog ihre Koffer zum angekündigten Bett, begann sofort mit auspacken und beachtete uns nicht weiter. «Welches Bett möchtest du?» Fragte mich die rothaarige. Ich zögerte kurz. «Wenn es euch nichts ausmacht, würde ich gerne das andere untere Bett nehmen.» Sie nickte lächelnd. «Und du?» Fragte sie die braunhaarige. «Das obere Bett bei ihr.» Stotterte sie und nickte zu mir. «Dann nehme ich das übrige Bett.» Beschloss die rothaarige und begann dann auch mit auspacken.
    Auch ich begann jetzt mit dem Auspacken, legte einen Fotorahmen auf den Nachttisch und versorgte meine Bücher in die Schubladen. Dann bezog ich mein Bett und legte meine Schreibtischsachen in das eine Fach unter dem Schreibtisch, welches noch leer war. Ausserdem erfuhr ich, das die Schwarzhaarige Luana hiess, die rothaarige Sunny und die schüchterne braunhaarige hiess Janelle. Als ich fertig war, auch noch ein Poster neben meinem Bett aufzuhängen, schaute ich mich nach den andern um. Sunny hatte sich auf ihrem Bett ausgestreckt und tippte auf ihrem Handy herum. Luana hatte das Zimmer längst verlassen und Janelle war immer noch am einrichten. Ich schaute auf die Uhr. 11:51 Uhr. Ich schnappt mir mein Handy, liess es in meine Jackentasche gleiten und verliess dann ebenfalls das Zimmer. Langsam ging ich dem Gang entlang, lauschte den ganzen anderen Geräuschen, die aus den Zimmern drangen. Eine Türe war nur angelehnt und man hörte leise Stimmen. Bei einer anderen dröhnte laute Musik raus und ich nahm an, dass dies ein Jungszimmer sein musste. Am ende des Ganges war ein riesiges Treppenhaus. Es erinnerte mich an ein Grand Hotel, denn unten war eine schön beleuchtete Eingangshalle, mit Empfang und einem angebautem Gemeinschaftsraum mit Tischfusball, Pockertisch, Bowlingbahn, Kühltruhen, Sesseln und Sofas und einem grossen Fernseher. Weiter konnte ich vom zweiten Stock aus nicht sehen, also ging ich mit bedächtigen Schritten nach unten. Da sich dort nur Leute vom 2ten und 3ten Jahrgang aufhielten, beschloss ich, mir das später genauer anzusehen. Unten angekommen verliess ich das Gebäude und kam auf den Vorplatz. Dieser war sehr belebt, überall hatten sich kleine Grüppchen zusammengeschlossen und spielten Spiele, redeten oder schlenderten über den Hof. Etwas eingeschüchtert, setzte ich mich erst einmal auf eine freie Bank und beobachtete den ganzen Trouble etwas. Mir fiel sofort auf, das sich viele in Richtung des östlichen Teils des Hauses zubewegten, und durch die Drehtür verschwanden. Bald darauf waren nur noch halb so viele Schüler auf dem Platz und ich erhob mich und schloss mich dem Schülerstrom an. Vereinzelt sah ich ein paar 1. Jahrgänger, aber ich nahm an, das die meisten von ihrer Aufsichtsperson begleitet werden. Ich ärgerte mich über unsere Aufsehern, da uns diese einfach allein gelassen hatte. Bei der Drehtür angekommen, zögerte ich kurz, bevor mich ein anderer Schüler drängte und ich den Raum betrat.
    Was hatte ich eigentlich von dem Raum erwartet? Ich wusste es nicht. Es war ein sehr grosser Raum, es gab viele Tische, ich konnte gar nicht zählen, so viele waren es. Es war laut und Lärmig, überall wurde geredet und gelacht. An der einen Wand, war eine grosse Essensausgabe, an der viel Schüler anstanden. Ich reihte mich ein und konnte schon bald darauf auf die Tafel blicken. Es gab insgesamt drei Gerichte. Ein normales mit Fleisch, ein Vegetarisches und ein Veganes. Ich war erstaunt als ich die Menüs durchlas. Fieberhaft überlegte ich, für was ich mich entscheiden sollte und nahm ein Tablett, Servietten und Besteck, ausserdem noch eine Flasche Wasser. «Und was willst du?» Ich zuckte zusammen und schaute in das Gesicht eines jüngeren Mannes, welcher mich freundlich anschaute. «Ich… ähm…» Ich stotterte. «Das normale Menü» Brachte ich schliesslich heraus und er reichte mir einen Teller mit dampfenden Nudel, einer Scheibe Fleischkäse und gebackenen Zucchini. Erleichtert verliess ich die Reihe und suchte mit meinen Augen den Raum nach einem leeren Tisch ab. Ich hatte schon einen leeren Tisch in der Ecke gesichtet und steuerte darauf zu, als ich meinen Namen hörte: «Jenna! Komm doch zu uns.» Ich drehte mich herum und sah Sunny zusammen mit Janelle an einem Tisch sitzen. Erleichterung durchströmte mich und ich setzte mich zu ihnen. Ihre Essen war noch unberührt, sie waren auch erst gerade gekommen. «Ich wünsche einen guten Appetit.» Sage Sunny fröhlich und begann zu essen. Janelle murmelte etwas was wie, guten Appetit, klang und ich wünschte ebenfalls guten Appetit. Dann begann ich zu essen. In der ganzen Aufregung hatte ich ganz vergessen, das ich gar nicht gefrühstückt hatte und ziemlich hungrig war.

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    Weiteres Kapi erscheint voraussichtlich am 22.5

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